Beiträge von Katzenpirat

    Was nimmt der Bußler für seinen Börsenbrief?

    Seine Videos sind jedenfalls kostenlos und er puscht dort auch nichts, im Gegenteil, in der Regel warnt er vor Einstiegen. Er mag einfach wie wir die Materie "Edelmetall" und deren Minen. Ich nehme ihn nicht 100 % ernst und es ist ja nicht obligatorisch ihm zuzuschauen. Aber verbreitet zumindest selbst in diesen - für uns "Mineure" verschixxenen - Zeiten einen Hauch guter Laune. Ein Daueroptimist. :rolleyes:

    Glencore steigt mit 10 % ein. Der Markt nimmt es positiv auf, + 33 % heute.



    June 23, 2023 - Vancouver, B.C., Stillwater Critical Minerals Corp. (TSX.V: PGE | OTCQB: PGEZF) (the “Company” or “Stillwater”) announced today that it has executed a definitive agreement for a strategic equity investment by Glencore Canada Corporation, a wholly-owned subsidiary of Glencore plc (“Glencore”) in the form of a non-brokered private placement financing (the “Placement) for exploration and development activities at the Company’s North American nickel projects, as well as for working capital and general and administrative expenses.


    https://criticalminerals.com/n…c-investment-by-glencore/


    Ausgangspunkt der Diskussion war übrigens dieser Post:


    Hier ein wenig Charttechnik ohne Berücksichtigung von einscheidenden, unerwarteten Ereignissen im Bereich Geo- oder Finanzpolitik:


    Die Korrektur bei Silber fiel in den letzten Tagen mit - 9 % kräftig aus. Wir sind exakt bis aufs 38.2 Fibonacci Retracment gelaufen und haben uns auf dem 50 MA, im Bereich der starken Unterstütungzone von Ende 2022/Anfang 2023, stabilisiert. Ich denke, wenn Gold sich hält, wars das mit der Korrektur. Wenn aber Gold durchfällt, Richtung 1'900 $ und tiefer, sehen wir bei Silber sicher nochmals 22 $.


    Wie stehen die Chancen? Schwierig. Ich sage, 55:45 müssen wir noch weiter runter.


    Mittelfristig bin ich optimistisch. Wenn Gold nachhaltig über 2'080 geht, mit Ziel 2'200 $, sehen wir bei Silber zügig 30 $ plus. Das wird 2023 geschehen.


    Goldkinder, hier noch meine Kurzantwort auf deine Frage:


    Der Aufwärtstrend bei Gold im grossen Zeitfenster ist seit 2015 intakt. Deshalb ist es für technische Analysten natürlich einfach "long term bullish" zu sein und zu bleiben. Um eine "short term" Prognose zu machen, brauchen wir technischen Analysten ein Signal (z. B. einen Durchbruch durch eine Untersützung oder einen Widerstand). Im Seitwärtsmarkt, in dem wir uns seit 2020 befinden, sind diese Signale selten. Also bleiben technische Analysten wohl eher vorsichtig, d.h. tendenziell bärisch. So gesehen, hast du wohl recht mit deiner These.


    Ich habe mich mit 52:48 für ein weiteres Fallen bei Silber entschieden, weil Gold vom 3-Fach-Top noch kaum korrigiert hat. Fiele Gold aufs 38.2 Fibo Retracment, käme es auf 1'900 $. Das scheint mir sehr gut möglich. Dass zöge dann auch Silber weiter runter. Diese Prognose basiert aber auf Erfahrungswerten bzw. Intuition, nicht auf dem Chart. Ich eröffne deshalb auch keinen Shorttrade mit Warrants oder CFD, das ist mir zu vage.

    Wenn man eine technische Analyse macht, kommen in der Regel von vielen Foristen kritische Fragen, eigentlich ja zurecht. So fragte mich z. B. der User "Goldkinder" im Ariva-Forum, nachdem ich einen Silberchart gepostet hatte:


    @Katze, spitze, aber ist Dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass die Prognosen der Chartisten schon seit Jahren so gut wie immer short term bearish und long term bullish sind (wie auch gerade jetzt bei Blaschzok, Brady, Katze usw.). Also an short term bullish kann ich mich wirklich nicht dran erinnern. Ist das vielleicht ne Masche, um weniger angreifbar zu sein, denn kurzfristige Fehlprognosen sind ja besonders heikel, während man langfristige Fehlprognosen ja immer auf irgendwelche (nicht kalkulierbaren) externe Faktoren verweisen kann.

    Und UBS 55:

    @Goldkinder, sehr gut, dann muss ich es nicht wieder schreiben. Niemand weiss überhaupt was, es gibt nur Wahrscheinlichkeiten, die sich aber nach der nächsten Meldung wieder ändern können. Ich hab auch nicht wirklich Lust, mich mit dutzenden von " ganz tollen Bohrergebnissen " rumzuschlagen. In 99% der Fälle lese ich dann ein Jahr später, wie die Depotleichen heissen.


