Beiträge von woernie

    @Edelweiss...ich frage mich ernsthaft wieso jemand der den offiziellen Mainstream-Konsens der etablierten VWL und der 'freien' Medien so verinnerlicht zu haben scheint wie DU, ausgerechnet im Goldseitenforum aktiv ist ? :hae:


    Und witzig, nein ganz ehrlich TRAURIG, finde ich, dass so ein Gold-/Geld-Nixversteher für sein flammendes Falschgeldplädoyer nicht heftig kritisiert wird, nein auch noch von gestandenen 'Goldmännern' beifällige Kommentare erntet.Zeigt mir wie wenig das Thema alllgemein durchdrungen wird.


    Nach meiner Erfahrung ist die Diskussion mit jemandem der Deine Argumentationslogik verfolgt etwa so vielversprechend wie der Versuch einen Menschenfresser der sein Opfer schon bewusstlos im heissen Wasser liegen hat, vom Katholizismus und einer vegetarischen Lebensweise zu überzeugen. :D



    Egal...einen (halbherzigen) Versuch mache ich noch. Nur um nicht unfreundlich zu wirken. :S


    [quote='*Edelweiss*','index.php?page=Thread&postID=822280#post822280'][Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild4q5i9n.gif]



    CPIUK...willst mich mit dem Consumer-Price-Index von England veräppeln? die Teuerungen in England im Mittelalter und während der industriellen Revolution hatten andere Ursachen. Wenn du das Gold meinst das in Folge der Entdeckung Amerikas nach Spanien u. Portugal gelangte, und von dort weiter in den europäischen Handel, dann stimmt das teilweise. Durch den Anstieg der Bevölkerung im 16.Jhrd traf erhöhte Nachfrage nach Lebensmitteln auf stagnierendes Angebot und und löste enorme Preissteigerungen aus. Die Landflucht und Missernten verstärkten diesen Effekt zusätzlich.


    Wer will hier wen veräppeln ? Oder sollte ich lieber sagen: wer will da wen mit Halbwissen blenden ? Ich habe das Gefühl Du quasselst einfach ein bisschen ins Blaue. Innerhalb eines einzigen Satzes meinst Du nämlich einmal Konsumentenpreis-Indizes (im Mittelalter) seien obsolet, um bereits im nächsten Halbsatz genau Auskunft über Ausmaß und natürlich auch die unbetsreitbaren Ursachen von Konsumentenpreissteigerungen im Mittelalter zu geben ! Exklusves Edelweiss-kow-how, nehme ich an !?


    Lieber Edelweiss, das Mittelalter war auch die hohe Zeit der Münzverschlechterung. In England beispielsweise unter Henry VIII und Edward XI (1542,1551) . Warum ausgerechnet England ? Weil für England die erforderlichen Daten vorliegen. Zur 'Münzverschlechterung' , die klassische Inflationierungsmethode der Vor-FIAT-Zeit, gesellten sich eben die Zuflüsse des spanischen Raubgoldes, per Saldo also eine enorme Ausweitung der nachfragewirksamen Geldmenge...so wird nämlich ein Schuh draus.Dass möglicherweise eine relative Verknappung des Warenangebotes (Bevölkerungswachstum, Anbau- und Erntekapazität) ein Übriges zu den Preissteigerungen dieser Zeit beigetragen hat, soll nicht bestritten werden. Ich wiederhole aber: Inflation ist IMMER in aller erster Linie ein monetäres Phänomen!Was Du über die industrielle Revolution schwadronierst ist nebenbei bemerkt nur eine halbe Wahrheit. Eine halbe Wahrheit ist aber auch eine halbe Lüge..... Per Saldo gab es nämlich zu der Zeit so gut wie keine Inflation in England. Was auch wieder nicht besonders verwunderlich ist: denn mit den Produktivitätszuwächsen im Zuge der beginnenden Industrialisierung und dem resultierenden Angebotsüberhang konnte das Zahlungsmittelangebot zunächst nicht Schritt halten. Ergo: mehr Ware trifft auf ein vergleichsweise statisches Geld (Gold-) Angebot. Es resultiert ein sinkender Preistrend.Die im Chart signifikant augenfälligeTEUERUNG von der Du hier sprichst, fand nicht während der industriellen Revolution statt, sondern nach der Gründung der FED.


