Beiträge von TARS vom Mars

    Ist aber so, zumindest bei meinen Panelen sind auch die langen Leiterbahnen durchgängig mit Silber gefertigt. Zumindest soweit ich es optisch erkennen kann und dem Hersteller trauen darf.

    Das Problem mit Kupfer ist das es chemisch mit dem Silizium der Solarzelle regiert. Es diffundiert in das Halbleitermaterial und beschädigt die Zelle. Es soll aber fertigungstechnisch schwierig sein die langen Leiterbahnen mit Kupfer und nur die Kontaktierung mit Silber zu bauen weil das in einem Schritt per Siebdruck erledigt wird. Es wird allerdings daran gearbeitet nur wird das dauern bis man genug Daten wegen Alterung hat und die Fertigungsstraßen um baut.


    Laut deinem Link wird die Silberpaste direkt auf das Silizium der Solarzellen aufgebracht, das war mir so nicht klar. Da braucht man dann schon erheblich mehr. Danke für den Hinweis!


    Aber egal wieviel nun tatsächlich benötigt wird - die Umstellung der Prozesse auf Alternativen ist in jedem Fall sehr kostspielig für die Unternehmen. Invest für Entwicklung, Test und neue Maschinen muss sich erstmal nur durch die Einsparung bezahlt machen.

    Servus!


    Ohne den genauen Aufbau der Komponenten in Solarmodulen zu kennen, ist es nicht wirtschaftlich Kabel bzw. Leiterbahnen komplett aus Silber zu fertigen. Silber wird in der Leistungselektronik in der Oberflächenbehandlung eingesetzt, nicht als Leiter per se. Die sind (und waren immer) aus Kupfer, da deutlich günstiger. Bei Einsatz von 10% - 15% höheren Leiterquerschnitten erreiche ich denselben ohmschen Widerstand. Und nur der bestimmt die Verlustleistung.

    Silber ermöglicht jedoch im Kontaktübergangsbereich deutliche geringere Kontaktübergangswiderstände und damit weniger Verlustleistung in der kritischen Steckverbindung.

    Die Kontaktphysik ist eine Wissenschaft für sich. Kontakte werden nach dem Fertigen in die Galvanik zum Beschichten gegeben. Je nach dem was man mit dem Kontakt (Widerstand, Steckhäufigkeit, Robustheit gegen Umwelteinflüsse,... ) erreichen will, benötigt man einen unterschiedlichen Schichtaufbau. Da verwendet man meist Nickel als Basisschicht und dann Kontaktschicht (Zinn, Silber, Gold, Palladium,...). Im Bereich Automotive beträgt die Silberschicht üblicherweise etwa 5-10µm. Man kann eventuell durch Prozessoptimierung die Schichtdicken etwas reduzieren (z.B. härten, andere Chemikalien, etc...) Diese Entwicklung ist langwierig, die Umstellung der Galvaniken sehr kostspielig und dauern noch länger - oder akzeptiert eine kürzere Lebensdauer und reduziert die Schichtdicken ohne eine technisch gleichwertige Lösung zu haben. Das fällt dann auch erst in 10 Jahren auf... ;)


    Lange Rede - ich denke nicht, dass man das Silber nennenswert durch Kupfer ersetzen kann - weil die Anwendung eine Andere ist und Kupfer dafür nicht geeignet ist.

    Ich kann mir aber auch wegen der sehr geringen Schichtdicken von Kontakten nur schwer vorstellen dass in einem Solarmodul das Silber GRAMMWEISE verbaut ist. Überschlagsmäßig schätze ich den Bedarf in der Größenordnung 0,1mg pro Kontakt ein. Wie viele Kontakte hat so ein Solarmodul???

    Hat da jemand mehr Einblick und kann mich/uns erhellen?

    Eigentlich hatte ich das Thema schon ad acta gelegt, aber jetzt kürzlich doch nochmal einen Versuch unternommen - und tatsächlich etwas herausbekommen.

    Erstes Problem bei einem Umformauftrag: Die Mindestmenge. Oft liegt die bei 50kg - 100kg bei den großen, bekannten Schmelzen.

    Eine habe gefunden, da kann man ab 20 kg umschmelzen. Lieferzeit aktuell 3-4 Monate(!). Mindestreinheitsgrad 75% Ag.


