Beiträge von Heike_Katrin

    Natürlich halten sich die meisten mit Nachkäufen oder Erstinvestments zurück, wenn es noch vor ein paar Tagen 10 % günstiger war. Ich kaufe auch keinen Dallmayr Prodomo für 10,49 EUR. ^^


    Problem bei den EM ist, dass es auch beim Händler nebenan keine echten Sonderangebote mehr gibt. Dann ist eben erstmal Kaufzurückhaltung angesagt, sofern man nicht vom FOMO-Virus infiziert wurde. Aber mit der Zeit kommt auch die Gewöhnung an das höhere Preisniveau. Und zack, beim nächsten 2% Rücksetzer wird zugeschlagen. Zur Not wird es dann der Halbunzer. Puh, Glück gehabt, jedenfalls nicht zum ATH eingedeckt. ;)

    Mir hatte der Herr Wagner von PS-Coins geschrieben, dass die Nachfrage nach den Pferdchen sehr lebhaft sei und diese ab dieser Woche der Reihe nach abgearbeitet werden. Den Termin Ende September habe er nur angegeben, damit sich niemand zurückversetzt fühle und vor lauter Ungeduld mit Nachfragen anklopft.


    Es wird also noch ein paar mehr VIPs geben. ;)

    Puh, ich hatte ja damit gerechnet, dass es teuer wird, aber jetzt, wenn ich die Pferdefamilie im Warenkorb liegen habe, muss ich mir doch eine Trennung überlegen (vom 2014er Jahrgang habe ich fast alle in Silber und ein paar in Gold).

    Ein Schnäppchen sieht anders aus.

    2014 hat ein Hamburger von McDonalds auch einen Euro gekostet. Und heute 2,29 EUR oder so? Ich bin nicht regelmäßig dort. [smilie_love]


    Dann passt es doch wieder einigermaßen mit dem Preisindex. Nur die Gehälter und Renten können nicht ganz Schritt halten. Die Steuern aber schon.

    Klingt vielleicht gerecht, ist es aber nicht. Außer natürlich, man ist für sozialistische Gleichmacherei.

    Große Rentensteigerungen wird es in Zukunft nicht mehr geben können, die Nullrunden vergangener Jahre sind noch nicht vergessen, oder? Bestenfalls wird man noch auf einen Inflationsausgleich hoffen dürfen. Denn wir wissen ja, wofür in diesem Land das Geld verpulvert wird, wissen um die demografische Unwucht in diesem Land, aber auch, was für eine grenzdebile Energie-, Klima- und Wirtschaftspolitik betrieben wird.


    Nehmen wir also beispielhaft eine schmale Rente A (1.500 Euro) und eine etwas bessere Rente B (3.000 Euro) als Vergleich. Die Rentenhöhen spiegeln hier unterschiedlich hohe monatliche Beitragszahlungen und die Anzahl der Arbeitsjahre wider. Ist das per se ungerecht?


    Die bessere Rente im Beispiel ist anfangs doppelt so hoch wie die schmale Rente. Erfolgen in den Folgejahren prozentuale Rentenerhöhungen, bleibt dieses Verhältnis unverändert.


    Dann wird der Lars Klingbeil Kanzler und findet eigentlich, der Boomer-Soli seines Parteigenossen Fratscher wäre eine tolle Sache. Aber man will ja andererseits auch nicht die Wähler vor den Kopf stoßen. Daher lieber ab sofort nur noch fixe Rentenanpassungen, das ist doch super gerecht, oder?


    Die Durchschnittsrente sei im Beispiel 2.000 Euro und eine jährliche Erhöhung um rd. 2,5 % (bei ähnlich hoher Inflation) sei noch drin.


    Also ab sofort 2,5 % x 2.000 = 50 Euro Rentenerhöhung p.a. für alle. Da Ukrainekrieg und Flüchtlingslasten weiter auf die Finanzen drücken, wird dieser Anpassungsbetrag für die nächsten 20 Jahre eingefroren (und so kann ich auch leichter rechnen).


    Beide Beispielrentner erfreuen sich weiterhin guter Gesundheit. Rentner A hat dann (nach 20 x 50 Euro Rentenanpassung) eine Rente von 2.500 Euro und B von 4.000 Euro. Kaufkraftverluste sollen an dieser Stelle nicht weiter vertieft werden.


    Der absolute Abstand zwischen den Renten ist unverändert 1.500 Euro (aber natürlich in realen Werten geschrumpft). Relativ gesehen ist die Rente von B aber nur noch um 40 % höher als die von Rentner A, am Anfang war die Rente von B hingegen noch doppelt so hoch.


    Und an dieser Stelle muss jeder sich entscheiden, ob er im Herzen Umverteiler (Sozialist) oder ein Marktwirtschaftler ist, der an das Leistungsprinzip glaubt. Letzterer sagt, wer durch seine individuelle Leistung eine relativ hohe Rente erarbeitet (=verdient) hat, soll diese absolut und auch relativ über seine gesamten Lebensabend beziehen können. Und diesen erarbeiteten Wohlstand nicht scheibchenweise (über die nicht ohnehin schon progressiv gezahlten Einkommensteuern hinaus) an all die Minderleister und Handaufhalter im In- und Ausland abgeben müssen.