Beiträge von Madson

    Michael Morris: Sind wir bald alle Milliardäre?

    19.04.2026

    ......


    (und jetzt kommt der ganze Text des Artikels als KOPIE in zwei Beiträgen!)

    Also ist es okay hier, wenn man ganze Artikel reinkopiert, so wie hier anstelle nur eines Links, und erhöht damit die Lesbarkeit des Forums?

    Wer von den alten Hasen kann mir dabei helfen?

    Zitat

    4. Verboten ist es, den Dialog anderer Nutzer wissentlich zu stören; z.B. durch wiederholtes Unterbrechen der Konversation zwischen anderen Mitgliedern, durch Belästigungen oder durch die Schaffung von Feindbildern oder Feindseligkeiten, sowie durch inhaltslose Beiträge, so genannten Spam.

    Dann bitte ich doch mal die geschätzte Moderation um konkrete Belege, wo genau das auf meine Beiträge zugetroffen haben soll.

    Allgemeine Andeutungen helfen hier nicht weiter – bitte Ross und Reiter.

    Wenn die Tourette-artigen Ausbrüche von silber-bug kein Problem darstellen, was genau ist dann hier das Problem?

    Spannende Chart-Analogie. Das weckt Erinnerungen an die Phase, als Silber bei rund 4,xx $ notierte und sogar Warren Buffett eine massive Long-Position hielt. Doch bei aller Euphorie über Parallelen zu den 70ern: Die Historie lehrt uns auch, dass Silber einen extrem langen Atem fordern kann. Ich schließe nicht aus, dass wir erneut 15 Jahre auf ein neues High warten könnten. Aber wie sagt man so schön: Die Zeit ist der Freund des geduldigen Traders – ich konnte auch in der letzten 15-jährigen Seitwärtsphase durch geschicktes Trading sehr gute Gewinne realisieren. Abgesehen von den buy and hold Positionen....

    🐗 Die Öko-Sau: Vom Club of Rome zum Klima-Alarmismus

    Diese "Sau" wird seit Jahrzehnten durchs Dorf getrieben: Die Angst vor der totalen Ressourcenknappheit. Doch wer die Geschichte der Ökobewegung analysiert, sieht kein wissenschaftliches Fundament, sondern die Handschrift von Lobbygruppen, die Angst für politische Lenkung missbrauchen.

    📉 Das Mahnmal des Scheiterns: Der Club of Rome

    1972 prophezeite der Club of Rome, dass uns spätestens in den 90ern das Öl ausgeht.

    • Die Realität: Wir haben heute mehr nachgewiesene Reserven als je zuvor (ca. 1,7 Billionen Barrel).
    • Der Denkfehler: Man ignorierte den technologischen Fortschritt. Sobald ein Rohstoff "knapp" wird, macht der Markt ihn durch Innovation (Fracking, Tiefsee) wieder verfügbar. Der Club of Rome ist das Paradebeispiel für das Scheitern staatlicher Planwirtschafts-Szenarien.

    Die Zukunft: CO2 als Ressource statt Abfall

    Ich wette: Über kurz oder lang werden wir CO2 nicht mehr "vermeiden", sondern gezielt als Rohstoff nutzen oder sogar künstlich aus der Erde holen, um chemische Prozesse zu füttern.

    • Das Paradoxon: Während wir heute Milliarden für die Vermeidung ausgeben, ist CO2 in Wahrheit die Grundvoraussetzung für alles Leben und ein wertvoller Kohlenstofflieferant für die Industrie der Zukunft.


    Wir sollten aufhören, so zu tun, als wäre CO2 nur "Gift". Vielleicht ist es das einzige, was uns vor dem statistisch sicheren Kältetod der nächsten Eiszeit bewahrt. Aber statt ineffiziente Alibi-Technologien (CCS, Geothermie-Ruinen) zu fördern, brauchen wir echte Energiedichte (Thorium/Kernkraft), um diesen Planeten aktiv und unabhängig steuern zu können.

    "Afuera" mit dem bürokratischen Zentralismus – her mit der thermodynamischen Realität!


