Beiträge von ADERA

    Mal schaun ob die Niveaus gehalten werden, wenn die Amis dazu kommen. Ich glaube eher nicht.


    Und zu Faber ist zu sagen: Er geht halt nicht mit der Masse! Ich finde das gut. Ich finde es nur blöd, ihn zu kritisieren, wenn er nicht die Meinung vieler Teilnhemer von hier trägt.


    Unglaublich, dass hier auch immer oft geschrieben wird, dass der Markt runter manipuliert wird, wenn er mal fällt.....................totaler Schwachsinn! Jeder Markt braucht Korrekturren............................................


    LG
    ADERA

    So wie Du schreibst, darfste gar nicht investieren! Wenn man eh alles in Frage stellt, dann macht man besser nichts.


    Keiner kann die Zukunft vorher sagen. Bei Hochpunkte im Aktienmarkt, sollte man andere Klassen mit hinein nehmen, Aktien untergewichten, werden Aktien günstiger, dann wieder voll auf Aktien. Die Masse macht aber immer das umgekehrte!
    Die ersten 10-15 Jahre kann amn eh voll auf Aktien, danach muß man bisl schauen wie der Markt läuft.............................


    LG
    ADERA

    kroman


    Bausparen macht nur dann Sinn, wenn ich auch wirklich bauen will. Viele haben einen Bausparvertrag, nutzen ihn aber als Sparanlage mit 1% Zinsen! Das ist Schwachsinn! Kriegt man auf dem Tagesgeld ja 4mal so viel. Und die Zulagen spielen glaube nur eine untergeordnetet Rolle!


    Die Rentenversicherung auf Aktienbasis würde ich durchziehen, vor allem dann wenn sie steuerfrei ist (vor 2005 abgeschlossen) und wenn sie gut gestreut ist!
    Ich denke auf 30-40 jahre wird man mit den Aktien vorne liegen.
    Angenommen wir haben 10 Jahre fallende Aktienkurse, dann kaufst Du jeden Monat günstig ein, nutzt den Cost-Average-Effekt. Ist ideal, wenn es dann zu gegbener Zeit wieder hoch geht, dann machst einen dicken Gewinn. Ich mache das selber auch so. Einmalanlagen in Aktien sind sehr risikoreich, aber mit einem Sparplan auf mehrere Jahrzehnte macht man kaum etwas falsch. Vor allem glaube ich, dass irgendwann Gold und Silber nicht mehr laufen. Nur wann soll man entscheiden aus Gold/Silber wieder in Aktien zu gehen? Also hat man am besten beides und man ist auf jeden Fall dabei........................Viel Erfolg!


    LG
    ADERA

    Hallo Pauli!


    Meine Antwort auf die Mail:


    Moin!


    Danke dafür!


    In ein paar Punkten hat der gute Mann recht. In einigen Punkten sehe ich
    das aber total anders.
    Er berücksichtigt die Investmentnachfrage gar nicht. Und das ist der
    Fehler den die meisten machen. Er spricht auch nicht darüber, dass weniger
    Silber gefördert wird, wenn andere Rohstoffe weniger nachgefragt werden.
    Ich halte die 25$ auf jeden Fall für realistisch. Gold liegt bei 825. Das
    Ratio liegt bei 56. Das ist alles andere, aber sicherlich nicht fair!
    Ich denke es müßte mindestens bei 30-40 liegen. Demnach müßte Silber bei
    rund 20,60$-27,50$ liegen, aber sicher nicht bei 14,70$...................
    Das historische Ratio von 15 nehme ich nicht mal in den Mund. Dann stünde
    Silber bei 55!!!
    Dazu bedenke man, dass die Minen gar nicht profitabel fördern können, wenn Silber wieder fallen sollte. Dadurch wird das Angebot weiter reduziert. Silber kann eigentlich gar nicht großartig fallen................................



    Also alles relativ. So mehr pessimisten umso so weiter steigt
    es...................


    LG
    ADERA

    WIE VIEL AUFWÄRTSPOTENZIAL HAT SILBER?



    Liebe Trader,


    Silber war lange Zeit mein absoluter Top-Favorit im Edelmetall-
    Sektor und zwischen Herbst 2005 und Frühjahr 2006 erzielten die
    Leser unseres Premium-Produkts "Rohstoff-Trader"
    (http://www.rohstoff-trader.de) gleich mehrfach gewaltige Gewinne
    mit Turbo-Longs und ausgewählten Silber-Aktien.


    Eins habe ich jedoch bereits vor Jahren gelernt: An der Börse
    muss man eine einmal getroffene Einschätzung kontinuierlich
    hinterfragen. Kaum etwas ist "tödlicher", als stur an seiner
    gefassten Meinung festzuhalten und veränderte Rahmenbe-
    dingungen trotz eindeutiger Hinweise nicht wahrzunehmen.


    Speziell bei Silber ist es die zuletzt unverkennbare Underper-
    formance im Vergleich zu Gold, die mich veranlasst hat, den
    Markt aufs Neue objektiv zu analysieren. Früher wurde das gün-
    stigste aller Edelmetalle immer gerne als "gehebeltes Gold"
    bezeichnet. Und tatsächlich: Lange Zeit vollzog Silber die
    Kursbewegungen beim "gelben Metall" bei verstärkter
    Volatilität vollumfänglich nach.


    Seit gut eineinhalb Jahren ist dem nicht mehr so: Silber no-
    tiert heute ziemlich exakt auf dem Niveau von April 2006, wo-
    hingegen das "Metall der Könige" rund 17 Prozent teurer ist.
    Hierfür muss es konkrete Ursachen geben, über die ich Sie
    nicht im Unklaren lassen möchte.


    *Stockende Nachfrage


    Zwischen 1993 und 2005 hat sich die weltweite Silber-Nachfrage
    kontinuierlich von gut 770 auf über 925 Millionen Unzen pro
    Jahr erhöht. Dies entspricht gerade einmal einer Steigerung
    von 20 Prozent in zwölf Jahren. Wenn ich angesichts dieser
    Zahlen in diversen Publikationen etwas von einem explosions-
    artigen Zuwachs des globalen Silber-Bedarfs lese, muss ich
    mich schon fragen, ob die verantwortlichen Redakteure auch
    nur einen einzigen Blick in die regelmäßig erscheinenden
    "World Silver Survey Reports" geworfen haben.


    Bei mir gehören die angesprochenen Reporte natürlich zur ab-
    soluten Pflichtlektüre und dabei ist mir beim "Datenwerk" für
    2006 etwas Interessantes aufgefallen: Im letzten Jahr betrug
    die Silber-Nachfrage lediglich 911,8 Millionen Unzen - sie
    ging also um etwa 1,5 Prozent zurück. Da fallen mir "aus dem
    Stehgreif" eine ganze Handvoll Rohstoffe ein, bei denen die
    Nachfrage-Situation erheblich "bullischer" ist.


    Bei genauerer Betrachtung ist Silber eigentlich eher ein In-
    dustrie- als ein Edelmetall. Immerhin macht der industrielle
    Bedarf knapp die Hälfte der Gesamt-Nachfrage aus. 2006 waren
    es 430 Millionen Unzen - 94 Millionen Unzen mehr als 2002. Da-
    durch konnte der massive Nachfrage-Rückgang im Bereich "Photo-
    graphie" von 204,3 auf 145,8 Millionen Unzen mehr als ausge-
    glichen werden.


    Ob dies allerdings auch in Zukunft noch der Fall sein wird,
    wage ich zu bezweifeln: Dank seiner guten Leitfähigkeit und
    der antibakteriellen Eigenschaften ist Silber vor allem in
    der Elektronik- und Medizintechnik-Branche unverzichtbar. So-
    bald sich aber die konjunkturelle Lage eintrübt (was über kurz
    oder lang unweigerlich passieren wird), muss hier mit einer
    Stagnation oder sogar einem nicht unerheblichen Nachfrage-
    Rückgang gerechnet werden.


    Auf Grund des anhaltenden Siegeszugs der Digital-Photographie
    gehe ich gleichzeitig davon aus, dass der diesbezügliche Be-
    darf weiter sinken wird und in einigen Jahren möglicherweise
    fast bei Null liegt. Keine allzu guten Aussichten also für
    die "Silber-Bullen".


    Interessant fand ich zudem, dass im vergangenen Jahr sowohl
    die Nachfrage zu Investment-Zwecken, als auch für die Schmuck-
    Herstellung zurückgegangen ist. Zugegeben: 2005 war in dieser
    Hinsicht ein außerordentlich gutes Jahr, weil mehrere Silber-
    ETF aufgelegt wurden, die physisch unterlegt sein mussten und
    dadurch dem Markt eine ganze Menge Silber entzogen hatten.


    2006 ging es diesbezüglich verhältnismäßig ruhig zu und in
    Anbetracht der mäßigen Performance erwarte ich bis auf wei-
    teres auch keinen neuen "Anleger-Run" auf das Edelmetall.
    Mich würde es daher nicht wundern, wenn sich der Trend hin
    zu einer rückläufigen Nachfrage in näherer Zukunft fortsetzt.


    *Langjähriges Produktions-Defizit


    Vor dem Hintergrund des eher mäßig gestiegenen Silberbedarfs
    stellen Sie sich sicherlich die Frage, wie es überhaupt zu einer
    derartigen "Hausse" kommen konnte. Die Antwort hierauf
    gibt die Angebots-Situation:


    Der Silbermarkt weist seit etwa einer Dekade ein beträcht-
    liches Produktionsdefizit auf. Mit anderen Worten: Es wird
    deutlich mehr Silber benötigt als abgebaut wird. Diese Tat-
    sache ist primär darauf zurückzuführen, dass in den Zeiten
    niedriger Metallpreise nur unzureichend in den Aufbau neuer
    Minen investiert wurde, weil ein rentables Wirtschaften nicht
    möglich war.


    Der Nachfrage-Überhang wurde lange Zeit durch den Abbau der
    einstmals üppigen Lagerbestände gedeckt. So lange Silber quasi
    im Überfluss vorhanden war, kam es trotz des Primär-Defizits
    nicht zu nennenswerten Kurs-Zuwächsen.


    *"Gähnend" leere Lager


    Dies änderte sich erst ab etwa Anfang 2004. Damals erkannte
    man, dass auch das vollste Lager irgendwann einmal leer ist,
    wenn immer nur entnommen wird. Im letzten Jahr waren es noch
    einmal 77,7 Millionen Unzen, die aus den staatlichen Vorrats-
    Häusern verschwanden. In den USA sind die Lagerbestände mit-
    tlerweile auf ein absolutes Minimum geschrumpft.


    Und auch in vielen anderen Ländern herrscht in punkto "Sil-
    ber-Vorräte" teilweise "gähnende" Leere. Dieser Punkt wird
    von den "Dauer-Optimisten" immer gerne als "Haupt-Argument"
    für steigende Silberpreise angeführt. Doch ganz so einfach
    ist es nicht.


    *Steigender Output absehbar


    In den kommenden Jahren "droht" nämlich eine signifikante Zu-
    nahme des weltweiten Silber-Outputs. Spätestens seit 2005 wur-
    den zahlreiche neue Vorkommen erschlossen. Da es erfahrungs-
    gemäß zwischen drei und fünf Jahre dauert, bis die Produktion
    anläuft, dürften wir ab dem kommenden Jahr erste Steigerungen
    beim Minen-Output sehen, der sich danach sukzessive verschär-
    fen sollte.


    Reine Silber-Bergwerke gibt es auf unserem Planenten nur we-
    nige. Meist wird das "Edelmetall des kleinen Mannes" als "Bei-
    produkt" beim Abbau von anderen Metallen gewonnen. Insbesondere
    bei vielen Industriemetallen werden die hohen Preise dafür sor-
    gen, dass in absehbarer Zeit viele neue Minen in Betrieb ge-
    nommen werden. Demzufolge muss auch mit einer steigenden Sil-
    ber-Produktion gerechnet werden.


    Ich will hier und heute jetzt bestimmt keine Panik verbreiten
    und eine baldige "Silber-Schwemme" mit anschließendem Kursein-
    bruch prophezeien (schließlich ist morgen Weihnachten). Aber
    der "Cocktail" aus einem einerseits zunehmenden Angebot und
    einer sich möglicherweise abschwächenden Nachfrage, spricht
    meines Erachtens nach nicht unbedingt für exorbitante Kurs-
    Steigerungen bei Silber.


    Unter Umständen können die Notierungen noch den einen oder
    anderen US-Dollar zulegen. Aber die von manchen "Experten"
    in Aussicht gestellten 25 oder gar 50 US-Dollar halte ich
    für völlig utopisch.

    Solange Gold und vor allem Silber sich nicht entscheidend vom €/$ abkoppeln, wird keiner große Gewinne machen. Bei Silber war 2007 in € sogar ein Verlustjahr. Sehr enttäuschend! Aber vielleicht sind die Erwartungen auch etwas zu hoch..............Wenn in 2008 sich nichts entscheidendes beim Silber tut, dann frage ich mich, wann das überhaupt passiert. 2007 war ein "Übergangsjahr"! 2008 müßte etwas passieren, ansonsten wäre wohl der Trend kaputt etc..............
    Ich bin gespannt.


    LG
    ADERA

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