Beiträge von woernie

    ...ist ja eigentlich egal. Ich hatte mich nur über die '1650' gewundert. Ausgehend von der Bodenbildungszone nach dem letzten Tief lassen sich verschiedene Linien ziehen...


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    Am 'plausibelsten' vielleicht die auf Tagesschlußkursbasis. Dann wären wir ja 'unten'...


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    Dagegen spricht auch weiterhin das Sentiment: bei Bloomberg steigende (gute) Stimmung bei fallenden Kursen...strange brew


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    ...ja, ja der Edelweiss... man muss seine Feindbilder pflegen. :D



    Bin echt enttäuscht von Dir. Hast mit der Wadenbeisserei angefangen, weil Silber und Gold nicht wie von Dir erwartet und erhofft ( 1/2/3/4) in die Knie gegangen ist. Bist kein guter Verlierer. Und deshalb wird jetzt eben an der ''Gutmenschenfront'' ausgekeilt. Das bringt aber Deine Kohle nicht zurück. ;)

    ..die Wahrscheinlichkeit, tiefer zu gehen ist mit 70:30 wohl etwas zu hoch angesetzt.


    Silber am 50 er und auf leichtem Support, Gold auf Minor Support und die Minen am 38 er Support als Positiva gegen das Flagenziel und die Anziehungskraft von Trendlinie und Major Support...
    sagen wir 55 : 45 für noch tiefer. Eine Trendwendechance ist durchaus da. So oder so... buy the DIP !


    :thumbsup:



    Sag' mal DrK, die Trendlinie von der Bogen immer spricht...in meinem Chart ist das die , die old aktuell in Richtung 1630 bringen würde. Entweder stimmt da die Steilheit des Niedergangs und damit die Zykik nicht mit Bogenschart überein , oder ich kann keine Trendlinie mehr einzeichnen... :S



    Da sage noch eineer Börse ist kein Wunschkonzert ! SETZT DOCH GESTERN DER HUI punktgenau aufdem 38 er bei 474 auf ! :D noch dazu verläuft hier eine nicht ganz irrelevante (leider schräge) Linie...
    Damit wäre die Anforderrung an eine Minimalkorrektur hier erfüllt. Kann natürlich trotzdem tiefer. Und wenn wir uns die Charts von POG und POS anschauen , wird dies vermutlichh auch der Fall sein.



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    Nebebei bemerkt...es gibt da noch eine ganz, ganz häßliche Option beim HUI...nur für die dunkelsten Winkel des Hinterkopfes.


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    Gold KÖNNTE hier natürlich auch nach oben drehen und den ganzen Sektor mit nehmen...wahrscheinlicher aber , dass das Kursziel aus der Flagge ausgeschöpft wird. ( m.E. 70 : 30 ). Zumal dieses Flaggenziel mit Trendlinien- und Horizontalsupport sowie dem 62 er zusammenfällt.


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    Bedenklich an dem obigen Szenario für Gold: übertragen auf denn Silberchart, würde das ziemlich großen Schaden im Chart anrichten, weil das 62 er Futsch wäre und das Korrekturende damit eigentlich wieder offen... :hae:


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    Nicht ganz homogen , das ganze Bild. Am besten wäre es , wenn Gold schnell bei 1630 aufsetzen würde um sein Abwärtspotential 'abzuarbeiten' , die Minen als bullischer Vorläufer gleich nach oben drehen würden...und Silber relative Stärke zeigte und schon bei 29,60 (62 er) nach oben abdrehen würde.


    Damit sind wir dann wieder beim 'Wunschkonzert'.


    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    ...geb' ich eben auch noch meinen Senf dazu. Das meiste wurde ja von meinen Vorrednern schon ganz richtig gesagt. Vor allem eben, wie es hedda ausgedrückt hat, ist festzuhalten, dass die Märkte ein psychologischer Raum sind und kkein physikalischer. Besser kann man es nicht sagen. Demzufolge gilt das Wahrscheinlichkeitsprinzip . Nicht mehr und nicht weniger. Das Golden Cross liefert bestimmte Ergebnisse mit einer höheren Wahrscheinlichkeit als andere. Konkret: die Wahrscheinlichkeit nach einem Golden Cross mittelfristig und per Saldo steigende Kurse zu sehen ist in allen Märkten signifikant größer als das Gegenteil, nämlich mittelfrisstig fallende Kurse zu sehen. Für einen Bullmarkt, indem sich die Edelmetalle unstrittiger weise befinden dürften, gilt dies noch entschiedener. Zum Traden, egal in welchem Zeitfenster snd gleitende Durchschnitte erwiesenermaßen gänzlich ungeeignet.


    wef ,zu sagen , das Golden Cross hat verkackt ist definitiv am mittel- bis langfristigen Wesen des Signals vorbei geredet. Lohnt sich immer , zunächst mal GENAU hin zu schauen. Das soll jetzt natürlich nicht heissen, dass ich das gestern schon genau gewusst habe. (Schlaukopf). Ich hab' auch erst gerade genauer hin geschaut. ;(


    Trotzdem...liebe Kinder, gebt fein Acht, hab' ich Euch ein paar Bildchen mitgebracht. :D



    Der Übersicht halber habe ich die im Wochenchart den GDs 50/200 entsprechenden GDs 10/40 genommen. Hier der Übersichtschart, mit grünen Pfeilchen an den Stellen , wo ein GC aufgetreten ist...die letzten 3 Ereignisse habe ich dann mal heraus gezoomt. Fazit. Nach Signaleintritt folgt(e) in den vorangegangenen Fällen, nach einer kurzen Anstiegsphase, eine größere Korrekttur, die den schnellen GD (10) wieder in Richtung des langsamen GD (40) fallen lässt. Die eigentliche große Anstiegsphase folgt dann später...


    Fazit: bis jetzt läuft alles nach den beiden vorangegangenen Muster. Eine starke Anstiegsphase ist aber mittelfristig dennoch nicht gewährleistet...aber eben immer noch WAHRSCHEINLICH !


    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:




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    Nach meiner Erfahrung ist die Diskussion mit jemandem der Deine Argumentationslogik verfolgt etwa so vielversprechend wie der Versuch einen Menschenfresser der sein Opfer schon bewusstlos im heissen Wasser liegen hat, vom Katholizismus und einer vegetarischen Lebensweise zu überzeugen. :D



    ....



    Wie ich's mir dachte...



    siehst du, wir haben schon eine Parallelwährung, geht halt nur im kleinen Rahmen
    da nicht genug für die gesamte Bevölkerung da ist. Nur Gutmenschen brauchen einen
    Goldstandard und möchten alle beglücken.


    was ist heute los Güterpreisinflation merke ich heute nicht, scheint dass im Goldmob-Standard
    heute Deflation herrscht. Kaufkraftverlust ohne Ausweitung der Goldmenge sozusagen
    wo ist das Ziel? 1250 € ? oder weniger BigMäc für mehr Gold



    Jetzt kommt das ganze Argumentationsblabla von Bofinger und Konsorten: Gold , gut und schön, aber ist halt nicht genug davon da um den ganzen WELTHAAAAAAAAAAAAANDEL damit abzuwickeln...und deshalb brauchen wir eine Bescheisserwährung die wir beliebig aus dem NICHTS schöpfen können...



    Merke:
    1)Das Mengenargument ist die Standardlüge. Es geht nicht darum den Welthandel Geldmengenmäßig zu GARANTIEREN, es geht darum ein staaatliches Geldmonopol und die Staats-(Banken-) Macht zu zementieren und Umverteilungsspielräume (Neusprech:Gestaltungsspielräume) zu schaffen.
    2)auch Staatsgewalt ist Gewalt . Wir haben die Leibeigenschaft und das dunkle Mittelalter noch kaum einen Schritt hinter uns gelassen, solange wir uns von einem staatlichen Geldmonopol knechten lassen. Wie leicht unsere sogenannte Demokratie (Brot und Spiele für den Pöbel) zu unterminieren ist, wird uns mit der derzeitigen '€Urorettungspolitik' doch tagtäglich vor Augen geführt.Die mittelalterlichen Lehensherren haben sich noch mit dem Zehnten begnügt. Unsere heutigen 'Führer' schröpfen uns um mehr als die Hälfte.
    3)Güterpreisinflation merkst Du heute nicht ? Na, ich schon. Gestern beim Abendessen in einem guten aber nicht abgehobenen Restaurant 9 € für die Suppe, 14 € für die Vorspeise, 26 € für den Hauptgang...man nimmt es nicht mehr so wahr, aber wenn man das mal in DM umrechnet...wer hätte vor 10 Jahren ohne zu murren 18 Mark für ne Suppe geladen ? Und vielleicht merkt man sie , die INFLATION, auch daran, dass man für ein drittklassiges Appartment in Israel in der zweiten Reihe zum Strand ein Schweinegeld hinlegen muss.


