Beiträge von Eulenspiegel

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    Original von HIghtekki
    eine bemerkung ist nicht wirklich falsch. nämlich dass aktien auf ganz lange sicht besser performen als gold. wenn man z.b. den s&p500 seit 1800 mit gold vergleicht so hat dieser besser performt. liegt u.a. daran, dass 200 jahre viel zeit sind wo unternehmen wachsen können.


    Dieser Aussage liegt die Annahme eines freien Marktes zu Grunde den es nie gab.
    Insofern ist es aberwitzig Aktienentwicklung und Goldpreis zu vergleichen.
    Ein Vergleich zwischen Geldmenge und DOW-Index käme der Realität da schon näher.


    Gruß
    Eulenspiegel


    Na, ahnungslos sind sie wohl nicht. Ahnungslose beschäftigen sich mit diesem Thema gar nicht.
    Eher versuchen sie das Völkchen bei der Stange zu halten, während sie selber in Gold investieren....................


    Grüße
    Eulenspiegel

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    Original von Mehlwurm
    Die FAZ hat sich wieder gemeldet:


    Im Grunde ist die aktuelle Situation völlig irrational


    Solange man sowas liest, sind wir noch weit von einer Blase entfernt. Im Übrigen konnte mir noch keiner erklären, warum der "Glaube an Gold" irrationaler sein soll als der "Glaube an das Papiergeldsystem".


    Man stelle sich die Frage: Wem nützt was?
    Diese Art von Artikeln werden proportional zunehmen wie das Vertrauen in Papier abnimmt.
    Verständlicherweise müssen jene Kreise dem Papier frönen, denn kaum einer wäre bereit eine Zeitung mit Gold zu bezahlen.


    Gruß
    Eulenspiegel

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    Original von martin1ws


    das habe ich mir auch so ungefähr vorgestellt... aber offensichtlich ist das falsch, wie Bernd Niquet hier beschreibt:
    http://www.finanztreff.de/ftre…4,sektion,kommentare.html


    Zu dem Spitzenrefinanzierungssatz (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/S…nanzierungsfazilit%C3%A4t ) können sich zugelassene Geschäftsbanken bei der Zentralbank kurzfristig benötigtes Geld durch Verpfändung von notenbankfähigen Sicherheiten (Wertpapieren) beschaffen.
    Notenbankfähige Sicherheiten sind laut Geschäftsbericht der Bundesbank 2006 (vgl. http://217.110.182.54/download…esberichte/2006gb_bbk.pdf , Seite 31) im Euroraum 2006 mit ca. 9000 Mrd. Euro vorhanden. Ich habe im Moment keine Quelle, wie viel die Geschäftsbanken davon zur Verfügung haben, aber selbst wenn es nur 10% wären, könnten sie sich zum Spitzenrefinanzierungssatz (ca. 1% höher als der Hauptrefinanzierungssatz) ein Mehrfaches an Liquidität im Vergleich zum Schnelltender beschaffen...


    Dem BoE Chef Mervin King wurde in der jetzigen Bankenkrise(Nothern Rock) vorgehalten keine weiteren Sicherheiten als es im Handel zw. Geschäftsbank und Notenbank vereinbart ist anzunehmen. Von ihm wurde verlangt die Sicherheiten auszuweiten auf Subrime Hypotheken.
    Er bedauerte dies alles nicht im Hintergrund geregelt haben zu können.


    Was muß noch an die Öffentlichkeit kommen um zu begreifen, daß es sich hier um ein Schneeballsystem handelt zu lasten Dritter.
    Es ist ohne Knall nicht reformierbar!


    Gruß
    Eulenspiegel

    Die Ansicht ein oder der Crash läuft in Form eines Kollaps ab, tritt m.E. so nicht ein. Wir haben es in einem System egal welcher Art immer mit einem langsam beginnenden Verfall zu tun, der sich naturgemäß beschleunigt. Auf die Mechanismen im Detail einzugehen würde den hier vorhandenen Rahmen sprengen.
    Ein gutes Beispiel liefert der Zusammenbruch des Sowjetimperiums, dessen Grundlage, die ideologische Motivation der Bevölkerung, sich seit 1945 zusehends verflüchtigte. Am Ende war kaum jemand bereit etwas zu "tragen" was das System hätte stützen können. So nahm der Niedergang seinen Lauf. Der Schluß sah dann so aus, daß alles erlahmte und einfach kraftlos in sich zusammenfiel.
    Nun zur westlichen Zivilisation. Hier finden wir die Motivation in der Ideologie des Geldes. Ob die Zinsen gesenkt oder angehoben werden spielt keine Rolle. Einzig der Antrieb der Bevölkerung ist der Garant für das funktionieren eines Systems. So wird die Dauer des heutigen Geldsystems und damit des Systems schlechthin bestimmt von der Bereitschaft sein Leben dem Geld unterzuordnen, d.h.: Geld als den alles gültigen Maßstab anzuerkennen.
    Ist dies in Gefahr und verliert zunehmend Energie, liegt der Umbruch, Zusammenbruch oder sonstige Formen der sozial-,wirtschaftlichen- und politischen Veränderungen vor uns.


    Grüße
    Eulenspiegel

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    Original von wolfowitz
    Welche Vorteile bringt die Globalisierung den Asiaten?
    Der Lebensstandard wächst stetig.
    Europa hochleben lassen und den Rest der Menschen verhungern lassen - das ist Deine propagierte Devise. Einfach abescheulich sowas.


    Ist Dir eigentlich bekannt, daß die Bevölkerung in China seit der Revolution verhindert war sich eben solchen Wohlstand aufzubauen den wir zur Zeit noch im Westen vorfinden?
    Glaubst Du allen ernstes, die chinesische Bevölkerung ist auf Menschen wie Dich angewiesen um ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen?
    China ist von solchen Geisteseinstellungen wie Du sie hier zu Markte trägst Jahrzehnte unterdrückt ausgebeutet in den Hunger getrieben und versklavt wurden.


    Verschone mich in Zukunft mit Deinem ...........................


    Gruß
    Eulenspiegel

    Kommt Zeit, kommt Rat.


    "Eine dritte Variante mit der sich die Deutschen ebenfalls rechtzeitig vertraut machen sollten, wurde nach Kriegsende in Belgien durchgespielt..........................Obwohl die Belgier eine weniger dramatische Geldmengeninflation erlebt hatten als die Deutschen und den Krieg sogar mit ausreichenden Gold und Devisenreserven beenden konnten, entschied sich Brüssel, den Geldüberhang abzuschöpfen, und zwar durch folgende Maßnahmen:


    1.Generell wurden fünf Prozent über eine Sondersteuer eingezogen, wobei es Freibeträge für Erwachsene und Kinder gab.
    2.Gewinne, die während des Krieges durch Zusammenarbeit mit den deutschen Besatzungsbehörden entstanden waren, wurden mit Hilfe einer hundertprozentigen Steuer ganz einkassiert.
    3.Die Steuer auf alle anderen Kriegsgewinne betrug bis zu 80 Prozent.
    4. Bankguthaben, die eine bestimmte Höhe überstiegen, wurden zu 40 bis 60 Prozent auf unbegrenzte Zeit blockiert, also eingefroren, konnten aber zu einem späteren Zeitpunkt vom Finanzministerium freigegeben werden."


    Aus: "Das geheime Wissen der Goldanleger"


    Soviel mal ganz kurz zur Phantasie derjenigen, die um nicht weniger als ihren Machterhalt ringen.



    Gruß
    Eulenspiegel

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    Original von wolfowitz
    Mit hundert unterschiedlichen Währungen kann Globalisierung auf Dauer nicht effektiv funktionieren !


    Für wen effektiv?


    Es gibt seit 2000 Jahren globalen Handel.
    Ein Worldmoney, wie von Dir gefordert, hätte noch katastrophalere Auswirkungen als es der Euro im Wirtschaftsgetriebe Europa´s hat.
    Deine Kenntnisse lassen sehr zu wünschen übrig, sonst würdest Du nicht wie ein pupertierender 15 jähriger Deine Revolutionstheorien in die Welt schrein.


    Möge der Schöpfer die Menschheit vor solchen Machthabern bewahren.



    Gruß
    Eulenspiegel

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    Original von wolfowitz


    Angst vor einem übermächtigen Staat, Paranoia und noch mehr Angst vor allem...mehr lese ich aus diesem Posting leider nicht!


    Angst?


    Erfahrung ist es, die Dir fehlt !


    Gruß
    Eulenspiegel

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    Original von wolfowitz
    Im Zuge der Globalisierung gehören überflüssige Berufe (durch Technik ersetzbare) wegrationalisiert.


    Das Wort "hirntod" bezog sich auf zahlreiche Erfahrungen "an der Kasse".


    Gutmenschentum und Stillstandsdenken auf höchster Ebene!


    Was bitte schön haben Deine Forderungen mit dem Geldsystem zu tun?
    Rationalisierung fand unter dem Goldstandard genauso statt, wie unter dem Papiergeld ohne Anker. Nur das mit dem Goldstandard die Regierenden in die Schranken gewiesen wurden - eben genau aus jenem Grund haben sie ihn abgeschafft um sich zügellos an ihrer Macht zu berauschen. Es gibt genügend Beispiele in der Historie.
    Deine Forderung nach "............staatlicher Gewalt" ist klar entgegenzusetzen: Kein Gewaltmonopol des Staates, denn es wird immer zur Unterdrückung der eigenen Bevölkerung eingesetzt - um im Totalitarismus zu enden.


    Gold ist Freiheit!


    Gruß
    Eulenspiegel

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    Original von wolfowitz


    Du weichst aus!


    Vielleicht befaßt Du Dich ja mal mit dem Thema: Geldfunktion im Wirtschaftskreislauf
    Nicht aber mit : Geldfunktion im Sinne von Machterhalt und Steuerung


    Vielleicht erkennst Du den gravierenden Unterschied!


    Gruß
    Eulenspiegel


    Veränderungsresistenz? Deiner Meinung nach soll das jetzige Papiergeldsystem in ein reines Bit und Byte Geld geändert werden. Zugegeben das wäre eine Veränderung. Eine Veränderung der Veränderung wegen zu fordern, ohne das Wirkungsprinzip verstanden zu haben, welches man zu verändern wünscht, grenzt an Idiotie.


    Gruß
    Eulenspiegel

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    Original von damokless


    Wieso sollte sich jemand beschweren, wenn die Preisanstiege bei Öl etc. durch einen fallenden Dollar zumindest abgeschwächt werden?


    Die Einkommen werden hier noch weiter sinken, so wie dies seit der Euroaufwertung von 0.83 zum Dollar geschieht, bei gleichzeitigen Preissteigerungen - extrem seit Einführung des Euros.
    Den Vorteil des günstigeren Auslandsurlaubs kann man vernachlässigen, zumal das Geld der hiesigen Volkswirtschaft auch noch entzogen wird.
    Die Preise in den USA sind und werden steigen, aber durch die Abwertung eben auch die Löhne. Siehe Inflation und Stagflation.


    Gruß
    Eulenspiegel

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    Original von thorgold


    Es wird nicht mehr lange dauern bis das die Preis-Inflation richtig in Fahrt kommen laesst. In Amiland wird sich einiges aendern...


    Die Frage ist nur, wie sicher man in Euroland noch ist. Der Euro ist leider bei weitem nicht unabhaengig vom Dollar wie man sich das vielleicht wuenschen wuerde.


    Den Preis dafür wird wohl Euroland und ganz speziell Deutschland dafür zahlen dürfen. Mit einem Euro zwischen 1.50 und 1.80 zum Dollar. Man wird sehen bis zu welchem Punkt die Bevölkerung hier bereit sein wird, dies hinzunehmen.


    Gruß
    Eulenspiegel

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    Original von nepton
    Ich wollte niemandem nahe treten, sondern nur darauf hinweisen, dass man sich eben recht umfangreich darüber informieren kann, was eine Bank mit den Kundengeldern macht.


    Wenn jemand sagt, ihm sei diese ganze Sache zu unsicher, weshalb er mit seinem Geld Anderes mache, dann ist es eben so.


    Wer aber sagt, man habe keine Ahnung was dieser Rachenschlund Bank überhaupt anstellt und wie er finanziell in der Welt steht, der sagt dies schlicht ohne es besser zu wissen.


    Grundsätzlich läßt sich folgendes sagen: Banken, und ich betone immer wieder auch der Staat, sind die Profiteure und Verursacher schleichender Inflation oder Entsparen der Vermögen durch Verringerung der Kaufkraft.
    Die Geschäftsbanken erhöhen über die permanente Kreditausweitung die Geldmenge, der Staat erhöht die Abgaben/Steuern und verringert über die Entwertung seine Staatschuld. Wer in dieser Situation sein Einkommen nach oben nicht anpassen kann sondern im Gegenteil sein Einkommen real nur schrumpfen sieht, so ist es gwünscht von Bank und Staat, bleibt auf der Strecke. Diese Art der Abschöpfung kann ruhig als Enteignung bezeichnet werden.


    Nämlich: Enteignung der Leistung !


    Dieses ist der übergeordnete Sinn von Banken und Verwaltungen jedweder Art.


    Gruß
    Eulenspiegel


    Es ist ein Vertrauensverlust der hier langsam aber beständig um sich greifen wird. Vertrauen ist ja die einzige Grundlage des Papiegeldsystems.
    Insofern ist der Kleinsparer ein Verbrecher, wenn er es dem System entzieht. Aus Sicht der Spieler(Staat und Banken) nur logisch.


    Gruß
    Eulenspiegel