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Der frühere Notenbankchef Alan Greenspan hat zugegeben,
sein Publikum mit wirren Redewendungen
absichtlich aufs Glatteis geführt zu haben.
«Wenn ich etwas gefragt wurde, worauf ich nicht antworten konnte oder wollte,
bin ich in krude Satzkonstruktionen verfallen», sagte der als «Sphinx der Fed»
bekannte 81-Jährige am Freitag.
Seine Zuhörer hätten dann gedacht, er habe etwas unglaublich Tiefsinniges gesagt
und damit ihre Frage beantwortet, erklärte Greenspan, der mehr als 18 Jahre lang
an der Spitze der US-Notenbank stand.
Besonders bei Anhörungen im US-Kongress habe er jedes Wort auf die
Goldwaage gelegt, da jede Äusserung - egal mit welcher Betonung -
die Finanzmärkte bewegt habe. Selbst seine Frau habe wegen der
als «Greenspeak» bekannt gewordenen, gewundenden Sprache einen
Heiratsantrag erst beim fünften Mal verstanden, scherzte er. 
Für sein im September erscheinendes Buch kündigte
Greenspan klare Worte zu Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie den
neuen Staats- und Regierungschefs Grossbritanniens und Frankreichs an,
die er für ein schlagkräftiges Dreiergespann halte.
Die Drei heckten einen grossen Wurf aus, mit dem ein neues,
dynamischeres Europa entstehen werde.
Besonders Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sei sehr smart, sehr
französisch und seinen Äusserungen nach sehr pro-amerikanisch eingestellt.
Das Buch soll unter dem Titel
«The Age of Turbulence»

im September in den USA erscheinen. Einen Grossteil davon habe er in
der Badewanne verfasst und dann von einem Assistenten abtippen
lassen, sagte Greenspan.
Quelle:
http://www.20min.ch/news/wirtschaft/story/10774887
Es ist wohl bald Zeit für eine Revolution !