    Kredite in einer Goldumlaufwährung!
    ohne Kredite wären große, langfristige Investitionen der Wirtschaft/Industrie und Privathaushalte (z.B. Baufinanzierung) nicht möglich. Doch eine Kreditvergabe setzt eines voraus, nämlich die Attraktivität des Zinses, ohne dies wäre niemand bereit Gold zu verleihen. Nur ein kleiner Teil der ohnehin geringen Weltgoldmenge stünde hierfür zur Verfügung. Infolge dessen würden für Goldkredite sehr hohe Zinsen verlangt werden da geringe Menge auf vergleichsweise hohe Nachfrage treffen würde. z.B. ein Kredit von 10 kg Gold zum Kauf eines EFH mit einer zu erwartenden Verzinsung von ca. 10% auf 25 Jahre unter Berücksichtigung der Wiederanlage des Zinses, entspräche ca. 108 kg Gold beim Gläubiger. Es sollte jedem klar sein, daß bei dem Kreditvolumen allein von Deutschlands Industrie oder Privathaushalten schon nach 2 Jahren die frei verfügbare Weltgoldmenge nicht einmal mehr für die Zinsaufwendungen ausreichen würde.
    Kritiker mögen einwenden, daß hierfür nur der Tauschwert des Goldes erhöht werden müsste. z.B. 10gr. Gold für ein EFH !! würde eine etwas längere Zeit funktionieren, aber würde auch bedeuten, daß ein Goldsucher der im Jahr eine Unze aus der Erde holt, den Gegenwert von 3 EFH zu Tage fördert. Die Minenbetreiber würde so eine Kaufkraft natürlich freuen. Aber man sieht auch wie Absurd eine Goldumlaufwährung in der heutigen Zeit wäre. Gold und Silber sind gute Absicherungen in einer Krise und dienen als Wertaufbewahrungsmittel ebenso wie z.B. eine Immobilie, aber als Währung sind sie in der heutigen Zeit völlig ungeeignet. Zeit völlig ungeeignet


    Die 'Krise' scheinst Du aber als nicht besonders schwergewichtig einzustufen. Immerhin hast Du die letzten Jahre nach eigener Aussage nicht mehr als den früher banktypisch angeratenen 10 - 15 %igen Edelmetallanteil 'gefahren' . Und rätst jetzt sogar dazu diesen zu reduzieren. Ist die 'Krise' also mit Etablierung von ESM (unlimitierte Staatsfinanzierung durch die Druckerpresse) und QE3 gelöst ?


    die Grafik: Kaufkraft von Gold/Silber in den Jahren 1351 bis 2002 was soll das? die Kaufkraft gegenüber was? einem Warenkorb von 1351 verglichen mit dem Warenkorb von 2002 ?? auf so lange Sicht die Kaufkraft gegenüber verschieden zusammengesetzten Warenkörben zu vergleichen und in einer Grafik darzustellen ist lächerlich. Auch wenn man nur ein Grundnahrungsmittel von 1351 z.B Preis Roggen zu heutigem Preis vergleicht, blendet man völlig aus, daß sich die Anbaubedingungen, Erträge, Klimaeinflüsse und und und extrem verändert haben


    Wie bereits gesagt: England bietet sich an , weil es ein über die Jahrhunderte konsistenter Verwaltungsbereich war und ist und weil dort die entsprechenden Daten vorliegen. Die Grafik habe ich mir nicht aus den Fingern gesogen. Sie entstammt der volkswirtschaftlichen Fakultät einer deutschen Uni. Die Weisheiten der etablieretn Volkswirtschaftsleere hälst Du sonst doch bedingungslos hoch. Was also passt Dir nicht an dieser 'Weisheit' ? Und dann mokierst Du Dich auch noch darüber, dass man unterschiedlich zusammengesetzte Warenkörbe nicht vergleichen könne. Wie lächerlich ist das denn ? Unser heutiger Warenkorb ist ja schon nicht mehr vergleichbar mit dem Warenkorb der Vor-Clinton-Zeit.



