Hinter der Paywall berichtet das Handelsblatt etwas detailreicher. Ich denke aber, für kaum einen unter uns war substantiell wirklich etwas Neues dabei.
Noch am spannendsten m.E. die Einschätzung von Morgan Stanley, dass die traditionelle Portfolioallokation von 60:40 (Aktien:Anleihen) ausgedient habe und durch eine 60:20:20 Allokation ersetzt werden sollte, also partielle Umschichtung des Anleihenanteils zu Gunsten von Gold. Der Anleihen-Pabst Jeffrey Gundlach meinte kürzlich flankierend, dass „es nicht verrückt sei, 25 Prozent seines Portfolios in Gold zu halten“. Wenn also die großen Adressen entsprechend umschichten würden, würde dies m. E. ein wahres Erdbeben auslösen.
So rechnen auch die Experten von Goldman Sachs mit einem Goldpreis von 5000 Dollar pro Unze, wenn nur ein Prozent der privat gehaltenen US-Staatsanleihen in Gold umgeschichtet würde. NUR EIN PROZENT.
Abschließend noch das Ergebnis einer Leserumfrage des Handelsblatts. Offensichtlich sind viele noch unterinvestiert und haben sich durch den Artikel beeindrucken lassen. ![]()