Beiträge von woernie


    …...


    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen wie dies in einer weltweit von Schulden getriebenen Ökonomie funktionieren sollte. Oder anders herum gefragt, zu welchem Kurs sollte der Yuan denn an Gold gebunden werden, unter Berücksichtigung der aktuellen Verschuldung von China? Auch bei einer Teildeckung käme da ein irrsinnig hoher Betrag bei raus.…..
    Gruß


    Magellan

    Laut Bloomberg Intelligence: China: 64.000 Dollar für eine Unze Gold? :thumbsup:

    David Brady: Chinas neue Währungsstrategie: Was bedeutet die Bindung des Goldpreises an den Yuan?


    David Brady (nie gehört den Namen) geht davon aus, dass die (baldige) Goldbindung der chinesischen Währung eine feststehende Tatsache...und nicht nur ein hoch gehandeltes Gerücht sei.


    Zitat von Brady

    Der Goldpreis wird heute vom Wechselkurs zwischen dem US-Dollar und dem chinesischen Yuan bestimmt. Punkt. Jede Analyse des Goldpreises ist im Grunde genommen eine Analyse des USD/CNY-Verhältnisses, ganz einfach. Wenn Sie das verstanden haben, wird auch der Grund für die Performance des Goldpreises in der letzten Zeit klar.


    Der 'Gleichlauf' von der chinesischen Währung (CNY) und Gold in jüngerer Vergangenheit wird neuerdings verschiedentlich thematisiert und ist zumindest für mich ein bißle ein 'Mirakel'. :hae:


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    Ich wollte mir das mal etwas genauer anschauen. Auf Stockcharts gibt's aber leider den Yuan (CNY) nur als ETF , mit teilweise entsprechend wilden Ausschlägen. Kurzfristig (1 Jahr) kann ein gewisser Gleichlauf hier erkannt werden:


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    Und längerfristig, hier im Wochenchart 5 Jahre, scheint zwischen 2015 und der Gegenwart tatsächlich eine gewisse Korrelation zu bestehen.


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    ...die im Monatschart (10 Jahre) dann aber deutlich an Validität verliert.


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    Brady tut in seinem Artikel meiner Meinung nach so, als sei der YUAN bereits an Gold gefixed...und folglich ein fallender YUAN mit einem fallenden Goldpreis gleichzusetzen sei..


    Ich frage mich allerdings , wieso sich alle anderen Metalle (inkl. Kupfer) direktional identisch wie Gold verhalten ohne ''Bindung'' zum Yuan.


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    Brady argumentiert:


    Alle Wechselkurse zwischen verschiedenen Währungen - und Gold ist eine Währung, kein Rohstoff - können aus dem Verhältnis anderer Währungen zueinander abgeleitet werden. Zum Beispiel:



    EUR/USD = EUR/JPY geteilt durch USD/JPY


    Das ist eine mathematische Gewissheit...


    Also :


    EUR:USD = EUR:JPY / USD:JPY



    somit gilt auch



    XAU:USD=XAU:CNY / USD:CNY
    XAU:EUR=XAU:CNY / USD:CNY
    EUR:XAU=EUR:CNY / XAU:CNY
    YEN:XAU=YEN/CNY / XAU:CNY
    usw.


    Was für den Goldpreis im Verhältnis zu Dollar,Euro,Yen,CNY oder anderen Währungen gilt , gilt meiner Meinung nach auch für Silber,Platin,Palladium oder Kupfer...oder auch Öl, Orangensaft oder Toilettenpapier-Rollen. ?) ?) ?)
    Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen ? 8o

    Ja , man kann/will vielleicht die Gunst der Stunde nutzen und mit einem Neuen All Time High im US Akazienmarkt, dem Edelmetallsektor noch einen nachhaltigen Schlag (nach unten) verpassen. Seit April (gelber Kasten) bewegt sich Gold nahezu invers zum US-Aktienmarkt.


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    Und unter der Motorhaube des Aktienmarktes schnurren die Pferdchen wollüstig. Die sehr aussagekräftige A/D Line in allen Indizes on track:


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    Auch wenn bei FAANG der Anfang vom (W)Ende in Sicht scheint...mit Schwächeanfällen bei Fratzenbuch und Netflix. Und wenn Musk TSLA nicht auf 420 gepusht bekommt...vielleicht der Sargnagel für den SPX.


    Als 'kurzfristige Spekulation' bietet sich ein Short auf den S&P 500 eigentlich an...(auch wenn die AD Line warnt...)


    Jedenfalls...auch die Minen auf DEN ULTIMATIVEN Unterstützungen Turn or burn !


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    Falls die nicht halten drohen weitere 30/40 % Abgaben bei den Minen (Measured Move)


    Wir jammern trotzdem nicht und lassen uns die gute Laune und den Gleichmut nicht nehmen.
    :thumbsup:

    Jüngelchen, sorry, aber Du hast METERWEIT den Ar...h offen. Weiter entfernt von der Finanzmarkt-Realität kann man wohl kaum sein. Wach auf!!!


    Nun ja, Radio Eriwan: im Prinzip ja, aber...
    Es ist eben (aus meiner Sicht) nicht möglich Bull- und Bärmarkt an konkreten Long/short-Quoten abzugrenzen und an Hand solcher zu sagen : klar ! Wir sind (jetzt) im Bull- oder Bärmarkt. Es ist nur die TENDENZ klar erkennbar, dass je bullischer die übergeordnete Marktphase ist, desto höher die NSP der Commercials und umgekehrt. Jede Marktphase , lassen wir mal den Überbegriff (Bull/Bär) außen vor, hat ihre (kurze) Positionierungsrange an Hand derer sich Trendwende-Signale ableiten lassen. Dazu nochmals der (unvollständige) längerfristige Positionierungschart der Comms: am linken Bildrand wurde über Jahre im Longbereich 'gearbeitet'.


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    Nochmal: ich wünsche mir, dass Deine Einschätzung sich als zutreffend erweisen wird...


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    ...und wir nicht irgendwann rückblickend so etwas als neue 'Range' erkennen müssen.


    Gemeint ist hier wohl , wenn die Positionierungen auf einander zu laufen in Richtung 0 (Null). Also wenn die Commercials Shorts eindecken und die Spekulanten Long-Kontrakte schließen. An den Phasen hast Du Deine gelben Punkte gesetzt. Und damit hast Du sicher recht. Einen Aspekt den ich in meinem Posting angesprochen hatte, lässt Du dabei aber außer Acht. Nämlich zu beachten in welcher Marktphase man sich befindet. Solche Trendwechsel finden nämlich grundsätzlich in Bullenmärkten auf anderen Niveaus (absolut betrachtet) als in Bärmärkten statt. Im Bullmarkt, wo die Spekulanten HOHE Long- und die Commercials HOHE Shortquoten fahren, treten Trendwenden NICHT nahe der Null-Linie sondern mit deutlichem Abstand zur Null-Linie auf.


    Konkretes Beispiel !
    1)Trendwende 2008 im Juli: die Comms sind ca. 100 000 Short, die Spekulanten immer noch etwa 100 000 Kontrakte Long !!


    2)Trendwende 2015 im Dezember (hier bei Dir ein gelber Punkt): Die Comms sind nur noch marginal (mit einer Handvoll) Kontrakten short, die Spekulanten halten vielleicht noch um die 10 000 Long-Kontrakte.


    Im ersten Fall ist das Trendwende-Level bei einer Positionierungsgröße der Comms von ~ 100 000 Short erreicht...im zweiten Beispiel erst nahe Null. Big fucking difference.



    Zu 2013 :
    In jeder Marktphase gibt es ein 'typisches Positionierungs-Level' auf dem Trendwenden erwartet werden können. Hier im Chart der Speks und Comms mit hellgrünen Horizontalen bezeichnet. 2013 ist nun in sofern 'ähnlich' dem jetzigen Verlauf als:
    1)die Preiskurve von Gold auf bzw. nahe einer sehr, sehr validen Horizontalunterstützung fußt(e).
    2)Die Positionierung(en) der Comms und der Speks auf das vorausgegangene Trendwende-Level zurück gekommen war(en) ! (Violetter Pfeil)


    Zu erwarten war also ein Preis-Anstieg vom Supportlevel...das Gegenteil manifestierte sich und die Quoten der Speks und Comms wurden auf neue Level gehieft.In der Folge die neuen Trendwende-Level ! Jetzt Verständlich ?


