Beiträge von trophy

    Ist ja auch kein Problem seine Uhr zu tragen, sich an ihr zu erfreuen und dann wenn es nötig werden sollte zum Service zu geben.
    Nur zu glauben, diese Politur würde man nicht sehen und man könnte die Uhr nach dem Service als ungetragen oder neuwertig verkaufen, ist eine Illusion.

    Ja, korrekt. Ist leider so. Wäre schön wenn man ein Uhrengehäuse immer und immer wieder ohne Materialabtrag auf neu polieren könnte... ;(

    Ich möchte einige Stücke meiner Buffalos 1 Unzer verkaufen. Jahrgang 2006 bis 2009. Finde leider nur Preise für den 2006er. Beim Jahrgang 2007, 08 und 09 stehe ich im Dunkeln. Wie hoch werden die so im Schnitt gehandelt?

    Ich lese hier immer, von Werterhalt bei getragenen Uhren...
    Das schliesst sich von vornherein aus.
    Wenn man daran denkt, sich eine Rolex zu kaufen, dann müssen sie unbedingt ungetragen bleiben und auch keine Aufkleber oder Schutzfolien entfernt werden.
    Auch sämtliche Papiere sowie die Box gehören dazu.
    Und dann ist es durchaus eine Wertanlage.

    Tommy, Danke für Deine Aufklärung das Rolex keine ETA Werke verbaut. Wollte das auch schon ansprechen. In einem Punkt muß ich aber Veto einlegen. Also eine getragene Rolex kann genauso zum Werterhalt beitragen wie eine neue verklebte Safeuhr. Der Unterschied ist nur das durch Tragespuren erst einmal ein gewisser Abschlag eingerechnet werden muß. Je nach Grad der Tragespuren hat das natürlich Einfluß auf den Preis. Das heißt es dauert unter Umständen einfach nur ein 1-2 Preiserhöhungen länger, je nach Grad der Tragespuren, bis man zu der Safeuhr aufschließen kann. Das ist im RLX Sales Bereich übrigens schön zu beobachten.


    http://www.rlx-sales.com/de/

    Überteuert ist immer so relativ. Ich orientiere mich immer am günstigsten Gold.de Preis und machen dann noch einen kleinen Abschlag. Dann kommt aber immer wieder irgendeiner aus der Ecke und schreit zu teuer! Ich habs billiger gesehen beim Michel um die Ecke... Ich kann es nachvollziehen das niemand unter Preis verkaufen möchte.

    Wertanlage im Sinne von Geldvermehrung? Ehr nicht. Werterhalt eindeutig ja. Vermutlich hat man die Uhr über viele viele Jahre, incl. freude daran. Spekulieren im eigentlichen Sinn würde ich damit allerdings nicht, auch wenn ich heute für ein vergleichbares Stück knapp das doppete bezahlen müsste.

    Und genau darum geht es mir. Zumindest um den Werterhalt. So wie man hoffentlich weiterhin mit EM Vermögen "konservieren" kann und vor dem Staat und Inflation entziehen kann. Bald müssen wir der Bank Zinsen zahlen damit unser Geld auf dem Konto jedes Jahr für Jahr verfallen darf. Vom Worst Case Währungsreform gar nicht erst zu sprechen. Wenn ein Globo kommt, oder wie auch immer die Währung heißen wird - die Uhr wird noch da sein und vermutlich 1:1 in der neuen Währung gehandelt. Ich kenne kaum andere Sachwerte die wohlgemerkt beim täglichen Gebrauch seinen Gegenwert über viele Jahre und Jahrzehnte behalten. Evtl. noch Oldtimer und Co. Wenn man all diese Fakten berücksichtigt kann es doch nicht schaden, neben beispielsweise 50K Euro in EM auch 1-2 Stahluhren sein eigen zu nennen. Wie war das alte Motto? "Gold gab ich für Stahl" :D Vorausgesetzt man hat das richtige Modell (aber hier wurden schon viele Tipps gegeben) sehe ich nur 2 Nachteile bei Uhren gegenüber EM. 1. Regelmäßige Revisionen kosten Geld. Bei normalem Gebrauch kann aber eine Submariner locker 10-15 Jahre laufen ohne den Uhrmacher sehen zu müssen. 2. Bei Uhren die man trägt und zu Hause hat ist das Diebstahlrisiko doch höher als bei EM, es sei denn man lagert die Uhren auch bei der Bank im Schließfach. Wenn man die Uhr wechseln will kann die Rennerei dorthin aber ganz schön nerven.


    Ein anderer Gedankengang meinerseits in Bezug auf Diversifikation bei Sachwerten. Beide Assets (Beispiel Rolex und EM) stehen für Werterhalt. Während EM sich eher in düsteren und unsicheren Zeiten wie die letzten 10 Jahre prima entwickelt haben, steht die Chance nicht schlecht das sich die diskutierten Uhren bei guten und sicheren wirtschaftlichen Bedingungen weiterhin exzellent entwickeln werden, wobei EM eher stagnieren könnte. Man hätte dann einen kleinen "Sachwerthedge" für sein EM in guten Zeiten. Persönlich sehne ich mich nämlich nach stabilen und guten Wirtschaftsbedingungen. Es gibt Zeitgenossen die freuen sich auf QE3 oder neuen Rettungsschirmen nur weil das EM an Wert gewinnt. Denen ist weniger bewußt was es heißt wenn es mal richtig kracht. Für mich ist und bleibt EM die Feuerversicherung und als Notgroschen in extrem schlechten Zeiten...

    Danke Moby,


    mir geht es weniger um den "schnellen Reibach" in Deinem Beispiel mit der Daytona. Eher wie mit Edelmetall, also kaufen und langfristig liegen lassen bzw. tragen ;)
    Auch gehe ich in dem Thema weniger auf den von Dir genannten Vintage Bereich, also alte Uhren die immer mehr vom Markt verschwinden. Hier muß man sich schon ziemlich in die Materie einlesen und vor allem das richtige Modell zum richtigen Preis finden. Das ist nicht leicht und wird von Tag zu Tag schwerer. Viele alte Uhren wurden schon zu Tode poliert und sehen aus wie ein NimmZwei Bonbon...



    Aktuelle Stahlmodelle die heute beim Händler in der Auslage liegen können in der Tat eine lohnenswerte Anlage sein. Selbst wenn die Uhr getragen wird, partizipiert man automatisch an der Wertsteigerung durch die laufenden Preiserhöhungen seitens Rolex und der damit verbundenen Inflation. Ich wage zu behaupten: Kaufe heute eine aktuelle Stahl Submariner und trage sie. Nach der übernächsten Preiserhöhung in 2-3 Jahren wird man im Plus sein unter Berücksichtigung der normalen Gebrauchsspuren sowie dem Abschlag der bei einem evtl. Verkauf/Inzahlungnahme anfallen würde. Statt eines Verkaufs wird jedoch weitergetragen und im Endeffekt Geld gemacht 8)


    Box und Papiere sollten auf jeden Fall vorhanden sein. Nachweise von Revisionen ebenso.


    trophy

    Hauptanstoß für den Thread war für mich dieser interessante Bericht im Ersten - Ratgeber Geld:


    http://mediathek.daserste.de/s…s-geldanlage-?buchstabe=R



    Wenn würde ich auch eher in Richtung Stahluhren tendieren, der Thread bei Gold/Weißgoldmodellen ist in der Tat sehr hoch. Übrigens als Antwort zu einem Post hier. Gerade Rolex Uhren unterliegen keiner radikalen Veränderung und bei der Modellpflege geht es meist sehr moderat zu. Gerade weil sie seit Jahrzehnten begehrt sind werden hier keine Experimente von den Schweizern unternommen. Siehe z.B. eine Submariner im Jahre 1960 und heute 50 Jahre später. Das diese Marke einem Trend unterliegt kann man nicht sagen. Da verhält es sich fast wie mit der guten alten Nivea Creme ;)

    Hat schon mal jemand darüber nachgedacht neben Gold und Silber in Automatikuhren wie Rolex und Co. zu investieren? Ich meine als reine Ergänzung zu seiner Sachwertanlage EM und Immo.
    Klumpenrisiko gilt es zu vermeiden habe ich mal gelernt.


    1) So eine Rolex hat den Vorteil man trägt Sie direkt und erfreut sich jeden Tag an ihrem Anblick. Zeitmesser und Schmuckstück in einem. EM liegt (leider) nur im dunklen Keller
    2) Die letzten Jahre brachten eine sehr gute Performance mit rund 10% p.a. Preissteigerungen seitens Rolex z.B. Klar, die Frage ist wie lange geht das weiter, die Frage stelle ich mir bei Gold aber auch. Jedenfalls muß man lange nach Sachwertalternativen suchen die so eine Preissteigerung generiert haben
    3) Eine Uhr ist ein Sachwert und keine Nullen auf dem Girokonto genau wie Gold und Silber - Uhren bringen zwar keine Zinsen und man kann sie nicht essen - Gold auch nicht ;)
    4) Bei einer großen Krise kann ich mir vorstellen das sich auch solche Gegenstände wie bekannte Uhrenmarken als Tauschmittel neben AG/Au eignen. Man sagt eine Rolex stellt eine eigene Währung auf der ganzen Welt dar.


    Wichtig ist natürlich die richtige Marke auszusuchen. Hier eignen sich besonders Rolex und Patek Philippe. Bei anderen Marken wäre ich vorsichtig.


    Ich kann mir jedenfalls vorstellen anstatt 5 Krügerrands auch mal eine Submariner Stahluhr in den Safe zu legen und abzuwarten. Man sollte schon längerfristig denken aber das wäre bei EM auch der Fall. Die Preisschwankung bei Uhren ist auf jeden Fall nach unten extrem abgesichert. Silber von 50 Dollar auf 25 Dollar haben wir erlebt und ist fast schon normal. Eine ungetragene Submariner steigt im Endeffekt langsam aber sicher nur nach oben. Wie gesagt ich will nicht für Automatikuhren im Goldseitenforum missionieren sondern nur einen Denkanstoß für Alternativinvestments im Bereich Sachwertanlage geben.

    Die Frage betreffend Preis ist aber nicht wie viele Schornsteine oder welche Heizung verbaut ist sondern schlicht und einfach: Die Lage! Schönen Sonntag! [smilie_blume]

    Herzlichen Dank an Magick für die angenehme und unproblematische Abwicklung. Sehr gerne wieder [smilie_blume]

    Ich sehe die Dinge immer auch von der Seite:


    Wäre Silber zu teuer bei 120 Dollar? Meiner Meinung Nein, für 31 Gramm Gold werden 1.300 Euro hingelegt. Da wären 100 Euro für die gleiche Menge Silber, das Material was es mengenmäßig weniger auf dieser Erde gibt immer noch ein Schnäppchenpreis. Auf ebay eine Unze Kookaburra wäre gefühlt 100 Euro nicht zu teuer finde ich. Obwohl, für diejenigen die noch kein Silber haben schon ;)


    Mich stört nur immer das Silber keine wirkliche Eigendynamik generieren kann. Eine richtige Abkopplung vom Goldpreis wird es wohl leider nie geben.