Beiträge von woernie


    Bloomberg spricht aber nicht von 'Comercials', sondern von Hedge Fonds und anderen Großinvestoren. :thumbsup:


    Wenn Du meinst , die Longpositionen seien ''marktrelevanter'' als die Nettopositionen, sei Dir diese Meinung unbenommen. Für mich zählt auf dem Konto was netto drauf oder nicht drauf ist...Zugänge und Abgänge sind nur für die Buchhaltung, nicht für die Bilanz . Aber ich sehe , Du arbeitest da an etwas....gib Bescheid , wenn Du auf Basis Deiner COT-Analysen tragfähige Prognosen über die weitere Kursentwicklung machen kannst. ;)


    Aus meiner Sicht, und übrigens auch aus Sicht von Alex Hirsekorn von Wellenreiter (Mr. COT ;) ) ist das derzeitige Prozedere in keiner Weise auffällig und konsistent mit der Vergangenheit: die Specs sind Trendfolger und die Coms handeln antizyklisch. Zufälligerweise ist ja die Nettoveränderung in der Position der Coms identisch mit der Summe der Nettoveränderung der Positionen von Large und Small Specs.


    Wie schaffen es die Comms immer wieder den Specs ihre Gegenpositionen anzudrehen ? [smilie_happy]
    Oder ist es vielleicht sogar umgekehrt ? :hae:

    Begründet wird diese Hoffnung auch damit, dass in der
    Woche zum 27.Juli Hedgefonds und andere Großinvestoren ihre Netto-
    Long-Positionen um 5,9 Prozent in Comex-Gold ausgebaut hätten. Das war
    der erste Anstieg bei den Netto-Long-Positionen siet einem Monat.


    Großinvestoren=Large Specs. und nicht Commercials!!
    Hatte ich das falsch verstanden ? Meinte man ( Du ? Butler ?... ) nicht die Commercials würden covern und auf long drehen ?


    Wochenveränderung der Commercials (letzte Woche) netto (minus) -11.891
    Wochenveränderung Large Specs. (plus) 10 594
    Wochenveränderung Small Specs. (plus) 1297

    Die konzentrierten Shortpositionen bedeuten natürlich - kurfristig zumal, auf der von dir angesprochenen Tagesbasis -, ein erhebliches Eingriffspotential, wenn also urplötzlich große Positionen erdrutschartig in den Markt geworfen werden können, um etwa eine Abwärtsbewegung noch zu verstärken.



    Verstehe ich jetzt nicht. Wenn ich konzentrierte Shortpositionen halte und diese 'erdrutschartig in den Markt werfe' dann covere ich de Facto und bremse eine Abwärtsbewegung. Oder wie ist Deine Aussage zu verstehen ?


    Was die übergeordnete Positionierung der 'großen Spieler' (Comercials) anbelangt, scheint mir die derzeitige Diskussion übertrieben und Butler ist für mich da auch nicht mehr 'glaubwürdig'...tut mir leid, aber ich kann das Gejammere nicht mehr hören...


    die derzeitige Action bei Silber erscheint mir als das ganz und gar übliche Muster: Stärke shorten/Schwäche covern. Das hat mal anders ausgesehen: 2006 in dem roten Kasten: da haben die COMS ganz deutlich 'kalte Füße' bekommen.


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    So hat sich herausgestellt, dass beim DJI/Silber-Verhältnis, die 200 Linie verlässlich ist, wenn es darum geht, Silber nachzukaufen. Im weekly Chart entspricht das der 40 Tage Linie.



    Das müsste dann auch für die Minen gelten. Die laufen exakt im Gleichklang mit Silber...wollen nur hoffen, dass wir bei Silber in € nicht wieder 2 Jahre bis zum nächsten Top warten müssen. Das läge dann , wenn der Trend seit 1995 so weiterläuft immerhin (2012) bei 19 € . Sicher für manch einen/eine entäuschend. :D


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    Jemand (woernie? ) hat mal bemerkt, dass der 64-Tage-Durchschnitt bei Gold sehr bedeutend ist.
    Wo liegt denn dieser Durchschnitt aktuell und könnte jemand, der den entsprechenden Gold-Chart mit diesem Durchschnitt hat, diesen hier zeigen?
    :)


    Nachtrag um16:54 - Aktuell werden wohl gerade die unteren Unterstützungslinien getestet. Darauf hätte ich gerne verzichtet! :cursing:


    .



    Der war auf Wochenbasis wichtig. Ist noch ein Stückchen hin. ;)
    Der MA auf Tagesbasis der zuletzt einen großen Preisverfall 'gestopt' hat, war der MA 800. Auf Wochenbasis MA 160 (gepunktet). Just for the records.



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    [quote='woernie',index.php?page=Thread&postID=561125#post561125]...'fraktale Spielerei'...


    Ich hab' mir das nochmal überlegt und bin über die Formulierung Null (Kaufkraft) geteilt durch Null (Kaufkraft) = 1 gestolpert. Stimmt ja garnicht .
    Wundert mich ja, dass hier kein mathematisch versierter Mitmensch eingeschritten ist:


    Null geteilt durch null...


    Ich nehme also an, dass auch vollkommen entwertete FIAT Währungen einen wenn auch geringfügigen 'Restwert' in Form von Metall (Münzen) oder einen Brennwert (Scheine) haben, und modifiziere die Berechnung der Parität wie folgt: 0,001 (Kaufkraft) geteilt durch 0,001 (Kaufkraft) ist = 1 , also Parität. :thumbsup:


    Kann es sein , dass hier kein einziger Mathematiker Schreibrechte hat ? ?)


