Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Diese kann man noch neu und prägefrisch bei der Münze Österreich kaufen ! !


    Die werden heute noch hergestellt ! ! Auch 10 und 100 Kronen mit Franz Josef !

    Schon, aber 7,5% Aufschlag für eine NP, welche im Handel bei Wiederverkauf nicht mehr als "prägefrisch" gilt, ist halt nicht jedermanns Sache. Eher schon Schoeller mit +2,5% für NP bzw. 3,5% für 20 Kronen OP. Falls sich kein freundlicher Mitforist erbarmt ^^ .


    Sorry für OT.

    .... sorry, das ich hier schreibe, weil ich ne Frage zu 1/10 Kookabora Platin Münzen habe.

    Ein Freund von mir hat sich welche gekauft und ist sich nicht sicher ob die Ok sind und hat mich gefragt ob ich helfen könnte.

    Sein Problem ist die Münze haben das richtige Gewicht mit 3,11 g, aber die Abmaße passen nicht, der Durchmesser / D 16,06 und Dicke / t 1,06 statt D 16,6 und t 1,6 oder 1,8 (je wo man liest). Hat jemand von euch solche Münzen und kann die mal messen und mir mitteilen.

    Danke für eure Hilfe und ein schönes Restwochenende.

    Also den Jahrgang solltest du schon dazuschreiben, manchmal ändern Prägestätten ja die Maße.


    Und dann würde ich direkt bei der Münze die Maße und Gewichte nachsehen, warum sich mit Sekundärliteratur begnügen?


    Kookaburra 2025 1/10oz Platinum Bullion Coin
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    Im Grunde ein perfektes "Spekulationsobekt". Hab, als ich noch mit Aktien unterwegs war, das in etwa als Traidinggebühr abgedrückt. Mit ner perfekten Glaskugel und ner Handvoll Baumwolle stünde dem "Reichtum" nichts im Wege.

    Trading mache ich ja nicht, ich weiß, dass ich nichts weiß (über die künftige Kursentwicklung). Für mich sollten aber auch bei einer Langfristanlage die Transaktionskosten gering sein.


    Da habe ich sozusagen einen sportlichen Ehrgeiz. Jaja, der Geiz 8) .

    Und da die Händler beim Weiterverkauf genau dieser Münzen ähnliche Schwierigkeiten haben, machen sie genau das. Denn geht der Kurs in die Kniee wirds ein Ladenhüter, darum lieber kein Geschäft.

    Na ich habe jetzt noch keinen Händler gesehen, der nicht mehr ankauft oder verkauft. Die haben sicher ganz schön zu kämpfen, während Corona allgemeine Kaufpanik, vor knapp einem Jahr Angebotschwemme, da gehen die Preise halt mal ein Stück hoch oder runter, Spreads weiten sich aus (statt 3% bis 5% dann auf bis zu 10%), Verlinkungen zu gold.de werden nach Bedarf entweder für den An- oder Verkauf verringert usw. Und notfalls gehen Ladenhüter in die Schmelze.


    Aktuell kann es aber nicht so schlimm sein, 100 Ösi-Kronen NP (m.E. eine relativ problematische Münze weil vorhanden wie Sand am Meer) kannst du zum Spot kaufen und für 1,26% Abschlag wieder loswerden.

    Das Geheimnis ist der Ofen.

    Alles andere macht keinen Sinn. :D

    Und ist auch nicht anders handelbar.


    Entweder man kauft differenzbesteuert an und kann es dann auch wieder differenzbesteuert anbieten oder es wird als Schmelzware angekauft und kann dann auch nur geschmolzen werden da alles andere Humbug wäre. :thumbsup:

    Das wäre ziemlich unökonomisch. Wenn die Kaiser-Silber z.B. von ahnunglosen Erben zum Schmelzpreis ankaufen, können sie seltene und gut erhaltenen Stücke für ein Mehrfaches vom Ankauf verkaufen (oder das an Spezialisten auslagern). Auf die Differenz Verkauf minus Ankauf wird dann zwar MwSt Fällig, schon klar, aber damit kann man gut leben, man braucht nur jemanden, der zuverlässig "die guten ins Verkaufs-Töpfchen, die schlechten ins Schmelz-Töpfchen" sortieren kann.

    Die Montreal sind keine Bankhandelsfähigen Sachen und ESG kauft die zum Schmelzwert.

    Die ESG ist sehr transparent und führt bei Gold und Silber eine hohe Anzahl an Münzen explizit mit ihren Ankaufspreisen auf. Beim Gold eigentlich immer in der Spitzengruppe, beim Silber wird nur Bullion zum Spot akzeptiert, das Olympia-Gedenkergedöns wird ebenso wie Reichssilber und viele andere Umlaufmünzen nur zum Schmelzpreis angekauft.


    Was die dann damit machen, ist wohl Geschäftsgeheimnis ^^ .


