ZitatAlles anzeigenOriginal von mesodor39
Mir ist das völlig klar: Absolute, kollektive Realitätsverweigerung. Bei Aktien auch als "Greenspan-Put" bekannt.....
Klartext: Die Liquiditätsspritzen wirken kurzzeitig und ermöglichen es den Banken derzeit noch börsenfähige Wertpapiere abzubauen und Kurzfristig vergebene Kredite und Wertpapierkredite fällig zu stellen. So haben die betroffenen Institute ein wenig Zeit, Liquidität zu generieren.
Nicht hingegen helfen Liquiditätsspritzen bei der Kompensation von Forderungsausfällen. Da helfen nur drei Dinge:
Eigenkapital, Kapitalerhöhungen, Staatsknete/Staatsbürgschaften.
Ist erstgenanntes nicht vorhanden und werden die beiden letztgenannten nicht gewährt, gehts ab zum Konkursrichter.
Passiert das mehreren Instituten, dann greifen selbst Einlagensicherungsfonds, denen alle Banken angehören nicht mehr.
Das Dicke Ende könnte also erst noch kommen. Für Entwarnungen ist es viel zu früh.
Dem kann man nichts mehr hinzufügen. Verstehen tun es leider nur die Wenigsten. Aber diese Wenigen haben aus ökonomischer Schicht auch nur ein Überdauern der Krise wirklich verdient. ![]()