    Ich sehe den Umweg zur Parität (1 = 0 geteilt durch 0 ) ) eventuell sogar über 1,80...
    aber im (default-) Fall der Fälle , wie gesagt stehen für mich die Zeichen da auf etwas fernere Zukunft ( ~ 2015), nähern sich schließlich alle FIAT's recht schnell der intrinsischen Kaufkraft an, nämlich NULL.



    Aber einverstanden: Spielerei ! ;)

    Ich habe gerade eine private Nachricht vom Goldseiten-Mitglied Klaus_H bekommen, der eine sachliche Frage zu Charts der letzten Tage hatte. Bei der Gelegenheit ist mir wieder deutlich geworden, dass so eine angedachte 'Positivliste' , also ein fest definierter Benutzerkries mit Schreibrechten , der Sache in sofern nicht gerecht wird, als dadurch das konstruktive Gedankengut ebenso auf der Strecke bleibt wie das destruktive. Würde deshalb gerne nochmals die Diskussion anregen wollen, ob es nicht sinnvoller wäre, Regeln zu definieren und auf deren strikte Einhaltung zu achten , aber prinzipiell zunächst allen das Recht auf sachliche Meinungsäußerung zu erteilen.



    resci


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    Gestern hatten wir den ECRI (WLI), der eine Rezession anzukündigen scheint. Der Vorlauf ist zum Teil beträchtlich und eine sofortige Aktienbaisse deshalb nicht zwingend. Ein weiterer guter 'Konjunktur-Indikator' mit Vorlaufcharakter sind die Zinsen. Bonds und Aktien laufen häufig konträr. Da aber fallende Bonds = steigende Zinsen bedeutet, verhält es sich bei den Renditen (Zinsen) genau umgekehrt: Aktien und Zinsen tendieren langfristig in die gleiche Richtung. Fallende Zinsen deuten auf ein zukünftig schwächer erwartete Konjunktur. Zinstops laufen Aktienmarkttops zum Teil erheblich voraus:




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    Andererseits sind Spikes im Ratio Aktien/Zinsen in der Vergangenheit oft gut Kaufgelegenheiten gewesen. :thumbsup:


    Wer weiss...vielleicht läuft es dieses Mal ja nicht nach dem alten 'Konjunkturzyklus-ein-mal-eins'. Stichworte: Liquiditätsberge, Crack-up-boom, Aktienmarktblase....



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    Obwohl also die Zeichen deutlich auf eine mittelfristige Konjunktureintrübung hindeuten, sind verschiedene andere Indikatoren noch nicht soweit, dass sie deutliche Verkaufssignale generieren. Ausnahme vielleicht der Baltic Dry-Index. Aber der hat in der Vergangenheit desöfteren Fehlsignale generiert. Einiges anderes ist aber noch im grünen Bereich . ( AD Line, Ratio Cons/Cycl,NewHighs/NewLows etc.) Auch der Barrons Confidence Index signalisiert Gelassenheit in der großen Welt der Bondanleger .


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    Ein Chart macht mir allerdings etwas Bauchschmerzen:


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    Wie man sieht sind die 'Inflationserwartungen' gerade kräftig auf dem Rückzug. Im Gegenteil es zeigen sich deflatorische Tendenzen. Das ist schlecht sowohl für Aktien als auch Rohstoffe. Gold hält sich zwar wie wir wissen auch im deflatorischen Umfeld relativ gut...aber man kann im Chart schon sehen, dass die Goldperformance von steigenden Inflationserwartungen (steigendes Ratio) eher profitiert.

    [quote='woernie',index.php?page=Thread&postID=560136#post560136]Ses scheint mir zu erkennen daß die größte gewinne oberhalb der rote linee stattfinden.



    Blow offs eben. Die Phasen wo der Markt rot glüht und der4 besonnene Investor anfängt abzusichern bzw. Gewinne mitzunehmen. In Euro hatten wir gerade eine solche Phase. 8o

    Im Vergleich zu den Frühindikatoren des Conference Boards zeigt der ECRI Frühindikator früher Signale der Wendepunkte von Konjunkturzyklen an. Laut ECRI seien Frühindikatoren dem LEI drei Monate voraus, zudem biete ihr Index eine wirksamere Vorhersage als der LEI, in 83% der oberen und 60% der unteren Wendepunkte eines Konjunkturzyklus. Bei Erholungen hat der Index eine mittlere Vorlaufzeit von 3,0 Monaten, bei Verschlechterungen von 10,5 Monaten. Der Index ist volatil, so wird zur besseren Beurteilung eine geglättete 12-Monatswachstumsrate gebildet. Diese errechnet sich aus dem Quotienten der Indexwerte des letzten Monats im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate


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    Das ist der Chart von Gold in norwegischen Kronen . Eine 'safe haven' Fluchtwährung. In den CDS-Kontrakten auf Länderausfallrisiken hat Norwegen weltweit das niedrigste Risiko. Wie man sieht wertet auch diese 'beinharte' FIAT Währung kontinuilerlich und nahezu linear´gegen Gold ab. Warum sich also die 'Goldhasser-Fraktion' nach dem kleinen Rückschlag so siegessicher ist , bleibt offen. [smilie_denk]


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    Andererseits...der Weg in die risikoarme Kaufzone für Euro-Gold-Anleger scheint nochh weit:




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    War 'ne 'Schnellübersetzung' . :D


    Original-Zitat: “It never was my thinking that made the big money for me. It always was my sitting. Got that? My sitting tight! It is no trick at all to be right on the market. You always find lots of early bulls in bull markets and early bears in bear markets. I’ve known many men who were right at exactly the right time, and began buying or selling stocks when prices were at the very level which should show the greatest profit. And their experience invariably matched mine–that is, they made no real money out of it. Men who can both be right and sit tight are uncommon.”