ZitatAlles anzeigenOriginal von Pauli
Aus dem Tageskommentar von proaurum / Hartmann:
"Das Kundeninteresse ist angesichts der Kursentwicklung natürlich weiterhin ungebrochen. Dabei erreichen uns wieder vermehrt Verkaufsaufträge. Das Verhältnis von Kundenkäufen zu Verkäufen fällt weiter auf nunmehr 2:1. Einige Investoren, die ihre Goldbestände bei der letzten Hausse im Jahr 1980 gekauft hatten trennen sich nun von ihren Münzen und Barren, nachdem sie erstmals seit 28 Jahren wieder vergleichbare Kursniveaus sehen. "
Es ist nicht zu fassen, dass es Leute gibt, die tatsächlich 28 Jahre durchgehalten haben UND die DANN ausgerechnet mitten in der Hausse verkaufen, nur weil eine im Prinzip angesichts der Inflation völlig irrelevante Nominalzahl (850) wieder erreicht wurde
Aber wenn proaurum das erzählt, wird es wohl auch so sein. Offenbar gibt es viele sehr sture und eitle Goldanleger, die 3 Jahrzehnte lang gewartet haben, nur um keinen Verlust realisieren zu müssen.
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Andererseits können 28 Jahre herbeimanipulierter Irrationalität natürlich aggressiv machen - und so könnte ein Verkauf bei 851$ (nach Einkauf 1980 bei 800$) bei den Betroffenen eine Art "Jetzt-habe-ich-es-dem-System-aber-gezeigt-und-die-Manipulation-ausgesessen!" -Befriedigung auslösen. Verständlich - aber dennoch dumm! Denn "gezeigt" haben sie dem System gar nichts. Bei Verkäufen zu $5000 pro Unze wäre das Gefühl berechtigter und die Verkäufe rational.
Wie auch immer: DIESES aktuelle Phänomen wird auf wenige Wochen beschränkt bleiben! Denn wer auch immer über 850$ punktgenau verkaufen wollte, hat es nun bereits getan. Falls Gold weiter steigt, wird sich das Kauf-Verkauf-Verhältnis bei pa wieder erhöhen.
Was soll der den auch anderes sagen?
Momentan lässt sich doch mit dem Abverkauf der Lagerbestände bei den hohen Kursen ein Bombengeschäft machen. Daher könnt ihr lange warten, bis ein Händler in ein solchen Situation schreibt: "Gold ist auf Alltime high, es gibt fast keine Käufer, sondern nur Verkäufer" ![]()