Geht es um Rendite oder ist der physische Markt aufgesaugt. Es gibt ganz viel Milliarden und schlaue Köpfe, die sich schon dick eingedeckt haben und das schon ganz lange. Ob die wirklich physisch verkauft haben?? Das ist kaum zu beantworten, aber Baren lauf grundsätzlich nicht über den Ladentisch, außer unsere 100-1kg Barren.
@ Woernie und noch jemand in Bezug auf Preis und Wert....da kann ich nicht zu stimmen. Wieso? Vielleicht ist man persönlich nicht bereit, das Gold aus der Hand zu geben und sagt, der Wert ist viel höher als der Preis, sagen wir Schutzfunktion. Aber fakt ist, ich bekomme die Ware fürs das Geld, da liegt das Problem bzw Denkfehler, aber ich weiss was ihr damit meint. Ich gebe mal zwei Bsp.
a) Ich habe mir ein Auto (mercedes) als jahreswagen gekauft, dank firmenanghörigen Möglichkeit. Ich habe das auto sehr günstig bekommen, wirklich einen super preis den man so auf dem freien markt nicht bekommt. Wollte ihn dann verkaufen und war einer der günstigsten und trotzdem kamen kaum nachfragen. Der ware Wert entspricht nich dem Preis. Wenn ich das auto haben möchte, muss ich auf dem freien markt mehr zahlen, aber will ich diesen wert haben, bekomme ich ihn nicht.
b) oft hängen oder klammern sich leute an immos und besonders in südeuropa haben immos einen ganz hohen stellenwert. Sie schätzen die Dinge immer so hoch an, dass jeder gleich mit einer WHG gleich ausgesorgt haben möcht. Es gibt Villen, die einem sehr viel Wert sind, Statussymbol, komfort, Schwimmbad,grillen, Meeresblick usw usw....einer möchte das haus auf gar keinen fall unter 1 mill abgeben, es hat diesen wert, aber es gibt leute, die aus anderen gründen es für 500.000 weggeben wollen oder müssen. Fakt ist, der Wert kann einem persönlich sehr hoch sein, aber die Frage ist, bekomme ich es zu diesen Preis, wenn ja, ist der relative Wert falsch angesetzt.
was will ich sagen, solange Gold physisch zu haben ist, ist der preis entscheidend und nicht die funktion bzw der persönliche wert. Sollte es physisch nicht zu haben sein, sprich kaum, dann wird sich der Preis anpassen müssen, der wert es nicht zu haben, ist zu groß.
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Noch ein kleiner Nachtrag zum Thema Preis und Wert: in der deutschen Sprache gibt es das Wort 'preiswert'. Wären Preis und Wert naturgesetzlich identisch, wäre diese Vokabel vollkommen überflüssig. Mit dem Begriff bezeichnet normalerweise der Käufer/Nachfrager einer Ware/Dienstleistung diese dann, wenn sie ihm gleich oder mehr wert erscheint als der geforderte Preis. Umgekehrt wird der Anbieter einer Ware/Dienstleistung diese nicht anbieten, wenn der gebotene Preis nicht seiner Wertvorstellung entspricht.In einem freien , unmanipulierten und transparenten Markt werden sich Preis und Wert zwangsläufig annähern. Für die Metallmärtkte ist diese Annahme allerdings leider vollkommen hypothetisch. Deshalb bleibe ich dabei, dass mir mein Metall mehr wert ist, als der Markt mir zur Zeit als Preis zubilligt. In Anlehnung an Kostolany könnte man ja sagen: Gold ist in der Baisse , wenn es mehr Gold als Dummköpfe gibt und umgekehrt. Da aber Kostolany diese Definition für den Aktienmarkt geprägt hat , und von einem 'Überangebot' an Papier gegenüber Dummköpfen sprach, kann man diese Definition eben auch nur auf den Papiermetallmarkt übertragen. Was man auch aus dem Kostolany'schen Bonmot herauslesen kann: jeder der in Papier investiert ist ein Dummkopf. Jeder ! 
Zur Sache an sich: ich reg' mich nicht mehr auf.
Ich will auch keine vordergründig bullischen Rahmendaten mehr strapazieren wie COT oder Sentiment o. ä....es reicht wohl den Chart herzunehmen und zu schauen wo der Preis so herum kurvt.
Dann kann man auch sehen, was aus Sicht der 'Preiskurven-Ingenieure' noch Sinn machen könnte/möglich wäre. Letzte Woche also wieder ein Großangriff. Gut zu sehen am Volumen. War wieder jede Menge mehr (Papier)Gold auf dem Markt als Dummköpfe. 
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Könnte sein, dass man den Preis auf die Unterkante des eingezeichnten Trendkanals drückern wollte um diesen Abwärtstrend zu stabilisieren und um die Ausbildung eines Bullkeils zu vermeiden. Folgt dann jetzt wieder eine 62 % Erholung wie nach dem ersten Ausverkauf ? Würde fein in den Abwärtstrend 'passen'...
Preislich sitzen wir aktuell auf einem kleinen Fibo-Bündel bestehend aus 50 er seit 2008 und 38 er Gesamtbullmarkt-RT:
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Zwar sind an eben dem Gesamt-Bullmarkt 38 er Retracement in der Vergangenheit schon mehrfach größere Korrekturen zur Umkehr nach oben gelangt:
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Aber wenn ich mir die Charts aus Sicht der 'Preiskurven-Ingenieure' (aka Drückerbande) anschaue, dann springt mir aus verschiedenen Gründen die 1150 ins Auge.

Das Hauptziel der Aktion in der vergangenen Woche dürfte darin zu sehen sein, den bestehenden Aufwärtstrend zu 'brechen' und so ein weiteres , großes Verkaufssignal zu generieren...aka 'Anschlußverkäufe' der mainstreamigen Fondsverwalter-Finanzhandlanger-Bande auszulösen.
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Plan zunächst erfolgreich umgesetzt. Wenn die zu erwartenden Anschlußverkäufe erfolgen, werden in den kommenden Wochen weitere Dummköpfe gesucht, die bereit sind zu kaufen. Oben genannte 1150 dürften dann eine Frage der Zeit sein.
Kleiner Trost: wir Bullen werden uns mit der flacheren Aufwärts-Trendlinie startend in 2000 anfreunden müssen. Diese formt mit der oberen Begrenzung des Aufwärtstrendes keinen Kanal, sondern einen expandierenden Keil. Dies spricht für zunehmende Volatilität . Aber eben auch für zunehmende Chancen auf der 'Oberseite'.
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Wer letztlich die Dummköpfe sein werden , wird sich noch zeigen.
