Beiträge von Leichter_Regen

    Ich habe das foto der Barrenrückseite mal 4 Kollegen kommentarlos zur Ansicht geschickt. Sie sind Digital Operator (Technik- und Datenexperte am Foto- oder Filmset. Zu den Kernaufgaben gehören die Kameratechnik, die Datensicherung und die Bildbearbeitung) Die stempeln seit Photoshop CS1 was das Zeug hält. Ich bin seit CS2 dabei.

    Zusammenfassend lässt sich ihre Antwort auf einen Nenner bringen: typischer Photoshop-Anfängerfehler. Und ganz klar händisch bearbeitete Digitaldatei.

    Genau das was ich auch sofort dachte, denn auch ich hab diese Fehler früher bei der BA gemacht. Bildbearbeitung will gelernt sein oder heute eben: "das richtige Programm benutzen will gelernt sein"


    Jetzt ist ja die Frage:

    Unterstellt man einem Händler er hätte das Bild bearbeitet? Wie verkauft man diese Ware die es nicht gibt? Wo ist denn ein Screenshot auf dem ersichtlich ist, dass der Barren genauso überhaupt angeboten wurde...damals von dem Händler.......dass dieser Barren mit diesem Bild verkauft wurde? Any proofpics please? Von der Auktion, Inserat oder was auch immer


    Vllt wurde das Barrenbild auch bearbeitet von jemand der das irgendwann später in seine Bildersammlung gelegt hat. Vllt ist jemand auch einfach so sehr Rothschildfanatiker dass er (aus Langeweile oder weil er nix mehr neues findet) eigene Barren erfindet.......will damit sagen, das Bild muss nicht zwangsläufig "damals" bearbeitet worden sein, auch wenn die Bearbeitungshandschrift auf ein eher älteres Programm und eine schlechtes Auge sowie ungeübte Hand verweist.

    Wir werden nicht erfahren WIESO, aber DASS ist sicher.


    Danke ballerina und Smithm

    Mal was anderes....



    250g Silberbarren von SIMENSA mit 999.9er Feinheit.

    Der Name leitet sich ab von "Sociedad Ibérica de Metales Nobles S.A."



    Typischerweise aus den 1970er oder 1980er

    Jahren.

    Das spanische Unternehmen mit Sitz in

    Madrid stellte in dieser Zeit gegossene

    Feinsilberbarren (meist in den Stückelungen

    100g, 250g, 500g und 1000g) für den Anlage- und Silberschmiedemarkt her. Später verlagerte sich der Fokus der SIMENSA fast vollständig auf industrielle

    Edelmetallprodukte wie elektrische Kontakte.



    Nicht zu verwechseln mit SIMESA Silberbarren - davon hatte ich auch schon einen in den Händen. (Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.....)


    Grüße LR


    Auf den Fotos zu sehen: Natürlich gereifte Patina......ich hab (kleine) glänzende Barren über ein paar Jahre an verschiedene Orte mit unterschiedlichen Temperaturen, Feuchtigkeitsstufen und Umgebungsmaterialien wie Holz, Stein usw gelegt und dann nach geraumer Zeit per Foto verglichen. Das Ergebnis: Null Patina.


    Daher freu ich mich immer, wenn (insbesondere Standard-) Barren beim Erwerb schon so eine natürliche farbenfrohe Patina aufweisen.


    Anti-Poliertuch-Grüsse, LR


    Gegossen und gehämmert.

    Vor mir liegen gerade sechs Varianten dieser rustikalen Silberbarren. Ein Teil davon hat recherchierbare Geschichte.


    LB (altes Logo der Länderbank)

    Die Länderbank stand in den 1980er Jahren vor einer "Beinahe-Pleite". Österreich gab zwar in Sachen Rettung alles, allerdings belastete dies die Republik so schwer, dass die LB schließlich vom „roten Riesen“ (der Zentralsparkasse) übernommen wurde.


    Die ATS-BANK war noch schlimmer:

    13 Jahre Insolvenz-Siechtum, beinahe Ruin des Grazer Sportvereins GAK sowie etliche monetär erleichterte Gläubiger.


    Und was noch? Vermutlich sind die Varianten ohne Feinsilberstempel älter, zumindest sind sie in Summe seltener anzutreffen. Mit oder ohne Extra-Firmenstempel


    Ich hoffe dieser kleine Exkurs war eine kleine Unterhaltung und inspiriert die Leser des Fadens peu à peu wieder Leben in die Bude zu bringen.

    Mit Deiner Analyse hast Du vollkommen recht, es gibt Barren auch von anderen Herstellern die die selben Merkmale aufweisen.

    Und das verwenden der Gussformen für unterschiedliche Materialien war eine gängige Praxis.

    Super Winnie Puh.

    1) Sei so lieb und nenne uns Barren/Hersteller, die du beschreibst, die diese Merkmale aufweisen. Da du ja gerne archivierst füge doch noch bitte Belege (Bilder) für diese Behauptung ein.

    2) Wenn es eine gängige Praxis war, dann muss es ja sehr viele verschiedene Barren (Grössen/Hersteller) in Silber mit Pendant in Gold geben. Von welchen Barren sprichst du.

    Ein Hauch von Gold.


    Dies ist mein liebstes Drijfhout Kilo, mein "Dalmatiner"........Ich habe mich immer gefragt, woher wohl diese goldene Stelle an der Seite kommt. Dann war ich schließlich im Labor und habe den Barren mit der Röntgenfluoreszenzanalyse RFA testen lassen. Der Barren ist ein klassischer 999er Silberbarren.


    Doch an besagter Stelle kam dann die Überraschung: Es ist tatsächlich Gold im Barren vorhanden!!! Auf einem der Bilder sieht man das Testergebnis.


    Ob noch ein Rest im Schmelztiegel war, oder in der Gussform...Ich weiss es nicht.....


    Ein Sammler sagte mir mal, dass die Drijfhout Giesser auch hin und wieder mal dieselben Gussformen für Gold und Silber genommen haben, zb bei der Gussmaterialumstellung.


    Ob noch mehr bzw. wieviel Gold in tieferen Schichten des Barrens enthalten ist, kann auch dieses moderne RFA Gerät nicht sagen, da es nur die Oberfläche misst.


    So oder so definitiv einer meiner Lieblingsbarren!


    Schöne Woche und viel Spass beim Sammeln


    Teils verwaschene Adlerstempel und komischerweise alle diesselben Muster im Grundkorpus. Sehr schön auf PUUHS Fotos zu sehen, da reihen sich deine 4 gezeigten nahtlos ein. Erinnert mich an die Ära der gefälschten Etma Kilos vor ein paar Jahren. Da hatten auch mehrere Exemplare verwaschene Stempel bei gleichen Merkmalen am Gusskörper. (=Abgüsse?)


    Guten Abend. Das ist super Winnie Puuh, dass du nur deine eigenen Barren veröffentlichst. Das kann uns weiterhelfen. So können wir Details unter die Lupe nehmen.


    Denn auffällig bei allen mir bekannten Barren dieser Art ist, dass die Barren zwar alle eine unterschiedliche Gusstextur aufweisen, (Kratzer etc sind ja sowieso individuel), aber eins ist schon merkwürdig....alle haben eine deutliche Vertiefung im Guss am Wappen auf 7 Uhr. Und wie es scheint, ist es eine runde, weiche Vertiefung und keine scharfkantige wie von einem Stempel. Bei derart exotischen Barren zu denen es keine Infos gibt können schon mal die Alarmglocken, bzw zumindest die Aufmerksamkeitssirenen bezüglich Athentizität leuten.


    Von daher freuen wir uns auf eine Nahaufmahme von deinem Barren, bzw eine Nahaufnahme dieser Stelle, um etwas mehr Licht ins Dunkel, bzw in die Vertiefung zu bekommen. Anbei Ausschnitte zum Vergleichen der umherschwirrenden Barren. DANKE dir und schönen Abend allerseits