Beiträge von Koala

    silberbuggy
    Ich wollte nur mal verdeutlichen, dass ein Vermieter mit einem vermieteten Haus im Wert
    von 400.000 Euros eine arme Sau ist, wenn er keine weitere Altersvorsorge hat.
    Denn in dem Moment ist er genauso arm wie der Rentner mit 1500 Ois.


    Dass es Immobilieneigentümer gibt die auch Rentenbezieher sind, Immoeigentümer mit
    mehreren Häusern und anderen Anlagen gibt ist selbstverständlich möglich.


    Ich wollte Echse nur verdeutlichen, dass ein jeder Mietshauseigentümer nicht automatisch
    reich ist und keinen Roman über Altersvorsorge schreiben.


    Wer meine Aussagen verstehen will, versteht sie und wer nicht will, halt nicht.

    smile
    Echse selbst wird wohl nie Wohnraum zur Verfügung stellen, den "soziale Verantwortung" und
    "Eigentum verpflichtet" gilt selbstverständlich nur für Andere. Echse kauft "Barbarenmetall".

    Nun, das Wort "Kapitalist" habe ich ja bereits im letzten Post an Kroesus geklärt. Eine Beschimpfung ist das nicht.


    "Reich" mit "Schlecht" gleichzusetzen habe ich nicht getan. Also bitte richtig lesen. Das selbe gilt für deine Gleichsetzung "Arm" mit "Gut". Ich wollte lediglich aufzeigen, dass es auch eine andere Sicht der Medaille gibt, nämlich die des Mieters. Reichtum an sich ist nicht böse- aber, wie auch das Grundgesetz sagt: EIGENTUM VERPFLICHTET. Ich sag mal dazu: zu einer sozialen Verantwortung.


    Ach ja, by the way: ich habe mit Kommunismus nichts am Hut. Mir ging es, wie gesagt, um soziale Verantwortung. Und leider geht die vielen Vermietern total ab.


    Echse


    Du unterstellst schon wieder unterschwellig, dass ein Immobilieneigentümer reich ist. Warum?


    Wenn du mal den Barwert der Rente eines augebeuteten Arbeitnehmers/Angestellten/Beamten
    ausrechnest, bist du ruckzuck bei 400.000 Euro + X.


    Wenn ein Selbständiger ein Haus mit ein paar Wohnungen im Gesamtwert von 400.000 Euro
    (kreditfinanziert) kauft, damit er es im Alter abbezahlt hat und von der Miete (1500 Ois? )
    den Unterhalt fürs Haus und seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, ist das Reichtum?


    Soziale Verantwortung betrifft uns alle und nicht nur Menschen die mit Immobilien fürs Alter vorsorgen.
    Soziale Verantwortung ist eigentlich eine persönliche Geisteshaltung eines Einzelnen. Der Begriff wird
    aber von der Propaganda gerne zur Stimmungsmache gegen Einzelne oder Personengruppen
    (z.B. die Unternehmer oder die Immobilienbesitzer) benutzt um politisch verursachte Fehlentwicklungen
    anderen in die Schuhe zu schieben. Auch dich wird zukünftig die Hetzkampanie "soziale Verantwortung
    der bösen Goldspekulanten" treffen, wenn jemand erfährt dass du Edelmetalle dein Eigen nennst.


    Tut mir Leid Echse, du bist mit deiner einfach strukturierten Denke ganz schön der linken Gehirmwäsche
    auf den Leim gegangen!


    Echse


    Jeder Selbständige oder Freiberufler der auf ein Mietshaus (Betongold) statt auf eine Lebensversicherung
    als Altersvorsorge setzt ist ein Kapitalist und "reich" (=schlecht? ) obendrein.


    Ist dann jeder Beamter oder Angestellter der Versorgungsansprüche von mehreren 100.000 Euro hat ist
    ausgbeutetes Proletariat und "arm" ( =gut? ). ???


    3 - 6% Mietzins ist "fettes Abkassieren". Der Mieter finanziert den" Reichtum" ???


    Hast du von irgendeiner kommunistischen Gruppierung eine Hirnwäsche bekommen?
    Dank dir werde ich meinen geplanten kreditfinanzierten Immobilienkauf zur Altersvorsorge
    noch einmal schwer überdenken. Vielleicht ist ein gewerbliches Objekt doch der bessere Weg.

    humschwurgl
    Natürlich war mein Beispiel drastisch und ist nicht der Regelfall des Mieters.
    Der Regelfall ist vielmehr der Nörgler den du beschrieben hast.
    Mieter die dich nachts rausklingeln weil sie (wie 2x pro Jahr üblich) wieder
    mal den Schlüssel abgebrochen haben.


    Allerdings ist das genannte Beispiel eines von zweien aus der Realität.
    Mein Bekannter hat sich im einen Fall vor Gericht einen Titel erstritten,
    der allerdings mangels Masse nichts genützt hat.


    Im anderen Fall hat der Mieter Drogenparties gefeiert bei dem die Junkies ein- und ausgingen
    und die Spritzen im Garten lagen. Eine Kündigung war nicht durchsetzbar, da sich die Nachbarn
    zwar immer telefonisch beim Vermieter beschwerten, sich aber weigerten dies schriftlich
    oder gar vor der Polizei zu tun.
    Die Sache ging dann doch noch gut aus. Der Mieter wurde später zu ein paar Jahren Knast verurteilt.
    In diesem Zeitraum wurde die Miete vom Amt bezahlt und es war Ruhe im Karton. Nach der
    Haftentlassung auf Bewährung war ihm ein so heruntergekommener Wohnraum nicht mehr zumutbar
    und das Amt (oder Bewährungshelfer) hat ihm eine schicke Neubauwohnung zukommen lassen damit
    er diese wieder runterwohnen konnte.


    Wozu? Kassiere 3 Kaltmieten Kaution und schicke die Kündigung nach der 2. ausgefallenen Miete. Wo ist das Risiko? Ganz im Gegenteil: Der trügerische Schein der Sicherheit per Einkommensnachweis ist schlichtweg lächerlich. Viele Verträge sind befristet und selbst wenn nicht: Es kommt ne Krise & Kurzarbeit, Firma macht pleite bzw Konjunktureinbruch und der Job ist futsch. Oder die Freundin/Ehefrau wird schwanger, das Geld reicht nicht mehr, Beziehung geht in die Brüche... Sorry, aber ES GIBT KEINE SICHERHEIT im Leben. Nur das ist sicher. Wer als Vermieter Verluste vermeiden will sollte lieber 6 Kaltmieten Kaution einbehalten als sich auf nichtssagende Einkommensnachweise zu stürzen.


    Wo lebst Du? Diese Aussage ist ebenso absurd wie die Blasentheorie am deutschen Immoblienmarkt.


    Einen Mieter der nicht ausziehen will bekommst du nur ganz schwer raus aus der Wohnung.
    Ganz nebenbei gibt es noch ein paar klitzekleine Details, die sich Gesetze und Rechtsprechung nennen.
    (Zu deinem tollen Vorschlag der 6 Monatmieten Kaution. Guck mal ins BGB § 551)


    Falls du einen Mieter aus der Wohnung klagen willst brauchst du, abgesehen von sehr trifftigen Gründen,
    noch jede Menge Zeit und Nerven. Währen des langen Klagewegs erhälst du keine Miete sondern nur
    Rechnungen von deinem Anwalt. Dein Mieter erhält allerdings alle moralischen und finanzielle Hilfen bis
    hin zu den Anwaltskosten um sich gegen die "Heuschrecke" zu verteidigen.


    Wenn du es nach einem Jahr geschaft hast mit deiner Räumungsklage durchzukommen, wirst Du
    mit Hilfe des Gerichtsvollziehers das Mietobjekt öffnen und feststellen, dass dein Mieter...
    a) nicht mehr da ist
    b) du erheblichen Renovierungsbedarf hast
    c) Jede Menge Anwalts und Gerichtskosten hast (die Gerichtskosten zahlt erstmal der Vermieter)
    d) dein toller Entschädigungsanspruch über alle Kosten (Titel) nie mehr einzutreiben (vollstreckbar) ist.


    Wenn du dann dein tolles Renditeobjekt entnervt gegen Metall tauschen willst, wirst du ebenfalls
    feststellen, dass die Immobilienblase in Dtl. nur eine fixe Idee im Internet ist. In der Realität
    sinkt (zumindest in unserer Gegend) der Preis für die Immobilie. Denn wer sich wagt Vermieter
    zu werden möchte eine entsprechnde Prämie für Nerven und Risiko.

    Nachfrage ist da, aber die Preise sind unrealistisch hoch. Das kann und will keiner bezahlen. 545 kalt = 700 EUR warm für 70qm in Plochingen, dazu noch 3 Kaltmieten Kaution plus 2,38 KM für die Maklerhure - nicht wirklich!


    Was hätte denn so eine Wohnung vor 10 Jahren gekostet?


    545 / 70 = 7,80 Euro pro Quadratmeter im Ballungsraum Stuttgart.
    Da wundert es mich nicht, dass es zum Massenandrang kam.


    7,80 x 12 = ca. 93 Ois Jahresmiete.
    Wert der Immobilie ca. 1600 - 1800 Ois / m2


    700 Ois ist für eine 3-köpfige Familie mit einem "Normal"Verdiener bezahlbar.
    Für DINKS vom Daimler ist es ein Trinkgeld.


    Wo ist da was überteuert und wo ist da eine Blase?
    Ich denke deine Vorstellungen sind eher unrealistisch niedrig.

    Also ich bevorzuge miese Lagen, dort ist die Immo ja viel billiger! Im Ernst, je schlechter die Lage, desto höher die Rendite. Klingt blöd, ist aber so.
    Man könnte ja statt dem Mehrfamilienhaus auch mehr Wohnungen kaufen! Ich meine ja nur, falls das Haus zusammenfällt :)...
    Robertino!


    Aber nur, wenn du den anderen Wohnungseigentümern vertraust, dass sie ihr Wohngeld bezahlen.
    Wenn ich mich nicht irre, gibts da gesamtschuldnerische Haftung. Wenn schon MFH, dann bitte alleine.
    Das Einsturzrisiko in D ist da relativ gering, solangekeine U-Bahn in der Nähe ist. ;)


    Das mit der Lage sehe ich auch so. Wenns kein anderer haben will, wirds billiger und die Rendite steigt.

    Theo
    Mein Vergleich bezog sich auf 2 vergleichbare Häuser mit Keller.
    Wobei das neue Haus nach ENEV 2009 mit einem erheblich besserem energietechnischem
    Standart gebaut wird. Der Pi x Daumen die Baukosten mindestens 5000 Euro verteuert.


    Noch ein Unterschied: 1994 wurden die Dinger verkauft wie geschnitten Brot, 2012 will
    sie keiner haben weil die Lage so unsicher ist (und vermutlich weil die Immobilien bubbeln ;) )

    Sorry USA = EUdssR = Polizeistaat Deutschland. Es kommt nicht so sehr auf die Umstände an (die sind allerorten beschissen) als vielmehr auch den Preis. Und die sind in D. eben in einer Bubble. Man muss schon ein Idiot sein, um dies zu verkennen. Ich werde weiter nur zur Miete wohnen, und niemals so blöd sein, hier eine überteurte Immo zu kaufen. Dann lieber Substanzaktien mit >6% Dividende. Sorry Schaf, ist aber so !


    ziemer
    Kannst Du deine mehrfach aufgestellte Behauptung einer Bubble in D irgendwie unterlegen?
    Oder glaubst Du Ausdrücke wie "Idiot" und "blöd" machen deine These richtiger?


    Immobubble gibt bzw. gab es in den USA (geplatzt), Spanien (platzt immer noch), Brasilien (in Euro gerechnet fast eine ver 8-fachung in 8 Jahren).
    In Deutschland haben durchnittliche Immobilien die letzten 20 Jahre nicht mal den Inflationsausgleich geschafft.
    1995 wurden bei uns Neubau Doppelhaushälften für 370.000 DM verkauft. Heut gibts Neubau DHH für 215.000 Euro. Wo ist denn da die Bubble?


    Übrigens, ich bin ein Koala und kein Schaf und Idiot darfst mich erst nennen wenn du mir Beweise für einen allgemeinen blasenverdächtigen
    Immopreisanstieg in Deutschland bringst. ;)

    humschwurgl:
    Du hast Recht, aber wenn die ETW am Viktualienmarkt heute 10 oder 20% mehr kostet als vor 5 Jahren
    mag das für einen Münchener Wohnungssuchenden bedauerlich sein, man kann aber noch lange nicht von
    einer Immobilienblase in Deutschland reden.

    ... Der andere sitzt in seiner Bude und furzt das Sofa voll...


    Auch das kann eine Menge Freude bereiten :D


    ...Grosses Land, viele Menschen -> Die Immopreisbubble in Deutschland kann und will nur derjenige nicht sehen, der dummerweise auf Betongold gesetzt hat. Auf höhere Grundsteuern in Zukunft können wir uns dank des Sparwahns schon heute einstellen. Gepaart mit den Umwelt- und Energieauflagen der Öko-Faschisten dürften auch weiterhin schöne Investitionskosten auf Häusle-Besitzer zukommen. Gleichzeitig geht die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander. Ziemlich düstere Aussichten für kräftige Mietpreiserhöhungen. Die Zinsen werden wohl noch lange niedrig bleiben. Mich verwundert es kaum dass meinerorts überall Neubauten in die Höhe schiessen. Im Gegenzug stirbt die ältere Bevölkerung weg und macht Wohnraum frei. Seit Jahren stiegen die Immo-Preise hierzulande. Ziemlich naiv anzunehmen, das ginge immer so weiter. Ein Blick in meinen Bekanntenkreis zeigt wohin die Schafe rennen: Eigentum! Bekanntlich hat die Masse nie recht. So auch in diesem Fall. 75% können nicht auf der Gewinnerliste stehen. Das Siegertreppchen ist schmal und klein, generell. Das Gegenteil von dem zu tun, was 2/3 der Schafe machen kann nicht verkehrt sein. Antizyklischen handeln sozusagen.


    Bei uns in der Gegend gibt es Einfamilienwohnhäuser für 1200 Euro/m2 und Mehrfamilienwohnhäuser
    für 600-800 Euro/m2. Da hat sich am Preis die letzten 10 Jahre nichts getan. Wo ist denn da die Blase?


    Hier mal ein konkretes Beispiel für eine Blase:
    Eigentumswohnung ca. 70 m2 in brasilianischer Großstadt (ca. 3 Mio Einwohner)
    Kaufpreis 2004 zu Baubeginn: 60.000 R$ = ca. 18.000 Euro (1 Euro = 3,30 R$)
    Marktpreis 2007 120.000 R$ = ca. 40.000 Euro (1 Euro = 3,00 R$)
    Marktpreis 2012 300.000 R$ = ca. 130.000 Euro (1 Euro = 2,30 R$)


    PS: Deutschland ist mehr als nur München, Hamburg und Berlin

    ..


    Nach 40 Jahren besitzt der Erbauer/Käufer also ein 40 Jahre altes Haus und 262.000 Euro
    Der Mieter hat nach den 40 Jahren also 476.000 Euro


    Die Rechnung ist wie gesagt sehr oberflächlich, kommt aber im Endeffekt so hin. Verbesserungen/Kritik nehme ich gerne darin auf. Und bitte keine Diskussionen über die emotionalen Aspekte (eigenes Haus ist toll, Mieter müssen sich um keine Reparaturen kümmern usw.). Hier geht es einzig um die Fakten.


    Die Rechnung ist gefährlich, denn sie vernachlässigt den entscheidenden Punkt.


    Ich machs mal bewusst übertrieben und plakativ.


    Der Eigenheimkäufer hat ein Haus und Geld um seinen Einkaufswagen im Supermart 1x zu füllen.
    Der Mieter kann seinen Einkaufswagen im Supermarkt 2x füllen, weis aber nicht wie er die nächste Monatsmiete
    in Höhe von 1.213.617,64 Euro bezahlen soll.


    Jeder Rechnerei für die Zukunft setzt soviele Annahmen vorraus, dass sie nur falsch sein kann.
    Wer weis was in 40 Jahren Sache ist, könnte viel Geld mit Wahrsagerei verdienen.

    Die FiBos stecken in uns drin. Hat vielleicht ein Gentechniker von ausserhalb unserer Milchstraße in uns einprogrammiert.


    Habt ihr schon einmal eure Körpergröße vom Bauchnabel nach oben bzw. nach unten zur Gesamtgröße ins Verhältnis gesetzt?
    Machen und staunen ;)


    edit:
    Hat´s schon jemand ausprobiert?
    Ist es zufälligerweise 0,382 : 0,618 ?