naja... vor einem Jahr hätt noch fast niemand gedacht, dass wir am Ende des Jahres bei Gold 1.500 USD stehen... Ich dachte es schon... Ich glaub aber der Bullenmarkt ist endgülötig vorbei...
das ist meine Einschätzung für den Goldpreis am Ende des Jahres 2020:
Na ja, @yung66, auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Hat Deine Einschätzung/Meinung 2019 ins Schwarze getroffen. Gratuliere ! Die Wahrscheinlichkeit dass Deine Einschätzung/Meinung 2020 wieder ins Schwarze trifft, tendiert, meine Meinung, gegen Null.
ehe eine Meinung transportiert wird, wird sie gebildet. Da fragt sich, wem man glaubt. Für mich ist dabei ganz wesentlich, inwieweit die Debatte durch Macht und Interessen verzerrt wird. Eine machtfreie Diskussion gibt es realiter nicht.
Unter Macht verstehe ich die Fähigkeit, Einfluss auf den Willen anderer zu nehmen. Diese Fähigkeit haben in erster Linie die Unternehmen, vor allem die großen, das heißt ihre Eigner und Leiter. Sie kommandieren nicht nur ihre Mitarbeiter, sondern belohnen sie auch durch Karriere und bestrafen sie bis hin zur Entlassung. Sie beherrschen über die Werbung die Medien; niemand bleibt lange Chefredakteur, der sich mit den Werbekunden anlegt. Sie beherrschen auch die Regierungen; wer das Kapital, dieses scheue Reh, nicht hegt und pflegt, den verlässt es eben, und dann kann er sehen, wo er bleibt.
Diese Mächtigen haben ein Interesse an der Leugnung des Klimawandels, weil er ihre Geschäfte stört. Darum bezahlen sie zahllose "think tanks" (es sollen tausend sein, aber ich kann sie nicht zählen), die Argumente gegen den Klimawandel produzieren. Deren Glaubwürdigkeit ist für mich null. Zugute kommt ihnen die Bequemlichkeit des Publikums, das sich gegen die notwendigen tiefgreifenden Verhaltensänderungen sperrt.
Die Macht der Tatsachen ist auf die Dauer stärker als die Macht der Mächtigen. In Australien zeigt sich gerade ein Anfang davon. Die Natur wird der Menschheit einbleuen, wo es lang geht. Je länger sich die Menschen unter Vorantritt der Mächtigen gegen die Einsicht und ihre Konsequenzen sträuben, desto schmerzhafter wird es.
Es wäre noch viel zu sagen. Im Rahmen eines postings kann ich das Thema nicht erschöpfen. Aber ich hoffe, Du siehst die gedankliche Linie.
Gruß! Fritz
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Geschätzter Mitforist Fritz,
keine Ironie, ich habe jede Menge Respekt vor Dir und Deinem Lebensweg, soweit er mir auf Grund Deiner Postings hier im Forum bekannt ist. Auch wenn wir (weltanschaulich in unterschiedlichen Lagern stehen mögen ). Außerdem bist Du Schwabe. Lebst zumindest im Schwabenländle...Aber alles , ALLES , was Du in Deinem Beitrag hier zur Rechtfertigung der anthropogenen Klimawandel-Hypothese ins Feld führst, ließe sich nach meinem Empfinden mit mindestens genau so viel Berechtigung ins Gegenteil verkehren und als Begründung für InteressenS- und Macht gelenkte Klimahysterie anführen.
Fängt bei Al Gore an und hört bei der aktuellen Realpolitik (Luftsteuer) auf.
Das ganze erinnert mich sehr an die Reformationszeit und Luther, Calvin, Zwingli et al.
Bei solch, scheinbar, epochalen Bewegungen, berechtigt oder nicht, ist man als Einzelindividuum machtlos. Das kann man nur beobachten und seine Schlüsse ziehen.
LG Vatapitta PS: Nur der erste und der letzte Satz ist von mir. Der Rest sind Zitate von Vartian. Link oben
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Ja. Eine ungewöhnliche Sichtweise.Und ich muss gestehen, der Sinn diese Sichtweise jetzt und in diesem Zusammenhang hier zu posten, erschließt sich mir nicht. Vartian ist auch nicht der ‘ Heiland‘ für den er sich hält...und er ist bullisch für die Vehikel in denen er ‘long‘ ist. So what ? Das ist normal.
Ja klar, jetzt können wir den Start des Berechnungszeitraumes so lange hin und her schieben, bis es JEDEM passt.
Ich habe nur die beiden von Kommer kolportierten Daten ( 01.01.1975 / 50 Jahre ) genommen. Und , geschätzter Deflationator, dass Gold zwischen 1968 und 1971 im Gegensatz zum SPX KEINE Nominalrendite erwirtschaften konnte (bei festgesetztem Preis) verwundert nicht wirklich.
Der hatte sicherlich keinen Mathe-Leistungskurs auf der Baumschule!
Indem er die Entwicklung ab 01.01.1975 aus oben näher genanntem Grund betrachtet.