    Deine Herangehensweise an das Geldthema ist, freundlich interpretiert, ausgesprochen technokratisch. Du fürchtest um den Fortschritt und das Wachstum durch den Ausfall von Kredit und Zins und bist damit bereits in die Falle der Systemprotagonisten gegangen .( Uuuuuaaaaaaaaaaah, Stagnation ! Minuswachstum !!!) Wobei, nebenbei bemerkt eine Drosselung des Wachstumswahnes unserer kleinen Welt mit ihren begrenzten Resourcen langfristig mehr nützen als schaden würde. Ich selbst habe aber in keinster Weise für eine Goldumlaufwährung geworben und schon gar nicht für eine Abschaffung von Kredit/Zins.. Nie und nirgends. Ob ein klassischer Goldstandard DIE dauerhafte Lösung aller finanzsystematischen Probleme wäre , darf auch zu Recht bezweifelt und diskutiert werden.Mit dem Thema Zins in einem warengedeckten Geldsystem haben sich aber andere vor Dir kompetenter als Du auseinandergestzt. Zum Beispiel kein geringerer als Mr.Easymoney persönlich, Herr Greenspan:



    Gold und wirtschaftliche Freiheit !!




    Ich möchte Dir dringend ans Herz legen, es (wieder einmal ?? ) zu lesen. Betonen möchte ich, dass ich persönlich mit einigen Aussagen Greenspans überhaupt nicht einverstanden bin.Der hier propagierte Greenspansche Goldstandard , bleibt weit hinter dem zurück , was ich als 'ehrliches und verläßliches Geld' verstehen würde.


    Teil zwei folgt. Maximale Postinggröße überschritten....




    ich sehe schon, dass Du das Geldthema nicht einmal ansatzweise verstanden hast. Inflation und Teuerung, beispielsweise auf Grund einer Missernte , sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge. Inflation ist IMMER ein monetäres Phänomen. Das hat nicht einmal Friedman in Frage gestellt. Ich bin mir ganz sicher, dass das korrekte Maß an Inflation (Inflationsrate) sich sehr einfach über die Formel Geldmengenausweitung - Wirtschaftswachstum darstellen lässt. Dazu braucht es keine Warenkörbe. Die um 1500 tatsächlich ansteigende Inflationsrate (= relative 'Goldentwertung') ist auch in diesem Fall einer, wenn man so will, 'Geldmengenausweitung' geschuldet. Ursächlich waren die Goldfunde (Gold-/Silber Raubzüge) der Spanier in der 'neuen Welt'. Dadurch hat sich die für den Waren- und Geldverkehr verfügbare Geld(Gold)menge drastisch erhöht. Wie bescheiden Deine Kenntnisse auf dem Gebiet tatsächlich sind, kann man auch an der Aussage 'Gold hat 400 % Kaufkraft-Verlust...' Mann Edelweiss ! Bei 100 % Kaufkraftverlust ist Schluß ! Dann ist das 'Kaufmittel' (Geld) nämlich nichts mehr wert. Weniger als nichts geht nicht.


    Zwei Grafiken zu dem Thema die den Kern der Botschaft der Geschichte gut transportieren:


    1) In Zeiten von Warengeld (Gold/Silber sind Geld) haben wir relative Preisstabilität über hunderte von Jahren. Zu deutlichen Preisaufschwüngen kommt es einmal mit den Gold-/Silber Importen nachdem Kolumbus die 'neue Welt' entdeckt hat. Und zum Zweiten mit Einführung der FIAT Standards.


    2) Nichts hat die Kaufkraft besser über die Zeit konserviert als Gold . Im Jahr 2000 hat Gold immer noch 100 % der Kaufkraft1350. Silber hat da etwas Nachholbedarf.


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    Ich schlage vor wir lassen es an der Stelle 'gut' sein. Du hast Deine Meinung. Und die darfst Du auch behalten. ;)


    Kleiner Nachtrag: ......wenn das Geldbild eines von uns beiden naiv ist, dann sicher Deines.



