"Im letzten Brief prognostizierte ich das Tief des Goldkurses zum 7. November.
Dieser Fibonacci-Börsentag deckt sich mit einem 21. Börsentag beim Dow-Jones-Index,
weshalb ich der Meinung war, auch dort würde sich ein Trenddrehertermin ergeben.
Aus heutiger Sicht entstand er aufgrund der Manipulation,
die aber immer wirkungsloser wird, beim Dow vier Börsentage später.
Dazu schrieb ich, dass aus fundamentaler Sicht bei einem künftig fallenden Dow-Jones-Index,
aus Angst vor Verlusten, mit steigenden Goldkursen zu rechnen sei.
...
Zum Bericht der Wirtschaftsweisen an die Bundesregierung erschien ein Kommentar:
"Die Konjunktur rase mit großer Geschwindigkeit auf eine Wand zu, und statt abzubremsen, gebe die Politik noch einmal kräftig Gas".
Der EZB-Präsident Mario Draghi pumpt deshalb immer mehr Geld ins System,
in der angeblichen Absicht, die Konjunktur zu stimulieren.
Tatsächlich verringert er damit bewusst die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes und bremst somit die Konjunktur scharf ab.
Somit drängt sich der Eindruck auf, dass er einem perfiden Rat seines ehemaligen Arbeitgebers Goldman Sachs folgt:
Diese Bank, "die die Welt lenkt", handelt, wie deren Chef sagt, "im göttlichen Auftrag" und hat meiner Meinung nach
nur das Wohl der US-Bankenwelt zu Lasten anderer im Auge.
Denn die US-Leitkultur besagt: "Nimm dir das Glück, auch wenn es das Unglück des anderen ist"."
Grüße