Beiträge von Bagholder

    Wenn da jetzt wirklich ein paar Hedgefunds dran pleite gehen, dann heißt das ja auch dass die Anleger in diese Hedgefunds ihre Investition verlieren... das wäre also wieder eine weitere Kettenreaktion auf dem Weg in die Geldvernichtung.

    Klar, das ist aber beim Platzen jeder Blase so, das wirkt immer deflationär.
    Da die Hedge-Funds den Kleinanlegern gemeinhin die kalte Schulter gezeigt haben und meist hohe Mindesteinlagen fordern, trifft es keinesfalls die Falschen!

    Das ist Zockerei auf Extasy was die treiben.
    Wer das mitspielt sollte nicht der letzte sein, der kauft!

    Genau, der letzte der kauft sollte der Short-Seller sein!


    Der hat es in den meisten Fällen auch nicht besser verdient, weil seine Erfolge in der Regel auf einer Art Frontrunning beruhen (erst ungedeckt short gehen und dann die Aktie schlecht reden).


    Weil die auf diese Weise ungedeckt generierten Einnahmen auch sofort weiter investiert werden können und so fort, ist das ohnehin ein Pyramidensystem, was verboten gehört, weil irgendwann wieder der Steuerzahler herhalten muss, um durch die Übertreibung vorprogrammierten Schäden abzupuffern.

    Das sind bei WSB inzwischen über 4 Mio Nutzer mit stark steigender Tendenz!


    Die dürfen sich nur nicht verzetteln und sollten die Attacken wirklich konzertiert ausreizen und ihre Marktmacht wirklich auf ein Ziel konzentrieren, bevor sie sich das nächste überlegt vorknöpfen.


    Mit Reinvestment der Gewinne aus jeder Aktion können die dann der Börsenmafia wirklich das Fürchten lehren... der Anfang ist mit Gamestop gemacht.


    Ich nehme stark an, dass ungedeckte Leerverkäufe bald Geschichte sind.

    Gamestop ist die Abrissbirne für das US Finanzkapital
    Wie damals Lehmann. Das alles ist erst der Anfang.


    Blackrock hat 9,5 Mio Aktien von dem angeblichen Float und Ryan Cohen hat auch 9 Mio Aktien davon.


    Der Float dürfte eher bei ca 30 Mio Aktien liegen.

    Woher stammen die Informationen, ist das offiziell und wo kann man das nachlesen?


    Ich finde es vor allem völlig genial, dass die Aktie auch noch ausgerechnet "Gamestop" heißt, besser hätte man das ja für kein Drehbuch scripten können!

    Das wird noch eine ganz blutige oder schmutzige Nummer!


    Entweder Melvin wird noch heute geschlachtet und meldet Insolvenz mit allen Folgeeffekten an, oder die Börsenmafia bricht eiskalt die Handelsregeln!

    Zur Sprengkraft der Gamestop Story:


    Mit dem gestrigen Tag wurden wohl über 100.000 Calls gekauft, die also über 10 Mio Aktien entsprechen... und dies bei einem Freefloat von unter 50 Mio Shares und einer zuletzt von Hedgern offiziell gemeldeten Leerverkaufsquote von über 150%.


    Nach anfänglichem Entgegenstemmen, bei dem sich das Short-Ratio noch erheblich vergrößert haben könnte, explodierte der Kurs im späten Handel wieder förmlich um über 100% auf weit über $200, womit sämtliche Calls
    in the Money liegen und bei Optionen amerikanischer Art meines Wissens auch sofort ausgeübt werden könnten!


    Was also wird passieren, wenn nun auf einen Schlag sämtliche Optionen ausgeübt und über 10 Mio Aktien geliefert werden müssen, von denen es im Freefloat weniger als 50 Mio gibt (nicht wenige sicher in festen Händen) und zudem 75 Mio leer verkauft sind??


    Meines Erachtens sollte der Kurs urknallmäßig explodieren und alle auf der falschen Seite stehenden Hedge-Fonds und Market-Maker im Options-Handel förmlich pulverisieren, wenn nun nicht ganz schnell irgendein Marktmanipulationsjoker gezogen wird.
    Oder wird die Wall Street Mafia ein Tabu brechen und nur Cash-Settlement durchführen, welches mal eben frisch gedruckt wird!?


