Beiträge von Marcher

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    Original von Gaudibursch
    Nun hat ja auch der Bioboom so seine Schattenseiten : in Brasilien und anderswo entstehen gigantische Monokulturen und die dortigen Arbeitnehmer werden schlecht entlohnt.


    Dem muss ich deutlich wieder sprechen, du scheinst die dortige Situation nicht zu kennen, auf alle Fälle gilt dort besser eine schlecht bezahlte Arbeit als keine Arbeit.

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    Original von Donk
    Diejenigen, die bei Ebay so eine Münze für viel Geld ersteigert haben, haben aber in den seltensten Fällen den Versteigerer schlecht bewertet, also gehe ich davon aus, dass die meisten wussten, was sie da kaufen.


    Oder die meisten haben keine Ahnung das es "zwei Versionen" gibt.


    So, jetzt haben wir mal 10 Unzen ersteigert.


    Alles weitere folgt.


    Hier ne Auflistung, wieviel Silber in den alten CHF enthalten ist:


    Nennwert / Gewicht / Gehalt / Feinsilber in g
    0.2 - 1 - 835 - 0.84
    0.5 - 2.5 - 835 - 2.09
    1 - 5 - 835 - 4.18
    2 - 10 - 835 - 8.35
    5 - 25 - 900 - 22.50

    Wenn das stimmt, was ich gerade auf Hartgeld.com gelesen habe, dann schauts in Spanien ziemlich duster aus:


    Spanien/EU: platzende Immobilien-Bubble mit heraufziehender Bankenkrise.


    - Manche Banken zahlen schon bis 12% Zinsen für Einlagen, so knapp ist ihre Liquidität
    - Die spanische Zentralbank verkauft alles Gold und die Devisenreserven, reichen nur mehr für 12 Tage


    Kann das jemand mal verifizieren.





    EDIT: Dachte dieser alte Artikel vom 16. Januar 2007 passt prima hier rein:


    Quelle: http://www.faz.net/s/Rub48D1CB…Tpl~Ecommon~Scontent.html



    In Spanien konnten Anleger in den vergangenen Monaten viel Geld verdienen. Der wichtigste Index des spanischen Aktienmarktes, der Ibex 35, legte im vergangenen Jahr mehr als 30 Prozent zu. Spanienfonds gehörten zu den großen Gewinnern, bei den Länderfonds schnitten nur noch Schwellenländer wie China, Indonesien oder Russland besser ab.


    Dass Spanien bei den Anlegern so beliebt ist, ist durchaus gerechtfertigt - das Land gehört wirtschaftlich schließlich inzwischen zu Europas Musterschülern. Arbeitsmarktreformen, eine liberale Einwanderungspolitik und eine umsichtige Fiskalpolitik haben dem Land geholfen, auf die Beine zu kommen. Dazu kommt, dass sich die Infrastrukturinvestitionen, zum großen Teil finanziert mit EU-Geldern, auszuzahlen beginnen.


    Die Haushalte verschulden sich immer mehr


    „Spanien ist unter den großen Volkswirtschaften der Eurozone die Boomregion“, schreiben die Volkswirte der Dekabank in ihrer jüngsten Länderanalyse vom November. „In den letzten drei Jahren nahm das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) jeweils mit Raten von über drei Prozent zu.“ Die Arbeitslosigkeit sinkt seit etwa vier Jahren, die Zahl der Beschäftigten steigt fast linear.


    Was will man mehr? Nun, die Schulden der Unternehmen und Haushalte wachsen und wachsen, und das Ausland pumpt eifrig Geld auf die iberische Halbinsel. Bei steigenden Zinsen hätten viele zu kämpfen - und das könnte unangenehm für Spaniens Finanzmärkte werden, so das Fazit der Deutschen Bank in einer vor wenigen Tagen veröffentlichten Studie (siehe Grafiken).


    Enorme Zinsrisiken


    Die Verschuldung der spanischen Haushalte hat sich nach OECD-Daten von 1995 bis 2004 fast verdoppelt auf 103 Prozent des Haushaltseinkommens - und ist seither weiter gestiegen. Sehr viel dieses Geldes steckt in Immobilien. Ein möglicher Einbruch des Immobilienmarktes ist deshalb auch das größte Risiko für Spaniens Wirtschaft, das Experten derzeit sehen.


    Etwa 86 Prozent des Vermögens spanischer Haushalte steckt in Immobilien. Dazu kommt, dass 97 Prozent der Hypotheken an die Entwicklung des einjährigen Zinses gekoppelt sind - die Haushalte sind also extremen Zinsrisiken ausgesetzt. Der Schuldendienst für das eigene Haus macht inzwischen fast 30 Prozent des frei verfügbaren Einkommens aus.


    Skepsis ist angebracht


    Auch die Unternehmen verschulden sich kräftig: Im Euroraum sind die Schulden der Unternehmen, Banken ausgenommen, von 2003 bis 2006 von 48 Prozent des BIP auf 53 Prozent gestiegen. In Spanien stieg diese Quote in der gleichen Zeit von etwa 50 Prozent auf 77 Prozent, schreibt Susana Garcia-Cervero vom „Global Markets Research“-Teams der Deutschen Bank. Den Großteil dieses Kreditwachstums verursachten Unternehmen, die mit dem Bauboom ihr Geld verdienen.
    Die Deutsche Bank will Spaniens Erfolge nicht klein reden, die Risiken aber auch nicht verschweigen. Besonders skeptisch sei man bei Anlageklassen, die eng mit dem spanischen Immobilienmarkt verbunden sind. Das gilt nicht nur für Aktien der Branche, sondern auch für Anleihen von staatlichen Emittenten, die mit entsprechenden Steuern zurückgezahlt werden müssen.



    Für einen Einstieg ist es zu spät

    Ein Blick auf die größten Gewinner am spanischen Aktienmarkt zeigt, dass es tatsächlich vor allem der Immobilienboom war, der die Kurse getrieben hat: Größter Gewinner im Ibex 35 war im vergangenen Jahr Metrovacesa mit einem Kursplus von mehr als 150 Prozent - ein Immobilienunternehmen. Auf Platz zwei mit einem Plus von knapp 127 Prozent folgt Sacyr Vallehermoso - ein Bau- und Immobilienkonzern. Beide Titel notieren nahe ihrer kürzlich erreichten Rekordhochs.


    Für Anleger stellt sich die Frage, wie sie sich am spanischen Aktienmarkt positionieren sollten. Klar ist, dass die Risiken enorm sind: Wenn die Europäische Zentralbank die Zinsen weiter erhöht - derzeit spricht wenig dagegen -, bekommen die spanischen Haushalte immer größere Probleme, ihre Schulden zu bezahlen. Wenn gleichzeitig noch ihre Immobilie an Wert verliert, wird es wirklich kritisch. Das könnte die spanische Wirtschaft nicht spurlos verkraften.


    Wer noch nicht investiert ist, sollte darum seine Finger vom spanischen Aktienmarkt lassen. Für einen Einstieg scheint es definitiv zu spät zu sein. Anleger, die bereits spanische Aktien oder Fonds im Depot haben, müssen sich überlegen, ob sie Gewinne mitnehmen wollen. Sie können ihre Wertpapiere auch noch halten - bisher ist schließlich alles gut gegangen, und warum sollten die Kurse ausgerechnet in den kommenden Tagen einbrechen? Selbst wenn der Markt zehn Prozent verliert, können sich viele mit einem ordentlichen Plus aus Spanien verabschieden.

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    Original von Eldorado
    Vielleicht sind das irgendwelche Giftstoffe von Irak die sie dort nie gefunden haben. :D


    Psst, leise, nicht dass das der Herr Buusch noch hört und dann in Deutschland einmarschiert.

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    Original von molden
    Danke für die schnelle Antwort.


    Ich sehe nicht so ganz den Vorteil von Münzen im Vergleich zu Barren.
    Bei Barren bekommt man (meist) mehr Metall für sein Geld und der Unterschied zwischen An und Verkauf preis ist auch nicht so hoch.


    Im Verhältnis am wenigsten Aufpreis zahlst du bei den 400 oz Goldbarren bzw. 1000 oz Silberbarren.


    Der Vorteil bei den Münzen liegt darin, dass du eine standartisierte Gewichtseinheit hast.


    Zitat


    Gibt es eigentlich irgendeine Möglichkeit die MWST bei Silber etc. zu umgehen bzw. bei Verkauf wiederzubekommen?


    Nein, die gibt es nicht, die kannst aber die Cook Island Münzbarren kaufen, diese sind mit nur 7% MwSt. anstelle von 19% belegt.


    Hmm, die 80 Tonnen sind mal knapp 2.6 Mio Unzen á 500 EUR = 1.3 Milliarden EUR.


    Ich glaube nicht, dass soviel Gold in private Hände gewandert ist. (Ausser meine Putzfrau hat mal wieder ohne mein Wissen zugeschlagen :D)


    Das würde mich auch interessieren. Aber wenn du dir die Bewertungen anschaust, dann kommen die positiven von irgendwelchem billigen Zeugs, bzw. kleinen Mengen Edelmetall. Bei den 10 Unzen Paketen hagelts vermehrt negative. Ich verstehe die Leute nicht, warum sie sich das für 250 eur Ersparnis antun und dann auch noch posivitv bewerten.


    Ich denke mal das läuft so ab:


    Der Käufer wird vertröstet und vertröstet und hat irgendwann mal keine Geduld mehr und bewertet negativ. Daraufhin bekommt er das Angebot, wenn er die Bewertung zurück zieht, dass er sein Gold gleich bekommt.


    Die Umsätze wo er macht sind ja auch enorm.
    Momentan verkauft er pro Tag 4 - 6 Stück von den 10 Unzen Paketen, das macht mal schnell 25000 - 30000 eur pro Tag, das auf eine Lieferzeit von 45 Tage berechnet gibt 1.100.000 Mio Eur.


    Aber trotz allem möchte ein Bekannter von mir jetzt auch mal 10 Unzen ersteigern und diese gegen Barzahlung abholen. Ich werde dann berichten, wie die Sache abgelaufen ist.

    Bei Schmuck zahlst du immer einen kräftigen Aufpreis und beim Verkaufs ist es auch sicherlich schwieriger als im Vergleich zu einer Münze, da dort ja das Gewicht und die Feinheit bekannt ist.

    Wenn der EUR und der Dollar baden geht, dann werden die restlichen Währungen mehr oder weniger ebenfalls mitgerissen.


    Von der Akzeptanz wird der Schweizer Franken dann in Mitteleuropa sicherlich deutlich besser sein, als die Norwegische Krone oder der kanadische Dollar oder eine sonstige Drittlandwährung.

    Es fehlt als weiterer Schritt eigentlich nur noch, dass für den Handel mit Edelmetallen eine Lizenz benötigt wird. Und diese erhalten natürlich nur Banken und der Käufer/Verkäufer muss sich natürlich jedesmal ausweisen.


    Gute Gründe dafür wüsste ich schon:


    - Schutz vor betrügerischen Händlern
    - die G8 Gegner handeln sicherlich auch mit Edelmetallen, welches sie in ihrem "gestohlenen Fahrrädern" transportieren :D