Beiträge von TeeKay

    Darum steht auch bei jedem meiner Angebote dabei, dass ich Paypal nur akzeptiere, wenn der Bieter ausserhalb der Eurozone lebt. Innerhalb der Eurozone kann jeder eine kostenlose EU-Ueberweisung durchfuehren. Und ausserhalb Europas laeuft ohne Paypal leider praktisch nichts. Aber mit Paypal sind die internationalen Kunden trotz der hohen Versandkosten teilweise zu irrwitzig hohen Geboten bereit. Da lohnen sich dann auch die 3-4% Paypal-Entgelte.


    Und in den eBay-AGB und Paypal-AGB kann stehen, was will. Wenn ich auf meiner Angebotsseite davon abweichende Vereinbarungen treffe, sind die gueltig. Denn die eBay-AGB betreffen das Verhaeltnis zwischen mir und eBay, nicht zwischen mir und meinem Kunden.
    Darum wuerd ich mich auch nie darauf verlassen, irgendwas bei eBay anzuklicken und zu hoffen, dass damit alles erledigt sei. Immer auch jedesmal dazu schreiben, was man will. Wer weiss, ob eBay nicht morgen die Bedeutung dessen, was du anklicktest, aendert. Bei eBay ist alles moeglich.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    es stehm ihm frei zu tun und zu sagen was er will und wenn andere dann halt ganz unten verkaufen ist das ihr problem. doof wird es nur wenn die damit ständig verluste machen und dafür dann vom anteilseigner noch 10% kassieren.


    Nunja, ich glaube, man kann derzeit nicht gerade behaupten, dass "ganz unten" verkauft wurde.

    Die meisten Haendler haben den 84er nur als "Auf Anfrage" in der Preisliste. Bei Kovacic gibts allerdings den ganzen Jahrgang zum aktuellen Goldkurs + 180 EUR. Also nicht so umwerfend viel, wie man annehmen koennte. Kannst ja mal die Auktion beobachten.


    Zu deiner Ueberraschung ob des Jahrgangs: Fuer die Edelmetallhaendler scheint der Panda einfach nur eine Goldanlagemuenze ohne Sammlerwert zu sein, daher auch die frech niedrigen Ankaufkurse. Hat allerdings den Vorteil, dass sie auch aeltere Jahrgaenge zum gleichen Preis verkaufen wie aktuelle. Hab auch schon von ver. Anbietern aeltere Gold- und Silberpandas zum Preis des 2006er Jahrgangs bekommen. Waren allerdings nicht mehr eingeschweißt und die Goldpandas auch nicht mehr unberuehrt.

    Klar sollte sein, dass du die Muenzen niemals zum Kurs eines Maple oder Eagle verkaufen koennen wirst. Bei 18 Cent pro Gramm (Und Schmelzsilberankaufkursen von 22 Cent) wuerd ich nicht lange ueberlegen und alles kaufen, was angeboten wird. Das ist so, als wenn dir jemand vor der Bank einen 10 EUR-Schein fuer 8 EUR verkauft.

    mesodor39: Die von dir genannte Stueckelung mag fuer jemanden ideal sein, der das entsprechende Geld hat. Wer pro Monat 50 EUR zuruecklegen kann, wird das wohl kaum in Metall, Immobilie, KLV und sonstwas splitten koennen. Der muss sich fuer eine Anlage entscheiden, die dann vielleicht 10 oder 20 Jahre lang laeuft.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    gold hat nahezu die selbe kaufkraft wie vor 800 jahren.


    ps: ohne die ständigen goldpreismanipulationen von (noten)banken u.ä. wäre die baisse der 80er und 90er wahrscheinlich lange nicht so stark ausgefallen.


    Ja, jetzt. Aber waere ich 1981 in Rente gegangen und 2001 gestorben, braechte mir das gar nichts. Es braechte mir auch ueberhaupt nichts zu wissen, dass ohne Goldpreismanipulationen meine Rente nicht weit unter Armutsniveau laege. Denn die Manipulationen gab und gibt es nunmal. Es nuetzt mir auch nichts zu wissen, dass menschheitsgeschichtlich gesehen die Phase des Goldkaufkrafttiefs waehrend meines Lebensabends unwichtig ist. Und es nuetzt mir auch nichts zu wissen, dass ich 2006 wieder eine angemessene Rente haben koennte, denn da bin ich tot.


    Gold ist nicht so totsicher, wie hier einige sagen. Ich sehe es derzeit, und nur derzeit, als bessere Anlage an (aber schlechter als Silber) als die meisten anderen Produkte. D.h. aber nicht, dass ich stur darauf beharre, dass es immer so ist und schon immer so war.

    Zitat

    ich denke man sollte sich hier lieber die realverzinsung ansehen. wenn ich 3% zinsen bekomme aber die preissteigerung ist bei 6% dann hab ich real jedes jahr 3% weniger. dann wäre gold auch attraktiv.


    Wenn die Zinsen 3%, die Preissteigerung 6% und die Goldpreissteigerung 2% betraegt, ist Gold ein unattraktiveres Investment als ein Sparbuch.
    Und man sollte sich auch nichts vormachen: ohne den Goldpreisanstieg der letzten paar Jahre saehen saemtliche Goldinvestoren zwischen 1950 und 2001 ziemlich alt aus, so gut wie jeder haette eine bessere Anlage haben koennen, waehrend ihr Gold gerade mal die (US)-Inflation etwas mehr als ausglich. Und das auch nur, wenn sie 1950 voll investiert waren und danach nie wieder einen Cent in Gold steckten. Andernfalls waere die Inflation wohl unterkompensiert.


    Finds daher immer amuesant, wenn hier einige schreiben, Gold waere die einzige Moeglichkeit, ihre Kaufkraft zu sichern. Die letzte Generation waere mit der Einstellung schlecht gefahren.

    "Ich schweiß das Zeugs aber in Folie ein. 30 Cent für ne Kapsel (inkl. Porto, nicht mal versichert), ist mir zu viel. Bei 1000 Münzen sind das immerhin 30 Euro."


    30 Cent pro Kapsel x 1000 macht 300 EUR. 30 EUR waeren bei 1000 Muenzen auch weniger als 0,3% vom Muenzwert.

    Muessen die Muenzen exakt hereinpassen, oder koennen die Kapseln minimal groesser sein? Wo liegt denn der Preis fuer ne Kapsel, damit man abschaetzen kann, was "eine vernünftige Menge" ist?

    Bei den Scheinen ists ja nicht so schlimm. Die kommen in den Automaten, er zaehlt sie durch und ich muss dann den gezaehlten Betrag bestaetigen. Tu ich das nicht, kommt das Geld wieder heraus. Bei den Muenzen haben wir aber ein extrem undurchsichtiges Verfahren. Wenn mir der Betrag nicht passt, kann ich das Geld nicht zurueckfordern.
    Das Zaehlverfahren funktioniert uebrigens perfekt. Als ich mir mal die Muehe machte, die ganzen nichtdeutschen Muenzen auszusortieren, war der gutgeschriebene Betrag korrekt.


    Zur rechtlichen Seite: auf dem Beutel steht eindeutig drauf, dass nur deutsche Muenzen hinein duerfen. Und wie die Bundesbank schon sagte, es gilt Vertragsfreiheit in Deutschland.
    Ist also nicht so, dass man nicht vorher gewarnt wird. Die Frage ist nur, wie praxisnah solch eine Regelung ist. Die Bank muss damit rechnen, dass niemand die Zeit hat, die Muenzen zu sortieren. Fuer die Bank lohnt sich die Anschaffung eines Erkennungsgeraets fuer die Muenzen dagegen vermutlich schon nach einer Woche.

    Zum Argument, Gold wuerde nicht verbraucht: letztens las ich von einem Trend in der Schmuckindustrie, Wegwerfschmuck zu produzieren. In industrieller Massenfertigung produzierte, innen hohle Goldringe, die zwar nur wenige Gramm wiegen, aber auch nur wenige Jahre halten bzw. genutzt werden. Aufgrund des geringen Preises sind sie eher ein Trendartikel als ein tausende EUR teurer Schmuckartikel aus Massivgold.
    Und, da das Material so wenig wert ist, wird der Schmuck auch wirklich eher weggeworfen, als beim Juwelier als Schmelzgold verkauft.


    Das sind zwar pro Artikel nur wenige Gramm und derzeit auch noch nicht wirklich verbreitet, aber wenn man von der Vergangenheit auf die Zukunft schliessen moechte, kann man davon ausgehen, dass diese unsinnige, ressourcenverschwendende Praxis um sich greifen wird. Hat auf den Preis wohl die naechsten 50 Jahre keinen positiven Einfluss (eher im Gegenteil, die Goldnachfrage aus der Schmuckindustrie naehme dann mittelfristig ab). Aber was weg ist, ist weg und wird sich irgendwann auch auf den Preis auswirken.