    Ich bin zwar bei weitem nicht so ein 'intimer Bogenkenner' wie DrK, aber seit ich gelegentlichen Kontakt mit Bogen-Briefen habe/hatte , und das war zunächst schon um 2000 der Fall, ist Bogen auf Mega-Baisse 'gebürstet'. Man kann also durchaus sagen, er hat einen Baisse-Bias. Dagegen ist ja zunächst auch wenig einzuwenden. Auch ich bin der Mainung, dass die Wachstumsfalle inzwischen am zuschnappen ist. Nur: wenn man andereseits den Transfer von Geldvermögen in Sachwerte (Gold) erwartet und irgendwie auch propagiert, dann kann man eigentlich nicht von einer Monster-Baisse bei Aktien (Sachwert!) ausgehen.

    Nicht immer abtauchen wenn's ungemütlich wird. Ich warte auf Antwort... :D


    Zitat

    Nenne mir bitte das Jahrzehnt in dem wir Goldstandard hatten und Gold 200 % Kaufkraftverlust 'erltten' haben soll ??? Zumal man schon nach 100 % Kaufkraftschwund nämlich de fakto NIX mehr für sein Geld/Gold bekommt.



    Edit: dann wäre Gold sozusagen doppelt insolvent gewesen... [smilie_happy]

    ...ich bin ein großer Fan des Gold/Silber ratios, weil es meiner Meinung nach sehr frühzeitig reflationäre versus deflationäre Tendenzen im Marktgeschen indiziert. Neusprech in denglisch: Risk on, risk off. :thumbsup:
    Mich würde mal ein backtest interessieren: an Tagen an denen das GS Ratio steigt, wird eine Silber-Shortposition eingegangen, an Tagen an denen es fällt eine Longposition. Stop am entry. Muss ich mal mit experimentieren...


    Hier langfristig (1900) , hab's auch noch länger...wie man sieht hat wohl Silber den größeren Einfluß auf das Ratio. Böden koinzidieren mit Silberspikes und vice versa Tops im Ratio mit Böden in Silber.


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    ...
    Korrekturen BEGANNEN meist so ab Shortbestaenden von 46.000 bei Silber. Nun liegen wir immernoch bei ca. 55.000 am letzten DI. (Kurs ca. 31,75€).
    Da habe ich persönlich sogar Angst, ob das 62RT hält.



    Auch höhere Shortquoten haben bestanden ohne dass der Preis in nachhaltigen Korrekturmodus gegangen ist...solche bzw. noch größere Shortbestände haben beispielsweise auch bestanden als Silber Ende 2010 in die nahzu (exponentielle) parabolische Anstiegsphase übergegangen ist. So ca. alle 2 Jahre passiert sowas... :D


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    Edelweiss, sorry , aber irgendwie kommst Du mir schlecht gelaunt vor.
    [smilie_happy]


    Ich weiss wirklich nicht , ob es da Sinn macht , das Thema zu vertiefen. Nur soviel: der 'exponentielle Anstieg' , von dem Du meinst er werde durch Margin Anpassungen (dauerhaft!? ) verhindert, wird, sofern sich die Politik nichts (mir augenblicklich) unvorstellbar geniales ausdenkt um das bestehende Finanzsystem geräuscharm und ohne großße soziale Verwerfungen in FIAT 2.0 zu überführen, mit absolut tödlicher Sicherheit kommen. In dem FIAT Standard den wir seit den frühen 70 er Jahren haben, wurden viele große und kleine Vermögen angehäuft. Die 'Besitzer' dieser Vermögen , werden alles daran setzen, ihre Vermögen über die Zeit zu retten. In diesem Bestreben sind sich wir 'Kleinvermögende' , sehr reiche und Superreiche alle gleich. Neben Sachwerten existiert eine unvorstellbar große Summe an 'Papiervermögen' in Form von Anleihen, Lebensversicherungen, Festgeldern und sonstigen Sparvermögen.Allen diesen 'Vermögenswerten' ist gemeinsam, dass sie in nominalen , virtuellen Geldbeträgen gepreist sind. Beim Ausbuchen der gigantischen , nicht rückzahlbaren Schulden, ich hoffe darin sind wir uns einig ohne in den Verdacht von VT zu geraten, wird sich der Löwenanteil dieser '(Schein-)Geldvermögen' in Luft auflösen. Wenn dieser gigantische Betrug an den Sparern erst einmal ruchbar wird, wird ein Run in werthaltige Assets einsetzen, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat. Überschuldung und der Versuch diese wegzuinflationieren, sind heute ein globales Phänomen. Im Gegensatz zu früheren Inflationen/Deflationen gibt es heut kaum Chancen durch geopolitische Diversifikation dem Desaster zu entgehen. Da ist soviel Druck im Kessel, da kann die CME Hanstandüberschlag und Rolle rückwärts machen, der Einfluß auf die Preisfindung wird in dem Moment inexistent sein.


