Beiträge von Bürgerrechtler

    http://news.goldseek.com/SpeculativeInvestor/1329235200.php


    Zumindest dessen Überschrift. Denn darin wird der geneigte Leser noch einmal explizit darob aufgeklärt, das Geldinflation nicht mit Preisinflation zu verwechseln ist. Letztere baut sich bekanntlich nach Ersterer recht langsam auf. Steigende Preise folgen den emittierten Geldmengen durchaus mit erheblicher Verzögerung. Über diese unbestrittene Tatsache sind sich die Jünger Keynes mit den Österreichern, wie auch mit den Debitisten, durchaus einig.


    Schöne Grüße

    Die große Preisfrage, bei der folgenden Preisinflation ist natürlich:


    Welche Preise, wie hoch und in welchen Zeiräumen?


    Die Beantwortung dieser Fragen beginnt im Folgenden nur leider bereits mit den nächsten:


    Wann fließen diese Geldmengen in welcher Höhe aus dem Finanzsektor in was für Realwirschaften? Wird daraus noch einmal eine letzte große Base geblasen oder wird es viele davon geben? Oder wird sich bei weiter schwelender Krise auch noch die Geldumlaufgeschwindigkeit erhöhen und damit der klassische Crack-Up-Boom ausgelöst? Implodiert das System vielleicht doch noch vorher?


    Fragen über Fragen. Falls sich die letzte nicht bejahen läßt, sollte allerdings feststehen, daß ein größerer Teil dieser frischen Geldmengen, tatsächlich Sicherheit suchen wird. Anders als in der jüngeren Vergangenheit, dürften dabei Edelmetalle in ihrer Bedeutung als Investment, wohl einen spürbar höheren Anteil erwarten.


    Wie Steve Saville imho korrekt bemerkt, werden verzweifelte Zentralbanker die ungenauesten Antworten wissen. Deren Weltbild dürfte in diesen Zeiten sowieso global zusammenbrechen.


    Schöne Grüße

    Peter, einfach herrlich was Du hier ausgegraben hast. Das ging mir bisher völlig durch die Lappen. Der Spiegel-Kommentar ist dazu freilich das Sahnehäubchen zur Aktion. Alles voller Radikale, das deutsche Volk. Die wollen laut Rankingliste in erster Linie die integrationsunwillgen Zuwanderer ausschaffen, legal kiffen, Knarren anschaffen und Echtgeld!


    Die Leute haben doch völlig Recht damit!


    Aber ob die Kanzlerin mit ihrem Fachrat das jemals verstehen wird?


    Schöne Grüße

    woernie


    Du gehst davon aus, dass die Dividenden "verfrühstückt" wurden. Es ist anzunehmen, dass die Fortune-Rechenkünstler ein 100%iges Re-Investment berücksichtigt haben.

    Betrachtet man Gold als Geld, so ist doch überhaupt kein Argument darin zu finden, dieses in ein Publikum-Investment, unter herrschendem Papiergeldstandard zu geben. Das Ergebnis, jeder historische Betrachtung ist derartig eindeutig, da helfen in grauer Theorie, hochverzinste und reinvestierte Dividenden wenig.


    Schöne Grüße

    Gold HAT den Dow/Dax/S&P um Längen geschlagen. Und Fortune HAT sich gewaltig verrechnet. Ob man nun die klassische Ratio oder den DGF-Ansatz zum Beweis hernimmt.

    wollte ich mit meiner Rede an der Qualität der Aufklärungsarbeit von Woernie und Dir herumkritteln. Nochmals meinen Respekt und Dank dafür. Ganz im Gegenteil:

    Anstelle einer Währung, echtes Geld zum vergleichenden Maßstab für Preisentwicklungen, gerade bei Aktien und deren Indizies zu wählen, ja dies eröffnet freilich, tatsächlich neue Horizonte.

    Diese Ansage möchte ich ausschließlich, als weiterführend verstanden wissen. Denn die Bewertung von Dingen, nicht nur Aktienindizies, in Gold, gibt ein wesentlich klareres Bild, sowohl über Preisentwicklungen, als auch wirtschaftshistorische Betrachtungen betreffend. Wenn die Menschen verstehen würden, daß immer nur Gold das wirkliche Geld gewesen ist, hätten wir bei Preisbetrachtungen Ergebnisse, die augenöffnend sein sollten. In folgenden Beispielen bezeichne ich eine Goldunze als "Taler" und nehme mir die Freiheit geringer Rundungen:


    monatliches Durchschnittshaushaltseinkommen in DE:


    1965 ca. 6,5 Taler/2011 ca. 2 Taler (Lustigerweise damals sogar bei meist lediglich Einem Einkommensbezieher pro Haushalt)


    Durchschnittliche Monatsmiete:


    1965 ca. 1 Taler/2011 ca. halber Taler (Das Immobiliengeschäft ist auf diese Weise rückbetrachtet, wohl doch nicht der Bringer)


    Durchschnittsauto (Käfer/Golf):


    1965 ca. 28 Taler/2011 ca. 13 Taler (Schau an, von wegen teure Autos)


    Also enorm gesunkene Reallöhne im Staatspapiergeldstandard, ein durchschnittlicher Haushalt mußte 1965, 15-20 % zum Wohnen aufwenden, heute ist es ein ganzes Viertel. Mit knappen Fünf Haushaltseinkommen gab es vor 50 Jahren ein Auto, aktuell sind etwas mehr als 6 komplette, durchschnittliche und monatliche Haushaltseinkommen, für den Erwerb aufzuwenden.


    Unter dem Golde ging es früher definitiv ehrlicher und vor Allem, sozial prosperierender zu.


    Zur Berechnung benutzte Quellen:
    http://www.hifi-studio.de/hifi…iker/preisentwicklung.htm
    http://de.statista.com/themen/293/durchschnittseinkommen/
    http://www.volkswagen.de/de/models/golf/CC5.html


    Lediglich die aktuelle Durchschnittsmonatsmiete eines Haushalts habe ich völlig frei mit 600-700 Euro beziffert.


    Schöne Grüße

    für die Aufdeckung dieser billigen Performance-Propagandalüge und der Wahrheitsverbreitung. Unabhängig davon, wie geschickt andere Index-Vergleiche, beispielsweise mit willkürlich gewählten Zeiträumen spielen, dieser Vergleich muß von Hause aus hinken. Mit dem Aufkommen von Indexfonds in der jüngsten Vergangenheit, war schließlich die Unfähigkeit fast aller Fondmanager, ihren jeweiligen Index auch tatsächlich zu schlagen, in aller Munde.


    Nicht zuletzt bestand der Index 1965 aus völlig anderen Werten, mit völlig unterschiedlichen Gewichtungen als heute. Ein physisch erworbener Edelmetallbasket wird nach 50 Jahren, garantiert noch immer aus denselben Inhalten bestehen. Eventuell wäre lediglich der Silberanteil etwas angelaufen.


    Der Gold versus Aktienindex Performance-Vergleich, wie ich meine, ein grundsätzlich außerordentlich theoretisches Konstrukt. Sachlich wesentlich interessanter erscheint mir dagegen dieser Denk- bzw. vergleichende Ansatz:


    http://www.dasgelbeforum.de.or…egory=0&order=last_answer


    Anstelle einer Währung, echtes Geld zum vergleichenden Maßstab für Preisentwicklungen, gerade bei Aktien und deren Indizies zu wählen, ja dies eröffnet freilich, tatsächlich neue Horizonte.


    Im Übrigen macht sich Rolf Nef aktuell und ebenfalls über Warren Buffet lustig:


    http://www.silbernews.com/inde…ber?showall=1&limitstart=


    "A Propos Blase: Warren Buffet beschreibt in einem Artikel
    (http://www.finews.ch/news/fina…-einer-blase-zu-tun-haben)
    wie Gold in einer Blase sein soll. Man könnte mit allem Gold der Welt
    das gesamte US-Agrarland aufkaufen und das werfe einen Ertrag ab von
    sage und schreibe 200 Mia $US. Das reicht nicht einmal um die Zinsen der
    US-Staatsschuld zu bezahlen. Zudem sind wie Drittel des Goldes in nicht
    flüssiger Form, nämlich im Schmuck. Der arme muss in die alten Tage
    noch für die Propaganda hinhalten. Was nützt ihn sein Reichtum, nicht
    mal sagen kann er was er will. Oder glaubt der etwa seiner
    Argumentation?"


    Ein insgesamt aufschlußreicher Artikel mit begründeten Preiszielen $ 10.000 beim Golde und $ 900 für das Silberne.


    Schöne Grüße

    Gibt es also noch etwas sichereres als EM?

    Dich selbst. Deine Arbeits- und Schaffenskraft, Deine Gesundheit und Intelligenz. Es ist sowieso die Basis Deiner Existenz. Wenn Dir der Zugang zu einem ordentlich dotiertem Arbeiter- oder Angestelltendasein, beispielsweise aufgrund mangelnder Abschlüsse fehlt, könnte eine kleine Selbständigkeit eine hübsche Lösung sein. Dafür solltest Du imho Kredit aufnehmen. Ob Du Bio-Eier auf einem gut frequentiertem Wochenmarkt vertickst oder eine Imbißbude an einem verkehrsgünstigem Punkte betreibst, eine solide, langfristig nachhaltige Einkommensbasis sollte meiner bescheidenen Meinung nach, immer die Grundlage für Investmententscheidungen eventueller Überschüsse sein.


    Schöne Grüße

    Ich bin immer noch tiefbewegt. Ich hatte heute mit einem italienischem Geschäftspartner ein längeres Gespräch. Dessen Geschäftsmodell ist derartig spezialisiert, daß er sich nachfragetechnisch, über die eigene Firma kaum Gedanken machen müßte. Die Existenz des Euros bescherte ihm sachbezogen, erheblich größeren Gewinn. Im Lira-Falle wären dessen persönliche Einnahmen, im realen Umtauschwert wesentlich geringer als heute.


    Dennoch fluchte er auf dieses dämliche Zwangskorsett der hochgelobten Einheitswährung. Auf die Maden im Speck der EU-Verwaltung. Auf die Politiker, welche das Miteinander zerstören.



    Schöne Grüße

    Ich meine eher ... das man das Gold niemanden mehr in dieser "EU" wegzunehmen braucht, sie haben ihr Ziel doch schon längst erreicht.

    http://www.zeitenschrift.com/m…4-goldverschwoerung.ihtml


    "Mit dem Beitritt zum IWF wurde der Schweizer Franken
    als letzte Währung von der Golddeckung gelöst. "Die
    Schäden für das Land sind zwar noch nicht offensichtlich",
    schreibt Ferdinand Lips, "aber der IWF hat in anderen
    Ländern eine Verwüstungsschneise in die Volkswirtschaften
    gehauen, wie die B-52-Bomber auf den Kriegsschauplätzen.
    Auf jeden Fall ist die Schweiz nicht frei, ihre Währungs-
    und Finanzpolitik unter Gemeinwohlaspekten selbst
    zu gestalten."
    "


    Schöne Grüße

    das System gibt es schon seit 300 Jahren.

    hatten doch die weltweit relevanten Währungen bis mindestens anno 1914 einen klaren Goldbezug. Die ersten Zentralbankvorläufer, beispielsweise die Bank of England, leiteten natürlich das heutige Unwesen ein:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Bank_of_England


    Ansonsten galt:


    Gold war Geld, Geld war Gold, Geld war frei! Mit dem klarem Sachwertbezug eben und im Wesen, entstaatlicht!


    Schöne Grüße

    Hmmm... nur Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel - insbesondere Münzen (einziges echtes reines staatliches Geld)


    Aber Giralgeld ist kein gesetzliches Zahlungsmittel - was die größte Masse >90% ausmacht


    Und nun? Willst du Münzen verbieten lassen?

    Es ging in meinem Vorbeitrag um die Verstaatlichung, von mir aus auch "Verzentralbankung" , des vormals ( bis etwa 1914) im Wesentlichen freien Geldes. Aus dieser Saat entstand unser weltweites, nunmehr ausschließlich schuldgedecktes Staatspapiergeld. Die Tatsache, daß im Regelfalle die jeweilige Zentralbank formell "staatsunabhängig" emittiert, ändert an diesem aktuellen Charakter, der Staatspapiergeldwitschaft wenig.


    Deflation 1929 & Japan Deflation entstand doch aufgrund von "aufgepushten" Real-Werten, die dann nichts weiter als Luftnummern waren.

    Jawoll, nur konnten die Geldmengen auf einen Deckungsstock zurückfallen. Ein quasi unbegrenztes Hochbuchen war damals ebenso unmöglich, wie auch der damalige Echtgeldstandard, die Schrumpfung damaliger Kreditexpansion erforderte und eben auch ermöglichte.


    .... werden Schulden noch "schwerer" - sieht man am Verhältnis BIP <> Schulden


    Dramatisch angestiegen die letzten 10 Jahre.

    Sicher. Insbesondere dann, wenn die notwendigerweise geschöpften Geldmengen nicht mehr in der Realwirtschaft landen. Also immer dann, wenn die reale Wirtschaftsleistung, dem Geldmengenwachstum hinterherhinkt. Womit wir wieder beim aktuellem Problem, den aktuell fehlenden potenten Nachschuldnern, angekommen wären.


    Schöne Grüße

    Aber inflationären Druck? Woher soll der kommen? Sicher nicht vom Gelddrucken

    Inflation ist ursächlich immer Geldmengenausweitung! Steigende, was auch immer für Preise, bekanntlich die Folge und eine Erscheinung, die sich grundsätzlich langsam aufbaut!


    Das Gelddrucken nicht zu Inflation führen muss hat Japan bewiesen.

    Japan hat historisch am schnellsten aufgeschuldet, dies jedoch clevererweise im industriellem Sektor getan. Deutschland war historisch in ähnlichen Stuationen handlungsfähig. Der Grund liegt schlichtweg in der jeweiligen außerordentlichen und positiven Handelsbilanz. Japan ist diesbezüglich, ähnlich Deutschland allerdings eine völlige Ausnahmeerscheinung auf unserer kleinen Welt. Mit derartigen Handelsüberschüssen lassen sich freilich volkswirtschaftliche Phantasien ausleben und durchführen.

    Defakto verschwindet damit Geld = Schulden,

    Dann zeige mir die Kontraktion in der Geldbasis Japans. Den Chart wirst Du nicht finden. Und noch einmal, die Besonderheiten der lokalen Situation führten über den weltweiten Carry-Trade durchaus zu steigenden Preisen, nur nicht in Japan. Bekanntlich haben die Japaner nicht ihre Lokführer reich gemacht, noch Eigenheime mit Zweitpool errichtet.


    Schöne Grüße

    Das Würstchen ist durch, politisch, wirtschaftlich...eigentlich komplett und umfassend.

    und meine weiterhin, für des Bundeswürstchens langfristig gute Gesundheit, wäre es vermutlich besser, die Bundesschnullerbacke würde nicht nur zurücktreten, sondern zusätzlich auswandern. Es ist tatsächlich nur ein wirklich gutgemeinter Hinweis, sowegen dem Volkszorn in einigen Jahren.


    Schöne Grüße

    Das aktuelle Geld ist zu >90% von Banken durch Kreditvergabe entstanden


    also das Gegenteil von Staatsgeld

    Die aktuellen Geldmengen müssen zum Systemerhalt hochgebucht werden. Nur und ausschließlich, gegen Zins emittiertes Staatspapiergeld erfordert und ermöglicht dieses Pyramidenspiel. Es ist dessen Basis. Reines Bankpapiergeld wäre kein Erfolgsmodell gewesen, zumindest nicht für einige zarte Jahrzehnte und schon gar nicht über Ländergrenzen hinweg. Ausschließlich Gesetzliches-Zahlungs-Mittel konnte als Basis dieses Weltgeldbetrugs dienen. Ein Weltgeldbetrug, der freilich aufgrund inhärenter Wachstumszwänge, sowohl den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt, als auch die Ressourcenausbeutung unglaublich befeuert hat. Jetzt reißt die Kette und der System-Absturz steht vor der Türe. Du meinst historisch vergleichbare deflationäre Ereignisse ließen sich damit vergleichen. Ich meine, dies ist, mangels Deckungsstock in einem reinem Kontraktsystem voller zukünftiger Leistungsversprechen, nicht ansatzweise möglich. Während sich stattdessen im aktuellem Staatspapiergeldsystem eine hervorragende Möglichkeit zur Verwässerung findet. Daher folgere ich:


    Weltweite Staatspapiergeldinflation bis zur offiziell erkannten Reformnotwendigkeit


    oder

    Unkontrollierter Zusammenbruch, bei sofortiger Wertlosigkeit jeden Staatspapiergeldes!


    Schöne Grüße

    Wo steht das ?


    Deine Frage ist berechtigt und keinesfalls mit einer klaren und einfachen Quellenangabe zu beantworten, bzw. meine These zu belegen. Schließlich alles "Over the Counter". Allerdings ist dies nicht meine Behauptung sondern allgemeine Marktmeinung, offensichtlich seriöser Teilnehmer. Nicht nur in der "Sinclair" Quelle findest Du den Hinweis auf die großen CDS-Emittenten GS, JP Morgan und der Deutschen Bank. Es sollte im Übrigen kein Zufall sein, daß Joe Ackermann gestern nach Griechenland flog. Es ist auch nicht der wirklich springende Punkt im Geschehen. Die Sauerei besteht im Rechtsbruch:


    Irgendwelche Helden, mit weißen Hemden und Paste im Haar meinten, mit ihren leckeren OTC-Derivaten den Free-Lunch erfunden zu haben. Die Kreditversicherungen wurden weltweit verkauft und die Inhaber wähnten sich Sicher. Was bei den CDO´s andersherum und genauso unerwartet lief, droht nun bei den CDS schlagend zu werden. Der nicht erwartete Fall tritt nun ein, die Pleite steht vor der Haustüre. Um bei dem Beispiel der Versicherung zu bleiben, allerdings mit einem großem Unterschied:


    Wir nehmen bitte eine Feuerversicherung an, in einem Gebiet mit außerordentlich feuchtem Mischwald. Die Häuser darin sind klein, alle in Standardgröße, eventuelle Blitze können nur in den wesentlich höheren, aber nassen Bäumen, vergleichsweise wirkungslos einschlagen. Niemand unter den Bewohnern denkt eigentlich an eine Feuerversicherung, die Umstände stehen entgegen. Ein pfiffiges Weißhemd denkt sich freilich, die normale Feuerversicherung ist den Leuten nur zu teuer, da es dort von Hause aus nie brennen wird, kann ich das doch für eine absolut niedrige Prämie anbieten. Geile Idee, sagt sich der einzelne Hausbewohner, meine normale Hausversicherung wollte richtig Kohle sehen, der neue Anbieter will nur ganze 10 EUR p.a. . Das Weißhemd ist über die Resonanz seines Produkts begeistert. Die Masse der Hausbewohner zahlt ihm Millionen ohne Risiko. Nun kommt ihm allerdings die Scheidung von seiner Ex-Frau in die Quere. Unser Held braucht noch mehr Geld. Kein Problem, denn aufgrund der risikolosen Risikopapierverteilung, so meint unser Held, kann ich eigentlich unbegrenzt emittieren. So kömmt es schließlich, daß sich der Hausbesitzer wiederum sagt, "bei 10 Eurionen für ein Haus das Jahr, könnte ich eigentlich doch Fünfe versichern, obwohl ich nur Eines besitze." In den Versicherungsbedingungen ist schließlich stets von einem Standardhaus pro Police die Rede und niemand verbietet mir den Policenzukauf. Aufgrund der emittierten Menge sinkt nun sogar der einzelne Policenpreis. Die Standardhausbesitzer handeln daher, sogar untereinander damit. Aber das Unerwartete passiert, der Wald trocknet aus, Holz und Häuser brennen lichterloh.


    Die Situation und Sinclairs Vermutung:


    "Die Häuser und der Wald sind zwar abgebrannt, aber die Grundstücke sind fruchtbar noch. Es gibt auch noch verkohlte Balken, aus denen sich etwas Neues zimmern ließe" Kein Grund zum Zahlen!"


    Rechtskonform:


    "Okay, Ihr seid einem Schwindler aufgesessen. Wir als Staat haben das betrügerische Konstrukt übernommen. Wegen Systemrelevanz, sonst würde es kein Obdach geben. Die Besitzer der Betrugsfirma sind enteignet. Nachdem sich die Rechtsansprüche der Abgebrannten erledigt haben, liquidieren wir den Rest."



    Schöne Grüße