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    Mir geht es keineswegs darum an der Stelle RECHT zu haben, sondern nur darum meine Sorge zu artikulieren.
    :rolleyes:

    Sorry, Nicco, verstehe ich nicht. Was ist ein negatives Open Interest ? Negativ = abnehmend ?


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    Bin ich doofIch wünsche mir, die comms-Kategorie auseinandernehmen zu können, und das hat NP gerade gemacht...


    Nebelparder :thumbup:


    Nicht ganz . Nicht ganz netto short. Aber exakt patt , also long und short Positionen halten sich die Waage. Wermutstropfen: die Swappies (Banken) waren seit 2017 3 mal Netto-Long (grüne Pfeile)...zwei mal kam es zu relativ marginalen Preiserholungen...und das letzte Mal als das so war, hat es trotzdem NICHT für steigende POG-Notierungen gereicht. ;(


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    Hallo Nebelparder,
    könnte es nicht auch sein, dass die CoT Daten darauf hinweisen, dass wir wieder im Bärenmarkt angekommen sind ?

    Halo Jamie, hallo Nebelparder,


    ich find , dass das ein Gedanke ist , den man zumindest ergebnisoffen reflektieren sollte ! Ich habe drüben in meinem 'ehemaligen' Faden mehrfach gezeigt, dass der Trend der Commercial-Positionierung in Bärmärkten in Richtung Null/Long geht. Dazu ein paar Charts, nicht ganz aktuell aber das Wesentliche zeigend:


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    Im Bärmarkt vor 2000/2001 gut zu sehen: die Netto-Positionierung der Commercials tendenziell LONG, die der Spekulanten tendenziell SHORT ! Mit dem starken Anwachsen der Commercial-Short Position 2016 konnte man die Hoffnung an einen neuen Goldbullen knüpfen .


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    Man sollte aber auch wachsam bleiben in nicht ausschließen, dass ein Rückgang dieser Short-Position in Richtung Null/Long eben die Gefahr eines persistierenden/neuen Bärmarktes impliziert.


    Zur Erinnerung ! 2013 hatten wir in vielerlei Hinsicht eine ähnliche Situation wie jetzt ! Technisch waren wir auf/an einem Schlüssel-support. Damals ~ 1550. Die Commercial-Short-Position schrumpfte gewaltig...bei fallendem Preis.
    Und das Ende des scheinbar bullischen Liedes war ein katastrophaler Durchbruch nach Süden ! ;(


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    Zu hoffen bleibt natürlich, dass sich @Nebelparders Einschätzung als korrekt erweist. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Auch nach ein paar anderen 'Quoten' haben wir Sektoren-Kaufsignale...
    ...der ganze Sektor, hier vertreten durch Gold/Silber /GDX steht auf Support.


    Aber ! Dann muss es eben auch DREHEN ! Gesundbeten hilft ja nix !!! :thumbsup:

    Na ? :hae:
    Lässt sich der 'Markt' vielleicht doch 'gesund beten ' ? 8o
    Sieht heute ja mal ganz gut aus ! :thumbsup:


    Und 'Uns Uwe' hat den wo möglich 'richtigen Moment erwischt' :Historische Extremdaten im Goldsektor signalisieren signifikantes Tief

    Negativ für Gold ist jedoch die Entwicklung der Quote Gold zum S&P 500.
    Die wichtige Unterstützung bei ca 0,45 hat nicht gehalten.
    Langfristchart aus meinem Archiv, Quelle leider unbekannt, Stand März 2018

