Halte ich für Quatsch, m.E. hat der web.de-"Journalist" die Statistik missverstanden. Nirgendwo im Anhang sind Zahlen zu Rentenempfängern aufgeführt.
Für die Gesetzliche Rente (da gibt es auch entsprechende Statistiken) kommt das schon hin. Durch die Beitragsbemessungsgrenze erfolgt ja auch ein Cap bei den pro Jahr erzielbaren Rentenpunkten. Das sind max. rd. 2 Punkte, entsprechend gut 80 Euro pro Jahr. Versicherte mit entsprechend hohem Gehalt haben zumeist studiert und kommen dann idR. auf bestenfalls 40 Arbeitsjahre. 40 x 80 =3.200 Euro, und das auch nur, wenn bereits zum Berufsstart
Spitzengehälter bezogen wurden und keine vorzeitige Rente mit Abschlägen gewählt wird.
Was ausgeblendet wird, sind Betriebsrenten, Direktversicherungen, private Altersversorgung und ggf. zusätzlich andere Versorgungssysteme. Hat
man nichts davon, wird die Gesetzliche Rente ziemlich mager bis existenzgefährdend ausfallen. Da ist dieses „reiche Land“ unbestritten ziemliches Schlusslicht. Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, wer diese gewissenlose Laienspieltruppe in Bonn und Berlin jahrzehntelang aufmerksam verfolgt hat, der hat dies auch vorher gewusst