    Deine 'Gutmenschen' Sprüchlein kannst Du Dir sparen. Ich will nur nicht dasss ICH und andere ausgeplündert werden. Vor allem fürchte ich mich vor den letztlichen FOLGEN dieser Ausplünderung...soziale Konflikte die mit Waffengewalt ausgefochtten werden. War immer so.



    An der Stelle ist das Thema für mich beendet.

    ...JETZT, nachdem das Teil nach Bär-Flag aussieht , wäre wohl das 'Idealziel' für Gold 162X...


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    Was mich stutzig macht , ist die Botschaft die von einigen großen Minen kommt...da scheint das Ende der Konso/Korrektur bereits 'eingetütet' zu seein.


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    Zitat


    Zitat Greenspan:


    Ein freies, auf Gold gegründetes Banksystem ist in der Lage, Kredit zu gewähren und so Banknoten (Währung) und Guthaben zu schöpfen, entsprechend der Produktionserfordernisse der Wirtschaft. Individuelle Goldbesitzer werden durch Zinszahlungen dazu gebracht, ihr Gold in einer Bank einzulegen, worauf sie Schecks ziehen können. Und da in den seltensten Fällen alle Einleger ihr Gold zur gleichen Zeit abziehen wollen, muß der Bankier nur einen Teil der gesamten Einlage in Gold als Reserve vorhalten. Dies ermöglicht es dem Banker, mehr als seine Goldanlagen auszuleihen (d.h., er hält Forderungen auf Gold statt wirkliches Gold als Sicherheit für seine Einlagen). Aber der Umfang der Ausleihung, die er vornehmen kann, ist nicht willkürlich. Er muß es in ein Gleichgewicht zu seinen Reserven und dem aktuellen Stand seiner Investionen bringen.


    Wenn Banken Geld ausleihen, um produktive und profitable Unternehmen zu finanzieren, werden die Ausleihungen rasch zurückgezahlt und Bankkredit ist weiterhin allgemein verfügbar. Aber, wenn die mit Bankkredit finanzierten Geschäfte weniger profitabel sind und nur langsam zurückgezahlt werden, spüren die Banker schnell, dass ihre ausstehenden Darlehen zu hoch sind im Verhältnis zu ihren Goldreserven und sie fangen an, mit neuen Ausleihungen zurückhaltender zu sein, üblicherweise, indem sie höhere Zinsen berechnen. Dies begrenzt die Finanzierung neuer Unternehmungen und erfordert von den bestehenden Schuldnern, daß sie ihre Gewinnsituation verbessern, bevor sie Kredite für weitere Expansionen bekommen können. Daher wirkt unter dem Goldstandard ein freies Banksystem als Hüter von ökonomischer Stabilität und ausgeglichenem Wachstum.Ein freies, auf Gold gegründetes Banksystem ist in der Lage, Kredit zu gewähren und so Banknoten (Währung) und Guthaben zu schöpfen, entsprechend der Produktionserfordernisse der Wirtschaft. Individuelle Goldbesitzer werden durch Zinszahlungen dazu gebracht, ihr Gold in einer Bank einzulegen, worauf sie Schecks ziehen können. Und da in den seltensten Fällen alle Einleger ihr Gold zur gleichen Zeit abziehen wollen, muß der Bankier nur einen Teil der gesamten Einlage in Gold als Reserve vorhalten. Dies ermöglicht es dem Banker, mehr als seine Goldanlagen auszuleihen (d.h., er hält Forderungen auf Gold statt wirkliches Gold als Sicherheit für seine Einlagen). Aber der Umfang der Ausleihung, die er vornehmen kann, ist nicht willkürlich. Er muß es in ein Gleichgewicht zu seinen Reserven und dem aktuellen Stand seiner Investionen bringen.