    Zum Thema 'ehrliches Geld': ich glaube schon, dass ich zum Thema Geld die Basics einigermaßen intus habe. Wie steht's da bei Dir ? Nenne mir bitte das Jahrzehnt in dem wir Goldstandard hatten und Gold 200 % Kaufkraftverlust 'erltten' haben soll ??? :hae: Zumal man schon nach 100 % Kaufkraftschwund nämlich de fakto NIX mehr für sein Geld/Gold bekommt. :thumbsup: Also da scheinst Du doch NICHT ganz korrekt informiert zu sein...


    Ansonsten: es tut mir aufrichtig leid, dass/wenn Du das Wesen eines ausgewogenen, auf Nachhaltigkei, Fairness und sozialen Frieden fokusiertes Finanzsystem noch nicht begriffen hast. Goldstandard ist nur eine Variante , besser als das was wir haben . Aber nicht der Weisheit letzter Schluß. Besser wäre ein Bimetallismus (zur Zeit illusorisch) . Wichtig aber ist m. E. , dass Zentralbanken und das fractional reserve System abgeschafft wird und dass das Geldwesen dem Markt anvertraut wird (free banking), und nicht korrumpierbaren politischen Institutionen und den Bänkern die zum eigenen Vorteil und zum Vorteil ihrer 'Vettern' wirtschaften. Jeder der sich freiwillig dem Banken-/Staats-Geldmonopol unterwirft und das auch noch 'alternativlos' findet ist nämlich intelektuell minder bemittelt. Tut mir leid. Denn nur die dümmsten Kälber, wählen bekanntlich ihre Schlächter selber.


    Ansonsten: freu Dich Deines gesunden , verschwörungsfreien,westdeutschen Geistes und verzocke nicht Dein ganzes Geld mit Absicherung und Shorten. In diesem Sinne....schönes Wochenende.

    ...Woernie, der POS wird über den Future-Handel gemacht, der Preis hat nichts mit Angebot und Nachfrage
    zu tun.
    ....



    Für's Tagesgeschäft hast Du sicher recht. Langfristig setzen sich aber Angebot/Nachfragetrends durch. Sonst würde der POS vermutlich immer noch bei 5 $ stehen. Wenn Du glaubst der Preis wäre durch die COMEX/CME bei ~ 50 permanent zu deckeln, wirst Du Dir auf der Shortseite die Finger verbrennen. Wenn das nicht bereits geschehen ist. Es ist wie Koala schon sagte: Du bist da vielleicht ein Stück 'systemgläubiger' als ich es bin. ;)


    Über Margin Requirements kann man die Spekulation steuern. Und mit aus Nichts 'geschöpftem' Papiersilber kann man den Preis 'drücken'...
    Oder anders ausgedrückt: Wie die AQltvorderen schon wussten ,mit einem Krug kann man Wasser schöpfen. Aber nur solange bis der Krug zerbricht. 8)



    Wenn jetzt und hier einer den Knopf drückt, dann drückt er ihn aber ziemlich im Niemandsland. Nicht dass ich etwas dagegen hätte...aber die Wahrscheinlichkeit tendiert gegen null. Gestern hat das GS Rat. kurz soetwas wie Hoffnung verbreitet...aber hat sich schon wieder umgekehrt. Und das in Manndeckung genommene Gold/Platin Ratio gibt auch keinerlei konstruktiven Signale. Sleepmodus...


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    Super Holger! Danke ! Dann haben wir auf Goldseiten ja jetzt den besten P&F Analysten des deutschsprachigen Raumes an Board. Ich hoffe Du machst dann regelmäßige 'Updates' und freue mich schon auf's nächste 'bullish catapult' bei Silber.


