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Noch einmal ein konstruktiver Klärungsversuch ?
Wie ich schon mehrfach sagte: ein 8 Jahreszyklus im Goldpreis lässt sich mit etwas gutem Willen zeigen. Irgendwie muss den ja auch irgendwer, irgendwann auf Basis irgendeiner Grundlage 'entdeckt' haben. Ich meine Bandulet hat auch immer vom 8 Jahreszyklus schwadroniert.
Und siehe da...1976....1984....1992... haben wir Tiefs im Abstand von 8 Jahren. Ab 2000 (nächstes erwartbares Tief nach diesem Zyklus) wird es dann aber schon etwas 'unscharf' (Tief 1999 ? )....Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Datenlage mit einer handvoll "Ereignissen" natürlich dünn. Hier kann es sich um "Zufälle" handeln. Das dürfte unstrittig sein.
Was mich an @Calderas Herangehensweise stört ist die apodiktische Übertragung dieser in Teilen fraglichen Zyklik auf andere Assets, beispielsweise CRB-Index oder Commodities allgemein. Insbesondere störend die Übertragung auf Uran (=Energie) . Zumal Energie m. E. wenn überhaupt NEGATIV mit diesem (8 Jahres-)Zyklus korreliert.
Meines Erachtens stützt sich Caldera in seiner Prognose in erster Linie auf Dollar-Stärke (die wir zugegeben tatsächlich in der jetzigen Phase sehen)
Siehe seine Signatur !
(Ich halte Kelsey für einen Dummschwätzer! Und ein FIAT-DOLLAR-Apologet ist ganz bestimmt als letztes dazu berufen 'Gold-Facts' in Stein zu meiseln. Man denke an den Krug und den Brunnen...)
Sei's drum...hier der 'Zykluschart' Gold und CRB...
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Der Chart zeigt , dass im Falle von Gold für die letzten 50 Jahre (davor gab es lange Zeit keine marktwirtschaftliche Preisbildung ) von einer (mas o menos) deutlichen 8 Jahreszyklik gesprochen werden darf. Da es Verschiebungen und Ausreisser gibt , bzw. gegeben hat, ist selbstverständlich auch künftig mit Abweichungen/Ausreissern zu rechnen. Denke ich mal...
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@woernie, ich wende nicht den 8-Jahreszyklus von Gold auf die Rohstoffe an, sondern den Rohstoffzyklus !
(Was bei 2 Rohstoffzyklen hintereinander keinen großen Unterschied macht).
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zu beachten ist die Längen-Toleranz beim Rohstoffzyklus von bis zu 1 Jahr !![]()
Und da der letzte mit 4,3 Jahren gedeht ausfiel, wird der laufende Rohst.zykl. wohl kürzer werden...
Alles anzeigenAlso...
vorne weg : mir geht es in erster Linie darum Deine Denke zu verstehen. Und nicht darum RECHT zu haben.
Fassen wir mal die Prämissen zusammen.
1)Du legst URA (als Proxy für Uran) und Silber (als Proxy für Rohstoff) übereinander.Siehst hier eine 4 Jahresstrecke von Tief nach Tief und erwartest 4 Jahre nach dem Tief von 2020 folgerichtig ein erneutes Tief.
2)Du gehst hier also von einer Zykluslänge von ~ 4 Jahren aus.
Kritische Auseinandersetzung mit diesen Prämissen.
1a)
Die Historie von URA ist m. E. zu kurz:
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Hier ist dem Zufall (Zykluslänge 4 Jahre) bei nur einem echten Inzidenz Tür und Tor geöffnet. Der vorausgehende 4-Jahresabschnitt lässt sich zwar auch noch von Tief nach Tief zirkeln, sieht aber eher wie ein säkularer Abwärtstrend als wie ein Zyklus mit Hoch/Tief aus. Dass Silber über den angenommenen URA-4-J. Zyklus passt würde ich auch als eher diskretionär bewerten.
Noch paar allgemeine Bemerkungen zum URA Chart:
1) Der Downmove seit 2011 wurde bisher NICHT zu 38 % retraced. Dieses Retracement steht noch aus und liegt aktuell bei ~ 38 . Mithin 100 % über dem aktuellen Kurs !
2) Man beachte das Volumen im Chart : superbullisch !
3) Zur Zyklik von Uran-(Aktien) vielleicht mal den Cameco Chart ab 1996 anschauen...
4) Das URA Hoch von 2011 war ein sekundäres Hoch. Das eigentliche Bullmarkt-Top war schon 2007 !!!
1 b)
Im Uran-Spotpreis lässt sich beim besten Willen keine wiederkehrende Zyklik ablesen.
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Ich habe hier einfach mal das abgetragen was man als (zyklische?) Tiefs verstehen kann....
2)
Einen 4 Jahres-Rohstoffzyklus kann ich aus dem Übersichts-Chart der Commodities (CRB-Index) beim besten Willen nicht nachvollziehen.
@woernie ,da wo Du eine Zykluslänge von 6 oder 7 Jahren ermittelt hast, dort hast Du 2 Zyklen aufaddiert.
Denke an den Beisatz in dem ich über die zugegebenermaßen reichliche Toleranz von 1 Jahr sprach pro Zyklus
(das Mittel dürfte so zwischen 3,5...3,75 Jahren liegen)
ich arbeite mit den Unterzyklen und sehe immer wieder, daß diese je nach Steigungswinkel/Fallwinkel auch unterschiedl. lang sind und sogar aus unterschiedlich vielen Unter-Unter-Zyklen bestehen (2-6 !)
Das würde Dich vollkommen überfordern....