Aber immerhin wurden wir früh gewarnt.
Von einer Regierung die nichts auf die Reihe bringt, sitzen nur lauter Hilfsarbeiter dort auf der Bank.
https://www.businessinsider.de…ch-gespeicherter-entwurf/
Zitat
Doch das Geschäftsmodell wankt. Die Industrieländer-Organisation OECD sieht Deutschland bereits als Schlusslicht in Europa. Sie ist damit nicht allein.
Am Ende landet alles bei den Verbrauchern, den Arbeitnehmern, den Sparern. Die Inflation in Deutschland ist so hoch, wie seit 1951 nicht mehr. Ein Ende ist nicht in Sicht, denn noch steigen die Preise für Importe auf der Erzeugerstufe noch schneller als bei den Verbrauchern. Plötzlich wird der exportfreundlich niedrige Euro zum Problem, weil er die Importe verteuert. Da kommt noch was. Für Millionen Beschäftigte sinken derweil die Realeinkommen – auch dies so stark wie nie zuvor. Der Staat kann Preisdeckel hin, Entlastungspakete her, die Teuerung und die Einbußen nicht auf Dauer ausgleichen, stellen die Ökonomen der Deutschen Bank fest.
Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) oder Finanzminister Christian Lindner (FDP) haben dies immerhin früh ehrlich gesagt: „Dieser Krieg macht uns alle ärmer“.
Aber eben doch nicht alle: Wo Verlierer sind, gibt es auch Gewinner. Dazu gehören die Energieexporteure. Die OPEC, das Kartell der Ölförderländer, hat gerade die Fördermengen gesenkt. Die Preise werden steigen. Beim Gasexporteur Norwegen schießen die Einnahmen und der Überschuss der Staatskassen mit jedem Prozent Preissteigerung für Gas in die Höhe. Die USA können mehr ihres im umstrittenen Fracking-Verfahren gewonnenen Schiefergases zu höheren Preisen an Deutschland verkaufen. Minister Habeck beklagte, auch befreundete Staaten verlangten in der Krise „Mondpreise“. Das mag wohlfeil gewesen sein, ohne Anlass war es nicht.