Was ist denn der Unterschied zwischen Anlage in Aktien und wenn ich Wertpapiere von Gold kaufe? So wie ich es verstanden habe, versucht man sich mit Gold unabhängig vom "Wertpapiermarkt" abzusichern. Könnte es dann nicht passieren, dass wenn es zu einer Krise kommt die Wertpapiere von Gold nichts mehr Wert sind bzw. man nicht mehr an sein physisches Gold dran kommt wenn es plötzlich alle ausgezahlt haben möchten? (Wahrscheinlich nutze ich unglaublich viele falsche Fachbegriffe... hoffe meine Frage ist trotzdem verständlich)
Beiträge von Ulla96
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Wichtig ist, daß Du GRUNDSÄTZLICH verstehst, in was Du Dein Geld anlegst!
1. unterscheide Geldanlagen (egal ob Du die buntbedruckte Baumwolle unter dem Kopfkissen hast oder auf dem Girokonto oder Geldforderungen wie Anleihen)
--> auf einem Mehrjahreszeitraum besteht hier m.E. ein AKUTES Inflationsrisiko!
Was hilft Dir, wenn das Vermögen nominal erhalten wird, aber der Euro 2030 nur noch 60 oder 50 Cent wert ist?
...und Sachwerte (wie Anteilseigentum an Unternehmen = Aktien, Immobilien - welche für Dich zu illiquide sind, usw.)
Exkurs:
und vermeide es, die Geld in Illusionen abzulegen! (Maddoff´sche Depotsimulationen, Wirecard u.ä.)Gold würde ich als Geld sehen - nur halt ohne Zentralbank die jederzeit unlimitiert mehr und mehr davon drucken kann!
Ich habe als Liquiditätsreserve XETRA-Gold und EUWAX 2-Gold im Depot
(siehe hierzu: Steuerfreie Gewinne mit Gold und Silber: Nur bei diesen Anlagen möglich - BÖRSE ONLINE
Vorteil: kann man mit einem Mausklick verkaufen und zu Zahlungsmittel machen!)
... UND als langfristige worst case-Hartgeld-Reserve auch echtes physisches Gold im Schließfach!
Ansonst:
Gilt nicht für die Feinbäckerei die alte Grundregel
Nicht alle Eier in einen Korb legen!
Also:
Einen Teil als Liquiditätsreserve (in einer wenig inflationsgefährdeten "Währung"?) ... einen Teil in Sachwerten (also Aktien oder ggfs. ETFFs - WENN Du verstanden hast was Du da genau kaufst!!!) ... und eine Reserve für worst case-Szenarien ...
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Vielen Dank für all die ausführlichen, informativen und teilweise auch lustigen Antworten:). Auch die Tipps für weiterführende Informationsplattformen helfen mir sehr weiter.
Mein langfristiges Ziel ist es mich mit einer Backstube als Konditorin selbstständig zu machen. Wann dies geschehen wird (nächstes Jahr oder erst in 5 Jahren), ist jedoch sehr davon abhängig, wann ich eine passende Räumlichkeit finde. Für dieses große Ziel möchte ich das Erbe meines Opas dann investieren. Ist es für den angestrebten Zeitraum (max. 5 Jahre bis zur eigenen Backstube) sinnvoll größtenteils in Aktien, Anleihen und Gold umzuschichten oder sollte ich mir eine höhere Liquidität beibehalten um kurzfristig auf Räumlichkeitsangebote reagieren zu können? -
Vielen Dank für die Rückmeldung. Das Depot wird von der Bank gemanagt. Es finde sehr viele Käufe und Verkäufe statt und ich hab mich gefragt ob sich das bei der Wertentwicklung lohnt oder ob da nur größtenteils die Bank daran verdient, dass ich sie das machen lassen bzw. ob ich in großen breitgefächerten ETFs und anteilig in Gold nicht ähnliche Ziele erreichen könnte. Und durch die aufkündigung des Managements wäre ich zudem noch mehr gezwungen mich aktiv damit auseinanderzusetzen und es so zu gestalten, dass ich langfristig dahinterstehe und zufrieden bin.
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Ich habe von meinem Opa ein aktiv gemanagtes Depot bei der Commerzbank vererbt bekommen. Nun sehe ich mich in der Verantwortung mich mit dem Thema Wertanlage auseinanderzusetzen. Das Depot hat im Zeitraum von 2016 bis jetzt eine prozentuale Wertentwicklung von 41,65%. Ich weiß, dass dies ein Forum für Anlage in Gold/Edelmetalle ist und eigentlich nichts mit Aktien zu tun hat. Da ich mich jedoch breit über Anlageformen informieren möchte bzw. ein breites Meinungsspektrum abdecken möchte würde es mich sehr interessieren wie die prozentuale Wertentwicklung eingschätzt wird, wie allgemein die Anlageform beurteilt wird bzw. was andere Anlagemöglichkeiten wären und welche Vor- und Nachteile es hierbei gibt.