David Brady: Chinas neue Währungsstrategie: Was bedeutet die Bindung des Goldpreises an den Yuan?
David Brady (nie gehört den Namen) geht davon aus, dass die (baldige) Goldbindung der chinesischen Währung eine feststehende Tatsache...und nicht nur ein hoch gehandeltes Gerücht sei.
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Zu der Problematik hat siech jetzt ein gewisser Kelsey Williams zu Wort gemeldet. Auch nie gehört den Namen. Dürfte aber gut ins 'Beuteschema' von @DrK passen , so vom Alter her. 
Egal. Er verweist in seinem Artikel : Gold und das Verhältnis zwischen US-Dollar und Yuan ...auf die nach wie vor 'dominierende Rolle' von 'König Dollar' im Gegensatz zum Yuan.
Zwei Dinge beschäftigen mich momentan: der Währungs-/Zinstrend und die aktuellen Entwicklungen bei den COT, insbesondere die (eventuelle) Analogie zum Gold-Crash 2013. Da ich dazu letzte Woche im COT Faden schon etwas geschrieben habe, schaue ich mir heute mal den Dollar an.
Ich würde mal sagen: der Dollar zeigt sich aktuell in Topform ! Wie man in Bayern sagen würde: mit viel Holz vor der Hüttn ! ![smilie_happy [smilie_happy]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_happy_058.gif)
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Kelsey meint in dem oben verlinkten Artikel:
Zitat von .
Der Goldpreis in Dollar ist eine direkte Widerspiegelung des schwankenden US-Dollarwertes - nichts anderes.
Schauen wir uns dazu den Langfristchart von US-Dollar und Gold an.
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Ich bin kein grundsätzlicher Fan der Annahme, dass Gold 'nur' ein inverse Ausgabe des US-Dollars ist. Insbesondere in der Zeit von 1985 bis 1995 , als der Dollar nahezu die Hälfte seines 'Wertes' einbüßte und sich Gold per Saldo mas o menos seitwärts entwickelte, passt diese Annahme nicht. Ab dem zwischenzeitlichen Dollar-Tief '95 ist , mit einigen auch länger andauernden Ausnahmen, eine inverse Korrelation sichtbar.
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Sollte also der Dollar weiter erstarken, ist durchaus mit einem Fall der Support-Zone im Bereich ~ 1200 $ zu rechnen. Wobei das dann den €uro-Anleger u. U. nur peripher treffen würde.
Am Donnerstag sah der $-Chart noch so aus:
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Man durfte auf einen bärischen Keil (oder auch EDT) spekulieren mit Auflösung nach unten. Der Dollar hat Anfang des Jahres seine (vermeintliche ? ) Topbildung auf einer Kreuzunterstützung aus Aufwärtstrend und Horizontal-Support (picture-perfect) unterbrochen und thront inzwischen komfortabel oberhalb einer weiteren Horizontalunterstützung (~ 92,5)
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Sah der Dollar-Chart am Donnerstag für Goldanleger noch einigermaßen vielversprechend aus, sieht die Lage nach dem starken Freitag (aus Dollar-Sicht) vollkommen verändert aus:
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Der Kurs ist aus dem bärischen Keil nach oben ausgebrochen und hat dadurch eine 'Tasse-Henkel' (oder inverse SKS, je nach Sichtweise) aktiviert. Kursziel > 102. Das hier schon mehrfach thematisierte 'Megaphon-Top' könnte somit noch eine Bestätigung am Oberrand erfahren:
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Falls sich dieses Szenario manifestieren würde, ich weiß , dass funny-mental einiges dagegen spricht, könnte sich ein substantielles Dollartop in 2019 hinein verschieben. Die Schmerzen der Goldbugs würden sich entsprechend weiter dahin schleppen. (
)
2019, könnte/würde auch zyklisch punktgenau passen. Falls es sich hier tatsächlich um einen Zyklus handeln sollte. Ich habe ja schon mehrfach darauf hingewiesen , dass mathematisch 2 Ereignisse (hier zwei Dollar-Tops) nicht ausreichen um einen Zyklus zu beschreiben. Auch wenn das der Zyklen-Fuzzi (Caldera) anders sehen will.
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Anything can happen here. Der starke Dollar konterkariert die Trump'sche Politik und die spannende Frage ist, wie lange die FED gegen die präsidialen und welt-ökonomischen Interessen ihren falkischen Kurs beibehalten können. 
Wir bleiben gelassen und mittelfristig bullisch.
Langfristig sowieso !
