Beiträge von Marcher

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    Original von GOLD_Baron


    Und was machst du dann mit dieser Umfrage?


    Sind wir hier mittlerweile im Kindergarten abgekommen?


    Wenn ich mir deine Antwort durchlese, dann frage ich mich schon ob diese nicht im Kindergarten entstanden ist. ;)


    Aber um noch auf deine Frage einzugehen: Es wäre sicherlich interessant zu wissen, wie die Stimmungen/Erwartungen im Forum sind.


    Und kommt mir jetzt nicht damit, dass alle hier im Forum in nächster Zeit noch bullish eingestellt sind. Es hat sicherlich auch viele hier, bei welchen die Hirnwäsche (Gold ist erhaben über alles) noch nicht so funktioniert hat...


    Natürlich bin ich auch nicht erfreut, wie's mit Silber runtergeht. Aber war/ist zu erwarten dass der Abverkauf sämtlicher Anlagen weitergeht.


    Aber ich glaube ich, dass von viel kräftiger Abschläge bei Gold und Silber kommen werden, bis diese als "sicherer" Hafen entdeckt werden und bis dahin kann noch sehr viel passieren.

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    Original von bob
    [quote]
    Ich wundere mich auch immer über seinen Qualitätsanspruch, den er auf der Homepage mehrfach als Grund für die ambitionierten Preise nennt. Was unterscheidet eine Münze frisch ab Prägestätte von "guter Qualität" von einer, die ich z.B. bei MP oder Argentarius kaufe (und die ebenfalls frisch ab Münze ist)?


    Irgendwie muss er seine hohen Preise ja auch rechtfertigen.


    Hab mal ZMPO angerufen und nach Silberbarren gefragt. Die Antwort war dann, ich solle doch vorbei kommen, da er telefonisch nur Geschäft mit Stammkunden macht. ?(


    Fazit: Die Homepage ist genauso wie der Service grottenschlecht.

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    Original von Fundistephan82
    Frage mich nur, ob die anderen bereits geflossenen 310 Milliarden auch wirklich 1:1 wieder zurückgeflossen sind?!?
    Das Geld wurde sicher nicht nur von den BAnken für den Geldmarkt genutzt, sondern sicher auch zum Stützen der Aktienmärkte.
    Nur eine Vermutung von mir.


    Welchen Nutzen hat es denn, wenn das Geld nur für ein paar Tage ausgeliehen wird?


    Wenn ich chronischer Mangel an Barem da ist, dann hilft das doch nicht wirklich weiter.

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    Original von ADERA
    Dass die Goldnotierung dennoch nicht weiter anzieht, sei positiv zu werten, meint Schiff. Es gebe keine Anzeichen für eine Panik an den Märkten, es herrsche vielmehr Gelassenheit
    vor.


    Den Spruch gabs in letzter Zeit doch schon öfters zu lesen.


    Wenn Gold nicht steigt, dann ist an der Börse alles in Ordnung.


    Lass noch mal ein paar Fonds dicht werden. :D, bzw. wenn es tatsächlich so ist, dass es Schwierigkeiten mit dem Bezug von Bargeld gibt, dann werdens die "letzten Börsianer" eventuell auch sehen, dass etwas nicht so ganz stimmt.

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    Original von nixe
    Er hat mir eine Versandversicherung angeboten - für 300,-- Euro.
    Soweit ich weiß, darf aber ein gewerblicher Verkäufer das Risiko nicht auf den Käufer abwälzen. Nachdem es sich hier um einer Schweizer Verkäufer handelt - der aber seine Münzen in Deutschland anbietet,
    müssen die Bestimmungen von Deutschland eingehalten werden und die lauten:


    Ein gewerblicher Verkäufer haftet immer für den Versand, auch bei unversichert versandten Artikeln. Diese Haftung (Transportschaden und -verlust) ist Gesetz und kann von ihm nicht auf den Käufer abgewälzt werden, auch wenn er das im Auktionstext oder den AGB anders schreibt. Eine Formulierung wie "Bei unversichertem Versand liegt die Haftung für Transportschaden und -verlust beim Käufer." ist bei gewerblichen Anbietern unwirksam!"


    Vielleicht hat sich zwischenzeitlich rechtlich was geändert?


    Da der Verkäufer in der Schweiz sitzt gilt Schweizer Recht.


    Und hier darf jeder gewerbliche Anbieter unversichert versenden. Die Haftung liegt beim Empfänger, wenn dieser auf eine Transportversicherung verzichtet und es kommt was weg - Pech gehabt.


    Du hast geschrieben, dass er dir eine Versandversicherung angeboten hat. Hast du das schriftlich?
    Warum wurde die Versicherung nicht über den kompletten Warenwert angeboten.

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    Original von nixe
    Die Münze ist nur bis 300 Euro versichert! Ich bin mir sicher, dass in diesem billigen Briefumschlag niemals eine Münze war - geöffnet wurde der Brief auch nicht - außer von mir - was kann man in diesem Fall tun?
    Klein beigeben und Schadensmeldung bei der Post anzeigen? Oder Rechtsanwalt wegen Verdacht auf Betrug? Hat jemand schon Erfahrung mit sowas?


    Ich nehme mal an, dass du in der Schweiz lebst.


    Geh mal auf deine Poststelle und spreche mit dem Leiter der Poststelle.


    Nimm auch den Umschlag und den Inhalt des Briefes mit.


    Frage den Poststellenleiter nach dem Gewicht der Sendung bei der Aufgabe. (Einschreiben werden bei Aufgabe alle gewogen, sowie später dann auch in den Paketzentren)


    Dann wiegt ihr mal den Umschlag mit Inhalt, so wie du Ihn bekommen hast.


    Eventuell lässt sich schon anhand des Gewichts feststellen, ob die Münze drin war oder nicht.


    Falls du sonst noch fragen hast, dann bitte per PN an mich.


    Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis. Und wenn das Angebot deutlich geringer als die Nachfrage ist, dann Kosten die Münzen einfach ein bisschen mehr.

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    Original von linar


    Hallo - die Schweizer haben einen Knall - bei uns kosten heute 50 Stück SFR 28, Einzelstücke SFR 33 X( selber abholen bei der UBS :rolleyes:


    linar :)


    Ich habe letzte Woche für meine Maple Leaf bei Abholung 23.5 CHF bezahlt. War aber nicht bei der UBS, die machen schon genug Gewinn.

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    Original von TeeKay


    Ein Zitat zum Einrahmen: "Anleihen bieten im Gegensatz zu Gold etwas Handfestes - sichere nominelle Zinsen."


    Der Anfang des Artikel ist ja auch fast genauso gut die das Zitat von TeeKay:


    "Die Börsen taumeln - da müsste Gold im Wert steigen. Doch nichts passiert mit dem Edelmetall. Für manche ist das ein Zeichen, dass die Angst vor einer globalen Finanzkrise weit übertrieben ist."


    Schlussfolgerung: "Wenn es eine Krise gibt, dann muss Gold steigen. Steigt aber Gold nicht gibt es keine Krise." :D


    Naja, auf die Chartechnik gebe ich nicht viel:


    - ich kann ich jeden Chart einen Ausbruch nach oben bzw. nach unten reinzeichnen
    - Charttechnik beruft sich auf die Vergangenheit und kann keine aktuellen Ereignisse erfassen


    Daher taugt sie in meinen Augen gar nix.

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    Original von Homm13
    Mich verwundert es persönlich dass Deutschland schon so strauchelt, wie es dann mit Frankreich, Spanien, Griechenland in ein paar Wochen aussehen wird, das kann man sich ja schon mal vorstellen. Ob das der Euro aushält?! ;) :rolleyes:


    Das komische ist, dass man dazu fast keine Infos im Internet findet. Spezielle bei Spanien hab ich jetzt nichts gefunden, abgesehen von den Artikeln auf hartgeld.com, aber bei diesen handelt es sich ja auch mehr um Vermutungen, welche nicht durch Fakten belegt sind.


    Wird das Thema in gewissen Ländern einfach tot geschwiegen?

    Warum der Schweizer Bankgigant UBS plötzlich seinen Chef gefeuert hat, bleibt unklar. Beobachter munkeln, es habe mit hohen Verlusten hochriskanter Hedge-Fonds zu tun.

    Die Nachricht traf die Finanzbranche wie ein Donnerschlag: Peter Wuffli, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Großbank UBS, tritt mit sofortiger Wirkung zurück.


    Und wenn der weltweit größte Vermögensverwalter den Chef austauscht, wirft das in der Finanzbranche Fragen auf - erst recht, wenn dieser Vermögensverwalter sich gerade mit spekulativen Hedge-Fonds verzockt hat.


    Noch ist unklar, weshalb Wuffli letztlich gehen musste. Analysten spekulierten am Freitag, sein plötzlicher Abgang habe mit den hohen Verlusten zu tun, die der Hedge-Fonds-Arm der Bank, Dillon Read Capital Management, erlitten hatte.


    Die Bank hatte im Mai angekündigt, den Fonds zu schließen. Zugleich ging in Finanzkreisen die Frage um, ob die Hedge-Fonds-Verluste der UBS womöglich größer sind als bislang bekannt, und ob auch bei anderen Banken ähnliche Verluste auftreten können.


    Bislang hatte UBS kommuniziert, die Verluste bei Dillon Read und die Abwicklung des Fonds kosteten die Bank insgesamt 450 Millionen Dollar. Analysten der deutschen Privatbank Sal. Oppenheim zitierten allerdings am Freitag Gerüchte, wonach sich die Verluste auf bis zu einer Milliarde Dollar summieren könnten.


    UBS hatte nach der Entlassung Wufflis lediglich angekündigt, das Ergebnis für das zweite Quartal werde im Großen und Ganzen im Rahmen der Analystenerwartungen liegen und positive wie negative Komponenten enthalten.


    In puncto Hedge-Fonds im Dunkeln getappt
    "Die Möglichkeit höherer Verluste bei Dillon Read mag", so schreibt auch die schweizerische Bank Vontobel über Wufflis Rücktritt, "eine Rolle gespielt haben." Der Bankenspezialist einer führenden Investmentbank sagte allerdings: "Es würde mich angesichts der traditionell vorsichtigen Politik der UBS überraschen, wenn neue große Verluste auftauchen."


    Wie bei der UBS im speziellen, tappen selbst Brancheninsider auch bei Hedge-Fonds insgesamt weitgehend im Dunkeln, was mögliche Verluste angeht. Doch nach der Schweizer Großbank hatte auch die amerikanische Investmentbank Bear Stearns im Juni hohe Verluste mit zwei Hedge-Fonds einräumen müssen.


    Wie bei der UBS hatten diese sich mit Wetten auf die Kursentwicklung von Hypothekendarlehen mit schlechter Bonität ("subprime loans") verspekuliert. Bear Stearns entschloss sich, einen der Fonds mit 3,2 Milliarden Dollar zu stützen, wie die Investmentbank mit dem anderen verfährt, ist noch unklar.


    "Da brodelt einiges"
    Hedge-Fonds handeln dabei in der Regel nicht mit den Darlehen selbst sondern mit so genannten Collateralised Debt Obligations (CDOs). In CDOs werden Darlehen gebündelt und nach Risikoklassen neu gestückelt und an Investoren verkauft. Investmentbanker rechnen mit weiteren Problemen bei Hedge-Fonds, die sich mit CDOs verspekuliert haben.


    "Da brodelt einiges, sicher wird es weitere Hedge-Fonds-Schließungen geben", sagte der Deutschlandchef einer Investmentbank. Er rechne aber nicht damit, dass es zu einer Kettenreaktion und zu größeren Problemen bei Banken kommt, wenn einzelne Fonds zusammenbrechen.


    "In der Hedge-Fonds-Branche insgesamt fallen Fonds, die im amerikanischen Immobilienmarkt spekulieren, kaum ins Gewicht", sagt Oliver Schupp, Präsident der Hedge-Fonds-Analysefirma Credit Suisse/Tremont Index. Insgesamt habe sich die Branche in diesem Jahr besser entwickelt als 2005 und 2006.


    So legte der von seiner Firma erstellte Sammelindex seit Januar um knapp acht Prozent zu. Jene Hedge-Fonds, die mit festverzinslichen Papieren spekulieren, erwirtschafteten jedoch im Durchschnitt nur um 3,5 Prozent - zu ihnen zählen auch die CDO-Fonds.


    Aus dieser Kategorie haben Hedge-Fonds-Investoren denn auch in den vergangenen 18 Monaten massiv Mittel abgezogen, wie aus Daten von Credit Suisse/Tremont hervorgeht.


    Mehr Kredite aufgenommen
    Wenn Anleger Mittel abziehen, können Hedge-Fonds in Schwierigkeiten geraten. Sie sind dann gezwungen, verlustreiche Positionen aufzulösen, um die Investoren auszuzahlen, und verstärken so möglicherweise ihre Verluste. Verschärft werden die Probleme, wenn Hedge-Fonds zusätzlich auf Kredit spekulieren.


    Nach Angaben der Rating-Agentur Fitch haben Hedge-Fonds, die mit festverzinslichen Wertpapieren spekulieren, diese Kreditfinanzierung zuletzt ausgedehnt. Fitch beruft sich dabei auf Angaben von Banken, die diese Kredite bereitstellen.


    Wie groß das Verlustrisiko einzelner Hedge-Fonds ist, können jedoch auch Experten nicht einschätzen. "Die Manager legen nicht offen, wo sie investieren", sagt Schupp.


    Damit bleibt jedoch auch offen, wie sehr Banken von Schieflagen bei Hedge-Fonds in Mitleidenschaft gezogen werden können. Investmentbanken wie die Deutsche Bank verweisen stets darauf, sie hätten ihre Risikokontrollsysteme deutlich verbessert. Doch das glaubte man bis vor kurzem auch bei der UBS.

    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/383/122219/