Beiträge von taheth

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    Original von Silbernugget
    Hallo,


    weiß jemand wieviel Gold die Europäischen Nationalbanken bzw. EZB schon verkauft haben, und wie lange ihr Gold noch reicht um den POG zu drücken? Wenn in dem Tempo weiterverkauft wird kann nicht mehr so viel übrig sein.


    Grüße
    Silbernugget


    Nun die Spanier sind ja schon fast pleite, die Franzosen werden folgen. Irgendwann kippt das Kartenhaus.
    Aber wann genau das ist, vermag niemand zu sagen.
    Bis dahin gilt: akkumulieren!


    Seltsam, ein Goldfuchs hat nichts von seinem Wert eingebüßt. Ob da wohl der Teufel im Spiel ist.

    Zitat

    ...welchen vorteil hat eine regierung durch deratigen "betrug"?


    Also, ich werde Dir jetzt bestimmt nicht versuchen, das Geldsystem dieser Welt zu erklären.
    Diese Mühe wirst Du Dir selber machen müssen. Hier im Forum wirst Du mehr als fündig und viele Deiner Fragen werden sich erübrigen.

    Zitat

    ich verstehe schon, was du meinst.


    aber: wieviel kg gold müsste dann z.b. ein auto kosten?
    1 vw golf = 1 kg gold?
    1 mio. vw golf = 1000 tonnen gold?
    und was ist mit den daimler-benz, ferraris, opels, ford, toyotas etc. ?
    gibt es so viel gold denn überhaupt, um all die autos zu "bezahlen" ? und was ist mit den anderen waren? die müssten doch auch mit gold bezahlt werden.


    Du zäumst das Pferd von der falschen Seite auf, da Du der irrigen Annahme bist, dass jede Ware, hier Autos, eine bestimmte Menge Gold auf der Bilanzgegenseite erfordert.
    Geld (Gold+Silber) ist Ware und Ware ist Geld und damit untereinander tauschfähig. Den Tauschwert zwischen zwei Einheiten bildet die Menge der jeweiligen Verfügbarkeit (Angebot und Nachfrage).


    Mit der Orthographie steht er etwas auf Kriegsfuß.
    Schwerlich vorstellbar, dass er im Geschäftsleben so erfolgreich ist um sich diese Kleinigkeiten zu leisten.

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    1.000.000,- € sind durch 1 g gold gedeckt, oder wie?


    Immer noch eine Frage der Bewertung. Entscheidend ist doch, was Du für 1Mio bzw. 1g kaufen kannst.
    1.000.000 ist eine Zahl sonst nichts.


    Der normale Bürger glaubt auch zu wissen, dass sein Autokredit aus den Spargroschen von Oma Lenk ausgereicht wird. :rolleyes:


    Gegen eine gesunde Beimischung ist auch nichts einzuwenden, habe selbst auch einen nichtphysischen Anteil.
    Meine Aussage bezieht sich auch primär auf Experten, die mit ihren Papierpfeilen dauernd versuchen genau die Tiefs und Hochs der diversen Charts zu treffen.
    Meine Investments sind primär und auch sekundär auf Vermögenserhalt ausgerichtet.
    Zur Mehrung desselben habe ich meinen Kopf und da ist der einzige Unsicherheitsfaktor die Zahlungsmoral der Kundschaft und keine Armee von Manipulatoren.

    Das fängt doch schon im hier im Forum an.
    Obwohl die Fundamentals und die damit verbundenen Gefahren bekannt sind, wird weiterhin mit Papier gezockt, in der Hoffnung dass es noch eine Weile gutgeht und sich der ein oder andere Euro noch mitnehmen lässt.

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    Original von Hatschi
    Das ist echt hart. Die Münze kostet bei MDM knapp 30 € und hier geht sie für über 200€ weg...


    Und das obwohl der Verkäufer alle relevanten und wichtigen Informationen reingeschrieben hat...


    Hat er nicht, es ist Betrug.
    Originale Nachprägung bedeutet Gleichheit in Bezug auf Größe und Gewicht.
    Es wird suggeriert, dass die "Münze" sich vom Original nur durch die Punzierung unterscheidet. Dass die kleingedruckte Durchmesserangabe von den Deppen übersehen wird ist einkalkuliert.

    Zitat

    Gold in kleinsten Stückelungen (Zehntelunzen oder kleiner) hat den Nachteil, daß die Stücke sehr sehr klein sind und damit 1. unhandlich und 2. schwieriger auf Echtheit überprüfbar (denn bei Preise von mehr als 15.000,-- Euro werden Fälschungen alltäglich sein).



    silver1st


    Nun ich würde ein 10- oder 20-Franken-Stück nicht gerade als sehr klein bezeichnen. Diese Gewichtseinheiten haben sich im Zeitalter des richtigen Geldes als sehr brauchbar erwiesen.
    Was willst Du im Ernstfall mit einer ganzen Unze anfangen, außer sie einer Bank anzudienen und auf der Stelle die Finanzgeier am Hals zu haben.
    Erklär mir plausibel, wieso eine Großmünze besser auf Fälschung zu überprüfen ist.

    Prädestiniert für kleinere Stückelungen sind meines Erachtens die Münzen der lateinischen Münzunion, wie z.B. 20 SFr., die man sackweise zum Goldpreis bekommt. Die 10 SFr.-Stücke sind schon etwas mehr mit Aufschlägen behaftet.
    Wer es zudem noch jungfräulich mag, dem empfehle ich die 4- bzw. 8-Florin-Stücke. Sie entsprechen genau den Parametern der LMU und man bekommt sie in Rollen bei der Austria Mint ohne nennenswerten Aufschlag wie z.B. bei den Teilstücken des Krügers.
    4 Florin (10 SFr.) entsprechen dann einer knappen 1/10 Unze und sollten damit gut zu handhaben sein.

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    Stimmt nicht. Dort nimmt man nur die bekannten einheimischen Lappen. Silber, Gold, welcher Bauer soll damit etwas anfangen?
    Papier-Dollar nimmt man nur bestimmte ältere Seriennummer, und dann nur im Tausch beim, meist indischen, hardware shop gegen Irrsinns Gebühr. Für den Normalo hat das keinen Sinn, es gibt keine Bank bei der er etwas tauschen oder einzahlen kann, also kann er damit auch nichts kaufen.
    Erfahrungswert aus Kenia, Uganda, Ruanda.


    Freundliche Grüße
    ich


    Mag sein dass, sich die Zeiten schnell ändern und man denen inzwischen auch die "Vorteile" des Papiergeldes verklickert hat.
    Im Jemem, speziell in der Provinz Saada war der MTT gültiges offizielles Zahlungsmittel bis in die 80er Jahre und heute sieht es bei den Geldwechslern immer noch so aus:

    Dummerweise hatten die Anleihen nach der 25-Jahre-Betrachtung nicht nur null Rendite sondern auch null Wert.
    Wie war das doch beim Gold? Da können solche Sonderereignisse alle halben Jahre eintreten. Und was ändert das am Wert? 8)