So wie dottore vor einem Jahr die Bilanzierungsregeln und deren Auslegbarkeit unterschätzt hat, so wird er auch den induzierten Bankenkonsolidierungprozess unterschätzen.
25 Jahre lang "Game Over" vorherzusagen ist aus Sicht einer angemessenen Vorbereitung auf möglicherweise harte Zeiten zwar sehr gut, aus Sicht einer adäquaten Analyse jedoch, nicht höchstes Niveau.
Wenn die Deutsche Bank ein Derivatevolumen von 70 Billionen USD (diese Zahl kursierte gestern) betreut, entspricht das dem Mediär einer Schlichtung.
Fällt eine Partei mit 1 Mrd. USD an Derivaten aus, so greift auf der anderen Seite die Ausfallversicherung der anderen.
Daher ist zunächst entscheidend wie es den Derivate-Ausfallversicherern (zu welchen die DB natürlich auch gehört, siehe Aufblähung der Bilanz seit Antritt Ackermanns) geht: v.a. Monolinern wie Ambac.
Will man den europäischen und amerikanischen Finanzmarkt gemeinsam konsolidieren und verschmelzen, so spielt es ab dem Zeitpunkt X (erste große transatlantische Bankenfusion) keine Rolle mehr WER WEN schluckt!
Dem Deutschen Michel ist es egal, ob er sein Konto bei der Deutschen Bank i.V. JP Morgan / Goldman Sachs hält.
TO INTERCONNECTED TO FAIL!