    Meine Antwort für mein Archiv:


    1. Technische Analyse ist kein Hokuspokus oder Esotherik, es gibt Day- oder Swingtrader und Scalper, die verdienen damit gutes Geld. Dies aus dem Grund, dass an entscheidenden Marken die Wahrscheinlichkeit (das Chance-Risiko-Verhältnis) in die eine oder andere Richtung tendiert. Sei es auch nur 48:52. Dies kommt daher, dass an Widerstand- oder Unterstützungslinien besonders viele Sell oder Buy Orders liegen, die beim Durchbruch ausgelöst werden. Wir können auch von einer selbsterfüllenden Prophezeiung sprechen.


    Ich habe mit auschschliesslich chartbasiertem Daytrading auch schon Geld verdient, es ist aber kein Zuckerschlecken. Es braucht Disziplin, Geduld und viel zeitliche Präsenz. Da bin ich nicht der Typ dafür. Ich kümmere mich lieber um die von UBS verschmähten Explorer und Bohrlöcher.


    2. Um eine Prognose (long/short/seitwärts) zu erstellen braucht der technische Analyst ein Signal. Ich persönlich verstehe mich als Markttechniker nach Michael Voigt. Markttechnik ist auch eine Disziplin der technischen Analyse, grenzt sich aber von der Charttechnik deutlich ab. Wir interpretieren nicht irgendwelche Muster in einen Chart, sondern unsere Analysen basieren auf horizontalen Unterstützungs- und Widerstandlinien sowie Innen- und Aussenstäben. Wir handeln den Trend, den Ausbruch, die Bewegung oder die Korrektur, weil dort die Wahrscheinlichkeiten am greifbarsten sind. Aus diesem Grund halte ich nicht viel von Elliot Wellen. Der Interpretationsspielraum, wie weit eine Welle geht bzw. wo sie endet, ist viel zu gross, so dass nicht eine relvante Menge von Marktteilnehmern am selben Ort Orders platziert sein kann. Im Daytrading sind meiner Meinung nach Elliot Wellen nicht brauchbar. Für Markttechnik-Fundamentalisten spielen Indikatoren (besonders Oszillatoren) keine und Trendlinien kaum eine Rolle.


    Ich persönlich kombiniere die Marttechnik gerne mit Fibo-Retracements, Candle-Sticks und Moving Averages, da darauf viele Marktteilnehmer achten, weil sie einfach anzwenden und verständlich sind. Von den Oszillatoren verwende ich zurzeit nur den RSI (Relative Stärke Index). Letztlich muss jeder seinen Stil finden.


    3. Die technischen Analysten, die seit 2015 "long term bullish" für Gold sind (dazu zähle ich mich auch), hatten bisher ja auch recht. Zur Erinnerung, seit Sept. 2015 haben wir 1'000 $ zugelegt, d.h. verdoppelt. Und der Aufwärtstrend ist weiterhin intakt, auch wenn sich jetzt ein 3-Fach-Top ausgebildet hat. Der Trend würde erst gebrochen, wenn wir unter 1'615 $ fielen (tieferes Tief) und danach das nächste Top unter 2'075 $ läge (tieferes Hoch).


    4. Wie gesagt, für eine Prognose brauchen wir ein Signal, einen Durchbruch durch eine Unterstützung- oder Widerstandslinie oder einen Umkehrstab. Das gibt es auf Tages- oder Wochenbasis nicht so oft. (Charttechniker benötigen andere Signale, Trendlinien, Formationen oder was auch immer). Weil der übergeordnete Trend seit 2015 immer noch aufwärts ist, fallen logischerweise die Prognosen "long term bullish" aus.


    Seit 2020 befinden wir uns mit Gold in einem Seitwärtsmarkt, dass ist das schwierigste für einen technischen Analysten. Eine Short Term Prognose ist natürlich schwierig, wenn man kein eindeutiges Signal hat und da bleibt man eher vorsichtig. Aber ich verspreche, wenn wir die 2'080 $ nachhaltig hinter uns lassen (miteinem Wochen oder Monatsschlusskurs), wird meine Prognose auch "short term bullish" sein. (Der Ausbrauch über 1'365 in 2019 war so ein Schlüsselmoment und eine todsichere Sache.)

    Hier ein wenig Charttechnik ohne Berücksichtigung von einscheidenden, unerwarteten Ereignissen im Bereich Geo- oder Finanzpolitik:


    Die Korrektur bei Silber fiel in den letzten Tagen mit - 9 % kräftig aus. Wir sind exakt bis aufs 38.2 Fibonacci Retracment gelaufen und haben uns auf dem 50 MA, im Bereich der starken Unterstütungzone von Ende 2022/Anfang 2023, stabilisiert. Ich denke, wenn Gold sich hält, wars das mit der Korrektur. Wenn aber Gold durchfällt, Richtung 1'900 $ und tiefer, sehen wir bei Silber sicher nochmals 22 $.


