Beiträge von Bürgerrechtler

    aber Dein Gauck-Bashing liegt mir außerordentlich schwer im Magen. Von wegen Deutschenhasser o.ä. . Ich kenne Gauck aus Umschwungszeiten persönlich, seine glashart antikommunistische Haltung ist seit frühester Kindheit geprägt:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Gauck


    "Er ist einer der Initiatoren der Prager Erklärung und der Erklärung über die Verbrechen des Kommunismus."

    "Hinsichtlich der Frage nach seinem politischen Standort bezeichnet er sich als
    „linken, liberalen Konservativen“ und „aufgeklärten Patrioten“.[41"


    "Er befürwortete eine Debatte um mehr plebiszitäre Elemente auf Bundesebene und um die Direktwahl des Bundespräsidenten. Thilo Sarrazin bescheinigte er für seine Publikation „Deutschland schafft sich ab“ den Mut, über ein bestehendes gesellschaftliches Problem offener gesprochen zu haben als die Politik,..."


    "Atlantikbrückenmitglied" hin oder her! Gauck wäre ein Präsident, der definitiv zur Abwechslung einmal keinesfalls, auf dem:

    linken Auge blind wäre!


    Genau dies tät nötiger denn je! Wenige werden es allerdings aktuell verstehen. Kommt noch.


    Schöne Grüße

    der europäischen Staaten untereinander, als auch unter Einbeziehung der USA liefert eine Graphik der Washington Post:


    [Blockierte Grafik: http://joeyfishface.files.word…/washpost.jpg?w=253&h=300]



    unter folgendem Link:


    http://www.washingtonpost.com/…nancial-crisis-in-europe/


    Spitzenarbeit, die Verbindungen werden jeweils im Verhältnis zum jeweiligen GDP angezeigt. Man beachte die Kreditbeziehungen Irlands zu Großbritannien und Deutschland (dabei auf GB bzw. DE "fahren").


    Schöne Grüße

    Tiberius, Du hast in Deiner Aufzählung den antiken Kapitalismus außen vor gelassen. Den gab es! Ich wollte Dich doch mit meinem Vortext nicht persönlich angreifen, jedoch darauf hinweisen, daß die aktuell, vieldiskutierten volkswirtschaftlichen Religionen, allein aus der Staatspapiergeldwirtschaft entstammen. Die wenigsten Diskutanten kommen wirklich auf den Boden. Du ebenfalls nicht.


    Schöne Grüße

    Tiberius, Dein Text geht richtig an das Herz. Deine Gedanken sind dennoch wirr, in der Sackgasse des bisherigen Systems gefangen. Grünundblau`s Antwort ist auf den Nachweis seiner fast religiösen Überzeugungen bedacht, während Cheep das Salz in die offenen Wunden streut. Dottore nicht ausgenommen, rennen alle Ökonomen mit ihren Erklärmodellen, erstmals seit der Erfindung von Staatspapiergeld um einen heißen Brei herum.


    Ich möchte daher an dieser Stelle auf einige Basic´s eingehen:


    1. Die Familie als kleinstem Wirtschaftsteilnehmer, egal ob Einzelperson oder intakter Großfamilie mit dem Recht zum Vererben oder Weitergeben.


    2. Kapitalismus ist eine marxistische Kategorie. Jeder versteht mittlerweile etwas Anderes darunter, man sollte sich auschließlich auf das Recht, zum Privaten Eigentum einigen, welches in einem echtdemokratischem Wirtschaftsraum per Staatsgewalt gesichert ist.


    3. Der wunde Punkt, das Tauschmittel. Geld entsprechend seiner Definition, muß Wertaufbewahrungsmittel sein. Im Staatspapiergeldsystem nicht möglich. Kollektiver Selbstmord. Das eigentliche Ausschlußkriterium im aktuellem System.


    4. Der Zins im einzelnen Kontrakt ist völlig in Ordnung. Systembedingter oder staatlich verordneter Zinseszins jedoch und in jedem Falle, tödlich.


    Eine umfassende Antwort würde Bücherregale füllen. Es sei an dieser Stelle nur zart bemerkt, daß eine Weltwährung "Gold" , verbunden mit einem simplen Umsatzsteuersystem für Unternehmen, alle wirtschaftlichen- und Verteilungsprobleme global und nachhaltig wirklich:


    "Gerecht!"


    lösen könnte.

    Edit: Bitte bedenken, wer für Gerechtigkeit ist, steht sicher unter Rechts Verdacht!


    Schöne Grüße

    sollte mit seiner Persönlichkeit die aktuelle Verfassung des Staates, den Zustand der Gesellschaft und die Meinungs-Lage, der im Lande lebenden Mehrheit, doch förmlich verkörpern. Aus diesem Grunde würde ich direkt, für eine prominente menschliche:


    "Arschpfeife"


    http://lexikon.der-nationen.de…/Gelidonische_Arschpfeife


    plädieren. Dafür sollten in deutschen Landen doch genügend Kandidaten zu finden sein. Es müßte einfach Jemand werden, den wirklich Jeder gleich auf Anhieb, als großmäulig, inkompetent und unsymphatisch einschätzen kann. Ich weiß ja nicht, ob es klappen könnte, so einen richtigen Loser für dieses Amt zurückzugewinnen. Spontan würde mir Roland Koch einfallen. Aber Kachelmanns Ex-Freundin, Franjo Pooth oder der Schiedsrichter Hoyzer sollten ebenfalls eine gute Lebensleistung mitbringen, um dieses Amt in dieser Republik, wirklich passend nach außen zu repräsentieren.


    Aber vielleicht habt ihr ja noch bessere Ideen?


    Schöne Grüße

    ob der Tatsache, daß einige Marktteilnehmer ihre ganz persönliche:


    Vermögenssicherung mittels Edelmetall


    dann doch wieder mit Papier durchführen. Was für ein Widerspruch und Blödsinn!

    Wer legt sich denn jahrelang einen Liebesbrief unter das Kopfkissen und meint damit, besten Sex zu haben?

    Schon eine komische Spezies, der "Papier-Metall-Lieferversprechen-Anleger". Aber es soll ja, nun mal unter uns Menschen, die ungewöhnlichsten Spielarten geben....


    Schöne Grüße

    "Zerfällt die Euro-Zone wie die UDSSR?"


    http://www.wiwo.de/politik/eur…ie-die-udssr/5939254.html


    Die Schagzeile ist schon eine Klasse für sich, impliziert sie doch einen, politisch außerordentlich unkorrekten Systemvergleich. Doch es kömmt noch viel besser:


    "Die Situation in Europa ähnelt jener der UdSSR vor ihrem Zerfall. Auch
    dort wurden schließlich Länder unterschiedlicher Kulturen
    zusammengehalten vom politischen Willen einer inkompetenten politischen
    Klasse."
    (Hervorhebung von mir)


    "Deutschland subventioniert Frankreich und den Rest der Euro-Zone
    indirekt über die gemeinsame Währung und direkt, etwa über
    Griechenland-Kredite – bis es nicht mehr geht."


    und resümiert schließlich:


    "Man muss sich deshalb ernsthaft die Frage stellen, was besser wäre – ein
    Schrecken ohne Ende oder ein Ende mit Schrecken. Und, liebe Populisten –
    das ist keine Frage von Krieg und Frieden."


    Klasse Autor ( http://www.wiwo.de/frank-doll/4625508.html ) und mutige Redaktion! Beifall!


    Schöne Grüße

    @ Bürgerrechtler


    ist dem denn auch so?

    Dem ist, im bestehenden System ganz klar so!


    Edit: War der normale Geldschöpfungsprozeß in der Eurozone, bereits bisher zum Nachteil der "Nordstaaten" gelaufen, so ist die angelaufene Druckorgie in ihrem Wesen, ein Enteignungsprogramm für die deutsche, österreichische, niederländische und finnische Bevölkerung.

    t z.B. der ganzen Badbankenquatsch ala HRE mit 200 Mrd oder das ganze LaBa-Gedrisse etwas anderes? Ist doch genauso undenkbar diesen ganzen wertlosen Mist irgendwo zu verstecken und die Kosten zu strecken und zu verschleiern. Ist das etwa besser als wenn ein Staate Griechenland bankrott ist, die Summen sind sogar annähernd die gleichen.


    Die deutsche Exportnation ist auch nicht schlecht wenn man sich da anschaut wo die Erträge bleiben und wer davon profitiert.Jeder profitiert, aber nicht die Beschäftigten. Es ist einfach überall das gleiche, überall läuft die Umverteilung von unten nach oben, da macht auch Deutschland keine Ausnahme, sah man unlängst an der Einkommensschere die zunehmend auseinanderklafft.

    Vergiß bitte nicht, daß die von Dir genannten Risiken, eingekauft worden sind. Es waren bisher keine "Eigenen" sondern "fremderworbene" Risiken, die das deutsche System aus den Angeln hebeln. Summengleichheit ist im Übrigen erschreckend, handelt es sich in dem Vergleich um die griechische 11 Millionen Personenschaft ohne jede Industrie, versus 80 Millionen-Volk mit prosperierender Exportwirtschaft.


    Wenn Du weiterhin auf die weltweit, allgegenwärtige Einkommensschere abhebst, sollten sich die Goldbugs dieser Welt eigentlich einig sein, daß die Ursache auschließlich im Staatspapiergeldsystem liegt. Diese permanente Umverteilung wäre in einem "Echtgeldsystem" undenkbar.


    Genau darin liegt die Krux, der Kapitalismus wurde bereits 1914 abgeschafft.


    Schöne Grüße

    Da Schlechtgeld und Gutgeld nicht zu unterscheiden sind, tausche ich es immer ganz schnell in Bestgeld.


    @Tut , so einfach ist das nicht abzutun:

    Da macht auch unser Land keinen Unterschied, auch hier wird grundsätzlich mehr ausgegeben als eingenommen, planmäßig vorgespart für 2012 auch wieder mit einer erneuten Deckungslücke von ca. 20 MRD Euro,...
    So gesehen läuft hier auch nichts anderes ab als im potentielen Reseteuropa auch,....

    Stopp! Natürlich würde auch DE im aufschuldungsgezwungenem Staatspapiergeld irgendwann am Ende ankommen. Aber es sind einfach gigantische Mengen, absolut grottenschlechtem Eurogeldes in Umlauf gebracht worden. Unter Zuständen die in Deutschland undenkbar wären:


    - Mit gefälschten Bilanzen ganzer Volkswirtschaften
    - Mit flächendeckenden und einhundertprozentigen Immobilienfinanzierungen an vergleichsweise, wenig solvente Schuldner
    - Mit Asset-Bewertungskriterien, die zum Himmel schreien


    Sicher ist Deutschland keineswegs weltweiter Musterschüler, doch der vergleichsweise reelle Schuld-Level fällt uns nun auf die Füße. Er macht uns im Euro-System aktuell ärmer, die Geldbesitzer des Südens, um genau diesen Preis, reicher!


    Schöne Grüße

    die meines Erachtens weder von Hankel und Co. , noch im Mainstream bisher ausreichend Beachtung findet:


    1. Das, durch enormen Kredithebel für die PIGS geschaffene Geld wird nicht eingesammelt, es ist dort und sucht "Ausflucht".
    2. Große Teile, der in den PIGS-Staaten generierten Geldmengen sind "Schlechtes-Geld", das heißt ohne ausreichende echte Schulddeckung generiert.
    3. Die "Schlechtgeldmengen" steigen über TARGET2 und EZB-PIGS-Anleihenkäufe stetig an.
    4. Diese "schlechten" Eurionen wandern erst einmal innerhalb des jeweiligen PIGS-Staates in die Hände derer, welche am Ende der dortigen Verteilerketten stehen.
    5. Euro bleibt vorerst Euro, daß es sich um einen "schlecht-" oder gar ungedeckten Euro handelt, steht so nicht vor dem Konto oder Geldschein.
    6. Diese enormen "Schlechtgeldmengen" können nur weiter anwachsen, da der brave schuldengebremste deutsche Steuerzahler dafür bürgt.
    7. Die dadurch in DE geringer gehaltene "Gutgeldmenge" entreichert uns nicht nur, sie sorgt auch dafür, daß auf der großen Fläche Immobilien- und lokale Asset-Preise unten bleiben.


    Conclusio:


    Es besteht die außerordentlich verrückte, abartige Situation, daß im Falle weiterer großer Kapitalflucht, Geldbesitzer der PIGS:


    1. Viel "schlechtes" Geld besitzen, das hauptsächlich zu Lasten Deutschlands, überhaupt nur geschöpft werden konnte.
    2. Dieses "schlechte" Geld vom "gutem Gelde" nicht zu unterscheiden ist.
    3. Das PIGS-Geld beim Kapitalflüchten nach DE, auf vergleichsweise moderate Anlagepreise trifft.


    Dümmer geht es nümmer! Wir finanzieren unseren eigenen Ausverkauf!


    Schöne Grüße

    Warum soll ein hübsches Geschenk strafbar sein?


    Also ich krieg sowas gern geschickt, als Briefbeschwerer oder so.

    Vielleicht sollte man besser an den Laternen um den Reichstag herum, bis zur Siegessäule und "Unter den Linden" entlang, Strohpuppen mit dem jeweiligem Konterfei der Bundestagsabgeordneten aufhängen, die für den ESM gestimmt haben. Um den Hals der jeweiligen Kunstgestalt dann ein Schild, mit der Aufschrift "Hochverräter". Sollte doch hoffentlich als "Aktionskunst" durchgehen, oder...?


    Schöne Grüße

    Das wäre ja was gutes für alle, schon deshalb kommt das nicht.

    "Gutes für alle"!


    Ob etwas kommt oder nicht, bestimmt im Wirtschaftsgeschehen und am langen Ende, glücklicherweise "Niemand". Das der Markt immer regiert spürten die ersten Münzverschlechterer in der Antike, die Kaiser und Könige des Mittelalters, die Revolutionäre der Aufklärung, die Bolschewisten anno 1918, die alte Oligarchie 1929, die Kommunisten 1989 und die Staatspapiergeldsozialisten stehen nun staunend und erneut, vor dem blauen Wunder.


    Der Markt gewinnt immer! (Ausrufungszeichen)


    Schöne Grüße

    von Geschäftskontrakten zwischen den Marktteilnehmern, unrelevant. Sollte in Europa eine lokale Gesetzesgrundlage dagegenstehen, wird diese im Worst-Case garantiert passend gemacht.


    Als Banken noch die Einlagen ihrer Kunden besicherten, diese Zeiten liegen im "Moral-Hazard" Zeitalter doch gefühlte Jahrhunderte rückwärts. Die Einlagen hat doch gefälligst der Staat (FDIC, Bafin) zu garantieren.


    Wir können uns warm anziehen und sollten dringend, neben den edlen Metallen keinesfalls vergessen, auch in "Toner" und "Druckpatronen" -Hersteller zu investieren.


    Schöne Grüße

    GSWISS02:IND -0.02900 0.04700 261.11%

    der Markt immer regiert. Den Schweizern traut man halt zu, ihr Geld nicht zu verwässern, die Franken-Gegebenen-Schuldversprechen auch einzuhalten. Dafür nimmt der Geldhalter kleine sofortige Verluste in Kauf, so was aber auch....


    Schöne Grüße

    ...evtll.kommt doch eine Währung, die eine Goldkomponente enthält.

    Die Guthaben- und Schuldenkrise wird nur mit dem goldenen Anker tatsächlich beendet werden können. Bis es soweit ist, kann es den Sofort-Tod, des Staatspapiergeldes durch ehrliches Ausbuchen von Schulden und Guthaben geben oder die wahrscheinlichere Lebensverlängerung durch Regelbruch mit anschließender Verwässerung des Weltpapierbestandes. Für das erste Szenario sind während der Zwischenwelt die Überlebenskünste der Lebensmittelbevorrater, Holzofenbesitzer und Kleingärtner angezeigt, die zweite Zukunftsperspektive wird eben jetzt, mit einem unvorstellbarem, weltweit stattfindendem Betrug eingeleitet. Nämlich der Verdünnung des "guten", korrekt verbuchten Schuldgeldes mit "schlechtem" weitgehend schuldfreiem Gelde. Auf keinem Konto ist und wird dieser Unterschied offensichtlich. Noch können die Anfänge dieser Vorgänge in den Zentralbankbilanzen dieser Welt aufgefunden werden. Die Mühe der geldpolitisch Handelnden, dieses Spiel zu vernebeln wird unbeschreiblich sein. Aber leistungslos in Umlauf gebrachte Billionen werden keinesfalls völlig zu verbergen sein. Die Ausgänge aus der anwachsenden Schlecht-Geld-Blase sind extrem dünn. Dieses bevorstehende globale Phänomen sollte als:


    Geldverkaufspanik beschrieben werden. Goldkaufpanik wird die logische Folge sein. Die traditionelle Geldmengendefinition ist im aktuellem System uneindeutig. Es sollte, allein derivativ bedingt, schon jetzt wesentlich mehr sein:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Geldbasis


    Mindestens das bekannte Welt-M3 wird jedoch panisch in Gold und Silber flüchten. Viel Spaß beim zukünftigem Manipulieren, vor allem dann, wenn nach vielfachem Regelbruch, kein Marktteilnehmer mehr an Zettel glaubt. Es werden an heutigem Geldwert gemessen, fünfstellige Gold-Unzenpreise aufgerufen werden müssen.(Punkt)



    Edel Man, kein Konjunktiv.... :D


    Texmex, es dreht sich in diesem großem Bilde um die Sicherung des Geldvermögens als Bestandteil von Gesamtvermögen, das im Regelfalle bei Privaten sowie Institutionellen bereits diversifiziert ist.


    Schöne Grüße

    http://qpress.de/2011/12/05/sc…-auch-noch-guthabenkrise/


    Meiner Meiung nach durchaus passend, als Basic zum Verständnis der Systemlage, auch für, oder gerade in diesem Faden:


    "Es besteht kein Zweifel mehr dass wir nun auch noch eine Guthabenkrise
    kriegen (genau genommen schon haben), die exakt dieselbe Dimension hat
    wie die bereits erwähnte Schuldenkrise."


    "...hat jemand an irgendeiner Stelle schon einmal das Wort Guthabenkrise
    wahrgenommen? Aus gutem Grunde nicht, denn die Betroffenen der
    Guthabenkrise hüllen sich regelmäßig in eisernes Schweigen, anders als
    die Jammerlappen von nebenan wegen ihrer Schuldenkrise.
    "


    "Wir hatten die seltsame Gelegenheit uns mit einem Vertreter der „Anonymen Billionäre“ zu diesem Thema austauschen zu können und gewannen dabei frappierende Erkenntnisse,..."


    So ist das eben im Schuld-Geld-System! Wo Soll ist, da steht Haben gegenüber. Der lustige Artikel mag verschwörerisch links angehaucht sein, es stecken einige Körner an Wahrheit darinnen. Was kann aber nun der gemeine Gold-Bug daraus lernen? Ganz einfach:


    Die Teilnehmer der Guthaben-Fraktion bekommen angesichts des Schuld-Geld-Systems-Zerfalls enormen Druck! Guthaben-Sicherungsdruck, sozusagen. Dreimal raten, wohin der sich wohl entladen sollte....


    Schöne Grüße

    ....es wird überhaupt zu viel geschrieben und gemutmaßt, viel zu viele Konjunktive auch hier.....

    Die Konjunktive im aktuellen Krisenverlauf lassen nur noch zwei (2) Möglichkeiten offen:


    1. Wenn die Regeln zwingenderweise gebrochen werden, dann wird völlig ungedecktes Staatpapiergeld ohne jede Deckung in Umlauf gebracht. Der Geldtheoretiker mag dieses schlechte Geld beschönigend als "Nettogeld" bezeichnen, die Bezeichnung "legales Falschgeld" träfe es besser. Die Anfänge auf diesem Wege erleben wir gerade. Während das weltweite Staatspapiergeld bisher mit zukünftigen Leistungsversprechen (Schulden) unterlegt wurde, endet diese Deckung in genau jenem Moment, wo die Marktteilnehmer an diesem Leistungsversprechen zweifeln und die Deckungspapiere (Anleihen) nicht mehr akzeptieren. Der Ausweg ist im aktuellen Moment das Aufblähen der weltweiten Zentralbankbilanzen, die sich mit den Nicht-Marktfähigen-Systemrelevanten-Staatlichen-Deckungspapieren vollsaugen. Wird dieser Prozeß fortgeführt baut sich Inflation auf. Diese Entwicklung wird sich naturgegebenerweise, ähnlich einer Exponentialfunktion, anfangs recht langsam auf die Verbraucherpreise auswirken, sich mit steigender Staatspapiergeld-Umlaufgeschwindigkeit jedoch brachial entwickeln.


    Die Edelmetalle werden im Groben dieser Inflationskurve folgen und am Ende, nicht mehr mit Papier zu bezahlen sein.


    2. Wenn die Zentralbanken samt den politisch Handelnden versagen, dann meinen einige Theoretiker doch tatsächlich, es drohe etwa Deflation. Diese Theoretiker vergessen dabei, daß eine Deflation im Schuldgeldstandard systemisch tödlich wirkt. Dementsprechend gibt es dafür auch kein empirisches Beispiel. Die japanische Dauer-Rezession ist definitiv keine Deflation und lokal sowie auschließlich, nur durch enorme Handelsbilanzüberschüsse bisher ohne schweren inflationärem Regelbruch, überhaupt durchhaltbar. Deflation bedeutet einfach das Ende einer Kredit- oder Hebelexpansion. Der historisch letzte Fall im getunten Goldstandard Anfang der Dreißiger. Der Kredithebel fiel damals, beim letzten Male schon recht schmerzhaft, auf den Deckungsstock zurück. Würde im heutigem weltweiten Schuld-Staatspapier-Standard diese Situation eintreten, dann würden ohne dem Fangnetz einer Deckung, alle wesentlichen weltweiten Kontrakte innert Stunden, default. Staatspapiergeld wäre auf einen Schlag, rein gar nichts mehr Wert. In Fachkreisen wird jenes Szenario als "Game-Over" bezeichnet, imho wiederum beschönigend. Denn eine Katastrophe biblischen Ausmaßes stünde den Menschen, unerwartet und plötzlich ins Haus. Strom, Wasser und Medien wären abgeschaltet. Lokale Notprogamme müßten Schlimmeres verhüten.

    Edelmetalle wären sofort, nicht mehr mit Papier zu bezahlen.


    Meine bescheidene Meinung zum "Konjunktiv"....


    Schöne Grüße