    :thumbsup:

    ...noch verhängnisvoller halte ich die Theorie des "exponentiellen Anstiegs in der Endphase"
    denn schon bei Anzeichen größerer Vola wird die CME die Margin wieder so hoch setzten
    daß der Preis kollabiert und die Futures nicht aus dem Ruder laufen...



    Du glaubst also, wenn ich Dich richtig verstehe, dass man weltweit Angebot und Nachfragegesetze aushebeln und den Preis über den Futureshandel und die Margin-Requirements steuern kann ?
    Da hatten die Kommunisten also nur den falschen Handlungsansatz.Planwirtschaft muss von der CME ausgehen und nicht vom Politbüro.


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    Think again , Edelweiss !

    ...ich habe heute in der Angelegenheit (Dividendenbesteuerung) auch mal meinen Steuerberater 'konsultiert'...er sagt etwa das Gleiche was hier so TENOR war....



    Ansonsten...melde ich mich die Tage wieder detaillierter. Gibt ja schon das eine oder andere zu sagen...Aber: sieht doch ganz gut aus...alles in Allem !


    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    ...nur her mit den 'Mutmachern'. ;)



    Off topic: mal etwas anderes...kennt sich jemand mit Steuerrecht aus ?


    Ich hab' Aktien eines US amerikanischen Öl Royalty- Unternehmens. Schon seit vielen Jahren. Dividendentitel. Hab' mir jetzt zum ersten Mal so eine Dividendenabrechnung genau angeschaut.


    Da wird der Bruttoertrag ausgewiesen. Dann werden 30 % ausländische Quellensteuer (USA/Puerto Rico) abgezogen. Also sagen wir von 100 € gelangen 'nur' 70 € nach Deutschland. Und der deutsche Staat berechnet dann aber 'seine' Quellensteuer nicht von dem nach Deutschland und damit mir zufließenden Betrag ( 70 €) sondern vom Bruttoertrag ( 100 €) . Also nochmal - 25 € + 5,5 % Soli...Von 100 € gehen dann nur 33 € auf mein Konto.


    Kann das korrekt sein ? Ich meine , der Staat kann doch nur das besteuern , was mir auch tatsächlich zufließt ? :hae: :hae: :hae:

    Moin


    ich hab da mal eine Verständnisfrage.... ;)


    ....



    Verständnisfragen kann man ja so und so sehen . Und man kann sie auch so und so beantworten. Deine 'Verständnisfrage' hätte sicher einen eigenen Thread verdient. Titel: Sind Gold und Silber in einer Blase ? ;)


    Hier im Forum rennst Du damit keine offenen Türen ein. Auch nicht im Chart-Thread. Ich werde das auch nicht ausführlich diskutieren. Die relevanten Parameter aus technischer Sicht wurden hier alle schon mehr oder weniger erschöpfend angesprochen und diskutiert. Zwar ist der Satz 'Diesmal ist alles anders...' bekanntermaßen der teuerste der Investmentgeschichte. Aber wenn Du beispielsweise die aktuelle Edelmetallhausse mit der Nikkei- oder Nasdaq-Bubble vergleichst, dann denkst Du meines Erachtens linear und hast das Geldsysetem nicht ganz richtig durchschaut. ;(


    Mit Aktien liegst Du sicher nicht ganz falsch ! Solides Aktienpicking und politisch stabile Verhältnisse vorausgesetzt , wirst Du vermutlich auch mit Aktien die Insolvenz des derzeitigen Geldsystems einigermaßen unbeschadet überstehen. Aber beides ist unsicher und schwierig: solides Aktienpicking ...


    Der Mythos langfristig steigender Aktienkurse ...


    ...und politisch stabile Verhältnisse im Sinne eines sanktionierten Schutzes des Privateigentums ! Dies wird Dir angesichts der Schuldenstände im öffentlichen wie im privaten Sektor kaum einer garantieren wollen. Dazu kommen 'Begehrlichkeiten' des Kraken Staat, der auf sichtbare Vermögen in Bälde radiikal durchgreifen wird. Werden muss ! Oder glaubst Du ernsthaft, wir können aus der Krise 'rauswachsen' ? :hae:


    Aber einmal angenommen, die beiden angesprochenen Unwägbarkeiten werden 'gemeistert', glaube ich dennoch mit dem Löwenanteil des Vermögens bei den (anonymen) Edelmetallen besser aufgehoben zu sein. Schau : Das DOW/Gold Ratio lag im Peak 99/00 bei etwa 42. Aktuell sind wir bei etwa 7. Das bedeutet seit 2000 hat Gold sechsmal besser abgeschnitten als Aktien. Um die historischen Tiefststände im Dow/Gold Ratio zu treffen, die sich ja bekanntermaßen bei ca. 1 befinden, muss Gold relativ zu den Aktien als in den kommenden Jahren NOCH EINMAL 6 - 7 mal besser abschneiden als Aktien. Meiner Meinung nach wird dies auch geschehen. Ganz gleich was vermeintliche Experten heute von Blase blubbern...wenn wir dann noch historische Werte des Gold/Silber Ratios in unsere Anlagestrategie integrieren...könnte ein gewiefter Investor mit etwas Glück den Aktienmarkt leicht um den Faktor 10 - 20 ausstechen...


    Daran arbeite ich. :D

    @ Woernie


    Wenn wir grad bei Wahrscheinlichkeiten sind.
    Welchen Kursverlauf der beiden Edelmetalle Gold und Silber, würdest du im Moment für am wahrscheinlichsten halten?



    Für Silber sind die 'Wahrscheinlichkeiten' ja bereits aufgezeigt. Bei Gold: die letzten beiden Aufwärtsbewegungen wurden bei 50 % (pink) bzw. 62 % (blau) gekonterte um letztlich aber zu scheitern. Die jetzige (grün) findet bei~ 1690 (50 er) support, und besonders bei ~ 1667 (62 er). Damit für mich : make or break ~ 1670. Wird wahrscheinlich getestet...


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    [/quote]Ja, woernie...das ist meine Befürctung: wir rutschen an der Oberseite des Keils nach unten bis auf die Horizontalunerstützung/Keilunterkante bei 26 $ oder sogar darunter... ;(


    Das deckt sich mit Deinen Charts.[/quote]


    Silberchef, Aufgabe der Charttechnik kann es nicht in erster Linie sein Erwartungen oder Befürchtungen abzubilden, sondern Wahrscheinlichkeiten. ;)


    Ich möchte da noch mal auf meine Frage verweisen... ;( ...offensichtlich läuft genau dieser Test der Ausbruchstelle gerade ab... :whistling:
    Hauptsache, es geht nicht noch weiter nach unten, um in den Keil zurückzulaufen...dann wird es übel... [smilie_happy]



    Also, grundsätzlich ist es ja so, dass bestätigte Ausbrüche sozusagen die besseren Ausbrüche sind. Aber auch mit unbestätigten Ausbrüchen kann man leben. Sofern es in die richtige Richtung geht. Will sagen: ein Pullnback/Bestätigung ist keineswegs ein ehernes Gesetz in der Charttechnik. Absolut untypisch und NICHT im Sinne eines Pullbacks wäre meines Erachtens zu werten, wenn der Preis sich zunächst 15 % von der Ausbruchsstelle wegbewegt, um dann 20 % zu fallen 'nur' um den Ausbruch zu bestätigen. Das wäre aber hier der Fall , wenn das was Du 'andenkst' passieren würde. Das Pullback würde dann auich nicht bei 30 sondern bei ~ 26,50 stattfinden , nimmt man die Steilheit der bisherigen Korrektur als Anhaltspunkt Oder habe ich Dich falsch verstanden ? Dann bring mal ein Bildchen, bitte...


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    Meines Erachtens ist der Ausbruch durchaus als bestätigt zu betrachten. Was an dem ganzen 'Ausbruchs-Szenario' sowieso nicht stimmt sind die Volumina...aber die dürfen wohl mit einigem Recht auch in Zweifel gezogen werden...



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    Eine 38 er Korrektur ist die 'Minimalkorrektur' eines solchen Anstiegs und 'erwartbar'. Wäre jetzt im Kasten. 'Logisch' bei fortgesetzter Korrektur wären 30,7 (50 er) und , verstärkt durch einen Horizontalsupport das 62 er bei 29,60. Darunter wird's düster, weil dann der Ausbruch als solcher invalide wird...



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