    Wie stehen die Chancen? Schwierig. Ich sage, 55:45 müssen wir noch weiter runter.


    Mittelfristig bin ich optimistisch. Wenn Gold nachhaltig über 2'080 geht, mit Ziel 2'200 $, sehen wir bei Silber zügig 30 $ plus. Das wird 2023 geschehen.


    (Und logo: Keine Handlungsempfehlung! :whistling: )




    Zentralbanken haben am Goldmarkt die Seiten gewechselt. Lange Zeit stießen sie Jahr für Jahr Gold ab, doch seit einiger Zeit stocken sie ihre Bestände wieder kräftig auf.
    2022 kam es dabei zum vorläufigen Höhepunkt: Rund um die Welt kauften Zentralbanken im vergangenen Jahr mehr als 1100 Tonnen Gold. Das war mehr als doppelt so viel wie im Jahr zuvor, wobei die Aktivitäten durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine offenbar noch einmal angekurbelt wurden. Zum Vergleich: Die Gesamtnachfrage nach Gold betrug im vergangenen Jahr weltweit nach Angaben der Branchenvereinigung World Gold Council (WGC) etwa 4700 Tonnen.


    https://www.manager-magazin.de…b0-45b9-a6e9-87629d5e6d6b


    Fortuna ist nun in 6 Ländern aktiv: Peru, Mexiko, Argentinien, Burkina Faso, Elfenbeinküste und neu Senegal. Keine ihrer Mine liegt nach dem aktuellen Fraserbericht in einer sicheren Gerichtsbarkeit. Für Argentinien und Senegal lagen so wenig brauchbare Daten vor, dass sie es nicht einmal in den Index geschafft haben.


    Besonders im Policy Perspection Index (Beurteilung nach politischen Kriterien) liegen die Ländern ihm hinteren Teil der Rangliste.


    Zum Fraser Bericht:
    Länderrisiken

    Hier ist die vollständige Rangliste des Investitionsattraktivitätsindex. Wenn es in der Umfrage zu einem Land weniger als 5 Rückmeldungen gab, wurde es nicht berücksichtigt. Deshalb fehlen Länder wie Argentinien, Schweden, Russland, die Türkei u.v.a. Zu den Ländern mit Sternchen gab es nur 5 - 9 Rückmeldungen.


    (Gesamter Bericht: https://www.fraserinstitute.or…mining-companies-2022.pdf)





    Und hier die Rangliste nach rein politischen Kriterien:


    Goldshore gibt heute 16 % ab. Zum einen ist es sicher eine technische Korrektur nach einem über 100 % Anstieg seit Anfang April. Zum anderen könnte bemängelt werden, dass sie nur "Inferred" (abgeleitete) Resourcen ausweisen, die niedrigste Kategorie. Auf ceo.ca wird zudem über hohe Kosten (capex) für den Bau der Mine spekuliert.


    Ich bin nicht investiert, habe sie aber auf der Watchlist 1. Priorität. Wäre ich investiert, so wär ich nicht beunruhigt. Mit 10 $ ist die Unze günstig bewertet und wenn Gold über 2'100 geht, läuft hier sicher einiges.


    Chart D1, - 16 % heute


    Newfoundland & Labrador ranked 4th

    Nur mit der "Jursidiction" ist es aber leider nicht getan. Die Bohrresultate sehen in Neufundland über weiter Strecken miserabel aus, die Entwicklung der Projekte stockt, die Aktionkurse sind am Arsxx. Der Hype dort ist verpufft, die meisten Werte haben 90 - 95 % verloren. Die Blase ist geplatzt.


    Hier mal ein paar Horrorcharts zur Ansicht. Die einzigen, die sich auf der Insel gehalten haben ist NFG.


    Nic

    Ich finde, die Minengesellschaften sollten mit diesen Verschärfungen leben können und sind nicht existentiell bedroht. In ihren Heimatländern mussen sich die Kanadier und Amerikaner auch an strenge Auflagen halten.

    "Nordamerikanische Wettbewerbsfähigkeit gefährdet": Mexiko reformiert Bergbaugesetze


    In Mexiko hat die geplante Bergbaureform leicht abgeschwächt den Senat passiert. Kritik kam aus Kanada: Der Handelspartner sieht neben seinen Investitionen die nordamerikanische Wettbewerbsfähigkeit gefährdet. Lateinamerika wird für Bergbauunternehmen zu einem schwierigen Standort.


    Der mexikanische Senat hat am Samstagmorgen in einer Eilsitzung ein Gesetzespaket durchgewunken – darunter auch ein neues Bergbaugesetz. Auch zwei umstrittene Verfassungsreformen mit Bezug zum Wahlrecht gehörten zum Paket.


    Was wurde beschlossen? Wie gehts weiter? Guckste hier: 8o


    https://www.miningscout.de/blo…eformiert-bergbaugesetze/