Da Gold von 1970 bis 1974 kräftig zugelegt hat und der Aktienmarkt im selben Zeitraum Federn gelassen hat, sieht die 'Statistik' ab 01.01.1975 (für Aktien-Afficionados) eben wesentlich freundlicher aus.
auf diesen Herrn Kommer aufmerksam geworden. Und als ich heute beim Heimtraining auf youtube auf dieses Vid gestoßen bin:
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...sagte ich mir , komm , schau's Dir mal an. Die 'andere Seite' mal zu Wort kommen lassen...warum nicht?
Herr Kommer legte dar, dass Gold als Investment erst als marktfähiges Produkt mit dem Schließen des 'Gold-Fensters' durch Nixon 1971 zum Investment-Asset geworden ist und erst ab da Renditebetrachtungen Sinn machten. Weiter stellte er fest, und da wird's dann etwas hanebüchen ( ), dass vergleichende Rendite-Betrachtungen mit anderen Assetklassen, hier natürlich im Wesentlichen Aktien ( sic ! ), erst ab 01.Januar 1975 Sinn machten . Warum ? Weil das Goldverbot in USA erst zum 31.12.1974 aufgehoben wurde. Und , so Herr Kommer, erst mit Markteintritt des amerikanischen Bürgers, wurde Gold zum frei handelbaren (Welt-)Produkt.
Dann sagte Kommer, dass die Untersuchungen in seinem Hause ergeben hätten, alles streng wissenschaftlich natürlich, dass über die Zeit (beinahe 50 Jahre...ab 1975) , Gold eine jährliche Rendite von ''unter 2 % erbracht hätte'' und der Aktienmarkt dagegen eine wesentlich höhere. Dazu komme noch, dass Gold wesentlich volatiler agiere und mit deutlich höherem ''maximalem Drawdown'' behaftet wäre.
Somit sei Gold weder als Investment noch als Risiko-Hedge empfehlenswert. Ergo: Gold , Krisenwährung ? Denkfehler !
Gut , denke ich mir , dass Aktien 'on the long run' das BESTE ALLER IMVESTMENTS sind ...Binsenweisheit. Denke ich mir. Aber die genauen Zahlen hätten mich dann doch interessiert. Und das mit der Vola...wollte mir auch nicht so richtig einleuchten. Immerhin habe ich einige Aktienmarkt-Crashs in bester (schlechtester) Erinnerung...also mal die entsprechenden Charts angeschaut.
Und tatsächlich ! Im von Kommer mit oben dargelegten Argumenten propagierter Betrachtungszeitraum ergibt sich das 'gewünschte' und zu erwartende Bild: Gold als hoffnungsloser Underperformer.
Vola: zumindest was die maximalen Drawdowns, also die größten Kurs-/Preiseinbrüche anbelangt, scheint sich das von Kommer gezeichnete Bild nicht zu bestätigen.Hier sehe ich die beiden Kombatanten etwa gleich auf !
Kommer hat im Video mehrfach von ''...beinahe 50 Jahre'' gesprochen. Jetzt wollte ich die Fünfzig noch voll machen und habe als Betrachtungszeitraum 50 Jahre gewählt. Und...ei der Daus...herausgekommen ist das hier:
Wieder mal ein bestechendes Beispiel wie die Finanzdienstleister schieben, biegen und tricksen (um das Wörtchen lügen zu vermeiden), um das gewünschte Ergebnis zu erzielen . Und das gewünschte Produkt zu verkaufen.
Letztes Statement hierzu hier: bist Du genuiner Klimaforscher ? Nein ? Ich auch nicht. Also können wir wohl beide nur durch den Verweis auf Sekundärquellen punkten. Und die wird jeder von uns so auswählen, dass die eigene Meinung transportiert wird.
Ich bitte darum! - Peer Review nicht vergessen. Bislang kam außer Ankündigungen der Zitation entsprechender Analysen... nichts.Zum Wohle von tulius gerne in einem anderen Thread.
...von Dir bisher aber auch nur pseudo-wissenschaftlich aufgepoptes Genöhle, gell.
hallo cadafi, das stimmt was Du sagst. Aber damit wird es auch enorm umfangreich und unübersichtlich. Mein Erstansatz war/ist nach der Maxime K.I.S.S. = keep it simple stupid.
Die Idee ist die, dass wenn man 2022 eine Analyse von Gleason liest , man andere Analysen des Herrn über die Suchfunktion schnell auffindet und Bias und Kursverlauf abgleichen kann.
Mein Hintergedanke: man kann markante Wendepunkte im Chart retrospektiv anHand des Datums mit den Analysten-Votings abgleichen und kann so sehen...wer hat den Braten gerochen...wer lag öfter richtig , wer falsch.
Das ist deine Reaktion auf eine wissenschaftlich fundierte Antwort - bzw. den Verweis auf eine solche? Karten auf den Tisch, widerlege Jones.
Komm schon, @Pandafan...wissenschaftlich fundiert ? biased ? Ich kann Dir jetzt auch 100 'wissenschaftlich fuundierte' Analysen/Diagramme/Aussagen aus dem anderen Lager posten. Und dann sagen: leg' Deine Karten auf den Tisch !
