Beiträge von Heike_Katrin

    Hier ein frei lesbarer Welt-Artikel zur Hyperinflation von 1923 in der Weimarer Republik. Geschildert wird vor allem, wie die Regierung mit einer „Goldanleihe“ und später mit einem Devisen- und Goldverbot verzweifelt versuchte, an Devisen zu gelangen, um die Bevölkerung insbesondere mit Lebensmittelimporten über den Winter zu bekommen.


    Hm, vielleicht wiederholt sich Geschichte so oder so ähnlich ja doch. Noch haben wir das Jubiläumsjahr nicht erreicht.


    https://www.welt.de/wirtschaft…visen-beschlagnahmte.html


    Vor allem finde ich die unterstellten Verbräuche eher niedrig angesetzt. 5.000 kWh für einen Singlehaushalt? Mag es geben, Neubau oder kernsaniert, wenn es eine kleine Wohnung ist.


    Ist es aber eine größere Wohnung oder gar ein Haus, nicht der allerneueste Energiestandard, weil die (Witwen-) Rente schmal ist und eine energetische Sanierung teuer, dann bleibt ein Verbrauch von 5.000 kWh wohl eher utopisch.


    Dann soll die Oma also raus aus der zu großen Wohnung oder dem Haus? Wo so viele Erinnerungen dranhängen, wo die gewohnte Nachbarschaft ist? Hier werden sich noch einige Dramen im Bereich von Rentnern sowie Geringverdienern jenseits des Hartz IV- Niveaus abspielen.

    Bzgl. der Buffalo- Münze, jetzt folgt Gelaber, kein Gemecker, habe ich mir mal die Preisgestaltung bei Kettner EM und Heubach angeschaut. Klar, bei Kettner muss man mit gut 2,4 k deutlich mehr hinblättern. Heubach hat die Münze mit Jahrgang 2006 zwar gerade nicht vorrätig, stellt aber eine Preisindikation von ebenfalls gut 2.400 Euro ins Netz.


    Eine Buffalo-Münze mit Jahrgangswahl durch Heubach (Buffalo-Mix) bekommt man recht günstig für rd. 1.830 Euro, alle anderen definierten älteren Jahrgänge werden mit teils saftigen Aufschlägen bedacht. Zu loben ist die Preistransparenz von Heubach, denn er gibt für jeden Jahrgang auch den Ankaufspreis an. Nur, oh Wunder, der ist für jeden Jahrgang gleich. Als ich eben geschaut hatte, waren dies 1.812 Euro. Für mich heißt das, dass ich ein sehr schlechtes Geschäft machen würde, einen Buffalo für 2.400 oder auch 2.200 Euro zu kaufen, den ich eine logische Sekunde später bei dem angeblichen Top-Aufkäufer Heubach nur für gut 1.800 Euro wieder verkaufen könnte.


    Meine Meinung dazu: So sammelwütig darf man einfach nicht sein, jedenfalls dann nicht, wenn dies mehr als nur ein teures Hobby darstellen soll. Diese schöne Standardmünzen würde ich immer versuchen, zum möglichst günstigen EK einzukaufen. Im Einkauf liegt der Gewinn. :rolleyes:

    Das wird schwierig. :D Die Preisangabe für die High Relief-Münze fehlt.

    Das so nicht ganz richtig.
    Wer mit 63 in Rente geht nach 45 Jahre Beitragszahlung und mit dem max. Abschlag in Höhe von 14,4 % hat diesen Abschlag sein ganzes restliches (Renten) Leben.

    Das ist natürlich richtig, habe ich oben vielleicht etwas flapsig geschrieben. Finanzmathematisch für mich eine pure Selbstverständlichkeit, aber du hast Recht, das wird auch gerne missverstanden.


    Und wie lange muss ich noch? ^^ Konnte glücklicherweise ATZ machen und mit 62 fällt dann auch für mich der Vorhang. Gehalt gibt es dann noch bis 65 weiter. Und wenn ich es dann noch auf die Spitze treiben sollte, ginge es im Anschluss noch in das ALG I, allerdings mit Sperrzeit und auch begrenzt bis zur Regelaltersgrenze. Ist nicht so wahnsinnig viel Geld, denn es wurden vorher auch nur hälftige ALV-Beiträge gezahlt, aber immerhin. Weniger prickelnd vielleicht, dass man sich dann ggf. in einem Bewerbungstraining oder in der HR Abteilung vom Lidl wiederfindet. Aber ok, auch mal eine Erfahrung. :thumbsup:

    Du kannst aber bei durchgehend 24 Monaten ALG nicht gleich in die Rentenzeit übergehen.
    Das hat ja der Gesetzgeber unterbunden, da es soooo einfach wäre
    Daher ist ein 450 Job zwischen den Zeiten auch eine Lösung
    Die paar verloren gegangenen Pünktchen sollten ,,uns,, am Arch vorbei gehen

    Doch kann man grundsätzlich. Also, z.B. mit 61 in die ALG (am besten unverschuldet und dann auch ohne Sperrfrist) und dann mit 63 in die Rente für langjährig Versicherte (Voraussetzung „Wartezeit“ von 35 Jahren erfüllt). Das ist dann aber die Rente mit Abschlägen.


    Bei der abschlagsfreien Rente für „besonders langjährig Versicherte“ werden 45 Jahre Wartezeit benötigt und was hier als Wartezeit zählt (im Kern Beitragsjahre) ist auch deutlich enger gefasst. Die Beitragszeiten aus ALG-Bezug vor der Rente zählen hier aber nicht zu den 45 Jahren dazu, vermutlich meinte das @museo del oro. Ab dem Jahrgang 1964 gibt es diese Rentenform (gerne auch als abschlagsfreie Rente mit 63 bezeichnet) nur noch mit 65, generell 2 Jahre vor der Regelaltersgrenze, die dann ja bei 67 liegen wird. Und wer jetzt denkt, das ist mir zu lang, ich gehe dann mit 63, statt 65 in die Rente mit Abschlag, die zwei Jahre Abschlag kann ich schon verkraften, begeht einen Rechtsirrtum, denn die Abschläge werden immer von der Regelaltersgrenze berechnet, dann also 4 Jahre Abschlag, mithin 14,4 % von der ohnehin geringeren Rentenhöhe.

    Always look on the bright side of life. :rolleyes:


    Aber manchmal ist im Leben leider nicht alles schön und perfekt. Hier, wie bereits angekündigt, mein Känguru aus 1992, bei dem die Masern ausgebrochen sind. Und das schon seit Jahrzehnten.


    Neuestes Sorgenkind ist die zweite Münze, eine Double Eagle Liberty aus 1880. Hier nagt der Zahn der Zeit schon deutlich sichtbarer.


    Frage an die Forumgemeinde. Was macht man hier? Salzsäure, Reinigungsbad etc? Oder lieber nichts, schließlich werden gecleante Münzen, soweit als solche erkannt, auch nur mit spitzen Fingern angefasst?


    Wäre es eine steile These, die Liberty als „bankhandelsüblich“ einzustufen? Ist diese Münze ss, fast vorzüglich etc und ist diese überhaupt sammelwürdig? Gibt es hier beim Verkauf eine fetten Abschlag oder wird sogar auf die Schmelze verwiesen? Würdet ihr so eine Münze, wenn diese in euer Sammelgebiet passen würde, zum Spot kaufen wollen?


    Edit: die Bilder sind beim Upload leider etwas durcheinander geraten, aber ich glaube, ihr blickt hier trotzdem durch.



    Sieht nicht die aktuelle Rechtslage einen weiteren Ausbau dieses deutschen Vorsprungs vor? Und müssen wir für dieses Topniveau nicht immer mehr Steuergeld zur Rente dazubuttern? Wie machen die anderen das?


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    Mit einer Haltelinie soll das Rentenniveau bis 2025 bei 48 Prozent abgesichert werden, mit einer anderen Haltelinie soll verhindert werden, dass der Beitragssatz bis 2025 über 20 Prozent steigt. Gleichzeitig wird festgelegt, dass der Beitragssatz bis 2025 die Marke von 18,6 Prozent nicht unterschreitet.

    matze: -MARKTFÄHIGE AUTOS- Was besseres wie Tesla bin ich noch nie gefahren. Power ohne Ende. Verbrauch 16kw. Reichweite 600bis 650km. Kein Wertverlust. Thg prämie jährlich. Keine Kfz Steuer. Eigenes ladenetz. Standheizung. Vollkasko Zahl ich 380jährlich.0.25% privatanteil steuerlich. Etc.

    2/3 der Punkte, die du aufführst, sind aber steuerliche Subventionen. Das Dienstwagenprivileg war mit 1% Pauschale steuersytematisch kaum zu rechtfertigen. Mit 0,25 % überhaupt nicht mehr. Das ist wirklich mal ein Beispiel für Umverteilung von unten nach oben. Trotzdem gern geschehen. :*