    Hallo Nicco,


    obiger Chart hat mein Interesse erregt. Praktisch die inverse Darstellung des vielbeachteten Aktien/Gold-Ratios. Zuletzt wieder einmal als Dow/Gold Ratio von von Greyerz 'ausgepackt'...
    Wie gesagt, aus Interesse habe ich den Chart beim Original-Datenlieferanten (Stockcharts) einmal nachgebaut. Da es ein Langfrist-Monatschart ist, denke/dachte ich logarithmische Darstellung in Linie (Monatsschlußkurse) sollte korrekt sein. Wenn ich die gesamte verfügbare Historie nehme …


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    ...kommt das hier dabei heraus. An den oberen Referenzpunkten (2 ! ) angelegt die obere Begrenzung des sogenannten 'Major Gold:SPX Channels'. Parallel verschoben...und ... :whistling: ...Pfeifendeckel !


    Aha ! Der 'unbekannte Analyst' hat mit einem linearen Chart gearbeitet. Also hurtig auf lin. umgestellt:


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    Gibt charttechnisch auch nicht wirklich was her. :whistling:
    Um irgendwie technisch erkennbare Ausschläge herauszuarbeiten, musste ich hier den Betrachtungszeitraum um 10 Jahre 'kürzen'....


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    Jetzt haben wir den Chart des 'unbekannten Analysten' den Du gepostet hast. Nur in Linie statt als Barchart .Wir sehen zweierlei:
    1. Die Kurve passt nicht in den vom Analysten hervorgehobenen Channel...bzw. hat noch reichlich Platz bis zu deren Unterkante.
    2. AKTUELL setzt die Kurve auf der EINZIG relevanten Unterstützung in diesem Chart (grüne Pfeile) auf.


    Um den vom 'unbekannten Analysten' geforderten Channel plausibel darstellen zu kennen, musste ich nochmal umstellen: auf Barchart !


    Und siehe da ! Jetzt ist die Sensation perfekt ! Der ''Major Gold:SPX-Channel' ist …


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    ...nach unten gebrochen ! :P


    Ich hoffe Du nimmst das nicht persönlich wie der 'Anti-Erbesenzähler-Caldera' ..ist auch alles andere als persönlich gemeint. Ich will damit nur zeigen, wie sich manch 'unbekannter Analyst' verbiegt um ein präsentables Ergebnis vorweisen zu können. Ein präsentables Ergebnis , das nach meinem Technik-Verständnis jetzt wirklich reine Folklore ist.


    Das einzige was man über dieses Ratio sagen kann ist meines Erachtens...


    1. ...ja, ...tatsächlich , wir sind auf einem wie auch immer zu bewertenden Support !
    2. Wir sind eindeutig im Bärmarkt/Abwärtstrend ( (der 1-Jahres-GD in grün verläuft unter dem 3 Jahres-GD in rot)
    3. Wir haben (wenigstens) so etwas wie eine bullische Divergenz , repräsentiert durch ein höheres Tief im RSI


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    Viele Grüße und schönes Wochenende
    :thumbsup:

    Genau den gleichen Widerspruch sehe ich auch. Sollte der Hund (Powell) am Ende doch die Hand beißen welche ihn füttert? Oder ist wieder einmal alles nur großes Theater?
    Gruß


    Magellan

    Die Hand hat ihn zwar berufen, aber sie füttert ihn nicht mehr. Meines Wissens kann Trump zwar nach Ablauf der Amtszeit einen anderen berufen, aber ABBERUFEN ist nicht vorgesehen. Wenn Powell jetzt 'einem anderen Herrn' (Deep State) dient , hat Trump wohl Pech gehabt.

    Nach der Quote Gold zu Dax ist es Zeit zu wechseln. Unterhaltsame Folklore.. ;)

    Auch nach ein paar anderen 'Quoten' haben wir Sektoren-Kaufsignale...


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    ...beim Bond/Gold-Ratio...


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    ..auch der Indikator von unserem Mit-User @drmuw mit Kaufsignal für die Minen...


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    ...der ganze Sektor, hier vertreten durch Gold/Silber /GDX steht auf Support.



    Aber ! Dann muss es eben auch DREHEN ! Gesundbeten hilft ja nix !!! :thumbsup: