Beiträge von nepton

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    Original von Einsiedler
    Und ne Frage: Wo liegt das Problem für einen Goldfan, wenn er sich ab 15 000 Euro registrieren lassen muss? Was hindert Euch am Einkaufen? So könnt Ihr im Moment ja sogar Kilobarren ohne Probleme kaufen. Ob Ihr jetzt zwei Mal zwanzig Unzen oder einmal vierzig oder Eure Kilobarren gestückelt einkauft, spielt doch keine Rolle?


    Das Problem liegt genau darin, dass es bei Transaktionen ab einer gewissen Summe "nicht mehr mit rechten Dingen" zugehen kann. Zitat aus dem Bericht um den es hier geht.


    Wird nun bei einer solchen Transaktion eine Meldung an die dafür zuständige Behörde gemacht, müssen gar nicht einmal mehr aufwändige und langwierige Untersuchungen folgen um festzustellen, dass du eben deine Summen in Gold transferiert hast.


    Um den Sozialismus anzusprechen, der hier genannt wurde.


    Meiner Meinung nach ist nicht Sozialismus die Ursache für die Geschehnisse, sondern die Hintergründe können simpel mit dem Wort "Machterhalt" beschrieben werden.

    Hallo,


    verschiedene Banken bieten diverse Zertifikate (zB ein Open-End-Zertifikat) auf Rohöl an.


    Dabei kauft die Bank Future-Kontrakte auf Rohlöl an einer Börse, und anstatt die Lieferung des Öls einzufordern, werden die Kontrakte am Ende ihrer Laufzeit immer wieder verlängert.


    Genau diese Verträge werden dir in Form von Zertifikaten angeboten, und du kannst an der Veränderung des Rohölpreises teilhaben.

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    Original von silverchiller
    Leider denkt die Mehrheit der Bürger immernoch, dass der Staat sich um sie
    kümmert und sie schützt. Oder warum kann der Staat all die neuen Gesetze erlassen, welche offensichtlich die Freiheit der Bürger einschränken, ohne dass es einen wirklichen Protest der Masse gibt ?


    Weil sich jeder nur um seine eigene unmittelbare Umgebung kümmert, und der Rest völlig egal ist.

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    Original von tclaw
    Kann es sein, daß hier ein paar Beiträge fehlen, oder ist das nur bei mir so??


    Es werden hier (und auch in einigen anderen Threads) leider weniger Seiten angezeigt als wirklich vorhanden sind.


    Wenn du links oben auf "letzter Beitrag" klickst, kannst du aber alle Postings lesen.

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    Original von HIghtekki
    es sind übrigens nicht alle münzen gesetzliches zahlungsmittel. die 1-dm-goldmünzen z.b. sind keines mehr (seit dem 31.12.2001) und für die philharmoniker in schilling sollte das selbe gelten. d.h. niemand ist gezwungen sie anzunehmen. und natürlich auch nicht sie umzutauschen (wenn jemand so doof wäre).


    Bei der Nationalbank kannst du sie gegen Euro umtauschen, so wie alle unmittelbar vor der Euro-Umstellung gültigen und aktuellen Schilling-Zahlungsmittel. Natürlich aber nur zum Nennwert.


    Für 1 Unze Philharmoniker (Nennwert ATS 2.000,-) würde man EUR 145,35 bekommen.


    Ein gutes Geschäft also :D

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    Original von Bukanier
    Ich frage mich, ob da nur die Unlust der Banken hinter steckt oder ob mit bürokratischen Schikanen der Hahn langsam von oben zugedreht wird. Der kleine Mann kann unkontrolliert sein Geld sparen ? Das kann natürlich keiner Regierung passen, die - ob sie will oder nicht - eine gigantische Enteignung auch kleiner Vermögen vorbereiten muß.


    Ich denke dass weniger staatliches Lenken als das Ziel der Banken dahinter steckt - nämlich Profit zu erzielen (im Grunde ist dies das Ziel eines jeden Unternehmens)


    Kaufst du Gold (das kurz zuvor selbst die Bank bei ihrem Lieferanten kaufen muss) erhält die Bank insgesamt den Spread zwischen An- und Verkaufspreis, den sie dann zur Verfügung hat.


    Legst du dein Geld jedoch mit einem Sparbuch an, oder investierst du in Fonds der Bank, erhält die Bank deine gesamte Anlagesumme, sodass er ihr für das "Arbeiten" zur Verfügung steht - und nicht nur ein kleiner Spread.


    Würde ein Staat sich aktiv dafür einsetzen, Anleger aus physischem Gold wegzubringen, würde er sich wohl kaum die Mühe machen, diese Anlageform gesondert von der Umsatzsteuer zu befreien.


    Da lässt man dies lieber den Banken machen, die Anleger von Gold wegzubringen. Die tun es von ganz alleine .... :D

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    Original von TeeKay
    Du sprichst von bestellen, also nicht persoenlich vorbeikommen, bar zahlen und wieder gehen. Ueberlegen wir mal, ob du da irgendwie registriert wirst.


    Du rufst die Seite auf -> IP, Vorratsdatenspeicherung, Registrierung
    Du bestellst -> Adresseingabe, Registrierung, Aufbewahrungspflicht des Haendlers fuer 10 Jahre
    Du ueberweist das Geld -> Konto einer Person zugeordnet, Registrierung, Aufbewahrungspflicht vermutlich auch 10 Jahre


    Wenn du nicht registriert werden willst, geh persoenlich irgendwohin, zahle bar und gehe wieder.


    Es soll auch so gehen:
    Man geht persönlich zum Händler und gibt eine Bestellung in Auftrag, da die Ware nicht vorrätig ist.


    Dabei leistet man eine Anzahlung von sagen wir 20 % des Warenwerts gleich bei der Bestellung in bar und erhält dafür eine Quittung, auf der steht "soundsoviel Ware vom Typ X bestellt und dafür Y Euro Anzahlung erhalten".


    Ein Name des Käufers ist dabei nicht notwendig.


    Das Schlimmste das passieren kann, ist, dass der Käufer trotz geleisteter Anzahlung seine Ware nicht abholt.
    Heißt also, der Händler hat Geld erhalten, ohne dafür eine Leistung erbringen zu müssen, was das Beste ist, das ihm passieren kann.
    Die Metalle kann er ja immer noch an einen anderen Kunden verkaufen.

    Hier im Forum haben ja schon Einige berichtet, ihr Lieblings-Call für Silber wäre der ABN099.


    Habt ihr eigentlich auch einen Lieblings-Put, der ähnliche Eigenschaften wie der ABN099 hat?


    Ich bin nämlich gerade am Überlegen ... So würde mein Silber nicht einmal an Fiat-Wert bei einem Absturz verlieren :D

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    Original von juergenlangen
    Das gilt übrigens auch für Auto oder Möbelkauf. Ich habe schon öfters geschrieben, dass er Tipp, alles nur anonym zu kaufen, ein Schuss sein kann, der nach hinten losgeht: wenn ich ein nennenswertes, legal erworbenes Vermögen besitze, und Zug um Zug ohne Belege in Metall wandle, und dann tritt alles ein, was die Katastrophengurus vermuten: 10000 Dollar die Unze, ein Häuserblock für ein paar Kilo Gold ... denkste !! Weder Immos noch den Porsche kann man anonym kaufen, im keinem Land der Erde ... und was hat man dann von den ganzen, mühsam anonymisierten Klötzchen ? Darum mein Rat: Zumindest für einen Teil des Schatzes Kaufquittungen aufbewahren, und auch von Privat einen kleinen Kaufvertrag machen ... nutzt auch dem Verkäufer, der z.B. Geld für Häuslebauen gebraucht hat .. und schadet keinem: weder mein Kauf, noch der Verkauf ist normalerweise Steuerschädlich ...


    Worin sollte denn der Nachteil sein, Edelmetalle "anonym" zu kaufen, wie du schreibst?


    Mache ich dies bei einem Händler oder einer Bank, bekomme ich sowieso eine Quittung.


    Bei Kauf von Privat gibt's das nicht, obwohl man eine solche Quittung sich auch anfertigen lassen könnte.


    Dennoch für den Fall, dass man unwissentlich Hehlerware gekauft hat, und sich dies im Nachhinein herausstellt:


    Hat man von Privat gekauft, wird die Ware höchstwahrscheinlich weg sein. Es bleibt sich den Schaden vom Verkäufer ersetzen zu lassen.


    Hat man von einem Händler gekauft, (wovon per Gesetz davon auszugehen ist, dass es sich bei einem solchen rechtmäßig zugelassenen Gewerbetreibenden grundsätzlich um einen ordentlichen Geschäftsmann handelt), wird man die Ware behalten können. Eventuell kommt aber ein Gerichtsverfahren auf den Käufer zu, wo festgestellt wird, ob die gestohlene Ware nun wirklich schon sein Eigentum ist, und der ehemalige Besitzer keinen Anspruch mehr darauf hat.

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    Original von Quentchen
    Sollte man vieleicht bei privaten "Geschäften" mit "Unbekannten" auch mal bedenken ... denn Hehlerware wird ersatzlos konfisziert 8)


    Es soll schon vorgekommen sein, dass gestohlene Autos weiterverkauft wurden, und dann ins Eigentum des Käufers übergingen.


    Als der Diebstahl dann aufgeklärt wurde, befand sich sein von ihm gestohlenes Auto bereits rechtmäßig im Eigentum des gutgläubigen Käufers, und er stand leer da.


    Also nix mit ersatzlos konfisziert :D


    Wenn ich mich bei Edelmetallgeschäften unter EUR 15.000,- ausweisen muss, dann überzeuge ich, dass ich dies nicht für notwendig halte. Führt dies zu keinem Erfolg, macht ein seriöser Händler (eine seriöse Bank) das Geschäft.