    Bei anderen Händlern suchst du dir nen Wolf, such doch mal Ankaufspresie für Silber-Dollars, Franken, Gulden, ...

    ...Da hast du eine 200 Euro Goldmünze und dir fehlt ein Echtheitszertifikat.

    Also kauft man sich eins, was aber ja die Echtheit einer ganz anderen 200er bestätigt.


    Muss man dann nicht beim Verkauf dazu schreiben, dass da eine Echtheit laut Papier garantiert wird, dieses Papier aber die Echtheit einer anderen Münze garantiert.

    Es kann ja gut sien, dass beide Parteien davon nichts wissen, wenn Münze und Zerti schon durch mehrere (verschiedene) Hände gegangen sind.


    Bei dem modernen Gedöns ist die Echtheit halt schwer feststellbar, besonders wenn man die Stücke nicht anfassen darf, besser keine Klangprobe machen solte und man eventuell sogar gar nicht mehr rankommt, ohne eine Kapsel o.ä. zu zerstören.


    Trotzdem würde ich auch in diesen Fällen auf ein Zerti Wert legen, falls existent. Ahnungslosen Erben z.B. kann es helfen, schneller schlau zu werden. Jedenfalls in den 98% der Fälle, in denen das Zerti "passt" :) .

    Es zählt nur der innere Wert!

    Nun kommt das Aber.

    Beispiel Reichsgold. Mit nem Willi orientiert man sich am Spot. Kommt der Kini, Otto, Karl und wie sie alle heißen daher, kann man nen Fuffi drauflegen. Den sieht man in der Regel beim Verkauf wieder, egal wo sich der PoG rumtreibt. Auch bei der LMU, wenn man den Unterschied zwischen einem ersten Napoleon und dem dritten betrachtet.

    Das mit dem Fuffi extra könnte auch so eine Sache sein. Für Sammler kein Thema, ein Stück gerne, und noch ein zweites zum Tauschen. Ob es aber eine gute Idee ist, sich von einzelnen Münzen jeweils ein halbes oder ganzes Dutzend als Wertanlage hinzulegen, wer weiß?


    Das "investierbare Münz-Universum" wird ja immer größer, die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ist z.B. noch gar nicht entdeckt. Münzen aus der Zeit, als die meisten europäischen staatlichen Prägestätten in einen Dornröschenschlaf verfallen waren, da kamen private wie Pobjoy Mint (auch schon wieder Geschichte), Franklin Mint etc., haben Münzen für exotische Länder und in Währungen geprägt, die z.T. auch schon wieder Geschichte sind.


    Oder die Euro-Vorgänger, sehr witzige Sache, ECU-Münzen in Gold, Silber und Blech ab 1987, Euros aus Isle of Man und Bosnien-Herzegowina 1996 bis 1999. Echte Münzen, jaja, die in einer Flut von Medaillen aus anderen Ländern untergehen.


    Es bleibt spannend.

    Das mit dem "IMMER" deutlich über Kurs verkäuflich wackelt aber auch schon ein wenig. Wenn ich als Newbie in München 20 Phillies verkaufen wollte (AG), habe ich heute die Wahl zwischen PA, Auragentum (je ca. Spot +0,5%) und Degussa (Spot - 2%).


    Und ob die wohl aktuell wirklich 5 oder 10 Masterboxen nehmen würden?

    Trotzdem gucke ich traurig, wenn das digitale EM mehr wert ist, als das physische EM.

    Was das "digitale EM" angeht, da irrst du dich. Lass dir mal so ein Teil auf den Fuß fallen, dann merkst du das (Spot-Preis gleich Preis für 400-Unzen-Barren, Lieferung per Freihafen London "heute" oder "morgen"). Du verwechselst das mit den Furures (Lieferung in X Monaten), die tatsächlich weit überwiegend Cash gesettled werden, und in die Zukunft "gerollt", wie z.B. Verkauf Furure mit Lieferung in 15 Tagen, Kauf Future mit Lieferung in 6 Monaten).

    Ist ja auch kein Wunder, jedes Jahr kommen Unmengen an Neuprägungen hinzu, Euro-Gedenker, Bullions, ganze Berge von Sammlergedöns, alle natürlich äußerst selten selten, in "kostbarster Ausführung", und 30 Jahre später werfen die Erben 80% davon auf den Markt. Die Schmelzpreise von ca. 10% unter Spot beim Silber und etwa 3% beim Gold stellen da eine natürliche Grenze dar (zumindest für diejenigen, die sich auskennen).


    Traurig muss man da allenfalls sein, wenn man viel Geld in Sammlergedöns mit hohen Aufschlägen investiert hat. Könnte aber schlimmer sein, wie waren nochmal die Schmelzpreise für Briefmarken, Telefonkarten, Perserteppiche, Ölgemälde, alte Möbel, Porzellan, ... ^^ ?