Ich habe von meinem Opa ein aktiv gemanagtes Depot bei der Commerzbank vererbt bekommen. Nun sehe ich mich in der Verantwortung mich mit dem Thema Wertanlage auseinanderzusetzen. Das Depot hat im Zeitraum von 2016 bis jetzt eine prozentuale Wertentwicklung von 41,65%. Ich weiß, dass dies ein Forum für Anlage in Gold/Edelmetalle ist und eigentlich nichts mit Aktien zu tun hat. Da ich mich jedoch breit über Anlageformen informieren möchte bzw. ein breites Meinungsspektrum abdecken möchte würde es mich sehr interessieren wie die prozentuale Wertentwicklung eingschätzt wird, wie allgemein die Anlageform beurteilt wird bzw. was andere Anlagemöglichkeiten wären und welche Vor- und Nachteile es hierbei gibt.
Allgemeine Frage zu Geld-/Wertanlage
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Währungshüter
Hat das Thema freigeschaltet. -
Servus Ulla, willkommen im Forum.
das mit den 41% hat nicht viel zu sagen. Wer hat denn "aktiv gemanagt", der Opa oder die Bank? Falls Bank, die bieten regelmäßig mindestens eine konservative strategie (ca. 30% Aktien), ausgeglichen (ca. 50%), und offensiv (70% bis 100%). Da falle Ergebnisse naturgemäß je nach Marktentwicklung unterschiedlich aus.
Du hast tatsächlich nun die Aufgabe, die um Kapitalanlage zu kümmern. Weviel % sollen in Aktien fließen, in Festverzinsliche, ein Immobilenanteil, Edelmetalle? Die Bank machen lassen, oder selber managen?
Sollen es bei den Aktien Einzelwerte sein, aktive Fonds oder ETFs?
Ich manage selbst, ETFs, paar Pfandbriefe, EM. Günstig, sicher, ertragreich.
Dir viel Erfolg!
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Vielen Dank für die Rückmeldung. Das Depot wird von der Bank gemanagt. Es finde sehr viele Käufe und Verkäufe statt und ich hab mich gefragt ob sich das bei der Wertentwicklung lohnt oder ob da nur größtenteils die Bank daran verdient, dass ich sie das machen lassen bzw. ob ich in großen breitgefächerten ETFs und anteilig in Gold nicht ähnliche Ziele erreichen könnte. Und durch die aufkündigung des Managements wäre ich zudem noch mehr gezwungen mich aktiv damit auseinanderzusetzen und es so zu gestalten, dass ich langfristig dahinterstehe und zufrieden bin.
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... Das Depot wird von der Bank gemanagt. Es finde sehr viele Käufe und Verkäufe statt und ich hab mich gefragt ob sich das bei der Wertentwicklung lohnt oder ob da nur größtenteils die Bank daran verdient ...
Klingt für mich sehr nach weitgehendem Aktiendepot - und wenn ich das mit verschiedenen Indizes über die letzten zehn Jahre vergleiche ...
Was hat die Bank als Benchmark, wogegen misst sie ihren Erfolg (falls sie sich das traut)?
Gold und Silber sind langfristig sicher kein Fehler und auch kein Aufwand mehr, wenn man sie gekauft und sicher untergebracht hat.
Und mit ETFs kann man inzwischen so ziemlich jedes Gebiet abdecken, weltweit (i.d.R. aber US-lastig), regional, nach Wirtschaftsbereichen, Schwellenländer, ... auch da muss man sich nach der Entscheidung nur gelegentlich mit befassen.
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Das Depot wird von der Bank gemanagt. Es finde sehr viele Käufe und Verkäufe statt ...
Aha, hin und her macht Taschen leer, nützt nur der Bank.
Würde ich dann zügig, aber ohne Hast selber übernehmen.
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Klingt für mich sehr nach weitgehendem Aktiendepot -
...und einem ziemlich beschissenen Depotmißmanagement:
Der MSCI World ist seit 2016 immerhin 173% im Plus
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--> frag die nagelgestreifte Niete mal, WIE er so eine Unterperformance geschafft hat!
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Das Wichtigste ist, dass du die Sache selbst in die Hand nimmst.
Gute Entscheidung, dich hier anzumelden und nach Rat zu fragen. Du bist schon mal auf dem richtigen Weg.
Gib die Kontrolle über dein Geld niemals ab – schon gar nicht an andere. Nur du entscheidest, was mit deinem Vermögen passiert. Das heißt in der Regel: Tschüss Commerzbank oder wer auch immer dir da gerade etwas verkaufen will. Hier im Goldforum sind einige natürlich noch mehr ‚hardcore‘ drauf: Nur Edelmetalle im eigenen Safe seien sicher. Na ja, da kann man unterschiedlicher Ansicht sein (Stichwort: Überfall- oder Verlustrisiko).
Das Problem dabei: Eigenverantwortung ist unbequem, zeitaufwendig und oft mit Misserfolgen gepflastert. Es gibt leider kein ‚goldenes Rezept‘.
Eine Freundin hat mich kürzlich Ähnliches gefragt. Ich habe ihr eine Übersicht über die verschiedenen Assetklassen und deren Performance geschickt. Seitdem baut sie sich über Online-Plattformen – von denen es tonnenweise gibt – verschiedene Portfolios zusammen. Zum Beispiel:
- Sparbuch-Stil: Sehr sicherheitsorientiert, wenig Verlust in der Krise, aber auch kaum Performance im Boom.
- Klassisch: z. B. 60 % Aktien und 40 % Anleihen.
- Gleichgewichtung: Alle Assetklassen erhalten gleich viel Kapital.
So einen Ansatz verfolgt zum Beispiel Dr. Andreas Beck. Seine Beiträge auf YouTube sind wirklich sehenswert. Auch der ‚Quartalssplitter‘ von Flossbach von Storch ist ein guter Tipp.
Wichtig ist: Mach nur, was du verstehst! Wenn dir die ganzen Bewertungskriterien zu kompliziert sind, konzentriere dich auf Dinge, von denen du Ahnung hast. Und selbst dann kannst du scheitern. Das ‚Backtesting‘, das man für deine Fragestellung eigentlich machen müsste, wird dich eventuell am Anfang überfordern. Aber ein paar Musterdepots zu bauen und zu sehen, wie sie laufen, ist immer ein guter Start.
Zum Schluss noch ein paar kluge Sprüche, mit denen du jetzt vielleicht noch nichts anfangen kannst, für die sich aber mit der Zeit ein Verständnis entwickelt:
- ‚Diversifikation ist nur was für Leute, die keine Ahnung haben‘ – ja, das stimmt, aber es hat eben nicht jeder so viel Ahnung oder Glück (oder beides) wie Warren Buffett.
- ‚Verliere niemals Geld‘ – klingt paradox, aber kein Risiko einzugehen ist oft das größte Risiko von allen, denn dabei verlierst du (durch Inflation etc.) am sichersten.
Stell dich darauf ein: Deine Bank ist niemals dein Freund, sondern nur dein Zahlungsabwickler.
Hier mal eine Grafik, damit du weißt, was ich meine. Das ist die Grundidee der Portfoliotheorie nach Markowitz und der Diversifizierung. Aber wie du siehst, sind inzwischen fast alle Assetklassen hoch korreliert. Deshalb ist die Aussage von Warren Buffett gar nicht so abwegig. Er hat so viel Zulauf, weil er eigentlich genau das macht, was dein Problem löst.
Das Problem an dieser Grafik ist zum Beispiel, dass du wahrscheinlich nicht im US-Dollar-Raum lebst. Deswegen hängt deine Performance zusätzlich noch vom Wechselkurs des US-Dollars zum Beispiel zum Euro oder zum Schweizer Franken (CHF) ab.
Und das sagt eine KI dazu, falls dich das interessiert:
Das ist eine klassische Situation: Ein Erbe, ein teures Bankdepot und die Frage, ob die Performance eigentlich „gut“ war. Wenn wir das Ganze durch die Brille der Finanzmathematik und der Marktentwicklung betrachten, ergibt sich ein sehr klares Bild.
Hier ist die Analyse, die du als Antwort (oder für dich selbst) nutzen kannst:
1. Die Performance-Analyse (Der Realitätscheck)
Eine Wertentwicklung von 41,65 % seit 2016 (ca. 8 Jahre) klingt im ersten Moment nach viel Geld, ist aber im Marktumfeld der letzten Jahre eher unterdurchschnittlich.
- Jährliche Rendite: Das entspricht einer jährlichen Rendite (CAGR) von ca. 4,4 %.
- Vergleich zum Markt: Ein einfacher, passiver Welt-Aktienindex (wie der MSCI World) hat im selben Zeitraum (2016 bis Anfang 2024) eine Performance von über 120 % hingelegt (ca. 10–11 % pro Jahr).
- Fazit: Das aktiv gemanagte Depot der Commerzbank hat also massiv schlechter abgeschnitten als der breite Markt.
Warum ist das so? Aktiv gemanagte Fonds bei Filialbanken haben oft hohe Gebühren (Ausgabeaufschläge von 5 % und laufende Kosten von 1,5–2 % pro Jahr). Diese Kosten fressen die Rendite auf – der „Zinseszinseffekt“ arbeitet hier gegen den Anleger.
2. Einschätzung der Anlageform (Aktiv vs. Passiv)
- Vorteil Commerzbank-Depot: Man muss sich um nichts kümmern („Rundum-Sorglos-Paket“).
- Nachteil: Hohe Kosten und oft eine „Home Bias“ (zu viele deutsche/europäische Aktien), was die Rendite bremst. Statistisch gesehen schlagen über 90 % der aktiven Fondsmanager ihren Vergleichsindex langfristig nicht.
3. Alternative Anlagemöglichkeiten (Das Meinungsspektrum)
Da die Frage in einem Edelmetall-Forum gestellt wurde, hier die drei klassischen Säulen:
A. Die „Hardcore“-Gold-Variante (Physisch)
- Idee: Alles in Gold/Silber tauschen und in den Safe.
- Vorteil: Maximaler Schutz vor Systemkrisen, Inflation und Währungsreformen. Steuerfrei nach einem Jahr Haltefrist.
- Nachteil: Keine Zinsen, keine Dividenden. Man hofft nur auf den Preiszuwachs. Lagerungsrisiko.
B. Die moderne „Souveräne“ Variante (ETFs)
- Idee: Depot auflösen und in kostengünstige ETFs (z. B. auf den MSCI World oder Dr. Becks Weltportfolio) umschichten.
- Vorteil: Extrem günstig (ca. 0,2 % Kosten p.a.), folgt dem Weltmarkt.
- Nachteil: Man muss Schwankungen von 30–50 % aussitzen können (psychologische Hürde).
C. Das „All-Wetter“-Portfolio (Die Mischung)
- Idee: Eine Kombination aus Aktien-ETFs (ca. 60–70 %) und physischem Gold (ca. 10–20 %) sowie Cash/Anleihen.
- Vorteil: Die beste Balance zwischen Rendite (Aktien) und Absicherung (Gold). Wenn Aktien fallen, fängt Gold oft den Sturz ab.
Mein "KI-Rat" für den Fragesteller:
- Bestandsaufnahme: Schau dir die TER (Gesamtkostenquote) der Fonds im Depot an. Wenn da Zahlen über 1,5 % stehen, zahlst du deine Rendite an die Bank.
- Wissen aufbauen: Bevor du etwas verkaufst, schau dir (wie oben erwähnt) Videos von Dr. Andreas Beck oder Finanzfluss an, um zu verstehen, wie Märkte funktionieren.
- Nicht hetzen: Ein Erbe ist eine Verantwortung, kein Grund für Torschlusspanik. Aber: „Sich nicht kümmern“ ist bei einer Bankverbindung die teuerste Option.
Zusammenfassend: Das Erbe ist eine tolle Basis, aber die Commerzbank hat hier bisher vor allem an den Gebühren verdient. Ein Wechsel hin zu mehr Eigenverantwortung (und günstigeren Gebühren) würde das Vermögen langfristig wahrscheinlich deutlich schneller wachsen lassen.
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Vielen Dank für all die ausführlichen, informativen und teilweise auch lustigen Antworten:). Auch die Tipps für weiterführende Informationsplattformen helfen mir sehr weiter.
Mein langfristiges Ziel ist es mich mit einer Backstube als Konditorin selbstständig zu machen. Wann dies geschehen wird (nächstes Jahr oder erst in 5 Jahren), ist jedoch sehr davon abhängig, wann ich eine passende Räumlichkeit finde. Für dieses große Ziel möchte ich das Erbe meines Opas dann investieren. Ist es für den angestrebten Zeitraum (max. 5 Jahre bis zur eigenen Backstube) sinnvoll größtenteils in Aktien, Anleihen und Gold umzuschichten oder sollte ich mir eine höhere Liquidität beibehalten um kurzfristig auf Räumlichkeitsangebote reagieren zu können? -
Aber wie du siehst, sind inzwischen fast alle Assetklassen hoch korreliert
das ja das problem heutzutage, dass die kurse eigentlich allesamt absolut nichts mehr mit der realität und qualität zu tun haben, sondern einzig und allein der unglaublichen neu erzeugten geldmenge zu verdanken ist, welche ja irgendwann mal wieder zurück geführt werden wird, da der schuldendienst nicht mehr finanzierbar ist. sprich das "backtesting" ist komplett verwässert.
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das ja das problem heutzutage, dass die kurse eigentlich allesamt absolut nichts mehr mit der realität und qualität zu tun haben, sondern einzig und allein der unglaublichen neu erzeugten geldmenge zu verdanken ist, welche ja irgendwann mal wieder zurück geführt werden wird, da der schuldendienst nicht mehr finanzierbar ist. sprich das "backtesting" ist komplett verwässert.
Ja, soweit ich das beurteilen kann, ist das richtig. Der Hinweis auf die inflationäre Geldmenge ist sicherlich eine Erklärung. Was wann wie weitergeht, wissen wir alle nicht. Meiner Meinung nach ist das ganze System schon 1971 mit der Aufhebung der Golddeckung zum Teufel gegangen, aber es erfreut sich mangels Alternativen immer noch großer Beliebtheit.
Und wie lange das noch so weitergeht – darüber sind schon viele gestorben. Ich erinnere mich nur an den Dresdner-Bank-Vorstand, der ich weiß nicht wie viel Gold hielt, als Gold im Vergleich zu heute noch nichts wert war. Es dauert immer alles viel länger, als die Crashpropheten voraussagen – ob nun der berühmte Marc Friedrich, der eloquente Markus Krall oder Max Otte und wie sie alle heißen. Leben für den Crash ist kein Leben.
Es ist interessant zu sehen, dass die Thesen, die diese Leute vor 15 Jahren aufgestellt haben, heute (mit der massiven Ausweitung der Geldmenge seit 2020) wieder im Mainstream diskutiert werden – auch wenn der „totale Zusammenbruch“ deutlich länger auf sich warten lässt, als Jim Willie und Co. es damals prophezeit haben. Oder Walter K. Eichelburg, der über ein Jahrzehnt lang das Finanzsystem als kollabierendes Ponzi-Schema darstellte.
Herbert Wolf war Chefvolkswirt der Dresdner Bank und galt als einer der profiliertesten Kritiker der Währungsunion und des Fiat-Geldsystems.
- Sein Erbe: Er starb im Jahr 1999 – also tragischerweise genau an dem Tiefpunkt, als Gold bei ca. 250 bis 280 USD pro Unze herumdümpelte (dem sogenannten „Brown Bottom“), kurz bevor der gewaltige Bullenmarkt ab dem Jahr 2000 startete.
- Die Goldmenge: Es kursierten in der Szene immer wieder Gerüchte über seine privaten Bestände. Oft war die Rede davon, dass er einen erheblichen Teil seines Vermögens in Gold angelegt hatte. Genaue öffentliche Zahlen über sein privates Erbe gibt es nicht, aber Eichelburg nutzte ihn oft als Beispiel für jemanden, der „recht hatte, aber den Sieg nicht mehr erlebte
Herbert Wolfs Schicksal ist die klassische Warnung für alle Investoren: Man kann mit seiner Analyse goldrichtig liegen, aber das Timing des Marktes kann einen überdauern.
Mein langfristiges Ziel ist es mich mit einer Backstube als Konditorin selbstständig zu machen. Wann dies geschehen wird (nächstes Jahr oder erst in 5 Jahren), ist jedoch sehr davon abhängig, wann ich eine passende Räumlichkeit finde. Für dieses große Ziel möchte ich das Erbe meines Opas dann investieren. Ist es für den angestrebten Zeitraum (max. 5 Jahre bis zur eigenen Backstube) sinnvoll größtenteils in Aktien, Anleihen und Gold umzuschichten oder sollte ich mir eine höhere Liquidität beibehalten um kurzfristig auf Räumlichkeitsangebote reagieren zu können?
Also, das hört sich doch nach einem Plan an. Bäcker ist immer gut. Es ist ein harter Job, aber man kann damit immer gut verdienen – in der eigenen Immobilie am besten. Schau dich um, es gibt immer mal jemanden, der zumacht; da kannst du günstig einsteigen.
Mach dich so unabhängig wie möglich: eigenes Wasser, eigener Strom. Eigene Immobilie – ja, das ist fraglich wegen Enteignungstendenzen. Und frag dich wirklich: Muss es Deutschland sein, oder hast du zu anderen Ländern einen Bezug oder ein gutes Gefühl? Alles, was EU oder EU-nah ist, würde ich zu vermeiden versuchen.
Ich würde den ganzen Commerzbank-Quatsch auflösen und mir physische Edelmetalle in verschiedenen Lagerstätten zulegen. Dabei würde ich nur 100-g-Barren, keine Münzen (zu großer Spread), nehmen oder das, was dein lokaler Goldhändler bevorzugt. Meide alles, wo eine Bank draufsteht, obwohl die Sparkassen und Volksbanken heute auch schon solche physischen Produkte im Angebot haben.
Versuche, das Erbe so gut wie möglich zu retten. Mach dich so weit wie möglich unabhängig von Energiekosten. Backen ist sehr energieintensiv. Anleihen auf keinen Fall – wir befinden uns in einem säkularen Zinssteigerungszyklus. EM (Edelmetalle), also Gold, kannst du immer selbst physisch halten. Die anderen EM am besten über Lagerdienstleister; da gibt es inzwischen viele gute Angebote.
Ob ich unbedingt nach Singapur gehen würde, weiß ich nicht. Ich misstraue dem asiatischen Raum und speziell China. Aber es gibt ja mittlerweile eine Menge guter Angebote. Immer verteilen: zwischen den Anbietern und zwischen den Metallen. Also die Silbermetalle (Palladium, Platin, Silber) zu gleichen Teilen wie das Gold. Das Wichtigste: Achte immer auf die Kosten, das entscheidet über deinen Profit in der ganzen Sache. Und ein Anlageproblem hat jeder, das ist wie bei eBay, es geht los mit 1 € Vermögen/Kapital/Liquidität, was auch immer. Und mit dem richtigen Timing kannst du viel mehr verdienen, als wenn du morgens aufstehst, So, jetzt genug kostenlose Existenzgründungsberatung gemacht.
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Wichtig ist, daß Du GRUNDSÄTZLICH verstehst, in was Du Dein Geld anlegst!
1. unterscheide Geldanlagen (egal ob Du die buntbedruckte Baumwolle unter dem Kopfkissen hast oder auf dem Girokonto oder Geldforderungen wie Anleihen)
langfristiges Ziel ist es mich mit einer Backstube als Konditorin selbstständig zu machen. Wann dies geschehen wird (nächstes Jahr oder erst in 5 Jahren), ist jedoch sehr davon abhängig, wann ich eine passende Räumlichkeit finde. Für dieses große Ziel möchte ich das Erbe meines Opas dann investieren. Ist es für den angestrebten Zeitraum (max. 5 Jahre bis zur eigenen Backstube) sinnvoll größtenteils in Aktien, Anleihen und Gold umzuschichten
--> auf einem Mehrjahreszeitraum besteht hier m.E. ein AKUTES Inflationsrisiko!
Was hilft Dir, wenn das Vermögen nominal erhalten wird, aber der Euro 2030 nur noch 60 oder 50 Cent wert ist?
...und Sachwerte (wie Anteilseigentum an Unternehmen = Aktien, Immobilien - welche für Dich zu illiquide sind, usw.)
Exkurs:
und vermeide es, die Geld in Illusionen abzulegen! (Maddoff´sche Depotsimulationen, Wirecard u.ä.)Gold würde ich als Geld sehen - nur halt ohne Zentralbank die jederzeit unlimitiert mehr und mehr davon drucken kann!
oder sollte ich mir eine höhere Liquidität beibehalten um kurzfristig auf Räumlichkeitsangebote reagieren zu können?
Ich habe als Liquiditätsreserve XETRA-Gold und EUWAX 2-Gold im Depot
(siehe hierzu: Steuerfreie Gewinne mit Gold und Silber: Nur bei diesen Anlagen möglich - BÖRSE ONLINE
Vorteil: kann man mit einem Mausklick verkaufen und zu Zahlungsmittel machen!)
... UND als langfristige worst case-Hartgeld-Reserve auch echtes physisches Gold im Schließfach!
Ansonst:
Gilt nicht für die Feinbäckerei die alte Grundregel
Nicht alle Eier in einen Korb legen!
Also:
Einen Teil als Liquiditätsreserve (in einer wenig inflationsgefährdeten "Währung"?) ... einen Teil in Sachwerten (also Aktien oder ggfs. ETFFs - WENN Du verstanden hast was Du da genau kaufst!!!) ... und eine Reserve für worst case-Szenarien ...
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Wichtig ist, daß Du GRUNDSÄTZLICH verstehst, in was Du Dein Geld anlegst!
1. unterscheide Geldanlagen (egal ob Du die buntbedruckte Baumwolle unter dem Kopfkissen hast oder auf dem Girokonto oder Geldforderungen wie Anleihen)
--> auf einem Mehrjahreszeitraum besteht hier m.E. ein AKUTES Inflationsrisiko!
Was hilft Dir, wenn das Vermögen nominal erhalten wird, aber der Euro 2030 nur noch 60 oder 50 Cent wert ist?
...und Sachwerte (wie Anteilseigentum an Unternehmen = Aktien, Immobilien - welche für Dich zu illiquide sind, usw.)
Exkurs:
und vermeide es, die Geld in Illusionen abzulegen! (Maddoff´sche Depotsimulationen, Wirecard u.ä.)Gold würde ich als Geld sehen - nur halt ohne Zentralbank die jederzeit unlimitiert mehr und mehr davon drucken kann!
Ich habe als Liquiditätsreserve XETRA-Gold und EUWAX 2-Gold im Depot
(siehe hierzu: Steuerfreie Gewinne mit Gold und Silber: Nur bei diesen Anlagen möglich - BÖRSE ONLINE
Vorteil: kann man mit einem Mausklick verkaufen und zu Zahlungsmittel machen!)
... UND als langfristige worst case-Hartgeld-Reserve auch echtes physisches Gold im Schließfach!
Ansonst:
Gilt nicht für die Feinbäckerei die alte Grundregel
Nicht alle Eier in einen Korb legen!
Also:
Einen Teil als Liquiditätsreserve (in einer wenig inflationsgefährdeten "Währung"?) ... einen Teil in Sachwerten (also Aktien oder ggfs. ETFFs - WENN Du verstanden hast was Du da genau kaufst!!!) ... und eine Reserve für worst case-Szenarien ...
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Was ist denn der Unterschied zwischen Anlage in Aktien und wenn ich Wertpapiere von Gold kaufe? So wie ich es verstanden habe, versucht man sich mit Gold unabhängig vom "Wertpapiermarkt" abzusichern. Könnte es dann nicht passieren, dass wenn es zu einer Krise kommt die Wertpapiere von Gold nichts mehr Wert sind bzw. man nicht mehr an sein physisches Gold dran kommt wenn es plötzlich alle ausgezahlt haben möchten? (Wahrscheinlich nutze ich unglaublich viele falsche Fachbegriffe... hoffe meine Frage ist trotzdem verständlich)
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Um
sich mit Gold unabhängig vom "Wertpapiermarkt" abzusichern. Könnte es dann nicht passieren, dass wenn es zu einer Krise kommt die Wertpapiere von Gold nichts mehr Wert sind bzw. man nicht mehr an sein physisches Gold dran kommt wenn es plötzlich alle ausgezahlt haben möchten?
kauft man PHYSISCH = Münzen und Barren
So wie ich es verstanden habe, versucht man sich mit Gold unabhängig vom "Wertpapiermarkt" abzusichern.
Nicht zwingend:
Man kann Gold AUCH einfach als eine alternative Währung sehen - so wie Türken/Argentinier/usw. seit Jahren und Jahrzehnten Ersparnisse nicht in der heimischen Lira oder Peso anlegen, sondern sich lieber DM/Euro bzw. USD als (bislang!) weniger inflationsanfällige Währungen besorgen ...
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Wenn Ihr Stress haben wollt beschäftigt Euch mit Depotverwaltung
Ich bin da zu doof dafür
Aber ich… Anmelden oder registrieren -
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KROESUS
Warum so eine negative Einstellung was die SELBSTverwaltung eines… Anmelden oder registrieren