Beiträge von GOLD_Baron

    Hinter den Börsenindizes versteckt sich die Wirklichkeit einer US-Wirtschaft, die sich in Rezession befindet


    - Was sich hinter den offiziellen Nachrichten verbirgt / 29. Januar 2007 -


    Hinter den Börsenindizes versteckt sich die Wirklichkeit einer US-Wirtschaft, die sich in Rezession befindet
    Den GEAB-Lesern geben wir jeden Monat die Möglichkeit, sich über die Wahrheit, die sich hinter den veröffentlichten Nachrichten verbirgt, zu informieren und die entscheidenden Tendenzen des kommenden Monats, insbs. im Wirtschaft - und Finanzensektor zu erkennen. Diesmal und ausnahmesweise wird LEAP/E2020 jedoch seinen Service allen Besucher seiner Webseite offerieren, um damit einer möglichst großen Zahl an Leser zu ermöglichen zu erkennen, was tatsächlich hinter den Meldungen steckt, die uns die großen Medien tagtäglich servieren.


    Halten wir uns also einmal vor Augen, dass die "Technologiewerte" nach den Analysen der Finanzpresse und der US-Geschäftsbanken die treibenden Marktkräfte 2007 darstellen sollen; nun wollen wir mit dieser Aussage die Realität vergleichen, indem wir uns die in der letzten Woche veröffentlichten Geschäftsergebnisse der großen amerikanischen Konzerne, die Berichterstattung und die Marktreaktion darauf einmal genauer anschauen:


    1. Yahoo verzeichnet eine spektakulären Gewinneinbruch (61% weniger als im vorigen Berichtszeitraum - Yahoo Finance), aber da die Cheerleaders der Finanzpresse diese Nachricht anreichern mit der Aussage "Morgen sieht wegen des on-line-Verkaufs von Werbefläche dank des Systems mit dem Namen Panama alles besser aus" kann der Aktienkurs Zuwächse verzeichnen. Mit anderen Worten, Yahoo verdient deutlich weniger Geld, aber sein Aktienkurs steigt, nur weil die Finanzpresse (und dazu zählt Yahoo Finance) und besonders fähige "Finanzberater" eine unbestimmte Hoffnung nähren.


    2. AMD und Intel, die beiden tragenden Pfeiler der neuen Technologien (denn sie produzieren das Herzstück aller Rechensysteme, nämlich die elektronischen Chips) verzeichnen Verluste bzw. eine starke Verschlechterung ihrer Ertragslage, da ein nachhaltiger Preiskampf entflammt ist. Aber Analystenaussagen, nach denen "Morgen alles besser sein wird" reichen aus, damit die Aktien steigen. Aber eigentlich sollten die Investoren die Krise, in der diese beiden Unternehmen stecken, zum Anlass nehmen sich darüber Gedanken zu machen, ob der Technologiesektor wegen der immer härter werdenden globalen Konkurrenz nicht vielleicht auf wackeligen Füßen steht.


    3. Die Erträge von Microsoft gehen um 28% zurück (Market Watch Dow Jones), weil sein neues Betriebssystem Vista später als vorhergesehen auf den Markt kommen wird, aber es verspricht - und dieses Versprechen wird unisono von den Analysten hinausposaunt -, dass die Marktreife nur eine Frage der Zeit sei; dabei gibt es für ein neues Betriebssystem keine gesteigerte Nachfrage von Seiten der Nutzer des Systems YP (die wir fast alle ja sind), und sein Mehrwert wird von so seriösen Fachleuten wie von CNET als quasi null eingestuft. Aber aufgrund der ja so positiven Analysen steigt der Aktienkurs von Microsoft.


    4. Motorola verzeichnet einen Ertragsrückgang um 48% für das vierte Quartal 2006 (und von 20% für das ganze Jahr) (La Tribune), aber die schlichte Ankündigung - wiederum dankbar von der Presse und Analysten aufgegriffen und verbreitet -, dass das Unternehmen 3.500 Stellen im Jahr 2007 abbauen werde, führt zu einem steigenden Aktienkurs. Es ist hierbei interessant festzuhalten, dass, wie auch bei Microsoft mit seiner XBox, Motorola zwar seinen Umsatz steigern konnte; aber offensichtlich zwingen die abnehmende Kaufkraft der US-Verbraucher und die sich verschärfende europäische und asiatische Konkurrenz das Unternehmen, seine Produkte mit Verlust zu verkaufen. Damit erweist sich auch hier: die Achillesferse der US-Wirtschaft sind die Zahlungsunfähigkeit der US-Verbraucher (GEAB N°9) und die Globalisierung. Das mag die herrschende veröffentlichte Meinung so anders sehen wie sie will; eine noch so große Zahl an Zeitungsartikeln und Pressemittteilungen vermag nicht die Wirklichkeit zu ändern.


    5. Caterpillar kann nur dank seiner Umsätze im Ausland noch gute Bilanzzahlen vorlegen, denn in den USA ist Umsatz wegen der Krise am Immobilienmarkt eingebrochen, aber die Analysten interpretieren die Zahlen von Caterpillar als ein gutes Vorzeichen für die US-Wirtschaft ... mit der Begründung, dass gute Caterpillarzahlen traditionnel Rückschlüsse auf eine gute US-Wirtschaftlsage zulassen. Jedoch weisen diese Zahlen, genauso wie die Verlautbarungen des Unternehmenvorstands, gerade auf das Gegenteil hin; denn nach ihnen werden auch im Jahr 2007 gute Erträge erzielt werden "trotz eines erheblichen Rückgangs von zwei Schlüsselbereichen in Nordamerika, nämlich der Nachfrage nach Baumaschinen für Hoch - und Tiefbau, sowie einer voraussichtlichen Reduzierung der Lagerhaltung der Konzessionäre" (Boston Business Globe). Das sind natürlich gute Gründe für einen Anstieg des Aktienkurs, wie er in der letzten Woche verzeichnet werden konnte.


    6. Während Ford die größten Verluste in seiner 103-jährigen Geschichte bekannt geben muss (MSNBC), nämlich beinahe 13 Milliarden US-Dollar, verzögert General Motors aus unerfindlichen Gründen die Veröffentlichung seines Geschäftsberichts um eine noch nicht genau bestimmte Zeit (CNN Money). Hierzu sei angemerkt, dass vor kurzem zwei große US-Unternehmen genauso vorgegangen waren, nämlich KB Home (Market Watch Dow Jones) und Fanny May (GEAB N°11), um dann mit einigen Monaten Verspätung Riesenverluste bekannt zu geben. Aber die Aktienkurse von Ford und GM kletterten letzte Woche dennoch, denn die Finanzpresse und die Geschäftspresse ließen verlauten "Morgen sieht es besser aus".


    Wir können hier nicht über alle Unternehmen und Kurse schreiben, denn die Liste wäre zu lang. Jedoch gibt es eine einfache Erklärung für die von der Finanzpresse und den Geschäftsbanken betriebenen Falschinformationen: die großen Geschäftsbanken in den USA sind selber unentwirrbar in die Spekulationswelle der letzten Jahre verstrickt, deren Hauptvektoren die Hedgefonds und die Finanzierungsmethoden der US-Immobilienblase sind. Wegen der nun einsetzenden US-Rezession bleibt ihnen, um einen Absturz zu vermeiden, nur, Zeit zu schinden, während sie sich auf anderen Bereichen positionieren, indem sie den Aktieninvestoren und einachen Sparern vorgaukeln, mit der US-Wirtschaft sehe es weiter rosig aus. Wenn die Rezession sich wegen des Platzens der Kreditblase zu einer Depression vertiefen wird, werden die großen Banken und Investoren schon den Markt verlassen haben. Und die anderen haben halt Pech gehabt!


    Zur Klarstellung: "Unser Blick hinter die veröffentlichten Nachrichten" sowie die anderen Veröffentlichung von LEAP/E2020 sind nicht für die geschrieben, die um jeden Preis ihre rosarote Brille auf der Nase behalten wollen! Wenn eine Krise droht, ist Weitsicht die einzige Hoffnung, sich vor Schaden zu bewahren.


    [URL=http://www.leap2020.eu/Hinter-den-Borsenindizes-versteckt-sich-die-Wirklichkeit-einer-US-Wirtschaft,-die-sich-in-Rezession-befindet_a415.html]http://www.leap2020.eu/Hinter-…ession-befindet_a415.html[/URL]

    Prepare for asset repricing, warns Trichet


    By Gillian Tett in Davos


    Published: January 29 2007 02:00 | Last updated: January 29 2007 02:00


    Current conditions in global financial markets look potentially "unstable", suggesting that investors need to prepare themselves for a significant "repricing" of some assets, Jean-Claude Trichet, president of the European Central Bank, warned at the weekend in Davos.


    The recent explosion of structured financial products and derivatives had made it more difficult for regulators and investors to judge the current risks in the financial system, Mr Trichet said.


    "We are currently seeing elements in global financial markets which are not necessarily stable," he said, pointing to the "low level of rates, spreads and risk premiums" as factors that could trigger a repricing.


    "There is now such creativity of new and very sophisticated financial instruments . . . that we don't know fully where the risks are located," he added. "We are trying to understand what is going on - but it is a big, big challenge."


    Mr Trichet's comments are a reflection of a debate now raging in international policymaking circles about the implications of the growth in the use of derivatives products.


    Many investment bankers - and some regulators and economists - argued in some sessions at last week's meeting in Davos that the growth of the $450,000bn derivatives sector has been beneficial, since it has helped reduce market volatility this decade and made the system more resilient to shocks by spreading credit risk.


    However, other officials fear that these instruments may now be raising leverage and risk-taking in the system to dangerous levels, and keeping the cost of borrowing at artificially low levels - thus increasing the chance of future financial crises.


    A host of senior policymakers admitted that it has become hard for them to track the risks created by these products because the sector is opaque, much activity occurs in unregulated hedge funds, and products shift across markets rapidly - and between the boundaries of national central banks.


    Andrew Crockett, president of JPMorgan international, said: "These new instruments ought to make markets more complete. But there is a lack of transparency . . . we don't know how much leverage there isin hedge funds, for example."


    Malcolm Knight, managing director of the Bank for International Settlements, said: "Financial innovation has produced vehicles for leverage which are very hard to measure . . . liquidity is increasing very rapidly and this is affecting asset prices."


    Central banks were scrambling to address the problem by intensifying their joint discussions via forums linked to the BIS, he said, but he warned that international co-operation and data gathering efforts "need to be deepened".


    Stanley Fisher, governor of Israel's central bank, pointed out that it remained unclear "who takes responsibility for the [financial] system" at a time of crisis, particularly given that the "hegemony of the US is diminishing".


    Copyright The Financial Times Limited 2007

    Euro: Mehrheit will alte Währung zurück


    (diepresse.com) 29.01.2007


    Umfrage. Mehr als zwei Drittel sind der Meinung, dass die gemeinsame Währung einen negativen Einfluss auf die Wirtschaft ihres Landes hat.


    Vor etwa fünf Jahren wurde der Euro eingeführt. Eine Mehrheit der Bürger in der Euro-Zone hätte aber laut einer Umfrage am liebsten ihre alte Währung zurück. Mehr als die Hälfte der Franzosen, Italiener und Spanier hätten gerne wieder ihre alte Währung, in Deutschland wollen sogar zwei Drittel die Deutsche Mark wiederhaben, wie die "Financial Times" am Montag berichtete.


    Mehr als zwei Drittel der Befragten sind zudem der Auffassung, dass die gemeinsame Währung einen negativen Einfluss auf die Wirtschaft ihres Landes hat. In Frankreich glauben nur fünf Prozent, dass der Euro einen positiven Effekt auf die französische Wirtschaft hat. Immerhin glaubt eine Mehrheit der Deutschen, Italiener und Spanier, dass sich der Euro für die Wirtschaft in der gesamten EU positiv ausgewirkt hat.


    Auch ihre persönliche wirtschaftliche Zukunft sehen die Befragten eher in einem düsteren Licht. So rechnet weniger als die Hälfte mit einer Gehaltserhöhung in diesem Jahr. Fast ein Viertel fürchtet um den Job, und nur 26 Prozent glauben, dass sie Ende des Jahres finanziell besser dastehen werden. Insgesamt 45 Prozent denken darüber hinaus, dass der EU-Beitritt Bulgariens und Rumänien negativ war; in Deutschland sind es sogar 60 Prozent. Für die Studie wurden insgesamt 5314 Bürger zwischen dem 10. und 22. Januar befragt. (Ag.)


    Kommentar GOLD_Baron: Die D-Mark war eine Zeit lang wirklich eine der härtesten Währungen der Welt. Selbst in afrikanischen Ländern hat man die D-Mark dem Greenback vorgezogen. Die D-Mark war was: sie stand für Stabilität, zumindest bis 1990. Mit gewaltigen Anstregungen und ohne Globalisierung wäre Deutschand weiter Spitzenreiter. Auch mit integrierter DDR! IMO!

    KREDITVERTRÄGE


    "Neue Form des Wuchers"


    Die Verbraucherzentralen warnen: Die Banken in Deutschland gingen bei Vergabe von Krediten zunehmend kundenfeindlich ans Werk, heißt es in einer neuen Studie, die auch Namen besonders "unverantwortlich" agierender Banken nennt. Der Bankenverband zeigt sich empört.


    Berlin - Die sogenannten Kopplungsgeschäfte bei Ratenkreditverträgen seien eine "neue Form von Kreditwucher" - so lautet der Vorwurf der deutschen Verbraucherzentralen an die Banken. Bei solchen Krediten würden Kunden systematisch zum Abschluss teurer Kreditausfallversicherungen gedrängt, teilte der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) in Berlin unter Berufung auf eine eigene Umfrage mit.


    Die Verbraucherschützer hatten in den vergangenen Monaten 250 Bankkunden nach ihren Erfahrungen bei der Kreditvergabe befragt. Laut vzbv liegen derzeit 200 eidesstattliche Versicherungen vor, die belegen, dass in mehr als der Hälfte der Fälle der Kredit ausdrücklich vom gleichzeitigen Abschluss einer sogenannten Restschuldversicherung (RSV) abhängig gemacht wurde. Von diesen Fällen seien 61 Prozent auf die Citibank entfallen. Auch die HypoVereinsbank, die frühere Norisbank und die Santander Consumer Bank seien in diesem Zusammenhang negativ aufgefallen. Die vzbv-Chefin Edda Müller sprach von einer "Praxis mit System".


    Dem widersprach der Bankenfachverband "aufs Schärfste". Die Umfrage sei nicht repräsentativ und verdrehe die Realität der Kreditvergabe, sagte der Verbands-Geschäftsführer, Peter Wacket. In Deutschland würden pro Jahr rund elf Millionen Kreditverträge geschlossen. Davon würden rund 98 Prozent problemlos beglichen. Bei den von den Verbraucherzentralen untersuchten 250 Verträgen handele es sich offenbar nur um solche Verträge, bei denen Kunden ihren Kredit nicht zurückzahlen konnten, mutmaßte Wacket.


    Der Bankenfachverband verwies auf die steigende Zahl an Privatinsolvenzen. In diesem Zusammenhang sei es "geradezu unverantwortlich" dem Verbraucher von einer Restschuldversicherung abzuraten, hob Wacket hervor. Arbeitslosigkeit, Scheidung, Krankheit und Tod gehörten zu den wichtigsten Ereignissen, die zur Überschuldung eines Verbrauchers führten, rechtfertigte er die RSV.


    Streitpunkt zwischen den Verbraucherschützern und den Banken ist die Frage, ob der Kreditvertrag an den Abschluss einer RSV gekoppelt ist. Sollte das zutreffen, müssten die Institute nach Ansicht des vzbv die Versicherungskosten in den Effektivzins einrechnen. Die Kostenbelastung der Kredite könne dann bei mehr als 40 Prozent pro Jahr liegen.


    Bereits vor rund zwei Wochen hatte die Stiftung Warentest die Kreditberatung bei Banken bemängelt und dabei insbesondere den Verkauf häufig unnötiger Kreditversicherungen gerügt. Bei 13 untersuchten Kreditinstituten hatte es 5 ausreichende und 2 mangelhafte Beratungen gegeben. Bei einer Bank hätte ein Kunde für einen 5000-Euro-Kredit statt des angegebenen Effektivzinses von 11 Prozent durch eine RSV 23 Prozent Zinsen im Jahr zahlen müssen.


    Thomas Badtke, ddp


    [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,462893,00.html]http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,462893,00.html[/URL]

    INFLATION


    Preise steigen schneller als Gehälter


    Viele Angestellte hatten im vergangenen Jahr unterm Strich weniger Geld zur Verfügung. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes kletterte die Inflation 2006 wieder stärker als Tariflöhne und Gehälter.


    Wiesbaden - Angestellte verdienten im vergangenen Jahr im Schnitt 1,2 Prozent mehr als 2005 - das war der geringste Zuwachs seit 1995 - und Arbeiter 1,5 Prozent mehr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.


    Die Verbraucherpreise kletterten dagegen um 1,7 Prozent. Ähnlich war die Entwicklung bereits 2005. Während die Inflation um zwei Prozent zulegte, erhöhten sich die tariflichen Monatsgehälter der Angestellten im Schnitt um 1,3 Prozent und die Stundenlöhne der Arbeiter um 1,2 Prozent.


    Sehr unterschiedlich war im vergangenen Jahr allerdings die Entwicklung in den einzelnen Branchen. Angestellte im Bereich Eisenbahn konnten sich über ein deutliches Gehaltsplus von 4,5 Prozent freuen. Im Schienenfahrzeugbau gab es 3,8 Prozent mehr Geld. Mit einem Plus von 1,9 Prozent lag der Anstieg bei den Beschäftigten im Metallgewerbe ebenfalls über der Inflationsrate.


    Deutlich geringere Tariferhöhungen gab es in der Energieversorgung mit plus 0,8 Prozent und im Einzelhandel mit plus 0,4 Prozent. Gar keine Tariferhöhung erhielten Angestellte bei Bund, Ländern und Gemeinden. Überdurchschnittliche Tariferhöhungen bekamen Arbeiter im Luft- und Raumfahrzeugbau (4,8 Prozent), in der Büromaschinenherstellung (3,7 Prozent) sowie im Maschinenbau (3,3 Prozent) und im Metallgewerbe (3,2 Prozent). Ein nur geringes Plus von jeweils 0,8 Prozent gab es bei den Stundenlöhnen im Bergbau und Holzgewerbe sowie im Druckgewerbe mit 0,5 Prozent.


    Ein Minus von 0,8 Prozent mussten die Arbeiter im Baugewerbe hinnehmen, bei Bund, Ländern und Gemeinden sanken die Tariflöhne um 0,2 Prozent. Dies sei auf die Erhöhung der Wochenstunden ohne Lohnausgleich zurückzuführen, erklärte das Bundesamt.


    tim/AP/AFP


    [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,462848,00.html]http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,462848,00.html[/URL]


    Kommentar GOLD_Baron: Passt zur Geldmengenausweitung im Euroraum!

    Devisenmarkt


    Carry Trades für Privatanleger - ein Krisenzeichen?


    29. Januar 2007 In den vergangenen Wochen zogen die sogenannten Carry Trades immer mehr Aufmerksamkeit auf sich und sorgten zunehmend für Schlagzeilen. Am Montag scheinen sie munter weiter zu laufen.


    Denn der Yen erreichte gegen den Dollar mit Kursen von bis zu 122,19 Yen je Dollar den schwächsten Stand seit Dezember des Jahres 2002 und der Schweizer Franken markiert mit Kursen von bis zu 1,6206 Franken je Euro neue Allzeittiefs gegen die im Jahr 1999 etablierte europäische Einheitswährung. Gegen den Dollar befindet er sich nach dem Bruch des langfristigen Aufwertungstrends im Jahr 2005 schon seit Monaten in einer „Top-Bildungsphase“.


    Carry Trades nun auch „für den kleinen Mann“


    Die Strategien, sich scheinbar risikolos in niedrigen verzinslichen Währungen zu verschulden, um die aufgenommenen Mittel in höher verzinslichen anzulegen, scheint bei anhaltend optimistischen und damit risikofreudigen Anlegern immer beliebter zu werden. Inzwischen sind die Emittenten von Zertifikaten sogar dazu übergegangen, entsprechende Angebote für den Privatanleger auf den Markt zu werfen.


    „Einfach einzusetzen“, heißt es beispielsweise bei der UBS, wobei sich die Banke auf das eigene UBS-G10-Carry-Trade-Indexzertifikat mit der Wertpapierkennnummer UB0G10 bezieht. „Geld billig ausleihen und teuer verzinst wieder anlegen. Das ist völlig unkompliziert und selbst mit kleinen Anlagebeträgen aussichtsreich“, heißt es so schön werbend. Eine „effiziente“ Strategie mache es möglich, als Anleger kontinuierlich und automatisch in jene der zehn wichtigsten Weltwährungen investiert zu sein, die die höchsten Zinsen zahlen.


    Mit der Adressierung an den normalen Privatanleger wird deutlich, das das „Carry-Trade-Spiel“ einem neuen Höhepunkt zuzustreben scheint. „Spätestens wenn Oma Rink an die Märkte gelockt wird, ist es mit der Herrlichkeit vorbei“, lautet die allgemeine Erfahrung. Offensichtlich werden die Wechselkurse kurzfristig weniger denn je von den Fundamentaldaten der verschiedenen Staaten getrieben, sondern von den im Überfluss herumvagabundierenden liquiden Mitteln und den dahinter steckenden spekulativen Absichten - die überaus üppig und überproportional zum konjunkturellen Wachstum zunehmenden Geldmengen beinahe weltweit sprechen für sich.


    Risiken werden bisher statistisch unterschätzt


    Das führt dazu, dass Währungen wie der Yen und der Schweizer Franken nach unten getrieben werden, obwohl die relevanten Staaten im Außenhandel Überschüsse erzielen. Allerdings sind solche Carry-Trade-Strategien riskanter, als sie optisch aussehen mögen. Denen sie zahlen sich nur aus, so lange die Währungen in die richtige Richtung laufen oder zumindest nicht in die falsche. Denn in diesem Fall wären die Anleger rasch zum Abbau der Positionen gezwungen, um Verluste zu vermeiden oder wenigstens zu begrenzen.


    Mit einiger Sicherheit werden schließlich die zuletzt historisch tiefen Volatilitäten am Devisenmarkt rasch und deutlich anziehen und weitere Anleger zur Liquidierung ihrer Positionen zwingen. So sind rasche und deutliche Kursbewegungen entgegen der bisherigen Trends nicht nur möglich, sondern sogar wahrscheinlich. Denn wenn viele Anleger gleichzeitig ihre „gleichgerichteten“ Positionen auflösen wollen, dürfte das Nadelöhr eng werden.


    Blickt man auf die Währungsentwicklungen seit Beginn des Jahres, so fällt auf, dass sich Währungen wie die tschechische Krone, der polnische Zloty, der südafrikanische Rand oder auch die slowakische Krone gegen den Dollar deutlich in der Defensive befinden. Das deutet eine gewisse Defensivität hin. Zusammen mit den steiler werdenden Zinskurven in den Vereinigten Staaten und auch Europa rät das zu einer gewissen Vorsicht. Manche Profis gehen inzwischen sogar offensichtlich dazu über, auf die Auflösung der Carry Trades und die dadurch ausgelösten Turbulenzen zu setzen.


    Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.


    Text: @cri
    Bildmaterial: BNP Paribas, BNP Paribas FX Strategy, FAZ.NET, UBS FX Strategy


    Quelle:
    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E…Tpl~Ecommon~Sspezial.html


    Infografiken:
    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E…ommon~Sspezial%C2%A7Phtml

    I checked my "hit stats" for TheSimpleInvestor.ca website today.


    Our counter gives a lot of information and guess what, the third most popular search phrase for those who ended up at my website (after "the simple investor" and "simple investor") was "royal standard minerals".


    This is the first time I can remember RSM being so actively "searched" by those visiting my website.


    The next stocks "searched" that found my website were Acadian Gold and Impact Silver.


    I think something is up.


    I sold 2/3 of my RSM shares months ago in the 80s and am fully invested and happy with my current PF, but for those who like this stock averaging down a bit could be timely??


    Doug
    www.TheSimpleInvestor.ca


    Quelle:
    http://www.smartinvestment.ca/…esc&highlight=rsm&start=0

    Automobilkonzern


    Ford mit 12,7 Milliarden Dollar Rekordverlust


    Der angeschlagene US-Autokonzern Ford hat im vergangenen Jahr den höchsten Verlust seiner 103-jährigen Firmengeschichte verzeichnet. Das Minus lag bei 12,7 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte.


    Detroit - Im Vorjahr hatte Ford noch 1,4 Milliarden Dollar verdient. Der Jahresumsatz des zweitgrößten amerikanischen Autoherstellers nach General Motors fiel deutlich auf 160,1 Milliarden Dollar von 179,6 Milliarden im Vorjahr, wie Ford am Donnerstag mitteilte. Ford befindet sich in einem kostspieligen Sanierungsprogramm für seine Not leidende nordamerikanischen Autosparte, die unter einem starken Verkaufs- und Marktanteilschwund leidet.


    Restrukturierungsaktionen und Wertberichtigungen durch Massenentlassungen und Betriebsschließungen belasteten Ford mit 9,9 Milliarden Dollar nach Steuern oder 5,29 Dollar je Aktie. Vor Steuern erreichten die Sonderbelastungen 11,9 Milliarden Dollar.
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    Ford will durch einschneidende Kostensenkungsaktionen und einen Kapazitätsabbau das angeschlagene Nordamerika-Geschäft sanieren. Unter Ausklammerung von Sondereffekten betrug der Verlust nach Steuern aus dem laufenden Geschäft 2,8 Milliarden Dollar oder 1,50 Dollar je Aktie. Unterm Strich lag der Jahresverlust je Aktie bei 6,79 Dollar gegenüber einem Plus von 77 Cent im Vorjahr.


    Allein im Schlussquartal verbuchte Ford einen Verlust von 5,8 Milliarden Dollar oder 3,05 Dollar je Aktie gegenüber roten Zahlen von 74 Millionen Dollar oder vier Cent je Aktie im Oktober-Dezember- Abschnitt 2005. Unter Ausklammerung von Sonderfaktoren betrug der Verlust aus dem laufenden Geschäft 2,1 Milliarden Dollar oder 1,10 Dollar je Aktie gegenüber einem Gewinn von 285 Millionen Dollar oder 15 Cent im vierten Quartal 2005. Der Quartalsumsatz sackte auf 40,3 (Vorjahr: 46,3) Milliarden Dollar ab.


    Artikel erschienen am 25.01.2007


    http://www.welt.de/data/2007/01/25/1189105.html


    Kommentar Gold_Baron: Sieht doch phantastisch aus, was?