Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Mit den Medaillen ist es halt ein Problem, wenn sie nicht punziert sind: es gibt praktisch keine Fachliteratur, keine zuverlaessigen Webseiten. Geprägt werden sie wie Sand am Meer, kein Wunder dass fast alle später zwischen Schmelzpreis und Spot gehandelt werden.


    Bin richtig froh über inkompetente Händler (und die habe ich auf Münzbörsen oft erlebt)
    Frei nach dem Motto:"Und sie wissen nicht was sie haben".
    Nur so kann man noch echte Schnäppchen machen.

    Sei mal nicht so streng mit den Händlern, 30.000 EM-Produkte schon auf gold.de, und da sind Raritäten noch gar nicht dabei. Klar ergeben sich da zwangsläufig Schnäppchen dort, wo nicht der Schwerpunkt des jeweiligen Anbieters ist. :thumbup:

    Ich kannte mal einen Ostfriesen auf Wangerooge, Gastwirt, außerhalb vom Ort, ganz hinten am Deich. Sehr nett, sehr eigene Witze auch, Verabschiedung z.B. mit einem herzhaften "Kommen Sie gut in die Urne".


    Bis sich halt mal jemand bei der Kurverwaltung beschwert hat.

    Ich würde auf alle Fälle erstmal eine Hardcopy von dem Beleg machen, dass der Käufer das Zustelldatum geändert hat. Dann kannst du den Rest in aller Ruhe auf dich zukommen lassen.

    Mal ne Frage:


    Muss Gold eigentlich innerhalb von 1 Jahr versteuert werden,
    wenn man in der Zeit z.B. sein Xetra-Gold verkauft und es in der selben Minute
    in echtes Gold umtauscht, also beim Händler was bestellt?


    Gilt man dann immer noch als investiert?

    Kann schon sein, dass du nicht versteuern musst, wenn es als "Auslieferung" deklariert wird (gleicher Händler, gleiches Underlying wie Unzen, Kilobarren etc., centgenau gleicher Preis, ...), ansonsten nicht.


    Wenn ich mir den Gold-Chart der letzten 12 Monate so ansehe, bist du aber ein wirklich genialer Investor, wenn du Gewinn gemacht hast :whistling: [smilie_happy] :thumbup:


    Ansonsten lässt du dir halt einen Verlustvortrag bescheinigen. =O

    Nix Replik, Originale. Es gibt wohl auch mehr als nur eines davon:



    Double Eagle (Liberty/Statue) von 1933 – die teuerste Münze der Welt


    Die Weltwirtschaftskrise beendete Anfang der dreißiger Jahre die Prägung des Double Eagle von Augustus Saint-Gaudens. Unter Präsident Franklin D. Roosevelt wurde 1933 sogar privater Goldbesitz verboten; davon ausgenommen waren nur Schmuck und Sammlermünzen. Zum fixierten Preis von 20,67 Dollar je Feinunze mussten die Menschen ihr Gold bei den staatlichen Sammelstellen abgeben. Die Double Eagles des Jahres 1933 waren bereits geprägt, wurden jedoch nicht mehr in Umlauf gebracht. Bis auf zwei dieser Stücke sollten alle Double Eagles dieses Jahrgangs eingeschmolzen werden. Zusätzlich zu diesen beiden Exemplaren, die heute im National Museum of American History aufbewahrt werden, entgingen jedoch einige Münzen der Einschmelzung.


    Ein Beamter der Münzanstalt soll einige dieser Exemplare zurückbehalten haben. Wie viele Münzen auf diese Weise erhalten blieben, ist unbekannt. Neun Double Eagles von 1933 gelangten in die Hände von Sammlern, acht davon konnten durch US-Behören später sichergestellt und vernichtet werden. Die neunte dieser Goldmünzen, die 1952 aus dem Besitz des ägyptischen Königs Faruk aufgetaucht war, wurde im Juli 2002 beim New Yorker Auktionshaus Sotheby’s zum Preis von mehr als 7,5 Millionen Dollar an einen unbekannten Bieter versteigert. Das war der höchste Preis, der jemals für eine Münze gezahlt wurde. ...


    Quelle: Goldankauf-Pro24.de

    Wenn du schon 20 Tuben hast, kannst du auch den Münzbarren nehmen.


    Wobei, DM und Schillinge sind hier und im Nachbarforum immer mal wieder etwa zum Spot zu kaufen und zu verkaufen, da hast du letztlich nur einmal die Portokosten als deine Transaktionskosten.


    Und wenn dann die Anbieter noch so freundlich sind, versicherungstechnisch optimierte €500.- Pakate zu packen :thumbup: :thumbup: