Beiträge von Schwundgeldfluechter

    ...Okay, ist halt doch eine spezielle Community, in der zuerst in privaten Chats von wenigen Leutchen Aktien wie Gamestop ausgesucht werden, die von Hedgefonds komplett mit Shorts verkauft sind, zuletzt sogar mit ungedeckten Leerverkäufen....

    Die Shorts der Hedgefonds sind alle gedeckt (Verkäufe geliehener Aktien, mit Besicherung), die wollen doch nicht 20 Jahre nach Sing Sing 8)


    Kannst du bei Bloomberg nachlesen (zumindest meinen ersten Halbsatz).

    Falls sich jemand von der BaFin wegen so einer Bagatelle bei dir meldet, fragst du halt, ob er der neue Hufeld wäre :P

    Da kann man mal sehen, wer von den Händlern auf Zack ist. 8% plus an der Börse in Israel, da sollte man seine Bullions nicht verschleudern. :thumbup:


    Im Vergleich zu dem, was hier im Faden abgeht, ist im eigentlich zuständigen Nachbar-Forum kaum mehr Traffic als im Zentralfriedhof von Chicago. :whistling:
    Aber nix für ungut, Nachbarn, und ab und zu hol ich mir auch bei euch ein Münzlein :thumbsup:

    Wenn das auf Robinhood zutrifft, läuft das System so, dass nicht Aktien direkt an der Börse gekauft werden und dann sauber in Kundendepots eingebucht, sondern dubiose CFDs, bei denen man normalerweise noch ein paar Margen drauflegen kann. Nur bei Gamestop funktioniert das im Moment nicht, da Robinhood nicht eindecken kann, daher wurden wohl die Kaufmöglichkeiten unterbunden.


    Ich selber bin vom Daytrading ja ein paar Lichtjahre entfernt, hartnäckiger Langfristinvestor, aber für mich waren die zwei Stunden trotzdem ganz amüsant und lehrreich. Was es nicht alles gibt! :whistling: =O

    @txlfan: Danke für das Einstellen des Artikels. Was ich nicht verstehe: einerseits heißt es, dass Robinhood Frontrunning betreibt, d.h. bei Kaufaufträgen kaufen die erstmal selbst, und verkaufen die Aktien dann mit steigenden Kursen an ihre Kunden weiter. Sie sind also kurzzeitig "long". Andererseits heißt es, es gäbe "open positions", die nicht eingedeckt werden können.


    Wie passt denn das zusammen? Mal abgesehen von der Frage, ob das überhaupt legal ist.

    Klar muss nachbesichert werden. Aber die Fees sind wirklich nur peanuts, im Vergleich mit dem x-fach überhöhten Aktienkurs.


    Ich behaupte mal: in ein paar Wochen ist die Lust bei Gamestop wieder draußen, und man sucht sich ein anderes Spielzeug.


    Spannend finde ich es aber auf jeden Fall :thumbup:

    Genau. Wenn die Leihe besichert wird - üblicherweise zu etwas mehr als 100% mit Staatsanleihen, also leichte Übersicherung - ist das Risiko minimal und die Fee auch.

    @Lexus


    Schon: Aktienfonds A verleiht an Hedgefonds 1, der verkauft an Aktienfonds B, der verleiht an Hedgefonds 2. Schon hast du 200% Verleihquote.


    Ändert aber nichts: die Aktienfonds können die Gewinne nicht realisieren, die Hedgefonds müssen Verluste begrenzen. Das kann man gemeinsam sehr einfach beheben und braucht dazu keine Privatanleger.


    @Bagholder


    70%? In einer Nullzinsphase? Da ist man für ein paar Zehntelprozent p.a. dankbar.

    Die Verleiher kassieren aber auch jeden Tag fette Leihgebühren, je höher der Kurs desto höhere Gebühren (nehme ich zumindest an). Insofern dürften die es überhaupt nicht eilig haben!

    Die Gebühren halten sich sehr in Grenzen, ein paar Zehntelprozent. Da realisiere ich doch lieber den 50-fach überhöhten Kurs.

    Damit sich da keiner Illusionen macht:


    Die Verleiher der Aktien können die hohen Kurse im Moment nicht zum Verkauf nutzen, da die Aktien ja verliehen sind. Die würden aber gerne zumindest zum Teil realisieren, weil die Kurs deutlich höher ist als der fundamentale Wert der Aktie.


    Nichts liegt näher, als auf Rückgabe (ggf. teilweise) zu verzichten, gegen Zahlung des aktuellen Kurses.


    Und schon sind die Profis weitgehend oder komplett draußen und die die Kleinanleger ganz unter sich :whistling: 8)

    Ich würde auf jeden Fall zu einem EM-Händler gehen. Wenn du die Barren alle oder z.T. verkaufen willst, werden sie dann sowieso geprüft, und es fällt keine extra-Gebühr an. Als Verkäufer trittst dann du auf (Ausweis erforderlich), da der Erlös auf dein Konto gehen soll.


    Wenn du sie behalten willst, zahlst du die Gebühr und gut ist. Dann ist die Sache endgültig geklärt und die liebe Seele hat ihre Ruhe.


    Zwei Anwälte dabei zu involvieren, bringt keinen unmittelbaren Mehrwert. Du solltest natürlich eine Strategie haben für den Fall, dass die Barren nicht (alle) echt sind. Spontane Vorwürfe würde ich mir aber verkneifen; es könnte - theoretisch und auch praktisch - auch sein, dass der Erblasser mit diebischem Vergnügen sein Vermögen verprasst und er der verhassten Sippschaft breit grinsend ein paar Fakes in ein Schließfach gelegt hat. Es kann dann passieren, dass der Händler diese Fakes beschlagnahmen muss.


    Viele Glück! Und lass bitte hören, wie es das Schicksal mit dir gemeint hat. :thumbup: