Beiträge von woernie

    ...die Charts sehen einfach nur scheixxe aus. Thematisieren wir jeweils die Positiva. bei Gold kommt Support in Sicht in Form des gleitenden Wochendurchschnitts 64...


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    Silber wird interessanter sein, wenn's denn mal zum Halten kommt. Aktuell sind wir am blauen 61 er. Darunter mein Favorit: das goldene 61 er bei 24,17. Das 61 er des Gesamt-Bullmarktes bei 21,53 (grün) , eine echte Bastion...aber man sollte auch das 76 er des Gesamtmoves bei 14,85 im ASuge behalten. Der letzte große Abwärtshaken 2008 lief bis zum 76 er (blau) des vorausgegangenen Gesamtanstiegs. Wer dann noch Kohle hat ist (vielleicht) der king. (Ne, glaub' ich nicht ernsthaft dran.)


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    Also...es war früher einmal üblich sich im privaten Verkauf irgendwo in der Mitte zwischen Händler-An- und Verkaufspreis zu treffen. Schöne und faire Zeiten waren das. Der aktuelle Ankaufpreis von Westgold liegt bei 21,40 für den Phili...im VK gibt's ihn bei Argentarius für :


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    Also wäre hier eigentlich ein fairer Preis irgendwo um die 23 - 23,60 € .


    Warum soll jemand Deine für 27,60 € kaufen ?

    ...wenn physisches EM 'im Himmel' ist, dann sind Minenunternehmen nicht konkurs, weil sie ja die gestiegenen Energiekosten in dem Fall auf die Preise ihrer Produkte überwälzen können. Sie produzieren ja EM...und das ist im Himmel. :)

    woernie, ist das dein max. kursziel von ca. 3800 und Wendepunkt für 2015-2016 ???


    Wendepunkt 2015/16 ja. Kursziel habe ich keines. Ich finde aber das augenblickliche finanzwirtschaftliche 'set up' lässt die Blase aller Blasen zu...wenn sich Geschichte 'reimt' , dann könnte dieser Bullmarkt in Edelmetallen zu wahrhaft skurilen Preisen führen. Im Vergleich zu den 70 ern sind es heute viel, viel mehr Menschen die die Metallreise 'treiben' können (Inder,Chinesen, reiche Brasilianer, Mexikaner, Koreaner,Russen etc.) und es giebt viel, viel vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel mehr Kohle die es zu 'besichern' gilt. Die Chance mit EM '´reich' (wohlhabend) zu werden dürfte um ein vielfaches besser stehen als im Lotto.


    :thumbsup:


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    Hallo Radar,


    da muss ich jetzt entschieden widersprechen und eine Lanze für die Leute dort brechen !


    Gerade die Kornaten sind ein beredtes Zeugnis dessen , unter welch harten Bedingungen noch vor wenigen Jahrzehnten mitten in Europa Menschen ihr Leben fristen mussten. Man hat durchaus versucht der Natur abzutrotzen , was man ihr abtrotzen konnte. Das war allerdings nicht viel. Ein paar Oliven, etwas Schafs- oder Ziegenmilch, ein paar Feigen und Tomaten und etwas Fisch...schon für Brennholz für die kalten Winter mussten weite Strecken zurückgelegt werden. Die Kornaten sind im Land der Bora. Das ist ein regelmäßig auftretender , sehr, sehr stürmischer Nord-Ostwind . Ein Fallwind der von den Hängen der Küstengebirge des Festlandes herunter bläst, im Winter häufig in Orkanstärke. Spitzenböen erreichen mehr als 200 km/h. Wenn die Bora bläst sind oft Brücken und Straßen gesperrt, weil die Böen selbst tonnenschwere LKW's von der Straße blasen kann. An Seefahrt ist dann nicht mehr zu denken. Auf den der Bora zugewandten Seiten der Inseln, wächst auch ohne vorherige Rodung (Abholzen) häufig kein Grashalm. Da gibt es nur nacktes Gestein. Wo die Inseln abgeholzt wurden, wie etwa auf Kornat, geht die Bodenkrume durch Winderosion schnell verloren. Aufforsten ist dann nur bedingt und sehr mühsam möglich. Auf Kornat kann man diesen Kampf um Land und Boden sehr gut sehen. In den Senken der Leeseite der Insel, haben die Bewohner versucht Haine und Gärten anzulegen. Trotzdem gibt die verbliebene Erdkrume nicht viel her. In den 50 er und 60 er Jahren des vergangenen Jahrhunderts , sind die Jungen ausgewandert. Nach Australien, Amerika, Kerneuropa wo es Arbeitsplätze zu bieten hatte. Die verbliebenen Alten konnten das harte Leben auf den Inseln auch nur schwer bewältigen und die meisten mussten ohne die Hilfe der Jugend irgendwann resignieren. Hier 'blühende Landschaften' zu schaffen scheiterte bestimmt nicht an der 'Faulheit der Südländer' sondern an den harten Rahmenbedingungen.


    Ich habe mit Menschen gesprochen die dort vor 70 , 80 Jahren aufgewachesen sind. Unglaubliche Lebensbedingungen. Die Eltern meines Schwagers etwa sind an der Küste in der Gegend von Senj aufgewachsen. Sie lebten in einér winzigen Dorfgemeinschaft aus fünf , sechs Häusern bestehend. Wer soetwas wie Arbeit hatte, musste täglich 20 und mehr Kilometer zu Fuß in unwegsamem Gebiet zurück legen um den Arbeitsplatz zu erreichen. Abends das selbe zurück. Von dem kargen Verdienst wurden Baumaterialien für Haus und Boot sowie Zucker und Mehl gekauft. Zu essen gab es jahrein- jahraus die Kartoffeln die man selbst anbaute und den Fisch den man fing. Einmal im Jahr wurde vielleicht ein Huhn oder eine Zige geschlachtet. Die Mutter meines Schwagers wurde bereits als sechsjähriges Mädchen im Frühjahr mit der kleinen Viehherde ins Gebirge geschickt, wo sie den Sommer alleine verbrachte. An der Küste war es dann zu heiss für die Tiere und es gab nicht genug Grünfutter. Später , als Erwachsene ist sie dann einmal im Monat mit dem Ruderboot von dort wo sie wohnten zur Insel Rab gerudert um auf dem Markt das wenige was sie produzierten zu verkaufen. Einfacher Weg etwa 15 Seemeilen. Schon mal selbst gerudert ? Mein Schwager, heute 55 Jahre alt ist in diesem Dorf und unter diesen Bedingungen noch zur Welt gekommen. Und das im Zentrum Europas ! Was für einen gewaltigen Sprung (nach vorn ? ) hat der 'FIAT-Falschgeld-Boom' in vielen Gebieten bewirkt.
    ;)



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    ...kaum zu glauben wie leicht sich so alte Hasen von der Spur abbringen lassen. Ein Dreieck , jeder Techniker weiss das, 'can go either way'. Und zwar sind die Chancen etwa fifty/fifty. Bei Sinclair und seiner Mannschaft war es ausgemachte Sache , dass das Dreieck nach oben aufgelöst wird. Bei der ganzen webbasierten Goldbullengemeinschaft war das so. Und jetzt grassieren Angst (Fehleinschätzung und die Folgen ? ) und Wut (Manipulation!! ). Freuen können sich diejenigen die noch nicht zu 100 % oder gar mehr % engagiert sind...denn die große Richtung bleibt in all dem Lärm (Noise) doch klar erkennbar. Dass die selben die große Volatilitäten vorausgesagt haben, jetzt wo die Schwingungen um die grobe Richtung größer werden, jammern und mit den Zähnen klappern ist schon a bissle komisch. Sinclair weiss ja selbst: die Kurve ist vom exponentiellen Typ , der Weg ist klar und bis 2015 ist noch viel Zeit...



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    Deshalb wünsche ich allen hier gelassen zu bleiben und hoffe dass wir und die unseren vom Schicksal dieses kleinen Balgs verschont bleiben:


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    Schöne Weihnachten allseits...

    http://kingworldnews.com/kingw…at_to_Expect_in_2012.html


    Zitat

    Jim Sinclair


    “The amount of discontent and bearishness among people who know better is enormous. It’s moved from bearishness to some form of anger. (This is a) historical bottom, capitulation. A clear sign that the gold market is moving into an outrageously oversold position...



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    Jo. ;)
    Nun spricht Sinclair im Konjunktiv... Was aber bemerkenswert ist, daß er erstmals einen denkbaren Kulminationszeitpunkt für Gold anspricht, wenn ich nicht irre.
    Dies hatte er stets vermieden, war schon einmal hier thematisiert.


    Grüsse
    Edel



    Jo... ;)


    If grouping of cycles is of any use time wise...Kulminationszeitpunkt...2015 ,wie bereits mehrfach gezeigt... das passt schon. :thumbsup:

    ...bin da auf ein 'seltenes' Schätzchen gestoßen: sehr langfristige Marktstrukturdaten für den XAU. Allerdings in der Langfristigkeit nur als Chart auf Quartalsbasis. Interessant auch: wir sind augenblicklich dabei das 4. negative Quartal in Folge auszubilden. Gab's in 20 Jahren inkl. Bärmarkt niemals zuvor.


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    Meinungen ?
    Was gewichten wir höher, die negativen Divergenzen auf Tagesbasis oder das insgesamt eher positive Bild in den längerfristigen Charts ?

    ...das sind genau die Überlegungen die mir gestern durch den Kopf gegangen sind. Wenn die Bundesbank , das Merkel , die 'Öffentlichkeit' , in Teilen 'der Michel' die sogenannte 'Bazooka' , also die unlimitierte Staatsfinanzierung durch die EZB-Druckerpresse (noch) ablehnt, dann bedient man sich eben der bewährten Handlanger, der Banken. Der Refinanzierungsbedarf 2012 in der Peripherie der €urozone beträgt wenn ich mich recht erinner 507 Mrd. Gestern wurden die Banken mit 490 Mrd. 'betankt' , wie zu hören ist. Im Februar gibt's dann Nachschlag. Von namhaften Cowns, äh Chefvolkswirten, ist zu erfahren: keine Inflationsgefahren, weil die EZB alles gleich wieder irgendwie 'sterilisiert'...sozusagen Schwangerschaftsabbruch noch während der Zeugung. ;(


    Gold stay strong, stay long. :thumbsup:


    Allen Widrigkeiten (Volatilitäten) zum Trotze.

    Länge : 43,8101 Grad Breite : 15,3053
    das ist auch in einem 'Nationalpark' Kroatiens, im Kornat Nationalpark. Hier genau gesagt die Vrulje Bucht auf der Hauptinsel des Archipels : Otok Kornat.War zu jugoslawischen Zeiten unbewohnt und verlassen wie die meisten anderen Inseln auch. Inzwischen leben hier wieder ein paar Leutchens in den Sommermonaten und bewirten das nautische Publikum. Ganz witzig. In den Frühjahrsmonaten gibt es hier die besten Langusten der Welt. :thumbsup: Nächste Tankstelle in Sali , Dugi Otok, etwa 20 Seemeilen...die Inseln sind deshalb so kahl und karg, weil die Römer (angeblich) hier für Schiffsbau alles abgeholzt haben. Nördlich und südlich sind die Inseln schön bewaldet.Die nächstgelegene größere Ansiedlung am Festland ist übrigens Murter.



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    Sentiment: gute Unterstützung , nach wie vor für unsere 'Lieblinge'. Von daher kann's endlich los gehen mit der 'Weihnachts-Frühjahr' rallye , die dann nahtlos in die Früsommer-Sommer-herbst-Rallye übergehen darf. :D


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