Beiträge von trenntWände

    Ende '97, Anfang '98 bekam ich eins der Kostolany-Bücher in die Hände, in dem er sich negativ über Gold äußerte (entzieht der Wirtschaft und der Währung die Substanz usw.)
    Allerdings schrieb er auch, daß man dem Guru nicht glauben solle, so daß ich mir sagte, daß Gold vielleicht mal einen Zock wert wäre.
    Über das Geldsystem hatte ich mir damals keine Gedanken gemacht.
    Im August '99 fragte ich eher zufällig meinen Bankfuzzi nach Gold. Seine Antwort: "Fällt seit Monaten!" Da wußte ich, daß ich zuschlagen mußte (hier schon mal gepostet)
    Später, als die Greenspansche Niedrigzinsphase zur Reflationierung der Aktienmärkte führte und noch später, als Berichte über die Rekord-Geldströme in die U.S.A. wegen der dortigen Immoblase (und Immoblase wegen der Rekord-Geldströme) zunahmen, bin ich für den Dollar und auch die anderen Währungen immer pessimistischer geworden. Ich bin dann aber nur noch auf Münzen gegangen, wegen der Handelbarkeit in und nach der Krise.
    Die erste bei iHbeh ersteigerte Münze war eine 20Mark-Fälschung, die ich aber erst nach Erhalt der zweiten (echten) als solche erkannte.
    Habe sie dann bei der "Wir-wollen-helfen"-Aktion zu SELL geschickt, sie ist aber nicht versteigert worden. Fort mit Schaden. :(

    meinst du das ernst ?( ?(

    Ich weiß nicht mehr genau, wo ich den folgenden Text gefunden habe, könnte bei SPON gewesen sein:
    'Die Nettoauslandsfinanzschuld der USA beträgt fast 7 Billionen Dollar - und sie wächst täglich um mehr als 2 Milliarden Dollar -, da sind mittelfristige Dollar-Abwertungen wahrscheinlicher als Aufwertungen. Überdies leisten die USA keine Zinsen für ihre Finanzschuld: Seit 1984 übersteigt die Kreditaufnahme den Zinsendienst für die Auslandsschulden in jedem Jahr, gegenwärtig etwa im Verhältnis von 4:1. '


    Letztens auf Querschuß gelesen: Hoffnungslose US-Staatsverschuldung"
    ' Das Monthly Treasury Statement vom Freitag, der Bericht zum US-Bundeshaushalt (Federal Budget), weist für den Oktober 2009 mit einem Defizit von -176,364 Mrd. Dollar, das höchste jemals in einem Oktober gemessene Staatshaushaltsdefizit aus.


    Die Steuereinnahmen sinken weiter stark, um -17,9% zum Vorjahresmonat auf 135,328 Mrd. Dollar im Oktober. Die Ausgaben, bereits im Oktober 2008 sehr hoch, sanken leicht um -2,7%, im Vergleich zum Vorjahresmonat, auf 311,692 Mrd. Dollar.'


    Die 30-jährigen Treasuries sind m.W. Nullzinsanleihen, die in der Hochzinsphase ab 1980 sind also erst ab nächstem Jahr fällig.

    Hätte ich mich nicht überreden lassen, in EM zu investieren, läge das Geld eh direkt auf'm Konto. Dann wäre die Entscheidung ganz einfach. Überweisen, fertig isses. :)


    P.S. Ihr mögt mich für verrückt halten, aber so einfach denke ich nunmal...

    Was sagt denn der, der dich zum Goldkauf überredet hat? Der hat dir doch das ganze Dilemma eingebrockt!
    Ist eben Scheiße, wenn man keine eigene Meinung hat. :thumbdown:

    [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,608710,00.html]Oder:[/url]
    ' Selbst nach dem Zusammenbruch der Finanzmärkte im Herbst 2008 schöpfte kaum einer Verdacht gegen den Banker aus Texas. Und auch als der milliardenschwere Betrugsfall um den Ex-Broker Bernard Madoff aufflog, konnte Stanford seine Geschäfte weiterbetreiben - und die Gier seiner Kunden weiter ausnutzen. Hier und da gab es Aufregung, einige Investoren wollten wissen, inwiefern Stanford geschäftlich mit Madoff zu tun hatte und ob er ihr Geld durch das Madoff-Schneeballsystem verloren hatte. Nein, beruhigten SIB-Vertreter, man habe mit Madoff nichts zu tun, das Geld sei sicher.


    Erst als die US-Börsenaufsicht SEC am Dienstag Zivilklage gegen Stanford und seine Stanford Group einreichte und als Bundesbeamte und die Regulierungsbehörden von Texas und Florida Ermittlungen gegen Stanford, zwei Vertraute und seine Unternehmen aufnahmen, erst als US-Marshals die Büros in Houston durchsuchten und von Verbindungen zwischen Stanford und Madoff und von betrügerischen Renditeversprechen über Jahre hinweg die Rede war, kam den Anlegern in den Sinn, dass sie vielleicht aktiv werden müssten, um ihre Investitionen zu retten. Doch da war es wohl schon zu spät. Stanford und seine Vertrauten haben womöglich die gesamten Einlagen - acht Milliarden Dollar - veruntreut, heißt es.'

    Nein, wenn eine Bank die Goldene Regel befolgt, kann ihr die Zinsentwicklung wurscht sein.
    Der Grund für sinkende Kreditvergabe ist eher die Überschuldung der potentiellen Kreditnehmer (dottores Tsaziki-Effekt), die zurückgehende Risikofreude der Banken (überoptimistische Annahmen über die Rückzahlungsfähigkeiten führten ja erst zur Kreditblase), das durch Abschreibungen fauler Kredite schrumpfende Eigenkapital und teilweise auch der Abzug der langfristigen Spareinlagen.
    Unternehmen brauchen auch zuvörderst positive Geschäftsaussichten, ehe sie Investitionen angehen.

    Zusammenhang mit dem Goldpreis? Keine Ahnung.

    Goldhasser und Arme haben keinen Einfluß auf den POG, da sie nie kaufen.
    Eingefleischte Goldbugs haben ebenfalls keinen Einfluß auf den POG, da sie nie verkaufen.
    Den Preis beeinflussen Notenbanken, Produzenten, Anleger, Spekulanten, Geldzähler und Spieler.


    Solange die Papierwährungen existieren, ist der Goldpreis völlig egal.
    Wenn Gold als einzige Währung übrigbleibt, sind die Altwährungen egal.

    Vom Bankhaus Rott geklaut:
    'Und Bernanke heizt den Partygästen so richtig ein. Vor allem aus dem Immobilienbereich kämen „gute Signale“, lediglich der Arbeitsmarkt mache noch Sorgen. Auch der an Sorgenfalten nicht arme Finanzminister Geithner schaut, wenn er über den Arbeitsmarkt redet, immer besonders betroffen. Nicht zu unrecht, wenn die offizielle Arbeitslosenquote selbst in ihrer engsten Fassung über 10,2% liegt und die umfassende, ebenfalls vom Bureau of Labor Statistics veröffentlichte umfassende Quote bei 17,5% liegt, also auf dem Niveau des wirtschaftlich kollabierten Baltikums und in etwa in der Nähe des spanischen Wertes.


    Aber wollen wir uns einmal auf die Suche nach den guten Zeichen machen, die den Zentralbankchef so umtreiben, auf zum Bau!'
    Charts siehe obigen Link!