Das Motto , der Titel dürfte hier wohl Programm sein :
Getting sceptical about global warming scepticism Oddr ?
...den Analystenzirkus und dessen Prognose-Qualitäten , sagen wir einschätzen zu können.
Das geht nur indem man Analysen sammelt , auswertet und rückwirkend verfügbar macht. Wer weiss heute noch ob Steve Saville oder Clive Maund (um nur 2 zu nennen...) im April 2011 vor dem Silber-Crash bullisch oder bärisch für Silber gestimmt waren ?
Wäre aber gut zu wissen.
Ich bin diese Woche hier im Board über eine 'Analyse' des 'Marktexperten' Thomas Gebert 'gestolpert'.
Was soll/kann man mit der Aussage anfangen ohne vergleichende Aussagen/Analysen von Gebert zu kennen ? Nichts ! So ist das nur eine von vielen 'Meinungen' eines 'voreingenommenen Aktien-Fuzzis'.
Ohne Empirie , also ohne das Sammeln und grob auswerten von Analysen ist eine Analyse-Einschätzung mittel- und langfristig nicht möglich. Wenn man jetzt wüsste: aaaah, DER Thomas Gebert, der 2011 rechtzeitig vor einem Top gewarnt hat, nachdem er 1999 und 2000 zum Einstieg getrommelt hatte...dann hätte die jetzige Aussage ein ganz anderes Gewicht.
Um hier weiter oder auf einen 'grünen Zweig' zu kommen ist nur das akribische 'sammeln' von Analysen deren Auswertung möglich.
( Abwartend. Es könnte deutlich abwärts gehen, es könnte auch noch weiter hoch gehen. Momentan keine Neupositionen eingehen. Mittel- bis längerfristig wird abber nach wie vor eine tiefere Abwärtsbewegung 'erwartet' )
( Abwartend. Es könnte deutlich abwärts gehen, es könnte auch noch weiter hoch gehen. Momentan keine Neupositionen eingehen. Mittel- bis längerfristig wird abber nach wie vor eine tiefere Abwärtsbewegung 'erwartet' )
Oft liest man eine Analyse, bullisch oder bärisch . Wenn man kein intimer Kenner der Analysten-Szene ist, den Namen des Analysten möglicherweise noch nie gehört hat, ist es schwierig den Informationsgehalt und die Prognosequalität einzuordnen. Eigentlich braucht man für jeden Analysten einen 'Track-Record' . Lasst uns mal versuchen etwas derartiges zu 'basteln'.
Wie ?
Wir 'sammeln' einfach die im Netzt gefundenen und gelesenen Analysen und markieren sie mit dem Datum , dem Namen des Analysten, dem Underlying (Gold/Silber/Platin/Palladium/Minen) und dem 'Ausblick' (Bullisch/Bärisch/Neutral)
Per Datums- oder Namenssuche kann man dann später auf alte Analysen zurück greifen. Für Analysten die regelmäßig Prognosen/Analysen veröffentlichen , kann man so mit der Zeit einen Track-Record erstellen. Die Analysten-Spreu kann möglicherweise vom Weizen getrennt werden.
Man könnte daraus mit der Zeit auch so etwas wie einen 'Analysten-Sentiment-Index' bauen, indem man die Analysten-Stimmung an markanten Wendepunkten (Chart) analysiert.
Hier bitte bärische Analysen einstellen.
Ich gebe gleich mal im nächsten Posting ein Beispiel...
Oft liest man eine Analyse, bullisch oder bärisch . Wenn man kein intimer Kenner der Analysten-Szene ist, den Namen des Analysten möglicherweise noch nie gehört hat, ist es schwierig den Informationsgehalt und die Prognosequalität einzuordnen. Eigentlich braucht man für jeden Analysten einen 'Track-Record' . Lasst uns mal versuchen etwas derartiges zu 'basteln'.
Wie ?
Wir 'sammeln' einfach die im Netzt gefundenen und gelesenen Analysen und markieren sie mit dem Datum , dem Namen des Analysten, dem Underlying (Gold/Silber/Platin/Palladium/Minen) und dem 'Ausblick' (Bullisch/Bärisch/Neutral)
Per Datums- oder Namenssuche kann man dann später auf alte Analysen zurück greifen. Für Analysten die regelmäßig Prognosen/Analysen veröffentlichen , kann man so mit der Zeit einen Track-Record erstellen. Die Analysten-Spreu kann möglicherweise vom Weizen getrennt werden.
Man könnte daraus mit der Zeit auch so etwas wie einen 'Analysten-Sentiment-Index' bauen, indem man die Analysten-Stimmung an markanten Wendepunkten (Chart) analysiert.
Hier bitte bullische Analysen einstellen.
Ich gebe gleich mal im nächsten Posting ein Beispiel...
Hallo Caldera, ich bin ja was Charts angeht eher Laie. Aber sieht das im obersten Chart am Ende nicht wie eine Divergenz im RSI aus? Besten Gruß Neo
Bin zwar nicht gefragt, erdreiste mich dennoch: das ist nicht der RSI ist der TSI ( True strength Index) Muss gestehen, ich weiß nicht ob bei dem Indikator Divergenzen relevant sind.