Tiberius, Dein Text geht richtig an das Herz. Deine Gedanken sind dennoch wirr, in der Sackgasse des bisherigen Systems gefangen. Grünundblau`s Antwort ist auf den Nachweis seiner fast religiösen Überzeugungen bedacht, während Cheep das Salz in die offenen Wunden streut. Dottore nicht ausgenommen, rennen alle Ökonomen mit ihren Erklärmodellen, erstmals seit der Erfindung von Staatspapiergeld um einen heißen Brei herum.
Ich möchte daher an dieser Stelle auf einige Basic´s eingehen:
1. Die Familie als kleinstem Wirtschaftsteilnehmer, egal ob Einzelperson oder intakter Großfamilie mit dem Recht zum Vererben oder Weitergeben.
2. Kapitalismus ist eine marxistische Kategorie. Jeder versteht mittlerweile etwas Anderes darunter, man sollte sich auschließlich auf das Recht, zum Privaten Eigentum einigen, welches in einem echtdemokratischem Wirtschaftsraum per Staatsgewalt gesichert ist.
3. Der wunde Punkt, das Tauschmittel. Geld entsprechend seiner Definition, muß Wertaufbewahrungsmittel sein. Im Staatspapiergeldsystem nicht möglich. Kollektiver Selbstmord. Das eigentliche Ausschlußkriterium im aktuellem System.
4. Der Zins im einzelnen Kontrakt ist völlig in Ordnung. Systembedingter oder staatlich verordneter Zinseszins jedoch und in jedem Falle, tödlich.
Eine umfassende Antwort würde Bücherregale füllen. Es sei an dieser Stelle nur zart bemerkt, daß eine Weltwährung "Gold" , verbunden mit einem simplen Umsatzsteuersystem für Unternehmen, alle wirtschaftlichen- und Verteilungsprobleme global und nachhaltig wirklich:
"Gerecht!"
lösen könnte.
Edit: Bitte bedenken, wer für Gerechtigkeit ist, steht sicher unter Rechts Verdacht!
Schöne Grüße