Beiträge von bognair

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    Dieses neue, weltweit ungedeckte Papiergeldsystem ist noch sehr jung und ist danach bestrebt gen Himmel zu wachsen. Es basiert auf dem Versprechen, dass die Schulden, auf die es gegründet ist, eines Tages eingelöst und beglichen werden. Fast alles Papiergeld wurde in der Geschichte bisher immer so lange gegen Gold abgewertet, bis es schließlich ganz oder nahezu wertlos war. Deshalb ist es für die Reservebanken so wichtig, dieses Signal zu unterdrücken, damit das per Notenpresse beliebig ausweitbare Fiat-Money-System ("Falschgeldsystem" nach Meinung konservativer Währungsexperten) weiter funktioniert. Wenn man über den Wert und Preis des Goldes spricht, muss man sich immer vor Augen halten, dass Gold ein politisches Metall der Regierungen ist und sein Preis im wahrsten Sinne des Wortes "regiert" wird, und zwar aus genau dem Grund, den Alan Greenspan in seinem Aufsatz "Gold und wirtschaftliche Freiheit" beschreibt. Greenspan ist der momentan einflussreichste Geldpolitiker der Welt. Er bestimmt weitgehend ob die US-Wirtschaft, und somit die auch die restliche industrialisierte Welt, gesund wachsen kann.


    "Eine geradezu hysterische Feindschaft gegen den Goldstandard verbindet Staatsinterventionisten aller Art. Sie spüren offenbar klarer und sensibler als viele Befürworter der freien Marktwirtschaft, daß Gold und wirtschaftliche Freiheit untrennbar sind, daß der Goldstandard ein Instrument freier Marktwirtschaft ist und sich beide wechselseitig bedingen." (18 )


    Lips stellt nun folgende Behauptung auf:


    "Wäre der Goldstandard beibehalten worden und hätten sich die kriegführenden Nationen an die Regeln des Goldstandards gehalten, hätte der Erste Weltkrieg nicht länger als sechs Monate gedauert. Wegen der Automatik und den damaligen `Regeln des guten Benehmens´ wäre eine Finanzierung des Krieges auf Pump à la Keynes nicht möglich gewesen. Bald nach Beginn des Ersten Weltkrieges kam aber der Moment, wo die Welt zum Geldbetrug überging. Politischer Druck, den Krieg mit Anleihen zu finanzieren, machte eine gesunde Währungspolitik unmöglich und führte zum Ruin der Währungen. Und zu einem Krieg, der schliesslich 4 Jahre dauerte. Alles fiel in Schutt und Asche, und eine Generation von jungen, hoffnungsvollen Menschen blieb auf den Schlachtfeldern liegen." (19)


    Dass wir uns heutzutage weit von einer erneuten Währungsdeckung durch Gold entfernt haben, proklamierte Präsident Bush in einer Rede am 7. August 2002:


    "Wir wissen nicht, wie viele Kriege es braucht, um den Frieden in der Heimat zu sichern." (20)


    Lips stellt zu Recht die Frage, wie es den USA möglich war und ist, solche Kriege zu finanzieren:


    "Theoretisch können sie also gar keine Kriege mehr führen, das heisst, unter der Disziplin des Goldstandards wäre dies nicht möglich. Wegen der Defizite des amerikanischen Staates haben sie gar kein Geld dazu, um es für einen unproduktiven, zerstörerischen Krieg auszugeben. Ihre Auslandschuld ist enorm. Im Gegensatz zu den 1930er Jahren, als die USA noch ein Gläubigerland waren, sind sie heute ein Schuldnerland. Gar nicht zu sprechen von der katastrophalen Handelsbilanz, deren Defizit im Jahr jetzt ungefähr bei 450 Milliarden Dollar liegt. Trotzdem führen sie Krieg und bezahlen einfach mit ihrem Papiergeld ohne Deckung, sozusagen mit Falschgeld."(21)


    Dieses "Falschgeld" drucken die Amerikaner selbst. Seit 1971 wird es von jedermann akzeptiert. Seit 1971, zum ersten Mal in der Geschichte, lebt die ganze Welt mit einem Papiergeldsystem ohne Deckung. Jetzt kann bereits feststellen: Basierte die Welt auf einem Goldstandard, könnte Amerika keine Kriege führen. Warum? Weil sie dann mit Gold bezahlen müssten. Gold fungiert demnach als "Bremse".


    Lips beantwortet die Frage, wer nun letzten Endes diese Kriege finanziert kurz und prägnant mit: "Wir alle ... über die Weltinflation"(22) und vergleicht den seit 1971 herrschenden Teufelskreis des Geldsystems und das Dilemma der Regierungen wie folgt: "Die Papier- oder Falschgeldkrankheit ist ... wie die Drogensucht.Es braucht immer mehr von der Droge, und am Ende kommt der Zusammenbruch."(23)


    Gold erscheint kaum noch vereinbar mit unserem derzeitigen Geldsystem. Der Aufbau dieses Systems war, wie die Wirtschaftsgeschichte ausführlich demonstriert, nur durch einen zunehmenden Abbau der Rolle des Goldes als Geld möglich. Wollen wir hoffen, dass John M. Keynes während seiner Beteiligung am Konstruieren dieses Wirtschaftssystems sich mit seiner häufig zitierten Aussage "Langfristig sind wir alle tot" nicht auf die langfristigen Folgen dieses neuen Währungssystems bezog. Leonard Rean hat folgende Lösung parat:


    "Wir müssen lediglich unsere Köpfe aus dem Sand nehmen und klar erkennen, dass Intervention nicht nur versagt hat, das versprochene "Etwas-für-Nichts" zu besorgen, sondern zu verschiedensten, ungewünschten Konseuqenzen geführt hat. In der Tat, viele beginnen zu realisieren, dass wir uns in Richtung Desaster bewegen, obwohl wir schon seit Jahrzehnten einen falschen Kurs eingeschlagen haben." (24)


    Die Weltwirtschaft konnte in den 90ern einen bemerkenswerten Boom erleben, der seit 2001 erstmals aufgehalten worden ist. Der Konsumrausch der privaten Haushalte hat in Verbindung mit dem starken US-Dollar zu einem Importboom geführt. Allein durch das Defizit in der Leistungsbilanz wächst die Auslandsverschuldung der USA jährlich um mehr als 4% des BSP. Der Boom an den Aktien- und Konsummärkten beruhte u.a. auf der überreichlichen Liquiditätsversorge der amerikanischen Wirtschaft durch das Federal Reserve System. Gerade als ab 1998 eine allmähliche Straffung der geldpolitischen Zügel angezeigt gewesen wäre, drehte Fed-Chairman Alan Greenspan angesichts der Krisen in den Emerging-Markets (insb. Asien) und der Pleite des Hedge-Fonds LTCM (Long Term Capital Management) im Herbst 1998 die Geldhähne noch einmal voll auf.


    Die Folge der laufenden Geldinjektionen war die Fortsetzung der Hyperinflation auf dem Aktienmarkt (Asset Inflation) mit jährlichen Preissteigerungsraten von durchschnittlich 20%. Die Kapitalmarktpreise konnten bei diesen extremen Steigerungsraten ihre Lenkungsfunktion nicht mehr erfüllen. So kam es zu Überinvestitionen in den Boomsektoren. Bemerkenswert brisant stellt sich in diesem Zusammenhang das Schuldenproblem in den USA dar. Zwar durfte der neu gewählte Präsident dank der boomenden Konjunktur und hohen Steuereinnahmen im Jahr 2001 einen öffentlichen Budgetüberschuss von rund 2% des BSP verteilen. Doch während der Staat spart, geben die Privaten mehr aus, als sie verdienen. Die Sparquote der privaten US-Haushalte ist auf ein Rekordtief von zuletzt -0,8% gesunken, ein für entwickelte Volkswirtschaften einmaliger Vorgang. Um das gegenwärtige Konsumtempo halten zu können, müssen die Amerikaner zunehmend auf Kredite zurückgreifen. Die ausstehenden Konsumentenkredite erreichten mit knapp 15% des BSP eine Größenordnung wie zuletzt vor dem Aktiencrash im Jahre 1987.


    Gold wird generell als Instrument gegen Inflation und als Schutz vor politischen und wirtschaftlichen Erschütterungen gesehen, mit einem werterhaltenem Charakter wie die Währungsgeschichte des Goldes proklamiert. Die Weltwirtschaft und -Politik erscheinen seit dem Einbrechen der Kapitalmärkte nicht mehr so stabil wie sie noch vor drei Jahren hochgejubelt wurden. Krisen aller Art überschatten die Welt und sind mittlerweile für viele zum Alltag geworden. Der aktuelle Kampf gegen den Terror und extremistischen Moslems könnte erst begonnen haben und noch verschärft zunehmen. Politiker aller Staaten kämpfen für eine Harmonisierung der Spannungen zwischen Indien und Pakistan, Israel und Palästina, Nord- und Südkorea um nur drei geo-politische Spannungen angesprochen zu haben. Südost-Asien, Japan, Russland, Argentinien und Brasilien scheinen die ersten Opfer der sich anbahnenden Weltwirtschaftskrise geworden zu sein. Die Arbeitslosenzahl nimmt in Deutschland und auch in anderen industrialisierten Ländern historische Höchststände an. Unternehmen zeigen zunehmend Rentabilitätsprobleme. Banken fürchten um ihre Liquidität. Die Gesamtverschuldung von Staat, Unternehmen und Haushalten hat Ausmaße erreicht, die nicht mehr bezahlbar erscheinen (werden). Die Konsumenten-Nachfrage ist weltweit eingebrochen. Der US-Dollar zeigt nicht nur wegen des langjährigen Handelsbilanzdefizits eine fundamentale Überbewertung an. Obwohl die Inflation augenscheinlich erfolgreich bekämpft worden ist, zeigt sie durch die starke Kreditexpansion der 90er Jahre zunehmend Potentiale. Weiter dürfte ein steigender Ölpreis zusätzlicher Grund für eine ansteigende Inflation sein, könnte aber auch die Folge sein, wie Lips angesprochen hat...


    In den breiten Publikumszeitungen und -Magazinen verstummen die Meinungen über einen baldigen Aufschwung mehr und mehr, obwohl die aktuelle Rallye an den Börsen bei vielen ein zaghaftes Hoffen auslöst. Nach Aufarbeitung, Aufschlüsselung und Veröffentlichungen der Werke "Elliott-Waves" von Robert R. Prechter Jr. und dem deutschen Wellen-Papst Jürgen Küssner, zeigen sich in der heutigen Weltwirtschaft wieder zunehmende Tendenzen, dass eine Wirtschaftsstagnation die Kontrolle übernehmen könnte, zum Selbstläufer wird und fiskalpolitische Eingriffe und Aufschwungshoffnungen ohne nachhaltigen positiven Einfluss auf die Abwärtsspirale wirken würden. Das letzte Mal, als die Kontrolle verloren ging, war Mitte der 1970er Jahre, als die Inflation und die Zinsen auf 18% stiegen und Gold um 850% zulegte. Eine Bankenkrise wie in Japan würde alle Hoffnungen auf einen baldigen Stimmungswechsel bis auf weiteres begraben. Sollte die amerikanische Wirtschaft in eine ähnlich tiefe Depression wie in den 1930ern fallen, würde dies heutzutage im Gegensatz zu damals die gesamte Weltwirtschaft mit in den "Abwärts-Sog" ziehen.


    Alan Greenspan äußerte sich noch vor seiner Zeit als Chef der amerikanischen Notenbank (Fed) zu den Ursachen der Großen Depression wie folgt:


    "Der übertriebene Kredit, den die Fed in die Wirtschaft pumpte, floss in den Aktienmarkt und löste einen fantastischen spekulativen Aktienboom aus. Verspätet versuchten die Federal Reserve Beamten die Überschussreserven abzusaugen und es gelang ihnen schließlich, den Boom zu brechen. Aber es war zu spät: 1929 war das spekulative Ungleichgewicht so überwältigend, daß dieser Versuch einen scharfen Rückgang noch beschleunigte mit einem daraus folgenden Zusammenbruch des Geschäftsvertrauens. Im Ergebnis brach die amerikanische Wirtschaft ein."(25)


    Der damalige Präsident Herbert Hoover erklärte der Bevölkerung noch am 25. Oktober 1929 kurz vor dem Einbruch der amerikanischen Wirtschaft in die tiefste Wirtschaftsdepression der Menschheitsgeschichte - die Wirtschaftslage der Nation: (26)


    "The fundamental business of the country ... is on a sound and prosperous basis."


    George Bush erklärte uns am 15. Juli 2002: (27)


    "I want you to know the economy, our economy is fundamentally strong."


    George Bernard Shaw (1856-1950) hatte schon vor mehr als einem halben Jahrhundert zu politischen Aussagen nur folgendes zu sagen:(28)


    "Sie haben die Wahl zwischen der natürlichen Stabilität des Goldes und der Ehrlichkeit und Intelligenz der Politiker. Und mit dem Respekt für diese Herren, rate ich Ihnen solange das kapitalistische System besteht, das Gold zu wählen."


    Abschliessend der ehemalige US-Kongressabgeordneten Howard Buffett, Vater von Warren Buffett, welcher schon 1948 prophezeite:


    "Infolge der wirtschaftlichen Stärke der USA kann es lange dauern, bis das Ende des Papiergeldexperiments erreicht ist. Aber wenn dieser Tag kommt, dann wird unsere dannzumalige Regierung wahrscheinlich finden, dass ein Krieg im Ausland klüger ist als eine Auseinandersetzung im eigenen Land. Dies war auch der Ausweg für die Papiergeldwirtschaft Hitlers und anderer. Wenn die menschliche Freiheit überleben soll, dann gibt es keine wichtigere Herausforderung, als den Kampf um die Wiedereinführung von ehrlichem Geld zu gewinnen, sprich die Wiedereinführung der Goldwährung. Nur so sind wir sicher, dass uns allen die Früchte unserer Arbeit erhalten leiben." (29)


    Quellenangaben ersichtlich unter:
    http://www.goldseiten.de/ansichten/bogner-04.htm

    Gold vs Öl: Wer hat Angst vorm (schwarzen) Gold?


    Eine weitere Methode, den Wert des Goldes abzuschätzen, ist die positive Relation von Gold- und Ölpreisen. Hier haben die Ölkrisen von 1973/74 und 1979/80 die enge Beziehung aufgezeigt.


    Ferdinand Lips erwähnt in seinem US-Bestseller "Gold Wars" die Möglichkeit, daß die US-Inflation der Grund für die Ölpreisausschläge gewesen sein könnte, und nicht, wie viele fälschlicherweise denken, die Ölpreissteigerungen Ursache für die Inflation gewesen sind. Es gab schon vor dem ersten Ölpreisschock Inflationstendenzen in den USA. Ferner wurden die ölproduzierende Länder in Petro-Dollars bezahlt, welche mit der Zeit überrascht festgestellt haben, daß ihre Öl-Dollars immer mehr an Wert verlieren. 1973 und 1979 erhöhten sie deshalb die Ölpreise um die amerikanische Inflation zu kompensieren. Anschließend investierten die OPEC-Staaten diese Petrodollars sofort in ihre Infrastruktur und Gold.(1)


    Lips gibt in seinem neuen Buch einen bestätigenden Hinweis für das sinkende Vertrauen der ölexportierenden Länder in das Fiat-Money-System seit den 70er Jahren, indem er Timothy Green zitiert:


    "Andere Zentralbanken kauften ebenfalls Gold, einschließlich Japan, Taiwan, Indonesien und die OPEC-Länder (Saudi-Arabien, Iran, Irak, Libyen, Katar, Oman usw.). Singapur war gleichfalls als großer Käufer am Markt aktiv, doch tauchte dies nie in offiziellen Statistiken auf."(2)


    Es darf Ursache nicht mit Wirkung verwechselt werden. Sicherlich hatten die Ölpreissteigerungen erhebliche Wirkungen auf die Inflation und liessen diese (erst recht) explodieren, jedoch könnte die Kern-Ursache der US-Inflation nicht die zwei Ölpreissteigerung gewesen sein, sondern eben eine überproportionale Kredit- bzw. Geldmengenausweitung. Wenn die USA einen stabilen Dollar gefördert hätten (kann mit Gold als Währungsgrundlage hervorragend "erzwungen" werden), wäre es nie zu den dramatischen Ölpreissteigerungen gekommen, die nicht nur weltweite Finanzsysteme und Unternehmen erschüttert haben, sondern auch ganze Volkswirtschaften (insbesondere ärmere Länder) für Jahre kollabieren liessen.


    Gold bewies in dieser Zeit einmal mehr seine "ehrlichen" Charaktereigenschaften als Werterhaltungsmittel wie die Wirtschaftsgeschichte beweist. Die 1970er Jahre zeigten eindrucksvoll das willkürliche Potential von Inflationen, welche Regierungen nicht mehr im Stande waren zu kontrollieren. Allein Gold konnte in dieser Zeit an Wert zulegen, jedoch konnte sich die dannzumalige Bevölkerung nur vereinzelt gegen die politisch-ideologisierte Inflation schützen, da die Ereignisse den gutgläubigen Mensch "über Nacht" aus seinem "nichts-ahnenden, kindlich-naiven Schlaf" rissen. Der Goldpreis explodierte innerhalb weniger Tage, während weltweit Volkswirtschaften jahrelang implodierten.


    Zwischen 1946 und 1971 lag der Ölpreis relativ stabil unterhalb der 5-Dollar-Marke und zeigte wenig Volatilität, wie Abbildung 1 grafisch verdeutlicht. Seit 1971 jedoch, als das letzte Band zwischen Währungen und Gold von Präsident Nixon zerschnitten wurde, kam es zwei Jahre später zu den bekannten Ölpreisschocks der 70er Jahre. Von 1972 bis heute nahm die Ölpreis-Volatilität erhebliche Ausmaße an. Adam Hamilton beschreibt die plötzlichen Schwankungssprünge des Ölpreises seit 1973 wie folgt:


    "Looks like an electro-cardiogram of a hamster on speed:"(3)
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    Abbildung 1: Rohöl- (linke Skala) und Goldpreis (rechts) 1946-2000 in nominalen USD(4)


    Zwischen 1946 und 1994 lag die positive Korrelation von Gold mit Öl bei 0.93. Innerhalb von nur fünf Jahren (1995 - 2000) sank diese auf 0.07, wie der Abbildung 1 zu entnehmen ist. Einen wichtigen Hinweis für den Einsturz dieser seit Jahrzehnten hoch positiven Korrelation, findet Hamilton bei der starken Kreditexpansion der Geldmenge M3.


    Als Alan Greenspan am 5. Dezember 1995 das Verhalten der Investoren an der Börse mit "irrational exuberance" beschrieb, erstarrte die Welt gebannt. Die Worte vom "irrationalen Überschwang" wurden rasch zum meistzitierten Ausspruch des amerikanischen Notenbankchefs. Robert Shiller veröffentlichte im Jahr 2000 das gleichnamige Buch, in welchem er die US-Aktienspekulationsblasenentwicklung ausführlich beschreibt. Nach der Rede von Greenspan reagierten die Finanzmärkte direkt: In Japan fiel der Nikkei-Index um 3,2%, der DAX rutschte um vier Prozentpunkte ab, der Londoner FTSE-Index lag mit 4% im Minus, und der Dow Jones notierte mit 2,3% niedriger.(5) "Warum fiel die Reaktion so heftig aus? Manche interpretierten die Äußerung als die Ankündigung einer restriktiven Geldpolitik des Fed."(6) Das hat sich jedoch als krasse Fehlinterpretation erwiesen, denn die Geldmengenproduktion der Federal Reserve nahm in der Folge nicht ab, sondern (ein weiteres mal) überproportional stark zu, wie Abbildung 2 zeigt.

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    Abbildung 2: Geldmengenwachstum M3 in Mrd. USD (linke Skala) und
    Wachstum des Aktienindex S&P 500 in Indexpunkten (rechten Skala) 1959 - 2000(7)


    In den meisten (entwickelten) Ländern der Welt gibt es einen historisch engen Zusammenhang zwischen der Geldmenge M3 und Aktienmärkten, wie Abbildung 2 mit dem S&P 500 als Beispiel-Aktienindex veranschaulicht. In der Zeit von 1959 bis 1994 war in den USA die Geldmenge M3 mit dem S&P 500-Aktienindex mit 0,92 korreliert. Zwischen 1995 und 2000 ist die positive Korrelation auf 0,99 angestiegen: "A credit bubble is born."(8)


    Hamilton sieht nun folgenden Zusammenhang:


    "Gold ist der sensibelste Barometer für Inflation, und das schon seit den Anfängen der Menschheitsgeschichte. ...Gold kündigt immer Fiat-Währungsprobleme (Inflation, oder Entwertung wie es in der Vergangenheit bezeichnet wurde) im Voraus an, indem es dramatisch an Wert gewinnt. Viele brillante Analysten, darunter auch das Gold Anti-Trust Action Committee, stellen die Hypothese auf, dass die US-Regierung ihre Tätigkeit den Goldpreis zu unterdrücken 1995 aufnahm. Indem der Goldpreis in US-Dollars künstlich gekappt wird, würde die Finanzgemeinde dem rücksichtslosen Wachstum im US-Geldangebot und den Inflationsdaten blind gegenüberstehen, und wäre getäuscht, indem sie annimmt, dass die US-Wirtschaft in einem viel besseren Zustand wäre wie das M3-Wachstum alleine nahelegen würde."(9)


    Um sich den "Preis" dieser Aktienmarktblase mit Hilfe ein wenig Phantasie annähernd vorstellen zu können, sollte eine Milliarde USD (1.000.000.000) als 1.000 Meter hoher Turm aneinandergestapelter 100 USD-Scheinen betrachtet werden.


    In folgender Abbildung 3 ist der Gold-Öl-Quotient auf der linken Skala wiedergegeben (orange Linie). Das durchschnittliche Verhältnis dieser beiden Rohstoffe lag zwischen 1946 und 2000 bei ca. 15:1. Von 1972 bis 2000 lag der Durchschnitt bei 16,86 (schwarze mittlere Linie) und zwischen 1980 und 2000 erhöhte sich der Quotient auf 17,65. Im Jahr 2000 brach dieser auf 9,21 ein. Bei einem Goldpreis von $345 und Öl bei $29 konnte der Quotient aktuell (Ende Juni 2003) auf 11,9 aufholen.


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    Abbildung 3: Gold-Öl-Quotient 1946 - 2000 in nominalen und realen US-Dollar(10)


    Die Betrachtung der Vergangenheit zeigt, dass jedes Mal wenn der Quotient unterhalb von 10 gesunken ist, dieser wieder auf mindestens 15 scharf anzog. Somit gibt es drei Möglichkeiten, wie der historische Durchschnitt wieder erlangt werden kann: Entweder sinkt der Ölpreis oder der Goldpreis steigt. Oder beides. Die blau gestrichelte Linie zeigt den linearen Trend des Gold-Öl-Verhältnisses, und deutet auf einen stetig zunehmenden Wert von Gold gegenüber Öl hin.


    Es gibt erste Indizien dafür, dass Öl in den kommenden Jahren sogar knapper als in den 1970er Jahren werden könnte. Obwohl sich Ölpreispreisprognosen schwierig gestalten, dürfte die fundamentale Ausgangslage für eine steigende Ölpreistendenz als günstig eingestuft werden. Stimulierende Impulse gehen nach Untersuchungen von Steven Craig(11) (Elliotwaves International) vornehmlich von der Produktionsseite aus. Die weltweit tiefen Explorations- und Erweiterungsinvestitionen der Ölindustrie in den letzten Jahren und das Versiegen vieler Ölquellen in den USA und in der Nordsee sprechen für eine tendenzielle Angebotsverknappung. In der Sowjetunion ist die Förderung rückläufig. Gleichzeitig bleibt die Ölnachfrage robust. Die guten Wachstumsperspektiven in den asiatischen und lateinamerikanischen Schwellenländern und in West-Europa, die fortschreitende Öffnung des Ostblocks und der steigende Bedarf der Dritten Welt dürften höhere Preise in der Zukunft bewirken.


    Die Bevölkerung von China und Indien zusammen zählen mehr als 33% der Gesamt-bevölkerung. Eine Industrialisierung nur in diesen beiden Ländern in den nächsten Jahren würde eine starke Nachfrage nach Öl auslösen dürfen. Die USA verbrauchten gemäss Hamilton im Jahr 2000 etwa 33% des Gesamtangebots an Öl. Das weltweite Angebot an Gold ist seit Jahren konstant, wenn nicht sogar stagnierend. Öl-Analysten schätzen, dass die Öl-Produktion der OPEC-Staaten (exklusiv Saudi-Arabien, welche noch große Ölreserven im Boden besitzen sollen) bereits mit einer Kapazitätsauslastung von 95% fördern.(12)


    Allein in den ersten 25 Tagen des Septembers 2002 ist der Preis für das "schwarze Gold" um 6,4% gestiegen. Im Vorjahreszeitraum hatte sich Öl dagegen nur um 2,5 % verteuert, hat Edward Teather von UBS Warburg ausgerechnet. Mitte Oktober 2002 kostete ein Barrel Öl der Sorte Brent rund 29 USD.(13) 1999 lag der Preis noch bei etwa 10 USD. Innerhalb dieser Zeit ist der Ölpreis somit um fast 200% angestiegen. Die OPEC hat sich darauf geeinigt, den Ölpreis unter 30 USD zu halten. Sollte er über 30 USD steigen, wird die Fördermenge erhöht (nach Hamilton maximal 5%), das Angebot somit ausgedehnt, und folglich fällt der Preis.


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    Abbildung 4: Ölpreisentwicklung an der NYMEX April 2001 bis Ende Juni 2003 (blaue Linie) und
    entsprechender 50 Tages-Moving-Average(14)


    Obwohl der Ölpreis, nach "erfolgreichem" Krieg gegen das Land mit den (vermuteten) größten Ölreserven des Planeten, wie erwartet auf etwa $25 USD je Barrel einbrach, zeigt der Preisverlauf in den Monaten "danach" charttechnisch gesehen aber immernoch einen intakten, bulligen Aufwärtstrend. Der Ölpreis stieg fast genauso stark wieder an wie er gefallen war. In den nächsten Monaten wird der seit 1997/98 anhaltende Aufwärtstrend des Ölpreises bis zu einem (kurzzeitigen) Fallen auf $25 intakt bleiben. Die Chartentwicklung von Öl seit Anfang 2002, insb. seit Dezember 2002, zeigt eine deutlich positive Korrelation mit der Goldpreisentwicklung. Wie bereits im vorhergehenden Artikel angesprochen, wirken bei Gold nicht nur einzelne makroökonische Faktoren auf die Preisbildung ein, sondern alle gleichzeitig. Sollte der Ölpreis in den nächsten Monaten und Jahren mittelfristig seinen Aufwärtstrend verlassen, und der Ölpreis ins Bodenlose fallen (weil z.b. die Amerikaner und der Rest der Welt (v.a. Asien) endlich mit Saddams Öl versorgt werden können) heisst das noch lange nicht, dass nur weil Gold- und Öl-Preisen korrelieren, der Goldpreis einem fallenden Ölpreis folgen muss. Einzelne makroökonomische Faktoren mögen für Investoren mehr oder weniger wichtig erscheinen, denn wie bei anderen Waren auch, ist die allgemeine Marktauffassung über die einzelnen Faktoren, die auf den Preis einwirken, konstant unterschiedlich.


    Es wird behauptet, dass obwohl der Ölpreis starken Einfluß auf die Goldpreisentwicklung hat, der Preis für schwarzes Gold allein nie mächtig genug wäre, einen intakten Gold-Bullenmarkt zu stoppen. Die Treibkräfte hinter der gegenwärtigen Gold-Hausse sind nicht auf einen "zu hohen" Ölpreis zurückzuführen, sondern vielmehr auf einer "zu hohen" Verschuldung und einer "zu hohen" Geld- (besser: Kredit)-Ausweitung und der "zu hohen" Ignoranz der Fed dem Golde gegenüber. Mit jedem Tag mehr wird der Steuerzahler (exponentiell) mehr bezahlen müssen. Diese "Steuer" wird in den kommenden Jahren über die politisch-ideologisierte Weltinflation "automatisch" eingezogen. Solange den Politikern noch das nötige Marketing-Konzept fehlt, um ihre Misswirtschaft an den Massenwähler verkaufen zu können (um z.B. eine "Gold-Reform" durchsetzen zu wollen) kann dem Steuerzahler (eigentlich jeder) nur geraten werden, sich schon vor den Politkern für Gold zu entscheiden. Während dieser Zeitdifferenz können auf den Rohstoff- und Edelmetall-Märkten genauso exponentiell-ansteigende Zinsen erwirtschaftet werden, wie dies tagtäglich irgendwelche Menschen von Kredit-Zinsen tun. Dank der Erfindung des Zinses-Zinses (eigentlich nur eine praktische Anwendung der "unnatürlichen" Exponential-Funktion aus Mathematik 8. Klasse) werden die Reichen (Kreditgeber) immer reichen und die Armen (Kreditnehmer) immer ärmer. Seit mehreren Jahren findet mittels dieser fragwürdigen Erfindung eine gewaltige, unsichtbare Umverteilung des vorhandenen Kapitals statt.


    Was wäre wenn sich heutzutage 95% des Weltvermögens in den Händen von 10% der Weltbevölkerung befindet und die Schuldenentwicklung (endlich) ihre exponetiellen Kurveneigenschaften ausleben darf?


    Antwort: Beschleunigung


    Zu berücksichtigen bleibt nur noch, dass mittels der Effektivität von Schulden, es nicht irgendwann einen Zeitpunkt gibt, bei dem eine Grenze (oder eine "Geschwindigkeitsbegrenzung" oder gar eine "Höchstgeschwindigkeit") erreicht ist, bei der einfach nichts mehr vom Schuldner zu holen ist, nein, denn durch Aufnahme eines Kredits hat sich der Schuldner dazu verpflichtet, in Zukunft den Gegenwert zu besorgen. Dieser ist am einfachsten durch harte Arbeit zu erlangen (noch einfacher: Kriminalität). Nach Adam Riese müsste das jetzt heissen, dass wenn wir davon ausgehen, dass der Staat auch Schuldner sein kann, aber im Gegensatz zu anderen nicht "Insolvenz" beantragen kann bzw. braucht, und immer mehr Schulden macht, es letztendlich sein eigenes Volk sein wird, welches die Schulden zurückbezahlen muss. Dafür werden wir und unsere Kinder (wenn Sie zu den 90% der Menschen zählen, die verschuldet sind bzw. sein werden, weil der Wettbewerb um die letzten 5% des Weltvermögens immer schärfer wird) aber ganz schön hart (und lange) arbeiten müssen.


    Ein Umfallen (oder Umkippen von Seiten der 90% der Menschen) der "zu hohen" Schuldenpyramide (John Exter sah diese "Pyramide" auf den Kopf stehend, mit abgeflachter, goldener (!) Spitze auf dem Boden und nach oben offen) bleibt wünschenswerter, als sie Tag ein Tag aus kontiniuerlich höher und höher zu bauen, bis sie in den Himmel ragt wie einst der "Turm zu Babel", um letzten Endes nur über unseren Köpfen einzustürzen. Die Zeit während diese Pyramide am Boden liegt, sollte dazu genutzt werden, weltweit Kraft und Mut zu sammeln (und nicht nur immer jammern und Schuldige suchen und vergessen bzw. verdrängen, sondern zum ersten Mal in der Geschichte nachhaltige Intelligenz beweisen, indem von der Geschichte gelernt wird), die riesige Pyramide wieder richtigrum aufzustellen. Dann steht sie nicht mehr wankelnd auf ihrer kleinen Spitze, sondern standfest auf ihrer großen Hauptfläche. Da diese Fläche dank der jahrelang wuchernden Schuldenexplosion mittlerweile so viel größer als das ganze Gold der kleinen Spitze geworden ist, wären die Exzesse der Misswirtschaft seit dem I. Weltkrieg am schmerzfreiesten durch eine "Ruck-Zuck-Inflation" zu bereinigen, so dass die Pyramide wieder eine angemessene, "natürliche" Grösse annehmen kann um von dort aus "natürlich" wachsen zu können. Dies kann nur dadurch geschehen, wenn alle Schulden dieser Welt mit dem vorhandenen Gold bewertet werden und Gold die Pyramide mit seinem schweren Gewicht an den Boden der Realität kettet (wegen "potentiell-politischen Höhenflügen"). Wie eng der Goldmarkt im Vergleich zu den aufgeblähten Mengen des umlaufenden Papiergeldes ist, demonstriert das folgende, einfache Rechenexempel: Würden laut Professor Bocker (ISM Dortmund) die Staatsschulden der USA monetarisiert und auf Gold gestellt, ergäbe sich ein Unzenpreis von rund 22.000 USD. Würden sämtliche Papierwährungen der Welt durch Gold zu 100% gedeckt, errechnete sich sogar ein Preis von etwa 150.000 USD pro Unze.


    Ludwig von Mises, Ökonom der "Österreichischen Schule", äußerte sich 1949 zum klassischen Goldstandard so:


    "Der Goldstandard war der Weltstandard im Zeitalter des Kapitalismus, des steigenden Wohlstandes, der Freiheit und Demokratie ... es war ein internationaler Standard, wie ihn der internationale Handel und die Kapitalmärkte der Welt brauchten ... er trug westliche Industrialisierung, Kapital und Zivilisation in die hintersten und verlassensten Ecken dieser Welt, dabei unerhörte Reichtümer schaffend ... Der begleitete den nie dagewesenen Fortschritt des westlichen Liberalismus, um alle Staaten zu einer Einheit von freien Nationen zu schmieden, welche friedlich zusammenarbeiteten ... Der Goldstandard ist bestimmt nicht perfekt. In menschlichen Angelegenheiten gibt es sowieso nichts Perfektes ... aber niemand ist in der Lage, etwas Befriedigenderes zu finden als den Goldstandard." (15)


    Ferdinand Lips macht auf die "Natürlichkeit" des Goldstandards in seinem lesenswerten Artikel "Goldgedeckte Währungen" aufmerksam: Bis 1900 waren um die 50 Länder dem Goldstandard beigetreten, darunter alle führenden Industrieländer. Entscheidend ist für Lips die Tatsache, dass der klassische Goldstandard von keiner internationalen Konferenz oder Institution geplant oder von einem "Genie" erfunden wurde. Der Goldstandard kam von alleine, auf natürliche Weise, basierend auf die Erfahrungen und Lehren der Geschichte.(16)


    Bis zum 15. August 1971 hat es keine Zeit gegeben, in der überhaupt keine Währung an Gold gebunden war. In der Geschichte gab es zwar ständig alle möglichen Formen von Geldentwertungen, aber die Menschen konnten alternativ so gut wie immer auf andere Währungen mit Goldbindung ausweichen. Seit 1971 jedoch sind alle Fluchtwege versperrt, weil es keine goldgedeckten Währungen mehr gibt. Diese Tatsache macht eine Goldanlage hoch interessant. Für diejenigen die sich nicht rechtzeitig engagierten gilt dann:


    "Bildung ist das was übrig bleibt, wenn der letzte Dollar weg ist." (17)


    Greenspan: High oil prices here to stay


    WASHINGTON (Reuters) - Federal Reserve Chairman Alan Greenspan said Tuesday the likelihood of persistently high energy prices would probably help keep U.S. energy use in check and influence energy-related business investments.


    "The rise in six-year oil and (natural) gas futures prices is almost surely going to affect the growth of oil and gas consumption in the United States," Greenspan said in remarks prepared for a conference on energy security.


    In his speech, which did not touch on the current outlook for the U.S. economy or interest rates, the Fed chief said the "dramatic rise" in oil and natural gas prices in recent years suggested such elevated prices would prove to be the norm.


    "The recent shift ... has been substantial enough and persistent enough to influence business investment decisions, especially for facilities that require large quantities of natural gas," Greenspan said.


    "Although the effect of these developments on energy-related investments is significant, it doubtless will fall far short of the large changes in our capital stock that followed the 1970s surge in crude oil prices," he said, adding that the U.S. economy was much less energy-dependent than in the past.


    The Fed chief said the "dramatic rise" in oil and natural gas futures prices in recent years carried the potential to "significantly affect the long-term path of the U.S. economy."


    Market power


    Greenspan said the U.S. must expand global trade in natural gas so further price spikes don't harm the world's largest economy, adding that high oil prices "presumably" reflected concerns over the potential for long-term supply disruption in the Middle East.


    He noted that market forces were as important a determinant of prices as the oil-producing OPEC cartel.


    "Although OPEC production quotas have been a significant factor in price determination for a third of a century, the story since 1973 has been as much one of the power of markets as of power over markets," Greenspan said.


    "The signals provided by market prices have eventually resolved even the most seemingly insurmountable difficulties of inadequate domestic supply in the United States," he added.


    Crude oil prices have been above the $22 to $28 target price range set by the Organization of Petroleum Exporting Countries for all but one working day since last November, with U.S. crude prices hovering near $38 a barrel in recent days.


    Saudi Oil Minister Ali al-Naimi told the conference earlier experts had underestimated oil demand in the first quarter. "There are signs that worldwide inventories have begun to build but no one really knows for sure," he said.


    At a meeting of finance ministers and central bankers from the Group of Seven nations over the weekend, Greenspan had said precautionary stock building was partly behind surging energy costs, according to French officials.


    In a statement at the conclusion of their talks, the G7 ministers heralded a building global economic recovery, but said further oil price rises posed a threat.


    Gas supply and demand


    He noted that worldwide imports account for 57 percent of global oil consumption but only 23 percent of natural gas consumption, meaning trade has room to grow in natural gas.


    As for the rise in natural gas futures prices, Greenspan pinned it on North American supply-and-demand issues.


    "Dramatic changes in technology in recent years, while making existing natural gas reserves stretch further, have been unable, in the face of inexorably rising demand, to keep the underlying long-term price for natural gas in the United States from rising," Greenspan said.


    "If North American gas markets are to function with the flexibility exhibited by oil, more extensive access to the vast world reserves of gas is required,'' he said in his remarks.


    As he has on numerous occasions, Greenspan said the United States should increase the number of port facilities that can handle liquefied natural gas.

    "Without the flexibility that such facilities impart, imbalances in supply and demand must inevitably engender price volatility,"
    he said.


    Greenspan welcomed signs that a "major expansion" of U.S. natural gas import facilities was under way, but said: "The near term, however, is apt to continue to be challenging."


    http://cnnmoney.printthis.clic…+costs+would+keep+energy+ use+in+check+-+Apr.+27%2C+2004&expire=&urlID=10051644&fb=Y&url=http%3A%2F%2Fmoney.cnn.com%2F2004%2F04%2F27%2Fnews%2Feconomy%2Fgreenspan.reut%2Findex.htm%3Fcnn%3Dyes&partnerID=2200


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    Venezuela: Circling the Drain


    by Bill Powers, Editor


    Canadian Energy Viewpoint
    May 3, 2004



    In several past issues I have commented on how the unstable political situation in Venezuela could lead to supply disruptions. There is now substantial evidence to suggest that Venezuela’s oil production has entered into a permanent and irreversible decline.



    Until recently, Venezuela had been home to one of the world’s most efficient national oil companies. Unfortunately, much of Petroleos de Venezuela’s (PDVSA) proud past is now a fading memory. To get a better understanding of the oil industry in Venezuela, let’s take a look at its history.


    Venezuela’s first oil well dates all the way back to 1878 when a well was drilled into an oil field in the Lake Maracaibo area. However it was not until 1907, with the arrival of foreign oil companies, that Venezuela’s modern oil industry was born. Major oil companies of the day such as Shell, Standard Oil of Indiana (which later sold its stake in Venezuela to Exxon for shares in the company) and Gulf Oil of Pittsburgh enjoyed tremendous success in Venezuela. These three companies were the main drivers of Venezuela’s production growth after World War I, from only 300,000 barrels of oil per day (bopd) to nearly 2 million bopd by 1970. However, by the 1950’s, it was becoming apparent that the role of foreign oil companies in Venezuela was about to change.


    Den Rest gibts unter folgendem Link:


    http://www.financialsense.com/edito.../2004/0503.html


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    Anbei noch einen Preischart von NATURAL GAS (sieht sehr sehr bullish aus, v.a. der Breakout dürfte ebenfall jetzt anstehen!!! Man wird sehen wie die Begrenzungen halten werden - aber es wird enger und enger und enger... -----RSI schon jetzt an der 70 = Vorsicht - es geht nochmal runter - und wenn DANN die 6er Marke hebt - dann Hallamanacht!!!)


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    California May Declare First Gasoline Emergency in 15 Years


    May 4 (Bloomberg) -- California regulators may declare the first motor-fuels emergency in 15 years amid concern the rupture of a Kinder Morgan Energy Partners LP pipeline may cause shortages of gasoline and diesel, and further price increases.


    A 14-inch pipeline that carries fuel from Concord, California, to Reno, Nevada, was shut for six days after spilling as many as 1,000 barrels of diesel into a marsh on April 27. That may have forced refiners to tap fuel reserves to supply filling stations, reducing supplies available for summer, when demand peaks, California Energy Commission spokeswoman Claudia Chandler said.


    The commission entered the ``verification phase'' late Friday, which involves contacting all oil refiners, fuel wholesalers, retailers, pipeline operators and military bases in the state to determine whether they have enough gasoline, diesel and jet fuel in storage to avert shortages, Chandler said.


    ``We're still looking at what the draw was'' on stored fuel supplies after the pipeline spill, Chandler said in an interview. ``We're contacting all the terminals around northern California to see what volume of product they have on hand. It's the first step in the chain'' to declaring an emergency.


    Should the agency finds supplies or delivery systems are too constrained to forestall shortages, Governor Arnold Schwarzenegger could declare a pre-emergency, which involves urging consumers and businesses to voluntarily conserve fuel.


    The next step after that, if needed, would be an emergency declaration that allows the state to take control of 5 percent of the state's fuel supply for allocation to fire departments, utility crews and trash collectors.


    Record Prices


    U.S. gasoline and diesel prices have soared to record highs in the past week as refinery shutdowns and tougher anti-pollution rules crimped fuel production by Marathon Oil Corp., BP Plc and others.


    Gasoline for June delivery rose 0.45 cents, or 0.4 percent, to $1.2665 a gallon at 9:30 a.m. in New York Mercantile Exchange electronic trading. Yesterday's close at $1.262 was highest settlement price since the contract began trading in 1984. The futures are up 31 percent in the past year.


    The energy commission will probably decide ``in a matter of days'' on whether shortages are imminent, Chandler said.


    In California, gasoline prices were up 8.9 percent from a year earlier to $2.159 a gallon yesterday, the second highest in the nation, behind Hawaii, according to AAA.


    Inventories


    Gasoline inventories in the state as of April 23 were down 5.8 percent from a year earlier to 6.289 million barrels, according to state figures. Diesel and jet-fuel reserves were down 29 percent and 14 percent, respectively.


    The state's Energy Shortage Contingency Plan defines a shortage as ``an actual or potential loss of supply which significantly impacts the state's energy systems, including rapid increases in energy prices.''


    The last so-called verification phase was during the state's 2001 electricity crisis, when rolling blackouts threatened to shut some refineries and pipeline operations.


    The state has gone into verification phase ``a handful of times in the past 10 years,'' Chandler said. The last fuel emergency in the state was after the October 1989 earthquake near Santa Cruz that killed 67 and caused $7 billion in damage, Chandler said.


    Fuel distributors in neighboring Nevada which rely on California refiners for supplies have also been contacted for details on how they acquired supplies while the pipeline was shut, she said.


    Nevada makes less than one-tenth of 1 percent of the gasoline and diesel it consumes, according to the Energy Department. The rest is shipped from other states by pipelines or truck.


    Summer Demand


    Valero Energy Corp. Chief Executive Bill Greehey last Wednesday said U.S. refiners probably can't build sufficient fuel inventories to prevent shortages during the summer driving season. San Antonio-based Valero is the third-largest U.S. refiner, behind ConocoPhillips and Exxon Mobil Corp.


    Nationwide, gasoline inventories of 200 million barrels are 2.7 percent below a year ago, Energy Department figures showed.


    Refiners normally add 12.2 million barrels to summer reserves between mid March and June 14, when inventories peak, based on the 10-year average, according to the government. Reserves would need to rise 2.14 million barrels weekly to reach 215 million by mid June.



    To contact the reporter on this story:Joe Carroll in Chicago jcarroll8@bloomberg.netTo contact the editor of this story:Robert Dieterich in New York rdieterich@bloomberg.net.


    Last Updated: May 4, 2004 09:48 EDT


    http://quote.bloomberg.com/apps/new...id=aSw8M2FceX9s

    TOWARD THE PETRO-APOCALYPSE


    In a few years, the global production of conventional oil will fall, while the global demand continues to rise. The resulting shock of this structural oil famine is inevitable, so great are the dependency of our economies on cheap oil and, related to the first, our inability to wean ourselves from this dependency in a short period of time.


    We can hope to soften the shock, but only if its imminence immediately becomes the unique reference point for a general mobilization of our societies, with, as a consequence, drastic consequences in every sector. The alternative is chaos. This prospect is based on the work of the American geologist King Hubbert, who predicted in 1956 the peak in US domestic production of oil in 1970. This occurred exactly as predicted.


    Transposing Hubbert's approach today to other countries has given similar predictive results: at present, the production of every giant oilfield -- and only the giant ones matter -- is in decline, except in the "black triangle" of Iraq-Iran-Saudi Arabia.


    The Hubbert's peak of the oil-producing Middle East should be reached around 2010, depending on the more or less rapid recovery of full Iraqi production and the growth rate of demand in China.


    The sectors most affected by the steady rise in the price of crude oil will be, first, aviation and intensive agriculture, since the price of jet fuel for one, and of nitrogenous fertilizer as well as diesel fuel for the other, are directly linked to the price of crude oil.


    This will occur unless stabilizing policies are used -- for a time and in some other sectors -- to lower taxes on oil as prices rise. But afterwards ground transport, tourism, the petrochemical industry, and the automotive industry will feel the depressive effects of a reduction in the quantity of oil (depletion). To what extent will this situation lead to a general recession? No one knows, but the blindness of politicians and the usual panicked overreaction of markets allows us to fear the worst.


    This unavoidable prophecy is being universally ignored, denied, or underestimated. Rare are those who realize exactly how close and how great is its advent. Michael Meacher, formerly UK minister of the environment (1997-2003), wrote recently in the Financial Times that unless there is a general awakening and decisions at the planetary scale to bring radical change in the domain of energy, "civilization will confront the most acute and no doubt most violent upheaval in recent history."


    If, in spite of everything, we want to maintain a bit of humanity in life on Earth in the 2010s, we ought, as the geologist Colin Campbell has suggested, to call on the United Nations to agree immediately on the following: to guarantee that poor countries will still be able to import a little oil; to forbid oil profiteering; to encourage saving energy; to promote renewable sources of energy. In order to attain these objectives, this universal agreement should impose the following measures: every State must regulate oil imports and exports; no oil-exporting country may produce more oil than its annual depletion, scientifically calculated, allows; every State must reduce its oil imports to an agreed-upon global depletion rate.