    Ein nationaler Etatismus, der auf den Prognosen gescheiterter Thinktanks der 70er Jahre basiert, ist zum Scheitern verurteilt. Wohlstand korreliert mit Energieverbrauch. Wer die Energie künstlich verknappt, zerstört die Zivilisation – und das ist der wahre Wahnsinn.

    „Afuera“ mit der Angst-Industrie!


    P.S.: Nur mal so für die CO₂-Alarmisten –CO₂ ist ein lebenswichtiger Rohstoff.


    © Madson 2026 - Realität statt betreutes Denken

    Die Aufregung um den § 4 Nr. 4b UStG und das BMF-Schreiben rührt daher, dass die Finanzverwaltung ein beliebtes „Steuerschlupfloch“ für Anleger (Technologiemetalle und Edelmetalle im Zollfreilager) weitgehend geschlossen hat. Warum lt. Herrn Müller das nicht für Silber, PA, PL gilt, erschließt sich mir nicht. Evt. wegen der Silber ETF's....

    Hier ist die einfache Erklärung, warum das den Kauf über Lagerdienstleister so massiv verändert:

    Wer heute Technologiemetalle über ein Lager kauft, zahlt n der Regel die 19 % Umsatzsteuer mit. Das macht das Ganze als reine "Kapitalanlage" deutlich weniger attraktiv, es sei denn, man ist vorsteuerabzugsberechtigter Unternehmer und nutzt die Metalle tatsächlich für sein Gewerbe.

    (Bei Altbeständen gibt es oft Übergangsregelungen/Vertrauensschutz) Ja ja, wer's glaubt....

    Nun kann der Wal also nicht einfach weiter rollen, sondern muss das Zeugs großteils liefern....also muss er es sonstwo beikaufen!] [smilie_happy] Popcorn long....

    PS. Vielleicht auch deswegen die Einlieferungen weiter oben (blaue Tabellen) an die SHFE als Vorbereitung der Abwicklung....

    Man wird sehen. Jedenfalls ist AG seit dem 30.01.2026 short im Abwärtstrend.

    War da nicht was mit dem Idioten? Sry, der musste sein. Zum Glück kann er es ja nicht sehen. :thumbsup: :D

    Wehe, einer petzt von euch. :wall:

    Die nächsten Marken, die geknackt werden müssen, sind die 90 – und es sollte nicht tiefer als 60 gehen, sonst bleibt der Abwärtstrend intakt.

    das ja das problem heutzutage, dass die kurse eigentlich allesamt absolut nichts mehr mit der realität und qualität zu tun haben, sondern einzig und allein der unglaublichen neu erzeugten geldmenge zu verdanken ist, welche ja irgendwann mal wieder zurück geführt werden wird, da der schuldendienst nicht mehr finanzierbar ist. sprich das "backtesting" ist komplett verwässert.

    Ja, soweit ich das beurteilen kann, ist das richtig. Der Hinweis auf die inflationäre Geldmenge ist sicherlich eine Erklärung. Was wann wie weitergeht, wissen wir alle nicht. Meiner Meinung nach ist das ganze System schon 1971 mit der Aufhebung der Golddeckung zum Teufel gegangen, aber es erfreut sich mangels Alternativen immer noch großer Beliebtheit.

    Und wie lange das noch so weitergeht – darüber sind schon viele gestorben. Ich erinnere mich nur an den Dresdner-Bank-Vorstand, der ich weiß nicht wie viel Gold hielt, als Gold im Vergleich zu heute noch nichts wert war. Es dauert immer alles viel länger, als die Crashpropheten voraussagen – ob nun der berühmte Marc Friedrich, der eloquente Markus Krall oder Max Otte und wie sie alle heißen. Leben für den Crash ist kein Leben.

    Es ist interessant zu sehen, dass die Thesen, die diese Leute vor 15 Jahren aufgestellt haben, heute (mit der massiven Ausweitung der Geldmenge seit 2020) wieder im Mainstream diskutiert werden – auch wenn der „totale Zusammenbruch“ deutlich länger auf sich warten lässt, als Jim Willie und Co. es damals prophezeit haben. Oder Walter K. Eichelburg, der über ein Jahrzehnt lang das Finanzsystem als kollabierendes Ponzi-Schema darstellte.

    Herbert Wolf war Chefvolkswirt der Dresdner Bank und galt als einer der profiliertesten Kritiker der Währungsunion und des Fiat-Geldsystems.

    • Sein Erbe: Er starb im Jahr 1999 – also tragischerweise genau an dem Tiefpunkt, als Gold bei ca. 250 bis 280 USD pro Unze herumdümpelte (dem sogenannten „Brown Bottom“), kurz bevor der gewaltige Bullenmarkt ab dem Jahr 2000 startete.
    • Die Goldmenge: Es kursierten in der Szene immer wieder Gerüchte über seine privaten Bestände. Oft war die Rede davon, dass er einen erheblichen Teil seines Vermögens in Gold angelegt hatte. Genaue öffentliche Zahlen über sein privates Erbe gibt es nicht, aber Eichelburg nutzte ihn oft als Beispiel für jemanden, der „recht hatte, aber den Sieg nicht mehr erlebte

    Herbert Wolfs Schicksal ist die klassische Warnung für alle Investoren: Man kann mit seiner Analyse goldrichtig liegen, aber das Timing des Marktes kann einen überdauern.

    Mein langfristiges Ziel ist es mich mit einer Backstube als Konditorin selbstständig zu machen. Wann dies geschehen wird (nächstes Jahr oder erst in 5 Jahren), ist jedoch sehr davon abhängig, wann ich eine passende Räumlichkeit finde. Für dieses große Ziel möchte ich das Erbe meines Opas dann investieren. Ist es für den angestrebten Zeitraum (max. 5 Jahre bis zur eigenen Backstube) sinnvoll größtenteils in Aktien, Anleihen und Gold umzuschichten oder sollte ich mir eine höhere Liquidität beibehalten um kurzfristig auf Räumlichkeitsangebote reagieren zu können?

    Also, das hört sich doch nach einem Plan an. Bäcker ist immer gut. Es ist ein harter Job, aber man kann damit immer gut verdienen – in der eigenen Immobilie am besten. Schau dich um, es gibt immer mal jemanden, der zumacht; da kannst du günstig einsteigen.

    Mach dich so unabhängig wie möglich: eigenes Wasser, eigener Strom. Eigene Immobilie – ja, das ist fraglich wegen Enteignungstendenzen. Und frag dich wirklich: Muss es Deutschland sein, oder hast du zu anderen Ländern einen Bezug oder ein gutes Gefühl? Alles, was EU oder EU-nah ist, würde ich zu vermeiden versuchen.

    Ich würde den ganzen Commerzbank-Quatsch auflösen und mir physische Edelmetalle in verschiedenen Lagerstätten zulegen. Dabei würde ich nur 100-g-Barren, keine Münzen (zu großer Spread), nehmen oder das, was dein lokaler Goldhändler bevorzugt. Meide alles, wo eine Bank draufsteht, obwohl die Sparkassen und Volksbanken heute auch schon solche physischen Produkte im Angebot haben.

    Versuche, das Erbe so gut wie möglich zu retten. Mach dich so weit wie möglich unabhängig von Energiekosten. Backen ist sehr energieintensiv. Anleihen auf keinen Fall – wir befinden uns in einem säkularen Zinssteigerungszyklus. EM (Edelmetalle), also Gold, kannst du immer selbst physisch halten. Die anderen EM am besten über Lagerdienstleister; da gibt es inzwischen viele gute Angebote.

    Ob ich unbedingt nach Singapur gehen würde, weiß ich nicht. Ich misstraue dem asiatischen Raum und speziell China. Aber es gibt ja mittlerweile eine Menge guter Angebote. Immer verteilen: zwischen den Anbietern und zwischen den Metallen. Also die Silbermetalle (Palladium, Platin, Silber) zu gleichen Teilen wie das Gold. Das Wichtigste: Achte immer auf die Kosten, das entscheidet über deinen Profit in der ganzen Sache. Und ein Anlageproblem hat jeder, das ist wie bei eBay, es geht los mit 1 € Vermögen/Kapital/Liquidität, was auch immer. Und mit dem richtigen Timing kannst du viel mehr verdienen, als wenn du morgens aufstehst, So, jetzt genug kostenlose Existenzgründungsberatung gemacht.

    Das Wichtigste ist, dass du die Sache selbst in die Hand nimmst.

    Gute Entscheidung, dich hier anzumelden und nach Rat zu fragen. Du bist schon mal auf dem richtigen Weg.

    Gib die Kontrolle über dein Geld niemals ab – schon gar nicht an andere. Nur du entscheidest, was mit deinem Vermögen passiert. Das heißt in der Regel: Tschüss Commerzbank oder wer auch immer dir da gerade etwas verkaufen will. Hier im Goldforum sind einige natürlich noch mehr ‚hardcore‘ drauf: Nur Edelmetalle im eigenen Safe seien sicher. Na ja, da kann man unterschiedlicher Ansicht sein (Stichwort: Überfall- oder Verlustrisiko).

    Das Problem dabei: Eigenverantwortung ist unbequem, zeitaufwendig und oft mit Misserfolgen gepflastert. Es gibt leider kein ‚goldenes Rezept‘.

    Eine Freundin hat mich kürzlich Ähnliches gefragt. Ich habe ihr eine Übersicht über die verschiedenen Assetklassen und deren Performance geschickt. Seitdem baut sie sich über Online-Plattformen – von denen es tonnenweise gibt – verschiedene Portfolios zusammen. Zum Beispiel:

    • Sparbuch-Stil: Sehr sicherheitsorientiert, wenig Verlust in der Krise, aber auch kaum Performance im Boom.
    • Klassisch: z. B. 60 % Aktien und 40 % Anleihen.
    • Gleichgewichtung: Alle Assetklassen erhalten gleich viel Kapital.

    So einen Ansatz verfolgt zum Beispiel Dr. Andreas Beck. Seine Beiträge auf YouTube sind wirklich sehenswert. Auch der ‚Quartalssplitter‘ von Flossbach von Storch ist ein guter Tipp.

    Wichtig ist: Mach nur, was du verstehst! Wenn dir die ganzen Bewertungskriterien zu kompliziert sind, konzentriere dich auf Dinge, von denen du Ahnung hast. Und selbst dann kannst du scheitern. Das ‚Backtesting‘, das man für deine Fragestellung eigentlich machen müsste, wird dich eventuell am Anfang überfordern. Aber ein paar Musterdepots zu bauen und zu sehen, wie sie laufen, ist immer ein guter Start.

    Zum Schluss noch ein paar kluge Sprüche, mit denen du jetzt vielleicht noch nichts anfangen kannst, für die sich aber mit der Zeit ein Verständnis entwickelt:

    1. ‚Diversifikation ist nur was für Leute, die keine Ahnung haben‘ – ja, das stimmt, aber es hat eben nicht jeder so viel Ahnung oder Glück (oder beides) wie Warren Buffett.
    2. ‚Verliere niemals Geld‘ – klingt paradox, aber kein Risiko einzugehen ist oft das größte Risiko von allen, denn dabei verlierst du (durch Inflation etc.) am sichersten.

    Stell dich darauf ein: Deine Bank ist niemals dein Freund, sondern nur dein Zahlungsabwickler.


    Hier mal eine Grafik, damit du weißt, was ich meine. Das ist die Grundidee der Portfoliotheorie nach Markowitz und der Diversifizierung. Aber wie du siehst, sind inzwischen fast alle Assetklassen hoch korreliert. Deshalb ist die Aussage von Warren Buffett gar nicht so abwegig. Er hat so viel Zulauf, weil er eigentlich genau das macht, was dein Problem löst.


    Das Problem an dieser Grafik ist zum Beispiel, dass du wahrscheinlich nicht im US-Dollar-Raum lebst. Deswegen hängt deine Performance zusätzlich noch vom Wechselkurs des US-Dollars zum Beispiel zum Euro oder zum Schweizer Franken (CHF) ab.


    Und das sagt eine KI dazu, falls dich das interessiert:


    Mal so als Gedanke, vielleicht wäre ein Zwischenweg denkbar, z.B. ein Limit, 1x Löschen pro Tag, Editieren nur Beiträge die max 12h alt sind. Wenn die Software das hergibt.

    Regeln sind oft wie eine stehengebliebene Uhr: Zweimal am Tag zeigen sie zufällig die richtige Zeit an.


    Ich finde den Status quo perfekt: maximale Freiheit.

    Mit ein paar Randalierern kann man leben; man sollte nicht das gesamte System auf den absoluten Ausnahmefall ausrichten.

    Zitat

    Also ganz ehrlich: Bei genauerer Betrachtung ergibt diese Grafik für mich überhaupt keinen Sinn.

    Wenn ich das richtig interpretiere, handelt es sich bei einem Put mit Strike 1000 klar um „in the money“-Optionen – und genau diese scheinen hier auch den größten Anteil auszumachen.

    Das wirft für mich direkt die nächste Frage auf: Worauf bezieht sich dieser Strike von 1000 überhaupt? Welche Preisbasis ist gemeint? In welcher Währung wird hier gerechnet? Ist das USD, RMB oder etwas ganz anderes? Ohne diese grundlegenden Angaben ist die Darstellung aus meiner Sicht kaum belastbar.

    Ebenso unklar ist die Bezeichnung, was mit „Last“ gemeint ist. Soll das der zuletzt gehandelte Preis sein – beispielsweise der aktuelle Silberkurs bei 500? Falls ja, warum wird das nicht eindeutig benannt? Gerade bei Finanzgrafiken ist eine saubere und präzise Beschriftung essenziell, sonst bleibt viel zu viel Interpretationsspielraum.

    Insgesamt wirkt das Ganze auf mich daher eher verwirrend als aufklärend. Ohne klare Definitionen und nachvollziehbare Achsenbeschriftungen lässt sich kaum beurteilen, was hier eigentlich ausgesagt werden soll. Im jetzigen Zustand erscheint mir die Grafik eher „schräg“ und wenig aussagekräftig.



    So sieht es heute jedenfalls an der Börse aus und macht auch viel mehr Sinn. Natürlich muss man verstehen, was eine Future-Option ist.

    Als vor Jahren Schland 350 t oder so zurückführte, brauchten die Amis dafür einige Monate.

    Angeblich wurden die Barren umgeschmolzen, vermutlich mußten die Jungs aber erst das Gold irgendwie zusammenkratzen, lästerlich angedacht.. ^^

    Na ja, laut einem befreundeten Goldhändler lief die Story anders: Es gab gar keinen physischen Transport aus den USA. Das Gold der Bundesbank wurde in NY versilbert, der Erlös transferiert und hier in Europa in einer Nacht-und-Nebel-Aktion heimlich wieder am Markt aufgekauft. Also wie bei der Franzmann-Aktion. Alles natürlich nur Hörensagen, ich stand nicht daneben. Nur die Chinesen lassen ihre Barren scheinbar tatsächlich physisch aus New York oder London nach Hause verschiffen, wie man aus der City mit Unmut hört.

    Mein Kommentar:

    Diese 400 Idioten haben im Laufe der Woche Verkaufsaufträge an die EKG geschickt.

    Entsprechend den Regeln, die jeder bei der Einrichtung eines Depots unterschreibt, werden alle Aufträge am Freitag einer Woche abgerechnet. Dadurch können Kauf- und Verkaufsaufträge innerhalb der EKG normalerweise ausgeglichen werden, was Gebühren spart und allen Anlegern zu Gute kommt. (GermanLong)

    Die 400 "besonders Schlauen" sind durch diese Regel (eher durch ihre eigene Dummheit und Gier) in den stärksten je gesehen Kurssturz der EM gekommen. Die EKG konnte bei dem erzwungenen Verkauf (keine/kaum Käufer) immerhin einen Preis von umgerechnet 81 €/oz erzielen und lag damit ca. 10 € über dem Schlusskurs.

    Diese 400 Idioten haben ihr Silber vermutlich zum Tiefstkurs verkauft. Diese Verkäufer dürften nur zu wesentlich höheren Kursen wieder in den Markt kommen, weshalb ich sie als Idioten bezeichnet habe.

    Also nur mal so fürs Protokoll: Die Idioten liegen weiter vorne mit sich vergrößerndem Abstand.

    Zum Glück kann das ja Vatapitta nicht sehen. Bitte nicht aufwecken. 8o :P

    Meine Meinung: Was im Zollfreilager liegt, wird doch wohl auch deswegen nicht ver- oder bezollt, weil der Staat jederzeit sofort, besonders an Wochenenden und über Nacht Zugriff drauf hat. Die haben es bereits. Den offiziellen Zoll zahlt der, der es entnehmen will. Wer es nur verkauft: egal, es bleibt ja unter der Fuchtel des Staates....

    Einen größeren Mindfuck für den Tag, wo man seinen Notgroschen braucht gibt es nicht. Solche Lager sind nur was für Spekulanten. Spekulation ist auch OK, wenn man weiß, dass man nur spekuliert und sonst nichts. Dann aber sollte man das ehrlich sagen.

    Und ehrlich gesagt erschließt sich mir der Vorteil eines Zollfreilagers nicht, wenn ich das hier lese. Und ja, ich sehe das ähnlich – vor allem vor dem Hintergrund, dass die Schweiz im Hinblick auf die Digitalisierung des Geldsystems entsprechende Entscheidungen getroffen hat.

    Wenn ich spekulieren möchte und nach einem Jahr keine Steuern zahlen muss, kann ich doch auch einfach ETFs als Vehikel nutzen und muss mich nicht mit den Erklärungen des Lagerdienstleiters herumschlagen.

    Oder habe ich da etwas falsch verstanden?



    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Also nur mal so:

    Die „Idioten“ liegen auch nach zwei Wochen vorne – bis zu 29 €/Unze Low am 06.02.26. Wobei für mich die Preisfindung der EKG weiterhin eine offene Frage ist.

    Wir werden sehen, wer am Ende die Idioten und wer die Schlaumeier sind. 2012 lagen die „Idioten“ jedenfalls 13 Jahre lang vorne – zumindest nominell.

    Was ich von einem Lagerdienstleister erwarte, ist eigentlich simpel:

    Er soll das, wofür er bezahlt wird, zuverlässig erledigen. Konkret:

    • meine physischen Barren sicher lagern

    • und sie bei Verkaufswunsch zum festgelegten Preis handeln

    • sowie mir das Geld umgehend überweisen

    Die Aussage von Herrn Müller, dass niemand bereit gewesen sei, ihm Silber abzukaufen, ist in diesem Zusammenhang bezeichnend – vor allem, wenn man sich das ständige Echokammer-Gerede hier anhört: „Es gibt zu wenig Silber.“

    Wenn es tatsächlich zu wenig Silber gäbe, würde einem das Material mit kräftigem Aufgeld auf den Spotpreis aus den Händen gerissen – und nicht der Handel verweigert.

    Außerdem verstehe ich nicht, warum sich die ganze Sache nicht ohnehin ähnlich wie beim Hawala-Banking ausgleichen sollte.

    Wenn es wirklich eine große Silber-Knappheit gäbe, müsste es mehr Kauf- als Verkaufsaufträge geben. Laut Herrn Müller war es am 30.01.26 jedoch genau umgekehrt. Das wird natürlich – wenig überraschend – geflissentlich ausgeblendet.

    Was ich außerdem nicht verstanden habe, ist, was Herr Müller mit „Ausnutzen“ meint.

    Wenn ich als Produzent tatsächlich kein Silber mehr bekommen würde – was offenbar nicht der Fall ist –, dann würde ich unter „Ausnutzen“ verstehen:

    Ich überweise der EKG diese Woche Geld und verlange die Ware in der kommenden Woche.

    Das scheint jedoch auch kein besonders guter Deal zu sein, da ich dann möglicherweise drei Wochen oder länger auf die Lieferung warten muss und keinen Einfluss auf den Preis habe den ich Zahlen werde.