    Milliarden-Pleiten an der Wall-Street mit Domino-Effekt in unmittelbar in Sicht, oder Beugung des Handelsrechts?!

    Wallstreetbets soll zum Sündenbock für den Marktzusammenbruch gemacht werden. da stecken viel grössere Adresen hinter dem Squeeze. GME ähnlicher Dominostein wie Lehmann.

    Zur Sprengkraft der Gamestop Story:


    Mit dem gestrigen Tag wurden wohl über 100.000 Calls gekauft, die also über 10 Mio Aktien entsprechen... und dies bei einem Freefloat von unter 50 Mio Shares und einer zuletzt von Hedgern offiziell gemeldetenLeerverkaufsquote von über 150%.


    Nach anfänglichem Entgegenstemmen, bei dem sich das Short-Ratio noch erheblich vergrößert haben könnte, explodierte der Kurs im späten Handel wieder förmlich um über 100% auf weit über $200, womit sämtliche Calls in the Money liegen und bei Optionen amerikanischer Art meines Wissens auch sofort ausgeübt werden könnten!


    Was also wird passieren, wenn nun auf einen Schlag sämtliche Optionen ausgeübt und über 10 Mio Aktien geliefert werden müssen, von denen es im Freefloat weniger als 50 Mio gibt (nicht wenige sicher in festen Händen) und zudem 75 Mio leer verkauft sind??


    Meines Erachtens sollte der Kurs urknallmäßig explodieren und alle auf der falschen Seite stehenden Hedge-Fonds und Market-Maker im Options-Handel förmlich pulverisieren, wenn nun nicht ganz schnell irgendein Marktmanipulationsjoker gezogen wird.
    Oder wird die Wall Street Mafia ein Tabu brechen und nur Cash-Settlement durchführen, welches mal eben frisch gedruckt wird!?


    Milliarden-Pleiten an der Wall-Street mit Domino-Effekt in unmittelbar in Sicht, oder Beugung des Handelsrechts?!

    Der Fall Gamestop schreibt Geschichte - taugt langsam für einen neuen Film mit Dr Martin Burry .. Ich frage mich langsam ob das eine bewusster Auslöser für ein Zusammenbruch des US Finanzsystem werden könnte. Wer ist so blöd und denkt eine Shortpostion von 140 % von einem Turnaroundunternehmen dass im Aufstieg ist nicht ein?


    Es könnten sich mehrere Squeeze nacheinander entwickeln. Interessante Analyse


    drive.google.com/file/d/1rqTxY…h8J6QZg_zL6Z7QIKtXJj/view

    Habe mir das aus meiner Sicht hochbrisante Geschehen um Gamestop jetzt mal eine Weile live angeschaut:


    Der Kurs pendelte seit Haupthandelsbeginn grob zwischen $80 und $90 und währenddessen wurden aktuell über 15000 Calls (jeder 100 Aktien darstellend und Tendenz stetig steigend) allein mit dem Höchst-Strike von $200 und einer nur 3-tägigen Laufzeit aufgebaut, zudem auch noch Tausende zu niedrigeren Strikes.


    Okay, man will so die Market-Maker am Optionsmarkt dazu bringen Long zu gehen, damit diese die eigenen Risiken deckeln, um damit wiederum die Short-Seller zu squeezen, zumindest habe ich das so verstanden.


    In der Theorie leuchtet mir das auch durchaus ein und in den vergangenen Tagen hat das augenscheinlich auch bestens funktioniert (heute reagiert der Aktienkurs allerdings vergleichsweise wenig) und das Short-Ratio soll trotz riesiger Umsätze kaum zurückgegangen sein, aber was passiert, wenn die Börse den Handel der Aktie auf unbestimmte Zeit aussetzt, sagen wir, wegen Verdacht auf Marktmanipulationen, und der Handel erst nach mehr als 3 Tagen wieder aufgenommen wird!?


    Verfallen die ganzen OTM-Calls dann nicht wertlos, oder gibt es da irgendeine andere Regelung für Optionen, wenn der Handel des Underlyings ausgesetzt wird!?

    Wenn die das erste mal richtig in die Fresse bekommen haben, nur eine Frage der Zeit, dann ist gamestop...äh game over.


    Jeder der schon etwas länger an den Märkten ist , kennt doch die Psycho-Spielchen...gerade wenn Du als Neuling paar Treffer gelandet hast, hälst Du Dich für eine aufstrebende Investorenlegende. Alles so einfach !

    Das ist grundsätzlich richtig und es werden sicher etliche Teilnehmer überziehen, aber die Flashmobs hebeln ja über den Kauf von Calls, worauf deren Risiko auf den Einsatz beschränkt ist.


    Die attackierten Shortseller hingegen haben ein nach oben unbegrentes Risiko, weshalb ich es für sehr realistisch halte, dass es zur Abwechslung mal wieder einen auf Putten spezialisierten Hedge-Fonds zerlegt... und wie sich das auf die Märkte auswirkt wissen wir seit LTCM ja!


    Die Frage ist, wie die Wall Street darauf reagiert. Handelsaussetzungen im Optionshandel, sobald sich irgendwelche Anomalien zeigen?

    Ein wirklich krasses Phänomen mit riesigem Zerstörungspotential für die Märkte, aber letztlich nur eine logische Entwicklung des Turbo-Kapitalismus.


    Im Grunde ein ähnlicher Mechanismus, wie er zum Manipulieren der Edelmetalle genutzt wird, nur dass nicht wie bei den Edelmetallen einige große Marktplayer konzertieren, sondern viele kleine mittels Flashmobs.

    Dennoch seltsam. Es sind doch alle gegen Atomkraft. Und politisch korrekt ist es sicher auch nicht, wenn man das im Depot hat. [smilie_happy]

    Wo außer im kopfkranken Deutschland sind "alle" gegen Atomkraft? Fakt ist, dass Dutzende AKWs weltweit in Planung oder sogar recht kurz vor Inbetriebnahme sind.


    In Deutschland mag es politisch korrekt sein, die ganze Welt ohne Atomkraft auf E-Autos umzustellen, ohne den dazu notwendigen Strom regenerativ erzeugen zu können. Womit bewiesen ist, dass politisch korrekt in wesentlichen Belangen einfach nur dumm ist...

    Was aber niemand ausspricht:
    Die Zentralbanken können unendlich neues Papiergeld produzieren.
    Sie machen was Sie wollen und tun müssen um das System am Leben zu erhalten
    Wer oder was soll Sie aufhalten?

    Die Zentralbanken müssen aber immer mehr (exponentiell) Fiat produzieren, um noch die gewünschte Wirkung hervorzurufen. Das fällt früher oder später angesichts der kaum noch auszusprechenden Zahlbeträge auch dem Dümmsten auf und außerdem ist irgendwann der Grenznutzen erreicht, weil "money for nothing" im wahrsten Sinne kontraproduktiv wirkt.


    Mit anderen Worten:
    Wenn sich durch die von den Zentralbanken massiv fehlgeleiteten Kapitalströme viel mehr und einfachere Gewinne an den Kapitalmärkten erzielen lassen, als man mit einem Produktivunternehmen erwirtschaften könnte, und zudem der Kapitaleinsatz für eine Produktion immer riskanter wird (aktuell insbesondere für nicht systemrelevante Klein- und mittelständische Unternehmen wegen Corona-Beschränkungen) ziehen sich immer mehr Unternehmer aus der Produktion zurück oder fahren diese auf ein Minimum herunter.


    Ausgeweiteten Geldmengen steht dann eine zwangsläufig schrumpfende Produktion gegenüber, was auf Dauer nicht funktionieren kann und zum Systemcrash führen muss.

    Warum schreibst Du das nicht in den dafür vorgesehenen Bereich für Erfahrungsberichte mit professionellen Händlern und benennst dort Ross und Reiter?


    Spontan fällt mir dazu nur ein, dass Fehler menschlich sind und es schon mal positiv ist, dass der Fehler konkret nachvollzogen werden konnte, ein materieller Schaden somit für Dich ausgeschlossen sein dürfte. Bei dem wohl meist praktizierten 4-Augen-Prinzip sollte so was allerdings nicht vorkommen.


    Falls Kundendaten in falsche Hände gekommen sind, lässt sich das jetzt nicht mehr rückgängig machen. Ggf. würde ich aber auf ein ernstes Wort mit der Geschäftsführung bestehen...