Beiträge von taheth

    Hallo zusammen!


    Mit dem Bankgesetz schießt sich der Staat gewissermaßen auch in das eigene Knie und so zementiert, wie es ausschaut, scheint es mir längst nicht. Ich betrachte es als Privileg, meine vielfältigen Zwangsabgaben (also das permanente Schuldverhältnis zwischen Staat und privat) mit bunt bedruckten Zetteln begleichen zu "müssen". Den Rest davon kann ich "noch" jederzeit in echtes Geld umtauschen. Zu welchem Kurs, sei jetzt mal dahingestellt.
    Auf rein privater Ebene relativiert sich der Zwang zur ausschließlichen Nutzung von gesetzlichen Zahlungsmitteln sehr schnell. Formal bin ich zwar verpflichtet nur gesetzliche Zahlungsmittel entgegenzunehmen, auf der anderen Seite bin ich aber in keiner Weise verpflichtet überhaupt etwas zu verkaufen oder Dienstleistung zu erbringen, wohl bemerkt, dass es sich um ein rein privatrechtliche Angelegenheit handelt.
    Parallelwährungen existieren längst, wenn auch nicht als solche bezeichnet. Es ist doch immer die Sichtweise des einzelnen was er als Währung betrachtet. Im Zweifelsfalle ist auch die Verpflichtung zum regelmäßigen Gassigehen mit Nachbars Hund gegen die Erlaubnis seine Obstbäume plündern zu dürfen, Währung und das auch noch steuerfrei.
    M.E. wird der §35 BuBaG auch schon unterlaufen bzw. greift da nicht. Ich hatte meine Zeitlang einen guten Draht zur Berliner Münze. Jede Hausfrau (die ja irgendwo auch Finanzminister im kleinen Kreise ist :D ), nebst Dorffeuerwehr, Schützenverein etc., kann sich zu jedem beliebigen Anlass Medaillen fertigen lassen, in welcher Anzahl und Legierung auch immer.
    Im Besonderen seien da die allseits bekannten Institutionen genannt, welche dem Fußvolk die wertsteigerungsgarantierten Scheibchen und Klötzchen unterjubelt, durchaus nicht wertlos, aber eben nur das Material wert.
    Was könnte also die DEG i.G. davon abhalten gleiches zu tun? Ich spinne mal etwas weiter:
    Avers: Weltkugel und ein passender lateinischer Spruch, Revers: Olivenzweig und Gewichtsangabe.
    Passenderweise in Grain, z.B. 50 Grain. Entspricht etwa 6,48 Gramm, also durchaus handhabbar. Als Goldstück für den Umlauf aber in unlegierter Form (Materialhärte) ungeeignet.
    Denken wir an die alten Lyder. Deren Münzen waren aus Elektron. Durchaus ein Ansatzpunkt für eine Legierung halb Gold halb Silber.
    Hat auch den Vorteil, dass nicht dauernd gegen die Gold-Silber-Ratio spekuliert werden kann und mehr Münzmetall zur Verfügung steht.
    Ein Elektron-Stück zu 50 Grain (den Begriff Münze vermeide ich derzeit bewußt) mit hälftigen Gewichtsanteilen stellt derzeit einen Wert zum Papiereuro von so ziemlich 56 Euro dar.
    20- und 100-Grain-, sowie auch 500-Grain-Stücke wären gewichtsmäßig gut handhabbar, durch und durch werthaltig, also eigentlich keine schlechte Voraussetzung.