Der Maßstab ist gleichgültig, ich kann den Erdumfang in Kilometern oder Meilen angeben, und ich kann in beiden Fällen richtig liegen. Ob du nun Preise in Euro oder Goldunzen angibst, ist Jacke wie Hose, solange keine Währungsreform kommt o.ä.
Aber das eigentliche Thema war ja Rebalancing, dort braucht man mindestens 2 Assets, um das durchzuführen. Die meisten Studien dazu kommen aus den USA, besagen i.w., dass ein 60/40 Portfolio Aktien/Renten mit Rebalancing in dem meisten Zeiträumen eine ähnlich hohe Performance hatte wie ein reines Aktienportfolio (obwohl Aktien langfristig höhere Rendite erbrachten), mit deutlich niedrigerer Vola, und dass man insbesondere in Zeiträumen, die mit einem Crash endeten, damit deutlich vorne lag.
Das kannst du nun auch auf Portfolien anwenden, die EM enthalten, oben war ja von Silber die Rede. Geht auch nur mit EM, also Silber/Gold. Funktioniert (fast) immer, man braucht kein Timing "steige ich jetzt zum Tiefpunkt ein, und wie steige ichzum Höhepunkt wieder aus".
Ausnahme wäre, wenn ein Asset mit dauerhaftem Wertverlust dabei wäre. Als Kandidaten für letztere sehe ich neben Fiat auch die Kryptos. Das unvemeidliche Fiat (Semmeln u.ä. zahlen) kann man in einem Portfoilo ja anteilmäßig klein halten, und Kryptos muss man sich ja nicht antun.
Ich denke, wir sind da gar nicht weit auseinander, mir hatte hauptsächlich missfallen, dass dur oben den zu frühen Tortalausstieg aus Silber im Jahr 1980 als Beispiel für nicht funktionierendes Rebalancing angeführt hattest.