    This necessary priority granted to physical econometrics will not suit economists and politicians, especially in America. No government of the United States has ever accepted questioning the American way of life. Since the first oil shock of 1973-1974, every American military intervention can be analyzed in the light of the fear of running short of cheap oil. It was, moreover, the American production peak in 1970 that enabled OPEC to seize the occasion and cause the first shock, which coincided with the Yom Kippur War. Countries in the West then attempted to regain control and conjure away the specter of shortage, less through energy sobriety than by means of opening oilfields in Alaska and the North Sea. In 1979, the Iranian revolution and the second oil shock once again allowed OPEC to regain preeminence, as Western economies paid dearly for their thirst for oil through the recession of subsequent years.


    At the beginning of the 1980s, the financing and arming of Saddam Hussein to fight Iran was part of the American reconquest of the price and flow of oil, as was the cooperation obtained from King Fahd of Saudi Arabia to increase crude oil exports to the West. That allowed the oil price crash of 1986, a return of Western growth through unlimited oil abundance, the extension of the thirst for energy up to the Iraq wars (1991, 2003) no matter how many died from them (100,000? 300,000?), no matter how much they cost ($100 billion? $300 billion?), by no matter what means (annual Dept. of Defense budget: $400 billion).


    During these same last fifteen years, the multiple conflicts in the Balkans had their source and their resolution in the American desire to keep Russia away from the oil transport routes from the Black Sea and the Caspian to the ports on the Adriatic, by way of Bulgaria, Macedonia, and Albania. Oil geopolitics authorizes any pact with Islamist devils, from central Asia to Bosnia, and all the cynical connivances with terrorists, right up to Tony Blair's recent trip to Libya to allow Shell to bring its volume of reserves in return for several hundred million dollars.


    The present American Greater Middle East Initiative is dressed up in humanitarian and democratic considerations, but it is nothing but an attempt to get control once and for all of every source of oil in the region.


    More than thirty years of worrying about oil has not opened the eyes of American and European leaders concerning the energy crisis that is looming just before us. Despite what René Dumont and the ecologists were saying from the 1974 presidential campaign on, the governments of industrialized countries have continued and continue to believe in almost inexhaustible cheap oil -- to the detriment of the climate and human health, both perturbed by greenhouse gas emissions -- instead of organizing a reduction in their economies' reliance on hydrocarbons.


    However, the oil shock that promises to strike before the end of the decade is not like the ones that preceded it. What is at stake this time is not geopolitical, but geological. In 1973 and 1979, the shortage had a political origin in OPEC's decision. Then the supply was restored.


    Today, it is the wells themselves that are declining. Even if the United States succeeded in imposing its hegemony on all the oilfields in the world (outside of Russia), their army and their technology will not be able to prevail against the coming depletion of conventional oil. In any case, there is not enough time to replace a fluid so cheap to produce, so rich in energy, so easy to use, store, and transport, with so many uses (domestic, industrial, fuel, raw material...), in order to reinvest $100 billion in another source of abundance that doesn't exist.


    Natural gas? It does not have the just-named qualities of oil and will reach its global production peak in around 2020 -- about ten years after the other peak. The only viable path is immediate oil sobriety organized through an international agreement along the lines I have sketched out above, authorizing a prompt weaning from our addiction to black gold.


    Without waiting for this delicate international agreement, our new regional elected officials and our soon-to-be-elected European representatives should set for themselves as a top priority the local realization of these objectives by organizing, on their own territory, an oil shrinkage. Otherwise, rationing will come from the market through the coming rise in oil prices, and then be propagated by inflation, with the shock reaching every sector. Since the price will soon reach $100 a barrel, this will no longer be a simple oil shock -- it will be the end of the world as we know it.


    ____


    By


    Yves Cochet
    Le Monde (Paris)
    March 31, 2004
    http://www.lemonde.fr/web/article/0...6-359335,0.html


    (Translated from Le Monde, Paris by Mark K. Jensen, Associate Professor of French, Chair, Department of Languages and Literatures, Pacific Lutheran University, Tacoma, WA. - Webpage: http//:http://www.plu.edu/~jensenmk/ )


    --Yves Cochet (Green) represents Paris in the National Assembly, and is former land and environment minister (ministre du territoire et de l'environnement).

    The looming Oil Crisis will dwarf 1973


    By Paul Erdman, CBS.MarketWatch.com
    May 5, 2004


    Editor's note: This is the first in a three-part series by CBS MarketWatch columnist Paul Erdman.


    HEALDSBURG, Calif. (CBS.MW) -- As the price of crude oil keeps rising toward $40 a barrel and beyond, it has become increasingly clear that the world is heading toward a major oil crisis -- in terms of both price and supply -- that will dwarf that of 1973.


    There can be no doubt that the fall of the House of Saud would be thrust the entire Western world into an energy crisis of unprecedented proportions.


    For many of us who have been observers of global energy trends for what now amounts to decades, this has become not a matter of "if" but rather one of "when." We are facing a convergence of three forces that will have a potentially explosive effect on the market for crude oil.


    They are:


    1. A growing geopolitical crisis in the Middle East, which is now threatening to spread beyond Iraq to Saudi Arabia, the world's largest producer and exporter of crude oil.


    2. A surge in global demand for energy and particularly crude oil and its derivatives, fueled by the recovery of both the American and Japanese economies and the unprecedented growth of China, which has just replaced Japan as the world's second largest consumer of crude oil.


    3. A structural deterioration of the world's oil supply. What is involved here is nothing short of an imminent peaking out of production of crude oil on a global basis -- known by energy industry insiders as "Hubbert's Peak" -- which would turn a cyclical supply/demand crisis into a structural energy crisis of unprecedented proportions.


    This is the first a series of articles dealing with this pending crisis and its potential impact on our economy and financial markets


    Where the role of geopolitical events on the price and supply of crude oil is concerned, the early warning signals of a major crisis are now coming in every week. In late April it came in the form of a terrorist attack on the Persian Gulf oil terminal through which 90 percent of Iraq's crude oil exports flow. The attack forced the temporary shutdown of the facility. This event merely adds to the mounting evidence that those who have been trying to convince us that Iraq will soon reassume its role is a major supplier of oil to the world market -- as much as 3.5 million barrels a day this year, and 5 million barrels per day within five years -- have been leading us down the garden path.


    As a result of the disastrous security situation prevailing in Iraq, all attempts at restoring the output potential of its oil field have now been put on an indefinite hold. Even the first $20 billion dollars of funding originally committed to needed repairs of the facilities there has been cancelled. The sad truth is that in the foreseeable future Iraq will supply less crude oil to the world market than it did before the war.


    But compared to what could happen inside its neighbor to the south, all this barely deserves a footnote. The first indications that the supply of oil from the entire Mideast may be on the edge of implosion are now beginning to take on concrete and unmistakable form.


    I refer here to the massacre of five employees of the Swiss-based ABB who had been contracted out to run a petrochemical a joint venture of Exxon Mobil and Saudi Basic Industries Corp in Saudi Arabia. It was an inside job. Their killers were Saudi nationals who worked there. This prompted the US ambassador to Saudi Arabia to urge all US nationals -- numbering in the tens of thousands -- to leave the country immediately, because neither the kingdom nor the United States can guarantee their security. This represents a retreat by the United States of historical proportions.


    Since World War II, our country has essentially acted as a protectorate of the rulers of Saudi Arabia, the House of Saud, in return for that nation's commitment to act as the great stabilizer of both the supply and price of crude oil in the global market for this key commodity. Saudi Arabia is uniquely able to play such a role, since it is universally recognized as the world's key "swing" producer of crude oil. On average its output of 8 million barrels a day accounts for 10 percent of the world's supply of crude petroleum, almost all of which is exported. But what is perhaps even more significant, Saudi Arabia is in a position to increase output and exports to 11 million barrels a day almost overnight should a supply crisis occur elsewhere in the world.