    Ich weiss gar nicht, weshalb hier immer auf den Zahlungsempfaengern herumgehackt wird.
    In Berlin gibts bei der Berliner Sparkasse nur noch in 11 Filialen ueberhaupt Bargeldschalter. In allen anderen nur Automaten. Will ein Gewerbekunde Muenzgeld einzahlen, muss er sie in einen durchsichtigen Plastiksack fuellen und diesen abgeben. Das Geld wird von der Bank gezaehlt und der Betrag dem Konto gutgeschrieben. In diesem Beutel duerfen ausschliesslich deutsche Euromuenzen sein, alle anderen werden beim Zaehlen ignoriert. So, welcher Haendler hat Zeit, kiloweise Muenzen durchzugucken, ob auch nur deutsche bei sind? Beim Laden meiner Mutter entstand so taeglich (!!!) ein Fehlbetrag. Sie wird sicher nicht der einzige Gewerbekunde sein, der die Muenzen nicht durchsieht. So kommen jaehrlich Millionenbetraege fuer die Bank zusammen.
    Ich moechte wetten, 10 EUR Muenzen kann man auch nicht auf diese Weise einzahlen. D.h. entweder, dass sich der Ladeninhaber selbst mit anderen Ladeninhabern herumaergern muss, wenn er damit bezahlen will, oder er stellt sich in die lange Schlange in einer der 11 Filialen mit Bargeldschalter an, um deine 10 EUR einzuzahlen.
    Du als starrkoepfiger Kunde macht also viel zu viel Aufwand, da verzichtet man lieber auf dich.

    Zitat

    Original von Metatron
    Aber die Geschäfte müssen diese Münzen nehmen, weil sie gesetzliches Zahlungsmittel sind, sonst verstoßen sie gegen das Gesetz ^^


    Und es gelten alle Münzen die in einem EU Land gesetzliches Zahlungsmittel sind.


    Falsch. Keine 20 Antworten ueber deiner steht die Antwort der Bundesbank auf eine Anfrage: "Eine Verletzung dieses Annahmegebots ist jedoch nicht durch einen Straf-
    oder Ordnungswidrigkeitstatbestand sanktioniert. Diese währungsrechtlichen Vorschriften werden zudem von der zivilrechtlichen Vertragsfreiheit überlagert."
    Heisst: niemand muss 10 EUR Muenzen annehmen.
    Und Sondermuenzen anderer Laender gleich gar nicht, denn die sind nur im Ausgabeland gueltig.

    Wenn du mich fragst: besorg dir eine Kreditkarte. Es gibt hin und wieder Testangebote, bei denen man die Karte ein halbes oder ganzes Jahr kostenlos bekommt und jederzeit kuendigen kann.
    Es gibt Angebote, bei denen man nur minimale Jahresentgelte zahlen muss, es gibt kostenlose Girokonten mit kostenlosen Kreditkarten.
    Und wenn dir Anonymitaet wichtig ist, brauchst du damit ja nur deine Muenzenbestellung bezahlen.

    In dem Thread hat ja auch jemand direkt bei Perth Mint bestellt. Und da kann man nur mit Kreditkarte bestellen, wie man problemlos auf deren Seite lesen kann. Warum fragst du also nach Erfahrungen mit der Direktbestellung, wenn du keine KK hast?
    Und bei Hercher kann man aus Deutschland bezahlen mit: "Vorausrechnung, Nachname, Bankeinzug oder Kreditkarte"

    Wenn ich etwas unbestelltes geschickt bekomme, kann ich ja wohl kaum schlechter gestellt sein als jemand, der etwas bestelltes geschickt bekommt. Faend ich jedenfalls unlogisch.


    1998 gabs mal in einer Briefmarkenzeitschrift einen juristischen Artikel. Damals gabs die Unsitte bei einem der Insolvenz nahe stehendem Briefmarkenhaus, unverlangt teure Markenpakete zu verschicken. Laut dem Autor geht unverlangt zugesandte Ware in den Besitz des Empfaengers ueber, wenn der Absender die fuer die Abholung der Ware gestellte Frist verstreichen laesst. Von daher wuerd ich mir die Muehe mit der Ruecksendung gar nicht machen und darauf hoffen, dass sie die von mir gesetzte Frist verstreichen lassen.