Beiträge von woernie

    Hallo zusammen,


    was haltet Ihr denn grundsätzlich von dieser japanischen Wolkentechnik, die bei daf öfters kommt? Der Charttechniker, der das Modell benutzt, rät grad zum Ausstieg aus Gold. Auch die Aktienmärkte seien in einer Baisse.


    Viele Grüße, Anleger



    Hallo , kenn' mich nicht damit aus. Kenne niemanden der erfolgreich damit handelt(e) ...aber wenn's im DAF kommt, dass man aus Gold aussteigen soll...dann nichts wie raus ! :D




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    Hallo woernie,
    das Zitierte ist nicht meine Meinung, sonst würde ich hier nicht mitlesen. Allerdings verlasse ich mich nicht auf die Charttechnik allein. Eine optimale Entscheidung setzt voraus, dass alle verfügbaren Informationen verwertet werden. Diesen Satz halte ich für banal.
    Dass die Charttechnik noch entwicklungsfähig ist, wirst Du auch unterschreiben. Deine Kurve in post Nr.5103 finde ich einen sehr interessanten Ansatz.
    Und jedenfalls: Vielen Dank für Deine Arbeit!


    Gruß! Fritz


    Dass die Charttechnik noch entwicklungsfähig ist unterschreibe ich. Wer/was aufhört besser zu werden hat aufgehört gut zu sein. Das gilt aber für alle anderen Marktanalyse-techniken im zumindest gleichen Umfang. Warum liegen 'Wirschaftsweise', 'Chefökonomen' und selbst Nobelpreisträger in Ökonomie meistens falsch ? Aus meiner Sicht gibt es nur eine Herangehensweise an die Märkte die besser und erfolgversprechender ist als die Charttechnik.


    Der Insiderhandel ! :thumbsup:




    Guten Morgen,


    Gestern war ein trauriger Tag für mich....Croatien ist ab 2013 in der EU...Ich sage nur R.I.P. ein fataler Fehler war das!


    zurück zum Gold...der Wochen-macd sieht gut aus...bauen wir hier einen trendkanal?



    Dionicar, vergiss es ! Indikatoren kann man nicht nach chart´- bzw. formationstechnischen Regeln untersuchen. Alles Kokolores. Zeitverschwendung. Nimm's mir nicht übel. Du kannst natürlich machen was Du willst. 8)


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    @all


    wir sind ganz dicht dran ! Aber auch ein Abpraller nach unten wäre noch kein Beinbruch...der Preis sollte sich dann > 1580 ( = FiBo 62 %) stabilisieren. Das entspräche dann einem Bullkeil mit a/b/c/d/e...wobei e noch fehlt.



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    resci


    was moinsch ?

    ...der absolute Mega-Bööörner ! :thumbsup:



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    Das ganze ist noch nicht in trockenen Tüchern (siehe Goldchart/Dollarchart...) , aber das sind insgesamt sehr konstruktive Signale für steigende EM Preise. Keine Einbahnstraße...aber wenn das GS Ratio in Abwärtstrend geht, wird alles gut ! :P

    Auf die potentiell bullischen Sentiment unc COT Daten wurde ja die Tage schon öfters hingewiesen. Nun haben wir auf der Habenseite ein weiteres Positivum : die Underperformance der kleinen gegenüber den größeren Majors ist definitiv beendet. Der GDXJ hat letzte Woche bei schwachem HUI/XAU deutlich im Plus geschlossen. Die Risikobereitschaft der Investoren scheint also Fahrt aufzunehmen. Außerdem sind die Explorerer hier nach Ansicht vieler einfach 'dirt cheap' !


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    Ein weiteres Plus: das ist die Startseite von Stockcharts. In blau werden die Tisckersymbole angezeigt in denen das größte Publikumsinteresse herrscht. Je größer das Symbol , desto mehr 'Betrieb'...gdx und gdxj waren die letzten Monate meistend FETT. Jetzt gibt es andere 'Top-Ticker'.



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    Die aus technischer Sicht zu erwartende Stabilisierung des €uros hat also tatsächlich stattgefunden. Just in dem Moment als 'Standard für Arme' dem €uro den 'Todesstoß' oder zumindest einen weiteren Sargnagel verpassen wollte


    Das ist 'Good news' für die Märkte...aber auch für Goldbugs.


    Ich schrieb in dem oberen Posting , dass der Dollar sich hier im Niemandsland befindet. Technisch zeigt der USD-Index aber doch einige bemerkenswerte kleine 'Schwächen'. Da ist einmal eine negative Divergenz aus Indikatorensicht (RSI) . Dann eine bemerkenswerte Divergenz im USD/SPX Ratio zu erkennen, welches bereits wieder nach Süden läuft. Es ist also, vorausgesetzt der €uro findet im Bereich ~ 1,25 tatsächlich einen Boden, durchaus denkbar, dass der Dollar hier 'nur' ein letztes Pullback an den 'Dreh- und Angelpunkt' des Langfristcharts in Szene gesetzt hat und hier doch mittel-/langfristig den weiteren 'Abgang' antritt. Damit wären die 'Deflationatoren' hier und andernorts natürlich Toast. :D





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    ...und die 4. Annäherung an die fallende rote Trendlinie. Bei aller verbreiterter Skepsis: der Chart sieht bis auf den Makel des volatilen , fallenden Dreiecks, eine potentielle (mittel- bis längerfristige) Topformation, superbullisch aus. Die Bären haben es nicht geschafft den Aufwärtstrend zu brechen, die horizontale Schlüsselunterstützung bei 1550 hat gehalten...gut Fibo-technisch hätte man sich wenigstens eine 'Minimal-Korrektur' des Gesamt-Uppers seit 2008 'gewünscht'...aber solange die nicht kommt, ist diese Strecke eben nicht fertig. Wenn man die Aufwärtsstrecke in ihre Bestandteile aufdröselt, dann wurden alle Zwischen-Rallyes zu 38 - 50 % korrigiert. Und das letzte und steilste Bein sogar um exakt 62 %. Nehem wir es wie es ist, bzw. wie es sich momentan darstellt. Als weiteres Plus : der weekly GD 64 hat gehalten. Der Markt befindet sich an technischen Extrempositionen die in der Vergangenheit Umkehrpunkte zu markieren im Stande waren.


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    ...und in €uro sind wir schon einen Schritt weiter. Das Dreieck wurde oben verlassen und ein Pullback ist gelaufen.


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    Aber es gibt noch einige andere Pluspunkte, die ich bringen könnte....



    Der guten Mär bring ich so viel, davon ich singen und sagen will...



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    Später vielleicht. Muss jetzt erstmal an die frische Luft.

    Sehe ich es richtig, dass bei ca. 33 Dollars ein Widerstand ist und fals der gebrochen wird Luft bis nach 35,xx ist???



    Siehst Du m.E. richtig...



    technisch gesehen müsste er nochmal auf 29 runter bevor es zu irgendeinen ausbruch kommen sollte.



    Wieso ?


    Der - BALTIC DRY INDEX (link inside) sieht jetzt nicht wirklich gut aus ...



    Ne, aber (noch) nicht wirklich schlimm. Die globalen, konjunkturellen Aussichten, besser gesagt die aktuelle Lage, scheint gedämpft. Allerdings ist da wo der Baltic Dry jetzt steht technisch gesehen schon wieder 'Land in Sicht'. Die Tiefs von 2008 werden übrigens in allen Baltic-Indizes noch nicht erreicht...und solche für Seefahrtslaien spektakulär aussehnenden Abwärtsrallyes gibt's im Baltic Chart zu Hauf...jeweils ohne Weltuntergang. (Siehe grün gestrichelte Linien)



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    Zitat

    Was mir noch nie klar wurde: Warum die Charttechniker so eine starke Präferenz für gerade Linien haben. Womöglich noch in Darstellungen mit logarithmischer Skala. Wo gibt es denn in der Realität (außerhalb des Mathematikunterrichts) lineare Zusammenhänge?



    fritz, ich habe das mit geraden Linien wohl fälschlicherweise als 'horizontale Linien' aufgefasst, als Gegensatz zu schrägen Linien. Aber Du meintest wohl Kurven im Gegensatz zu Linien. Sorry ! Ist aber trotzdem meines Erachtens der falsche Ansatz, weil sich eben Charts nicht infinitiv in die Zukunft projezieren lassen. Ansatzweise kann man sowas ja 'andenken'....dann komme ich bei Gold gemäß meiner zyklischen Erwartungen nicht über ~ 5000 hinaus.


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    Genial ! Endlich ein Werkzeug mit dem man den Mainstream-Finananz-Heinis das Maul stopfen...äh, arguimentiv entgegen treten kann, wenn sie wieder einmal mitleidig lächelnd abwinken, wenn man die HERAUSRAGENDE langfristige Aktienrendite nur wagt anzuzweifeln.
    :thumbsup:

    Die 'harte Nuss' ist beim ersten Test gefallen. Das war eben kein Widerstand, sondern nur ein Widerständle wie man bei uns sagt. Und die 'Nuss' ein 'Nüssle'.... ;)
    Der Widerstand liegt bei ~ 33.


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    In €uro haben wir schon das 38 er des Gesamtdowners erreicht. Die letzten 4 Wochenkerzen erinnern ein bisschen an den Jan./Feb. 2011. So wie damals kann es ruhig weiter gehen. :thumbsup:



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    PS: Gibt es eigentlich in der Chartanalyse die erste Ableitung? Als Mass für die (Preis-)veränderung?



    Wie heisst es immer lapidar ? Charttechnik ist keine Wissenschaft...(und auch keine Kunst)


    Preiskurven sind schlicht Ausdruck von Interaktion, von Tauschhandlungen zwischen Menschen aus Fleisch und Blut. Diese sind nicht streng rational begründet. Keinesfalls folgen sie mathematischen Gesetzmäßigkeiten. Am Markt treffen Käufer und Verkäufer aufeinander. Beide sind 'Spekulanten' mit zukünftigen Erwartungen. Der Käufer spekuliert auf eine steigende Preiskurve. Der Verkäufer auf eine fallende. Beide sind 'gewinnorientiert'. Der Gewinn versetzt den Spekulanten in Stimmung. In gute Stimmung. Große Gewinne versetzen ihn in sehr gute Stimmung... und daraus wird Gier. Verluste versetzen ihn in Furcht. Furcht/Angst/Gier/Sorglosigkeit sind Emotionen die im Chart Ausdruck finden. Der Chart ist das 'kollektive' Gedächtnis des Marktes . Und weil er keinen formalen, mathematischen Gesetzmäßigkeiten folgt, muss er Raum für Auslegungen lassen.


    fritz


    das mit den geraden Linien ist ganz einfach, wenn man's seinem Wesen nach verstanden hat . Ich versuch's mal mit Worten. Nehmen wir eine beliebige Preiskurve. Sie beginnt bei 10 . Sagen wir der Emissionskurs einer Aktie. Die Preiskurve läuft auf 20. Die Emissions- Käufer sitzen auf 100 % Gewinn und rechnen mit mehr. Alle die zwischen IPO und 20 gekauft haben sitzen auf (mehr oder weniger großen) Gewinnen. Bei 20 setzt eine größere Korrektur ein. Der Preis fällt zurück auf 12. Wer zwischen 12 und 20 gekauft hat, sitzt nun plötzlich auf Verlusten. Und die IPO Käufer bei 10 sind zwar noch im Gewinn. Aber sie würden sich gerne in ein Körperteil beissen das mit Ar...anfängt und nicht der Arm ist, weil sie nicht bei 20 verkauft haben. Was wird wohl passieren wenn der Kurs zurück auf 20 läuft ? Bei 20 spätestens wird sich der eine oder andere IPO Käufer an die 'Torheit' beim letzten Mal NICHT verkauft zu haben erinnern. Zumindest der lernfähige Teil der IPO Käufer. Das heisst hier wird es zu Verkäufen kommen von Anlegern mit größeren Gewinnen. Aber auch Käufer die zuvor bei 18/19/20 gekauft hatten und zwischenzeitlich durch die Depression großer Verluste gegangen sind , werden sich ihrer Schmerzen erinnern und eine gewisse Verkaufsbereitschaft entwickeln. Bei 20 liegt also ein Widerstand, definiert durch das alte Hoch, durch die Verkaufsereitschaft diverser Marktteilnehmer....und so kann sich die Geschichte beliebig oft wiederholen....auf diese Art lassen sich auch andere gerade Linien psychologisch herleiten, egal ob sie von 'oben' definiert werden (Unterstützungen) oder von 'unten' (Widerstände).


    Neben diesen horizontalen Linien , die wie gesagt strentg psychologische Ursachen haben, gibt es andere, nämlich 'schräge' Linien. Die 'leben' m. E. davon, dass sie von der Gemeinde der 'Chartbetrachter' gemeinsam erkannt und 'gewürdigt' werden (selffullfilling prophecy)...und dann gibt es noch so Sachen die einfach 'funktionieren', wie beispielsweise FiBos..und .kein Schwein kann Dir sagen wieso...



    :rolleyes:




    Na bis jetzt läuft's ja: wall of worry. ;) 8)


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    Zitat

    Man muß sich doch nur die Gründe für das drohende Verbot von Bargeld (demnach auch Edelmetall) ansehen.
    Es soll Schwarzarbeit verhindert werden, der Konsum der Bürger soll gläsern werden, die Sozialtransferempfänger sollen von steuerfreien Einkünften abgeschnitten werden, der Staat will von jedem Umsatz (auch von Trinkgeldern) seinen Teil abgreifen.



    Würde nebenbei sicher einen ganz netten 'Nachfrageschub' auslösen, wenn bei einem real drohenden Bargeldverbot die ganzen 'Depots' unterm Kopfkissen 'aufgelöst' werden würden. Regelrechte 'Sonderkonjunktur'. Auf der anderen Seite würde es aber auch den 'Einstieg' in einen 'alternativen Schwarzmarkt' bedeuten. Und hier kommen dann wieder Edelmetalle ins Spiel. Meinen Maler der mir das Wohnzimmer 'schwarz' streicht kann ich in Zigaretten und Schnaps bezahlen. :D