    Were, however, the rulers of this supplier of last resort be brought down by the revolutionary forces of the Islamic Fascists whose numbers seem to be increasing geometrically inside Saudi Arabia, their first step as the nation's new rulers would be to suspend all oil exports, demonstrating for all to see the ultimate power which Islam wields over the West.


    For there can be no doubt whatsoever that the fall of the House of Saud would be thrust the entire Western world into an energy crisis of unprecedented proportions. Lest there be any doubt about this, as Larry Goldstein, president of the Petroleum Industry Research Foundation told the Wall Street Journal this week: A disruption of Saudi oil supplies is "one event to which no one has an answer."


    As will be described in the next article in this series, such a supply crisis could hardly come at a worse time. The world's dependence on oil is spiking with the revival of economic growth in the U.S. and Japan, and the emergence of China as a major competitor for the limited supply of petroleum, even as all attempts to introduce energy conservation on a major scale have been essentially abandoned.


    Editor's note: The author of this series has equity positions in three major international oil companies: ChevronTexaco, ConocoPhillips, and Exxon Mobil.


    Economist and author Paul Erdman is a CBS.MarketWatch.com columnist

    Anbei könnt ihr meine Ölaktien-Watchlist von den Börsen Vancouver, Toronto & NYSE haben. Vielleicht macht sich mal einer Die Mühe die einzelnen Öl-Gesellschaften anzuschauen und die Creme-de-La-Creme rauszupicken a la Stock-Picking bzw. welche fundamental derzeit am Besten darstehen. Vielleicht dann noch mal hier melden mit Ergebnissen, dann geben wir auch noch mal unseren Senf dazu ab.


    AQX.V
    ATPG
    BETA
    BOC.V
    CKX
    CLL.TO
    COG
    COO.V
    COS_U.TO
    CRZO
    DOL.TO
    DRK.V
    DYOLF
    EQTY
    FO.V
    FPG_U.TO
    FST
    FTO
    GGO.V
    HIF_U.TO
    HOCA.TO
    IMO.TO
    IMO
    IOC.V
    IOL.V
    IVY.V
    KOG.V
    LMK.V
    LOG.V
    MCF
    MOG.TO
    MRO
    MUR
    MURU.TO
    NAE_U.TO
    NOG.V
    NRT
    OIH
    OIL.V
    OIS
    OST_PA.TO
    OST_U.TO
    PCO.V
    POG
    QUC.V
    REM
    RIP.V
    STF.V
    TXG.V
    TYK.V
    USR.V
    VTX.V
    WTO.TO
    WZR
    ZAR.TO

    Ölaktien-Index OIX:


    die Indezes sind noch nicht überkauft - ÖL ist beim RSI schon bei der 70 angelangt. er wird wohl leicht drüber gehn und dann einsacken auf die 30. bei diesem nächsten Einbruch entscheidet sich einiges: Öl muss auf der 40er Unterstützung halten. Wenn dies gelingt, und der RSI wieder bei 30 ist, dann steig ich ein.


    bei den beiden Indizes steht der RSI beidesmalbei etwa 60. was jetzt folgt istr entweder zuerst ein Einbruch runter auf die 30 oder erstmal hoch auf die 70 (und leicht drüber) um dann noch mal einzusacken auf die 30 damit es dann richtig schön langsam hoch gehen kann.


    vielleicht noch kurz abwarten was jetzt passiert. vielleicht passiert auch das gleiche wie mit Gold als es an der Spitze war und es kommt jetzt ein heftiger Manipulationseingriff und der Breakout/Thrust soll nach unten brechen (siehe Gold). Who knows? keine ahnung, ich weiss nur dass Öl trotzdem gegen jeden Trend & Manipulation bald stark, sehr stark ansteigen wird. vielleicht dieses jahr noch, vielleicht nächstes. das hängt von den kräften ab, wie der breakout jetzt von statten geht, ob und wie der pullback alles hinausverzögert (siehe Euro-Pullback seit Mitte Februar bis JETZT!!!) und wie der Thrust dann startet (sofort hoch oder erstmal fake-runter wie bei Gold JETZT!!!). Öl wird "irgendwann" sehr sehr stark steigen. Alles andere ist nur Spekulation.

    Die bringen Argumente, dass sich die Balken biegen, die Analysten!


    jaja, Spekulanten treiben den Ölpreis hoch und


    Zitat

    Vielmehr braucht Saudi-Arabien einen hohen Ölpreis, um seinen ausufernden Haushalt überhaupt noch finanzieren zu können.


    denke da eher an sowas wie Golds negative Korrelation mit dem USD. Es ist doch offensichtlich, dass der USD seit 2002 an Wert verloren hat. Wieso sollen die Saudis & die erdölexportierenden Länder nicht den Ölpreis anheben, um den sinkenden Dollar zu KOMPENSIEREN? Das is doch legitim oder? Die gleiche schwarze, klebrige Ware für die gleiche Anzahl grüner,klebriger Papierscheine? Das hätten sie wohl gerne die Amis!!!! Der Ölpreis korreliert mittelfristig IMMER negativ zum USD, das war in den 70ern nicht anders. Die Saudis hebten damals nicht willkürlich ihre Ölpreise an sondern wegen dem schwindenden Wertverfall des USD.


    Die negative Korrelation zum USD sieht man nicht so stark wie es zB bei Gold der Fall ist.


    Zusätzlich befindet sich der Ölpreis im Breakout über die 40, das wars dann mit den 30ern. Vielleicht spekulier ich kurz auf einen steigenden Ölpreis (=Breakout), doch der Pullback kommt bestimmt ;) --- diesen natürlichen Zeitvorteil will sich natürlich keiner entgehen lassen!!! Dann geht die Post erst richtig ab! Wann? Kann man nicht sagen!!! Erst muss der Breakout stattfinden, seine Signifikanz testen, einen Widerstand markieren und wieder auf die 40er Unterstützung (=Spitze) zurückfallen.

    ;( und jetzt zuende NY - jetzt wirds doch erst lustig [Blockierte Grafik: http://goldismoney.info/forums/images/smilies/bawling.gif]


    vielleicht deswegen? Timing? mittels 3ecken??? [Blockierte Grafik: http://goldismoney.info/forums/images/smilies/alberteinstein.gif]


    aber was heisst schon "mittels"!!!??? vielleicht sind 3ecke eher das ERGEBNIS von Preisdrückung!!!??? Doch irgendwann ist jedes Dreeick mal ausgereizt und zuende und nicht mehr weiter dehnbar - und dann entlädt sich ein Druck, der durch diese Drückung/KOMPRESSION zugenommen hat!!! so wie jetzt!


    und irgendwann wird Gold heftigst ausbrechen, so wie jetzt!


    dann stellt sich die Frage: Lassen die dann Gold ziehen oder machen die einfach so wie heute einfach "FEIERABEND" in NY und ziehn den Stecker?? [Blockierte Grafik: http://goldismoney.info/forums/images/smilies/angel.gif]


    ---> ich glaube den Banken gehts so dreckig, die ham sich ne dufte Spekulation verdient und spielen dann auf unserer Seite mit!!
    Nur wann ertönt die "Glocke"? [Blockierte Grafik: http://goldismoney.info/forums/images/smilies/heeeelllllooooo.gif]

    so, der Euro hat sich schon jetzt entschieden, sieht nachhaltig und ziemlich ausgereizt aus. ganzen tag den thrust verzögert, doch jetzt noch aufhaltbar. aber erstmal den breakout abwarten.


    kurzfristig könnte man ruhig einen OS wagen. aber nur kurzfristig und zum ZOCKEN


    oder langfristig wenn man denkt dass schon alles vorüber. auch sehr gut möglich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    ;( achso, erst am freitag! ich logg mich ein und bin drin, nur keiner da!!
    warte und warte und schreib "Hey wo is der martin, ne!?" ---- keine antwort. dann dachte ich schon an "verschwörung" gegen goldbugbogi, weil ich den martin mal geärgert hab und die mich jetzt vielleicht in einen extra-chatraum verfrachten wollten - und ich dort meine blöden frage stelle - ohne antwort. nene: I`LL BE BACK!