    Grundgebühr 550€

    Scheidgebühren bei 20-50 kg Material: 19€ / kg

    Formkosten 100g Barren: 18€

    Formkosen 1 kg Barren: 36 €


    Alles zzgl. MwSt.


    Beispielrechnung:

    20 kg Sterlingsilber zum Umschmelzen in 18 x 1kg Barren und 5 x 100g Barren: ca. 2000 € Gesamtkosten oder 106€ / kg inkl. MwSt.

    Überschlägig aktuell < 5% Aufpreis zum Spot.


    Wenn man die Abschläge in Betracht zieht, die man beim Verkauf von nicht so fungiblen Münzen hat, kann sich das durchaus rechnen. Vor allem im Vergleich zum Schmelzpreis, Und Barren verkaufen sich auch deutlich besser.

    Ich habe es mir folgendermaßen überlegt:

    30-40% physisch. Davon >80% Gold.

    40% - 50% in große Unternehmen aus dem Rohstoffsektor wie AEM, WPM, NEM, LUN, PAAS, EQNR, NTR, AGI, evtl. Rohstoff ETF BCI


    Hier bin ich größtenteils bereits positioniert und lasse die auch laufen bzw. aufmunitionieren bei größeren Rücksetzern.


    Rest nach Gutdünken in kleinere Minen/Developer mit Potential. Hier werde ich bis Mitte Ende Juni nach und nach meine Positionen aufbauen.

    Ich habe heute mal ein paar kleinere Positionen nachgekauft / eröffnet


    ASL - Andean Silver

    USL - Unico Silver

    SS1 - Sun Silver

    SCZ - Santa Cruz Silver

    LUN - Lundin Gold

    AGI - Alamos

    GROY - Gold Royalty

    WDO - Wesdome

    EXK - Endeavor

    ELO - Eldorado


    Falls wir den Boden jetzt noch nicht haben, was ich für wahrscheinlich halte, baue ich einige Positionen bis Mitte / Ende Juni noch etwas aus + neue aus der Watchlist.


    Hauptpositionen, die ich durchweg schon lange halte:

    AEM, WPM, LUN, WDO, AGI, ELO, NEM


    Watchlist

    LGD - Liberty Gold

    HSLV - Highlander Silver

    GGD - GoGold

    EQX - Equinox

    SLVR - Silver Tiger Metals

    ABRA - Abrasilver

    BRC - Blackrock Silver


    Ich bin eher langfristig orientiert, bin kein Trader. Gerade die Kleinen werden ihre Zeit brauchen und sind entsprechend volatil. Die Watchlist & heute gekauften Minen habe ich mir aus den Empfehlungen von Oliver Groß (Rohstoffkönig) und Jordan Roy-Byrne (TheDailyGold) zusammengestellt.

    Externer Inhalt x.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Servus!

    Wie haltet ihr es aktuell mit den Minenaktien?

    Ich bin selbst zu ca. 40% in Minen (NEM, WPM, AEM, LUN, AGI,…) investiert, 30% physisch und halte nur ca 15% Cash. Rest Öl& Gas.

    Mein Gefühl ist eher, dass es nochmal heftig abwärts geht und ich jetzt mal ein paar Gewinne vom Tisch nehmen sollte… langfristig bin ich nach wie vor sehr bullish was die Minen angeht, und befürchte am Ende mit zu viel Cash an der Seitenlinie zu stehen… Zudem kommen bald die Q1 Zahlen.


    Wie positioniert ihr euch in diesen turbulenten Zeiten?

    Servus!


    Ich habe hier eine 20 Kronen Österreich Münze von 1894.



    Man sieht auf der Wertseite beim Prägejahr und auf der Kopfseite oben jeweils einen unschönen Flecken. Weiß jemand was das ist?


    Außerdem habe ich gesehen, dass diese Münze auf Gold.de oder bei Ma-Shops nur mit heftigem Aufpreis um die 45% zu kaufen ist, während der Ankauf knapp unter Spot liegt. Ist die Münze in grundsätzlich bzw. in dem Zustand interessant für Sammler?


    Danke für eure Einschätzung!

    Klar gibt es bessere Zeitpunkte - die gibt es immer. Aktuell suche ich aber erst mal grundsätzlich nach einem Anbieter. Ob und wann und mit welcher Lieferzeit sehe ich dann noch.


    Bisher habe ich nur Heimerle & Meule gefunden, die den Service überhaupt laut Website anbieten. Kostenanfrage gestellt und warte auf Antwort.

    Eine andere Scheideanstalt bietet nur den Ankauf / Verkauf an. Weitere Anfragen laufen noch.


    Ich habe hier mehrfach gelesen dass User ihr Schrottsilber umformen lassen - aber wenn ich dazu konkrete Infos suche, scheint es dann doch nicht so einfach zu sein… ist das hier sowas wie die Spots bei den Pilzsuchern? Jeder erzählt von seiner tollen Ausbeute, aber hält den Fundort schön geheim? 🤷

    Servus!

    Während dem letzten Silberhoch und auch jetzt noch sehe ich hohe Abschläge der Händler beim Ankauf niedrigerer Legierungen. Der Verkauf an privat gestaltet sich meist langwierig - außer bei entsprechenden Abschlägen.

    Naheliegend, dass man sich darüber Gedanken macht, ob man sein privates Schrottsilber nicht bei einer Scheideanstalt abgeben kann und gegen Gebühr in 999er Barren gießen lässt.


    Die KI-Internet-Recherche bestätigt diese Möglichkeit und schätzt Kosten von ca. 50€ pro Kilo - abhängig vom Ausgangsmaterial. Im Vergleich zu den Abschlägen beim Ankauf, wäre das eine interessante Möglichkeit sein Silber wenn nötig besser und schneller zu verkaufen.


    Allein das Finden eines entsprechenden Anbieters gestaltet sich schwierig. Soweit ich das sehe, bieten die Scheideanstalten nur Ankauf und Verkauf an - mit allen Ab- und Aufschlägen.


    Ich bin sicher die Gedanken hatten hier schon andere, finde aber irgendwie die Infos nicht. Wie (bzw. Wo!) macht ihr das? Oder hab ich was übersehen?

    Auf die Dumme Idee muss man est kommen, in die USA zu reisen, zu einer WM und dann noch ins failed state California.

    Leider ist Kalifornien aber wunderschön - wir hatten vor zwei Jahren einen wunderbaren Familien-Road-Trip durch Nordkalifornien. Eigentlich unverschämt mit welch atemberaubender Natur die Kalifornier beschenkt wurden. Dazu die Sonne!

    Also, es gibt schon gute Gründe in die USA reisen zu wollen. Ob es unbedingt zur WM sein muss, muss jeder für sich entscheiden. Und dass es nicht günstig ist, muss einem auch klar sein.

    Ich habe kürzlich mal 10 x 1 oz Ag von USA mitgebracht. Die Münzen im Handgebäck durch den Scanner - keine besonderen Vorkommnisse…

    Hab mich gewundert, hätte ja auch Au sein können, und damit Anmeldepflicht. Andererseits ist das ja Flughafensicherheit beim Check, ein paar Münzen interessieren da wohl nicht.

    Die 3 Wochen sind doch schon netto.

    1.5 Wochen vor Weihnachten und auf Nachfrage angekündigt nochmal 1.5 bis 3 Wochen im neuen Jahr. Macht rund 3-5 W Lieferzeit - ohne Feiertage und Betriebsurlaub.


    Ich mache mir auch keine Sorgen dass das Geschenk nicht kommt. Ich hatte nur versucht freundlich anzumerken, dass man mitunter in Stoßzeiten etwas Länger als anderswo auf den Kram warten muss - was ja durchaus auch ne Kaufentscheidung sein kann.


    Keine Ahnung warum das hier nicht angebracht sein soll.


    Aber du hast nochmal recht: wir drehen uns im Kreis.

    Ok, du hast Recht (und ich mei Ruh‘)

    In meinem kleinen Universum empfinde ich 3 Wochen Lieferzeit (best case) für ein bereits bezahltes Produkt als mindestens grenzwertig aber das kann zum Glück jeder für sich selber entscheiden.


    Das Theater das du hier vom Zaun brichst kann ich trotzdem nicht nachvollziehen. Aber danke für die Aufmerksamkeit 😉


    Und nein, ich kann nicht stornieren, weil ich nicht persönlich bestellt habe. Ich kenne den Fall nur, weil das Patenkind mein Sohn ist…

    Außerdem will ich wissen wie die Geschichte ausgeht.

    Nix für ungut, bin raus hier.

    Aber sonst geht’s dir gut oder? Aktuell schreibt den Text mit der hohen Auslastung JEDER Shop.

    Hab ja auch geschrieben, dass man nicht erwarten muss, dass es rechtzeitig zu Weihnachten ankommt, wenn man so spät bestellt. Alles ok.


    Wenn ich aber davon ausgehe, dass silbertresor.de bis kurz vor Weihnachten arbeitet und nach dem 6. Januar immer noch ne Woche braucht um zu versenden (Mitte Jan. war der früheste Termin!), dann empfinde ich das als deutlich zu lang - meine Meinung.

    Keine Ahnung, warum du jetzt hier rumstänkerst und meine, durchaus noch moderat formulierte, Kritik als vom Mars diskreditierst…?


    Im Übrigen hab ich selbst noch kurz vor Weihnachten woanders bestellt, ebenfalls die hohe Auslastungsmail bekommen, und trotzdem innerhalb von 3 Tagen geliefert.


    Wenn du dich das nächste Mal genötigt fühlst einen Shop zu verteidigen, bei dem deinerseits keinerlei wirtschaftliche Verflechtungen bestehen, mach’s doch bitte in einen angemessenen Tonfall.

    Ein guter Freund hat hier 1.5 Wochen vor Weihnachten zwei Silbermünzen für sein Patenkind als Geschenk bestellt (Lagerware) und sich über die lange Lieferzeit gewundert. Kurz vor Weihnachten kann das schon mal passiert . Auf Nachfrage zwischen den Jahren wurde ihm Mitte / Ende(!) Januar ohne weitere Begründung mitgeteilt. Betriebsferien laut Website bis 6. Januar. Die Geschäfte müssen ja außerordentlich gut gehen, wenn man Bestellungen aus Mitte Dezember erst Mitte Januar bearbeiten kann…

    Meiner Erfahrung nach - tätig in F&E Automotive für sehr hohe Volumen-Produkte - ist es so wie mein Vorredner schrieb: Bei Verwaltung, Bürokratie, Systemurwaldbefüllung würde es sicherlich sinnvolle Anwendung für KI geben. Von ingenieursmäßg denkend kann bei KI aktuell (noch?) keine Rede sein. Wüsste auch nicht, wie das trainiert werden soll.


    Das Problem ist in den meisten Firmen aber schon für Verwaltungsaufgaben zu komplex. Jede potentielle KI-Anwendung ist hochspezifisch, benötigt Fachkenntnisse sowohl in KI als auch in den zu optimierenden Systemen. Die vornehmlich für Maschinenbau und Elektrotechnik aufgestellten Firmen haben solche Leute nicht. Und jemanden einstellen, ohne zu wissen was der dann genau macht und was man alles umbauen und verändern muss - Never!


    Eigentlich soll die KI ja nur die ineffizienten und gewachsenen Systeme so schnell befüllen, dass die Ineffizienz nicht mehr auffällt. Das Problem mit den neuen Wettbewerben aus Fernost ist m.E. Nicht, dass die KI können, sondern dass die noch nicht so unreformierbar verkrustet sind.


    Wie auch immer, wir werden in D das Thema sowieso aus Angst komplett verschlafen. In D werden die Leute nicht arbeitslos weil die KI die Jobs wegnimmt, sondern weil D aus Gründen nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Der Wettbewerb aus Übersee vergrößert derweil den Abstand mit KI eventuell noch durch oben beschriebene Effizienzsteigerung. Wie man das aber für OpenAI und Co entsprechend monetarisieren will ?)


    Bleibe skeptisch beim KI Hype.

    Logistik, Handel, Media, Verwaltung, Banking, Produktion, Landwirtschaft usw. können und werden komplett automatisiert, all das passiert gerade sichtbar. Und wenn es weniger Kakerlakenfresser gibt, braucht man auch weniger produzieren.

    So sichtbar ist des zumindest in meinem Umfeld nicht. Es ist eher so, dass bei uns verzweifelt nach gewinnbringender Anwendung von AI gesucht wird und man findet einfach nichts. Da schwingt eine Heidenangst mit, dass der Wettbewerber als erstes was Brauchbares findet.