    Abseits zu diskutierender 'technokratischer Details' über die Ausgestaltung eines warengedeckten Geldsystems ist für mich als Demokrat und Anhänger einer freien, aufgeklärten, mündigen Gesellschaft ein anderer Aspekt entscheidender. Geld, und vor allen Dingen der Geldwert, darf nicht korrumpierbaren Institutionen wie Politik oder Zentralbanken überlassen werden.Geld muss für jeden Einzelnen in der Gesellschaft einen verlässlichen Wert (über das Regressionstheorem hinaus) haben. Und zwar zukunftsgerichtet. Denn Geld/Ersparnisse sind nichts anderes als 'konservierte Arbeitsleistung' . Wie anders kann der Einzelne sein Leben eigenverantwortlich und unabhängig von staatlichen Almosen/Umverteilungsmaßnahmen planen, als dadurch, dass er seine Fähigkeiten und seine Arbeitskraft vermarktet , also arbeitet so lange er jung ist, dabei mehr erlöst/verdient als er verbraucht um mit dem gesparten letztlich von staatliche Zuwendungen unabhängig seinen Lebensabend zu bestreiten ? Wenn aber Politik/Zentralbanken den Geldwert (durch Geldmengenmanipulationen) nach belieben manipulieren können, ist genau dieses eigenverantwortliche Handeln unmöglich gemacht . Und aus genau diesem Defizit entsteht das ganze soziale Konfliktpotential , letztlich bis hin zu Krieg. Ein unbestechlicher Wächter des Geldwertes kann meines Erachtens nur der freie Markt sein . (Free banking). Weil er , der freie Markt durch die Gesamtheit seiner Mitglieder täglich neu abstimmt. Dieser 'soziale Eckpfeiler' einer modernen Gesellschaft kann sich nur auf im freien Wettbewerb emittiertes Warengeld gründen.





    Zitat

    Glückwunsch woernie, daß du das Geldthema verstanden hast



    Danke.


    Mein Beileid, dass Du es noch nicht verstanden hast und Dich weiter bescheissen lassen willst. :D


    Zitat

    ...ich bin jedenfalls der Überzeugung, dass sich weder durch FIAT noch durch Goldstandard jeglicher Art das Problem der Preisveränderungen und Deflation/Inflation in den Griff bekommen lässt.



    Aber mein Gutster, darum geht's doch garnicht. Das ist nur die offizielle Propaganda um den Beschiss zu legalisieren.


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    Dazu auch nochmal Mr. Greenspan:


    Zitat

    Ein vollkommen freies Banksystem und ein damit übereinstimmender Goldstandard wurde bisher noch nie verwirklicht. Aber vor dem 1. Weltkrieg war das Banksystem in den Vereinigen Staaten (und dem größten Teil der Welt) auf Gold gegründet, und obwohl die Regierungen zuweilen intervenierten, war das Bankgeschäft doch überwiegend frei und unkontrolliert. Gelegentlich hatten sich die Banken, aufgrund zu schneller Kreditexpansion, bis an die Beleihungsgrenzen ihrer Goldreserven exponiert, worauf die Zinssätze scharf anzogen, neue Kredite nicht gewährt wurden und die Wirtschaft in eine scharfe, aber kurze Rezession fiel (im Vergleich zu den Depressionen von 1920 und 1932 waren die Konjunkturabschwünge vor dem 1. Weltkrieg in der Tat milde). Es waren die begrenzten Goldreserven, die eine ungleichgewichtigte Expansion der Geschäftstätigkeit stoppten, bevor sie sich zum Desaster entwickeln konnte, wie es nach dem ersten Weltkrieg geschah. Die Korrekturphasen waren kurz und die Wirtschaft fand schnell wieder eine gesunde Basis für weitere Expansion.


    Aber der Heilungsprozess wurde als Krankheit fehlinterpretiert. Wenn der Mangel an Bankreserven einen Konjunkturabschwung bewirkte - so argumentierten die Wirtschaftsinterventionisten - warum finden wir dann nicht einen Weg, um den Banken zusätzliche Reserven zur Verfügung zu stellen, so daß sie nie knapp werden müssen. Wenn die Banken unbegrenzt fortfahren können, Geld zu verleihen - so wurde behauptet - muß es keine Konjunkturrückschläge mehr geben. Und so wurde 1913 das Federal Reserve System organisiert.



    Abschließend möchte ich nochmal Edelweiss-Economics zitieren:


    Zitat

    woernie als Gold noch Geld war, 100% Goldstandard sozusagen, hatte Gold einen Kaufkraft-Verlust
    von 400%....


    Wie bereits ausgeführt: ein Wertaufbewahrungsmittel kann maximal 100 % seines Wertes verlieren. Nur Geld-/Gold-Nix-Versteher würden das Insolvenzrisiko von Gold gerne noch verdoppeln oder gar vervierfachen...aber mehr als Tod geht nun einmal nicht, genauso wenig wie ein bisschen schwanger. Wenigstens das sollten selbst Goldhasser respektieren.


    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: