Beiträge von woernie

    PHP

    wi schaut den das Ratio aus beim Klopapierverbrauch und dem Klowasserverbrauch .... :wall:


    für mich ein blödsinn alles



    Das dürfte ziemlich konstant sein. Wenn man Klopapier allerdings nicht nur zur Reinigung der Analregion im Anschluß an die Defäkation einsetzt , sondern man sich zweckentfremdet auch den Mund damit abwischt weil zuviel braunes Zeugs rauskommt, könnte das die Ratio zu Ungunsten des Klowasserverbrauchs beeinflussen. Willst jetzt in den klopapierhandel einsteigen ? :D

    Ich habe ja bereits zum letzten Wochenend-Wellenreiter etwas von meinem Senf beigesteuert.


    Siehe hier...




    Die aktuelle Kolumne von diesem Wochenende kommt mir wie eine Replik vor. Ich muss deshalb nochmal 'Stellung beziehen' . So kann man das einfach nicht stehen lassen...



    Hund-Knochen-Relation




    Wochenend-Wellenreiter vom 22. Mai 2010


    Hund-/Knochen-Relation


    Erster Gedanke: Immer wieder hört man Sätze wie: „Erst wenn die Dow/Gold-Ratio einen Wert von 1 hat, ist der Markt bereinigt.Dieses Ziel würde beispielsweise dann erreicht werden, wenn der Dow Jones Index auf 5.000 Punkte fällt (aktuell bei 10.200 Punkten) und der Goldpreis auf 5.000 US-Dollar steigt (aktuell bei 1.180 Dollar).Der Glaube, dass die Dow-/Gold-Ratio stets zwischen 1 und 10 schwankt und die Ratio daher wieder auf einen Wert von 1 fallen muss, ist weit verbreitet. Dieser Glaube leitet sich aus dem folgenden Chartbild ab.


    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100522.dow.gold.kurz.png]




    Der Glaube wird entzaubert, wenn man die graue Fläche von dem Chart entfernt und eine Trendlinie hinzufügt (nächster Chart).



    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100522.dow.gold.lang.png]




    Es wird klar, dass sich die Dow-/Gold-Ratio seit mehr als 200 Jahren in einem Aufwärts-trend befindet. Das ist auch logisch: In der letzten Woche schrieben wir, dass Gold zwar Schutz vor Inflation erzielt, aber keine Realrendite gewährt. Die Aktienindizes schaffen hingegen eine solche Rendite, steigen also langfristig stärker als Gold.Die oben eingezeichnete Aufwärtstrendlinie kann sich als bedeutsam erweisen, da sie eine langfristige Unterstützung der Ratio darstellt. Hält die Unterstützung, so würde sich von jetzt ab der Goldpreis schwächer als der Dow Jones Index entwickeln.



    Anmerkungen:


    Herr Rethfeld scheint hier die 'Goldbugs' als 'tumbe Toren' vorführen zu wollen, die das Wesen moderner Marktwirtschaft und den dauerhaften impliziten Aufwärtstrend der Finanzwirtschaft nicht begriffen haben. Mit einem höchst willkürlichen , schlampigen Strich , der diesen dauernden Aufwärtstrend untermauern, ja beweisen soll, will er 'den Glauben entzaubern'. Denn was die Goldbugs 'glauben' ist natürlich alles irrationale , gequirlte Verschwörungsdenke. :D


    Nehmen wir uns zunächst diese vermeintliche Trendlinie vor. Eine Trendlinie ist die Verbindung einer Serie von Tiefs oder Hochs in einer Preiskurve. Der Aufwärtstrend ist charakterisiert durch die Verbindung der Tiefs: bei handwerklich korrekter Verbindung vorausgegangener Preistiefs kann ich nirgendwo die 'Aufwärtstrendlinie' Herrn Rethfelds im Chart wiederfinden. Charttechnik ist keine Wissenschaft und ganz besonders schräge Linien in Charts , sind immer subjektiv und vom 'Auge' des Betrachters abhängig. Es ist sicher legitim grobe Trends auch in Ratio Charts zu analysieren. Aus derart willkürlichen Linien aber 'Unterstützung' abzuleiten wie es Herr Rethfeld tut, scheint mir in höchstem Maß obsolet . (Zitat: Die oben eingezeichnete Aufwärtstrendlinie kann sich als bedeutsam erweisen, da sie eine langfristige Unterstützung der Ratio darstellt. Hält die Unterstützung, so würde sich von jetzt ab der Goldpreis schwächer als der Dow Jones Index entwickeln. )




    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild6dui9.jpg]



    Das grüne Band in obigem Chart soll wohl auch soetwas wie einen Aufwärtstrend suggerieren. Ich halte die Annahme eines solchen Trends für das DOWGOLD Ratio für in höchstem Maße problematisch bzw. fragwürdig. Mathematisch unterstellt die Annahme eines solchen Trends , dass der Wert der Realwirtschaft ( DOW) gegen unendlich und der Wert des Wermessers Gold (= Geld) gegen Null tendiert. Für FIAT mag das ja zutreffend sein. ( :D ) Gegen Gold aber ist es nur vorstellbar in einer utopischen Welt, in der Güter beliebig und kostenlos vermehrbar und ein Wertmesser und Wertaufbewahrungsinstrument als allgemein werthaltigesTauschmittel nicht mehr benötigt wird . Jeder bekommt dann jede belibige Ware in jeder beliebigen Menge umsonst. 8o



    Der Autor des Charts mit dem grünen 'Aufwärtsband' (Sharelynx) hat seinen 'Denkfehler' übrigens inzwischen mit folgendem Chart korrigiert:


    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild706vr.jpg]


    Zurück zu Herrn Rethfeld und seiner Wachstumshypothese. Er sieht in dem Chart also einen seit 200 Jahren bestehenden Aufwärtstrend.Man könnte diesen systemimmanenten 'Glauben' jetzt auch versuchen zu 'entzaubern'. Mit den gleichen ( nur bedingt zulässigen) Mitteln. ;)


    Für einen Investor ist dieser Trend jedenfalls wenig berauschend. Befindet sich die Ratio doch inzwischen auf dem Niveau vom Anfang der 20 er Jahre des letzten jahrhunderts. Siehe grüner Kasten nächster Chart. Wer 1920 in Gold investiert hat , kann sich heute genausoviel DOW (Realwirtschaft) kaufen wie 1923 . Klar jetzt kommt natürlich das Gegenargument , dass der DOW im Gegensatz zu Gold Dividende 'gezahlt' hat. Stimmt ! Allerdings müssen wir dann für eine korrekte Betrachtung auch das Insolvenzrisiko einkalkulieren (wieviele DOW Unternehmen sind seit 1920 vom Kurszettel verschwunden?) und wir müssten die Geldenwertung einrechnen und mit einem inflationsadjusitierten Chart arbeiten.


    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild8o50l.jpg]



    Versuchen wir das DOWGOLD Ratio einmal 'theoretisch' aufzuarbeiten bzw. zu verstehen. Was zeigt der Chart oder was soll er zeigen ? Im Grunde genommen ist es der Wert des industriellen Teils der Realwirtschaft in nicht (beliebig) inflationierbarer Währung. Vom Anbeginn an war es so, dass es keine Industrie gab und keine Aktien und keinen DOW , aber es gab schon Gold.Der DOWGOLD Chart steht also auf Null. Mit Beginn der Industrialisierung und der Etablierung des DOW Jones Industrial Index wird (Goldstandard) dieser industrielle Teil der Realwirtschaft gepreist. Im Vergleich zur Landwirtschaft nimmt die Industrie einen vergleichsweise geringen Wert ein . Das DOWGOLD Ratio befindet sich auf einem entsprechend niederen Wert. ( die ersten 60 Jahre des DOW < 1 ). Mit dem Voranschreiten der Industrialisierung und den so generierten erheblichen Produktivitätszuwächsen, werden andere Sektoren zurückgedrängt. Der 'Wert' des industriellen Teils der Realwirtschaft steigt erheblich an , besonders im Vergleich zu dem traditionellen Teil nämlich der Landwirtschaft. Das DOWGOLD Ratio bewegt sich für mehr als 70 Jahre im niederen einstelligen Bereich, bis bei ~ 10 soetwas wie eine Sättigung eintritt. Industrie ist nicht alles und Industrie kann man genausowenig essen wie Gold . ( :D ) Heute sind weltweit nur noch 3 % der Weltbevölkerung mit der Bereitstellung bzw. der Produktion von Nahrungsmitteln beschäftigt. Ab hier , ab 'industrieller Sättigung' sozusagen, bewegt sich das Ratio im Einklang mit den großen Wirtschaftszyklen zwischen ~ 1 und Werten > 10 . ( Boom and Bust ! )


    Ich habe dazu vor geraumer Zeit diesen Chart gemalt:



    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild9m6tk.jpg]



    Noch besser sieht man was gemeint ist in der linearen Darstellung. Der DOWGOLD Ratio-Chart benötigt seinem Wesen gemäß schließlich keine logarhitmische Darstellung:


    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild2ku36.jpg]



    Zusammenfassend darf gesagt werden, dass das DOWGOLD Ratio sehr wohl in Richtung ~ 1 tendieren dürfte . In einer im anstehenden 'Bustzyklus' wertmäßig ähnlichen Übertreibung wie im Boom 2000 sogar erheblich darunter. Und , erfreulicherweise gibt es für die Projektion dieses zu erwartenden Ratiotiefs auch ein fundiertes Zeitziel !!! Aber das müssen wir den 'Systemlingen' ja nicht verraten. ;) :D



    Als kleines Schmankerl möchte ich noch auf folgenden Umstand hinweisen: Die Marktkapitalisierung des DOW Jones Industrial Average liegt derzeit bei 2 385 631 000 000 ( 2,4 Billionen , deutsche Billionen) . Die Goldreserven aller Zentralbanken dieser Welt betragen aber nur etwa 980 Milliarden $. Mit allem Gold der Welt könnte man also zur Zeit nicht einmal den DOW Jones kaufen.
    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Ich habe ja bereits zum letzten Wochenend-Wellenreiter etwas von meinem Senf beigesteuert.


    Siehe hier...




    Die aktuelle Kolumne von diesem Wochenende kommt mir wie eine Replik vor. Ich muss deshalb nochmal 'Stellung beziehen' . So kann man das einfach nicht stehen lassen...



    Hund-Knochen-Relation




    Wochenend-Wellenreiter vom 22. Mai 2010


    Hund-/Knochen-Relation


    Erster Gedanke: Immer wieder hört man Sätze wie: „Erst wenn die Dow/Gold-Ratio einen Wert von 1 hat, ist der Markt bereinigt.Dieses Ziel würde beispielsweise dann erreicht werden, wenn der Dow Jones Index auf 5.000 Punkte fällt (aktuell bei 10.200 Punkten) und der Goldpreis auf 5.000 US-Dollar steigt (aktuell bei 1.180 Dollar).Der Glaube, dass die Dow-/Gold-Ratio stets zwischen 1 und 10 schwankt und die Ratio daher wieder auf einen Wert von 1 fallen muss, ist weit verbreitet. Dieser Glaube leitet sich aus dem folgenden Chartbild ab.


    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100522.dow.gold.kurz.png]




    Der Glaube wird entzaubert, wenn man die graue Fläche von dem Chart entfernt und eine Trendlinie hinzufügt (nächster Chart).



    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100522.dow.gold.lang.png]




    Es wird klar, dass sich die Dow-/Gold-Ratio seit mehr als 200 Jahren in einem Aufwärts-trend befindet. Das ist auch logisch: In der letzten Woche schrieben wir, dass Gold zwar Schutz vor Inflation erzielt, aber keine Realrendite gewährt. Die Aktienindizes schaffen hingegen eine solche Rendite, steigen also langfristig stärker als Gold.Die oben eingezeichnete Aufwärtstrendlinie kann sich als bedeutsam erweisen, da sie eine langfristige Unterstützung der Ratio darstellt. Hält die Unterstützung, so würde sich von jetzt ab der Goldpreis schwächer als der Dow Jones Index entwickeln.



    Anmerkungen:


    Herr Rethfeld scheint hier die 'Goldbugs' als 'tumbe Toren' vorführen zu wollen, die das Wesen moderner Marktwirtschaft und den dauerhaften impliziten Aufwärtstrend der Finanzwirtschaft nicht begriffen haben. Mit einem höchst willkürlichen , schlampigen Strich , der diesen dauernden Aufwärtstrend untermauern, ja beweisen soll, will er 'den Glauben entzaubern'. Denn was die Goldbugs 'glauben' ist natürlich alles irrationale , gequirlte Verschwörungsdenke. :D


    Nehmen wir uns zunächst diese vermeintliche Trendlinie vor. Eine Trendlinie ist die Verbindung einer Serie von Tiefs oder Hochs in einer Preiskurve. Der Aufwärtstrend ist charakterisiert durch die Verbindung der Tiefs: bei handwerklich korrekter Verbindung vorausgegangener Preistiefs kann ich nirgendwo die 'Aufwärtstrendlinie' Herrn Rethfelds im Chart wiederfinden. Charttechnik ist keine Wissenschaft und ganz besonders schräge Linien in Charts , sind immer subjektiv und vom 'Auge' des Betrachters abhängig. Es ist sicher legitim grobe Trends auch in Ratio Charts zu analysieren. Aus derart willkürlichen Linien aber 'Unterstützung' abzuleiten wie es Herr Rethfeld tut, scheint mir in höchstem Maß obsolet . (Zitat: Die oben eingezeichnete Aufwärtstrendlinie kann sich als bedeutsam erweisen, da sie eine langfristige Unterstützung der Ratio darstellt. Hält die Unterstützung, so würde sich von jetzt ab der Goldpreis schwächer als der Dow Jones Index entwickeln. )




    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild6dui9.jpg]



    Das grüne Band in obigem Chart soll wohl auch soetwas wie einen Aufwärtstrend suggerieren. Ich halte die Annahme eines solchen Trends für das DOWGOLD Ratio für in höchstem Maße problematisch bzw. fragwürdig. Mathematisch unterstellt die Annahme eines solchen Trends , dass der Wert der Realwirtschaft ( DOW) gegen unendlich und der Wert des Wermessers Gold (= Geld) gegen Null tendiert. Für FIAT mag das ja zutreffend sein. ( :D ) Gegen Gold aber ist es nur vorstellbar in einer utopischen Welt, in der Güter beliebig und kostenlos vermehrbar und ein Wertmesser und Wertaufbewahrungsinstrument als allgemein werthaltigesTauschmittel nicht mehr benötigt wird . Jeder bekommt dann jede belibige Ware in jeder beliebigen Menge umsonst. 8o



    Der Autor des Charts mit dem grünen 'Aufwärtsband' (Sharelynx) hat seinen 'Denkfehler' übrigens inzwischen mit folgendem Chart korrigiert:


    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild706vr.jpg]


    Zurück zu Herrn Rethfeld und seiner Wachstumshypothese. Er sieht in dem Chart also einen seit 200 Jahren bestehenden Aufwärtstrend.Man könnte diesen systemimmanenten 'Glauben' jetzt auch versuchen zu 'entzaubern'. Mit den gleichen ( nur bedingt zulässigen) Mitteln. ;)


    Für einen Investor ist dieser Trend jedenfalls wenig berauschend. Befindet sich die Ratio doch inzwischen auf dem Niveau vom Anfang der 20 er Jahre des letzten jahrhunderts. Siehe grüner Kasten nächster Chart. Wer 1920 in Gold investiert hat , kann sich heute genausoviel DOW (Realwirtschaft) kaufen wie 1923 . Klar jetzt kommt natürlich das Gegenargument , dass der DOW im Gegensatz zu Gold Dividende 'gezahlt' hat. Stimmt ! Allerdings müssen wir dann für eine korrekte Betrachtung auch das Insolvenzrisiko einkalkulieren (wieviele DOW Unternehmen sind seit 1920 vom Kurszettel verschwunden?) und wir müssten die Geldenwertung einrechnen und mit einem inflationsadjusitierten Chart arbeiten.


    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild8o50l.jpg]



    Versuchen wir das DOWGOLD Ratio einmal 'theoretisch' aufzuarbeiten bzw. zu verstehen. Was zeigt der Chart oder was soll er zeigen ? Im Grunde genommen ist es der Wert des industriellen Teils der Realwirtschaft in nicht (beliebig) inflationierbarer Währung. Vom Anbeginn an war es so, dass es keine Industrie gab und keine Aktien und keinen DOW , aber es gab schon Gold.Der DOWGOLD Chart steht also auf Null. Mit Beginn der Industrialisierung und der Etablierung des DOW Jones Industrial Index wird (Goldstandard) dieser industrielle Teil der Realwirtschaft gepreist. Im Vergleich zur Landwirtschaft nimmt die Industrie einen vergleichsweise geringen Wert ein . Das DOWGOLD Ratio befindet sich auf einem entsprechend niederen Wert. ( die ersten 60 Jahre des DOW < 1 ). Mit dem Voranschreiten der Industrialisierung und den so generierten erheblichen Produktivitätszuwächsen, werden andere Sektoren zurückgedrängt. Der 'Wert' des industriellen Teils der Realwirtschaft steigt erheblich an , besonders im Vergleich zu dem traditionellen Teil nämlich der Landwirtschaft. Das DOWGOLD Ratio bewegt sich für mehr als 70 Jahre im niederen einstelligen Bereich, bis bei ~ 10 soetwas wie eine Sättigung eintritt. Industrie ist nicht alles und Industrie kann man genausowenig essen wie Gold . ( :D ) Heute sind weltweit nur noch 3 % der Weltbevölkerung mit der Bereitstellung bzw. der Produktion von Nahrungsmitteln beschäftigt. Ab hier , ab 'industrieller Sättigung' sozusagen, bewegt sich das Ratio im Einklang mit den großen Wirtschaftszyklen zwischen ~ 1 und Werten > 10 . ( Boom and Bust ! )


    Ich habe dazu vor geraumer Zeit diesen Chart gemalt:



    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild9m6tk.jpg]



    Noch besser sieht man was gemeint ist in der linearen Darstellung. Der DOWGOLD Ratio-Chart benötigt seinem Wesen gemäß schließlich keine logarhitmische Darstellung:


    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild2ku36.jpg]



    Zusammenfassend darf gesagt werden, dass das DOWGOLD Ratio sehr wohl in Richtung ~ 1 tendieren dürfte . In einer im anstehenden 'Bustzyklus' wertmäßig ähnlichen Übertreibung wie im Boom 2000 sogar erheblich darunter. Und , erfreulicherweise gibt es für die Projektion dieses zu erwartenden Ratiotiefs auch ein fundiertes Zeitziel !!! Aber das müssen wir den 'Systemlingen' ja nicht verraten. ;) :D



    Als kleines Schmankerl möchte ich noch auf folgenden Umstand hinweisen: Die Marktkapitalisierung des DOW Jones Industrial Average liegt derzeit bei 2 385 631 000 000 ( 2,4 Billionen , deutsche Billionen) . Die Goldreserven aller Zentralbanken dieser Welt betragen aber nur etwa 980 Milliarden $. Mit allem Gold der Welt könnte man also zur Zeit nicht einmal den DOW Jones kaufen.
    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:



    Ich glaube , dass es einfach ein weitverbreiteter Irrtum ist, dass wir Charttechniker im Glauben leben wüden, wir wären im Besitz von Methoden, die künftige Kursverläufe exakt vorausbestimmbar machen. Es ist nicht so !!! ( Leider ! ) :!:
    Aber die Vorstellung es würde eine solche Methode geben ist genauso falsch , wie die Vorstellung, dass Preisbeeinflussung/Manipulation die Methode ( die es ja garnicht gibt) ad absurdum führen würde. Der Techniker will bzw. kann ja nicht sagen am 16. Juni steht der Kurs auf XXX...er sucht nur nach Wahrscheinlichkeiten in welche Richtung die Preisbewegung gehen könnte und oder wo sie drehen könnte.. . Auch die Marktmanipulateuer hinterlassen ja Spuren...beispielsweise in der Form, dass man die Anzahl ihrer Short- bzw. Longpositionen kennt. Und die Manipulation ist letztlich auch nur ein Teil aller marktbeeinflußenden Faktoren. Die Manipulateure sind keineswegs allmächtig. Sie können die Kurse ( so wie andere potente Marktteilnehmer auch) beeinflussen , aber nicht beliebig. Sonst wäre Gold sicher noch zwischen 250 und 400 $ die Unze.


    Der Gedanke, Marktbeeinflußung/manipulationsversuche seitens bestimmter Kreise mache CT überflüssig ist jedenfalls kompletter Nonsens. Auch die Manipulateuere wollen ihre Marktmacht strategisch günstig und wirkungsvoll einsetzen. Sie werden also versuchen den Markt für sie/ in ihrem Sinne 'arbeiten' zu lassen. Das macht Eingriffe an bestimmten charttechnischen Marken 'sinnvoll'. Dass beispielsweise im Bereich des alten Hochs vom Januar eine solche 'sinnvolle' Marke für einen Drückungsversuch liegen würde, war eigentlich klar. Wurde hier auch erwähnt , by the way...und ich habe mir eine schöne Short-Posi gegönnt bei ~ 1240. :D


    Man konnte dem Markt durch gezielte Verkäufe hier die Phantasie 'false break/Doppeltop' einimpfen und andere Marktteilnehmer dadurch zu Aktionen im Sinne der Manipulateuere 'anregen'...viele , viele Trader handeln in Richtung des Ausbruchs und müssen unterhalb der Ausbruchsmarke nicht nur ihren Bias von bullisch auf bärisch ändern, nein viele traden dann in Gegenrichtung des falschen Ausbruchs. Na ja, iss jedenfalls alles ziemlich komplex und nicht eindimensional bzw. mit DER EINEN METHODE beherrschbar. Und Glück gehört auch dazu , genauso wie Disziplin. [smilie_happy]

    Mal ein paar ganz interessante 'Fremdcharts' zur Abwechslung:



    Folgt Gold dem Verklaufsmuster von 2006 oder von 2008 ??


    [Blockierte Grafik: http://financialsense.com/Mark…es/0518_clip_image001.gif]



    Hier , in dem Chart von Puplavas jüngstem Sohn Ryan , wird open interest und die Position der Large Speculators ( Nicht die Comercials) untersucht:



    [Blockierte Grafik: http://financialsense.com/Mark…es/0517_clip_image004.jpg]


    Schauen wir auf die Commercials:


    hier die 'üblichen' Muster...die Rallye wird 'verkauft' , die Netto-Shortposition ausgebaut und wir sind in der Nähe von Extremwerten! Mit den Extremwerten gehen hier Markttops einher.



    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild2c684.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild1s6cg.jpg]



    Positiv : das Open Interest ist noch steigend und topt häufig VOR dem Preis.
    Negativ: Commercials Net-Short-Position im Bereich der topping Zone.



    Also mich stört es auch gewaltig, dass man die sachlichen Beiträge hier manchmal regelrecht suchen muss. Vor allem Beiträge die einzig und alleine der Provokation oder zum Austragen persönlicher Animositäten gedacht sind , würde ich, ( wenn ich hier Moderationsrechte hätte...) einmal mit gelber Karte belegen und im Wiederholungsfall löschen ! Aber die Entscheidung ob etwas und wenn was 'sachfremd' ist, steht meines Erachtens einem Moderator nicht zu. Was ist denn die 'Sache' ? Die Sache ist der Markt, Gold ist ein Asset neben anderen, Charttechnik ist ein Werkzeug neben anderen und somit ist NICHTS was mit Markt und Märkten zu tun hat hier 'sachfremd'. Ich möchte damit zuim Ausdruck bringen, dass ich es nicht begrüßen würde , wenn hier ganze Beiträge verschoben werden. Wenn man stringenten Sachbezug einfordert, dann kann man hier alle Fäden in ihre Einzelteile zerlegen.


    Just my 2 cents.

    Schließe mich dem letzten Satz an. Aber was sagen eigentlich die Deflationsspikionisten dazu, was gerade bei den Weißmetallen abgeht? Auch Freitagabend schon wieder vorbei? Oder Crashzündung aus einer Ecke, die niemand im Kalkül hatte? Oder nur erste Vorwarnung für etwas, das an der Wallstreet passieren wird?



    Kann man noch nicht sagen. Vorsicht ist angebracht. Deshalb bleiben bei mir auch die Absicherungen im Depot, obwohl mir die aktuellen Paniklevel antizyklische Kaufsignale geben. Das 'Deflations-Spikometer' hat aber noch nicht in den Schubmodus gewechselt... :thumbsup:



    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild8zgsi.jpg]



    sakura


    Euro ist unten ! Da bin ich mir auch ziemlich sicher. 98 % Dollaroptimisten !!! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:



    Prolet ! :D
    Du hast keine gute Kinderstube genossen. Wenn ich irgendwo nicht willkommen bin, dann bleibe ich weg. Soviel Selbstwertgefühl muss sein.
    Wenn ich mir die Fotos von Deinem Indien-Urlaub anschaue, dann weiss ich wie Deine Schuhe aussehen. Und wie es darin riecht ! :D

    Hallo Oegeat!



    Heißt das, du bist bei ca 1180 bis 1190 long??



    Sich sukzessive aus Absicherungen (Shorts) heraus kaufen ist eine Sache , long gehen im luftleeren Raum eine andere...gibt keinen Grund für long außer Heldenmut !


    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild3dwds.jpg]



    Ansonsten, das sich gegenseitig 'off-topic' annerven ist ziemlich unproduktiv. Wenn auch manchmal verständlich. :D
    Und Gerhard, Deine Selbstbeweihräucherung ist auch etwas deplaziert. Oder hast Du mich sagen gehört wieviel ich heute mit Goldshorts verdient habe ? Interessiert doch niemanden. Mach gute Ansagen, dann weckst Du Interesse für Dich und für Deine Plattform.
    :thumbsup:

    Zum Wochenend-Wellenreiter des von mir sehr geschätzten Herrn Rethfeld ein paar charttechnische Randnotizen.




    Wochenend-Wellenreiter: Gold - eine feste Bezugsgröße



    Bezugsgröße Gold




    Das Passagierflugzeug mag mit 900 km/h von London nach New York fliegen, gegenüber der Erddrehung fliegt es dennoch scheinbar rückwärts (sprich: Die Erde dreht sich schneller, als das Flugzeug fliegen kann). Die Passagierflug-Ausnahme bildete die Concorde: Sie schaffte es, nominal zu einer Uhrzeit in New York zu sein, die vor der Uhrzeit lag, zu der sie in London abflog. (Fast) alles ist relativ, es kommt auf das Bezugssystem an. In der realen Welt bietet nur die Lichtgeschwindigkeit eine absolute Größe.


    Sucht man für die Finanzwelt eine absolute Größe, so rückt der Goldpreis ins Blickfeld. Schon in der Antike sollen eine gute römische Toga, ein Gürtel und ein Paar Sandalen in etwa das gleiche gekostet haben wie heutzutage ein guter Anzug, ein Gürtel und ein Paar Schuhe: Nämlich eine Feinunze Gold. Diese Konstante lässt sich für die vergangenen 210 Jahre grafisch darstellen. Man erkennt, dass der um den Faktor Inflation bereinigte Goldpreis im Großen und Ganzen seitwärts verläuft.



    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.goldreal.png]



    Gold schützt vor Inflation. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der Goldpreis ist die Größe in der Finanzwelt, die man angenähert als „Konstante“ bezeichnen kann. Es liegt daher nahe, die Entwicklung wichtiger Anlageklassen in Gold „aufzuwiegen“.



    Anmerkung: der 'Diagnose' Seitwärtstrend liegt meines Erachtens ein gravierender Denkfehler zu Grunde ! Herr Rethfeld vergisst zu erwähnen, dass wir de Fakto bis 1971 einen (Quasi-) Goldstandard hatten. Man müsste deshalb korrekter weise den Trend der 'Bezugsgröße' Gold neu bemessen ab 1971 ! Erst danach ist der Goldpreis auf sein bisheriges inflationsbereinigtes Hoch von ca. 2500 $ gestiegen. Nehmen wir hier die 2 unteren Azflagepunkte als Unterkante eines neu zu konstruierenden Trendkanals, käme der nächste obere Berührungspunkt im Bereich 3500 - 4000 $ zu liegen... :D


    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild4fxxs.jpg]



    Herr Rethfeld weiter:



    Der S&P 500 befindet sich in einer Mittelposition. Weder liegt eine Übertreibung wie zur Jahrhundertwende noch eine Untertreibung wie zu Beginn der 1980er Jahre vor.




    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.sp500gold.png]




    Allerdings lässt sich eine untere Trendlinie mit drei Berührungspunkten einzeichnen, die nahelegt, dass sich der S&P 500/Gold-Ratio nicht weit von einer wichtigen Unterstützung entfernt befindet (siehe Pfeil). Der Abwärtstrend ist jedoch intakt.



    Anmerkung: hier scheint mir der eingezeichnete Aufwärtstrend im S&P 500 in Gold doch sehr willkürlich konstruiert. Fundierter finde ich eine untere Trendlinie grün, die eine Broadening Formation ergeben würde und meines Erachtens durch die bisherige Preiskurve besser definiert ist. Eine Broadening Formation scheint mir auch stimmiger für ein stagnierendes Wirtschaftsumfeld (Wachstumsrisiken) mit gravierenden, geldpolitisch letztlich inflationistischen tendenzen . Das letzte Tief (1980) sollte hier locker unterboten werden können. Alles andere ist aus meiner Sicht doch etwas Zweckoptimismus.



    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild6dycu.jpg]




    Weiter Herr Rethfeld:



    Im Falle der Währungen ist das Bild dunkler. Der zurückgerechnete Euro befindet sich – aufgewogen in Gold – auf einem Allzeittief, ohne dass eine Unterstützung erkennbar ist.




    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.eurogold.png]



    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.dollargold.png]




    Anmerkung : hier ist mir Herr Rethfeld eindeutig zu systemkonform, zu mainstreamig ! Ist doch für uns 'geldtheoretisch' etwas bewanderte Goldbugs ganz klar wo das Ganze enden wird. Aber da wird ja bei den meisten nach der Maxime verfahren: es kann nicht sein , was nicht sein darf.


    ;)


    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild7a904.jpg]


    Weiter Herr Rethfeld:



    Die momentane Stärke des US-Dollar ist eine relative Größe. Die Stärke besteht lediglich gegenüber anderen Währungen, nicht aber gegenüber der Bezugsgröße Gold.


    In Zeiten des Finanzchaos erscheint es wichtig, einer Konstante zu vertrauen, die seit Urzeiten den Inbegriff von Stabilität darstellt. Das ist Gold. Wer jedoch Rendite will, muss riskanter spielen. Eine inflationsbereinigte Aufwärtsbewegung schafft langfristig nur eine Anlageklasse: Der Aktienmarkt. Dies zeigt der folgende Chart, mit dessen Hilfe wir den Verlauf des bis 1800 zurückgerechneten Dow Jones Index darstellen.



    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.dowreallong.png]



    [i]Fazit: Gold ist eine „historisch verbürgte“ Bezugsgröße für die Finanzmärkte. Gold stellt langfristig eine Konstante dar. Eine Realrendite wirft Gold allerdings nicht ab. Um diese zu erhalten, muss man langfristig in die Aktienmärkte hinein, so schmerzhaft dies häufig auch erscheint. Aus Sicht der S&P 500/Gold-Ratio dürfte eine wichtige Unterstützung zu Gunsten der Aktienmärkte in Reichweite liegen, auch wenn der Abwärtstrend der Ratio intakt ist. Verfolgen Sie das Geschehen an den Finanzmärkten in unserer handelstäglich erscheinenden Frühausgabe.



    Anmerkung .
    alles getreu der Maxime: wir brauchen stetes Wachstum . Eine Maxime, von der ich glaube, dass die Zukunft diese auf den Prüfstand stellen wird ! Wir werden es erleben. Früher oder ein klein wenig später.


    ;)



    Soll keine Kritik an Herrn Rethfeld sein, der wirklich einen super Job macht. Aber...das eine oder andere ist eben etwas 'konservativ' gestrickt.

    Zum Wochenend-Wellenreiter des von mir sehr geschätzten Herrn Rethfeld ein paar charttechnische Randnotizen.




    Wochenend-Wellenreiter: Gold - eine feste Bezugsgröße



    Bezugsgröße Gold




    Das Passagierflugzeug mag mit 900 km/h von London nach New York fliegen, gegenüber der Erddrehung fliegt es dennoch scheinbar rückwärts (sprich: Die Erde dreht sich schneller, als das Flugzeug fliegen kann). Die Passagierflug-Ausnahme bildete die Concorde: Sie schaffte es, nominal zu einer Uhrzeit in New York zu sein, die vor der Uhrzeit lag, zu der sie in London abflog. (Fast) alles ist relativ, es kommt auf das Bezugssystem an. In der realen Welt bietet nur die Lichtgeschwindigkeit eine absolute Größe.


    Sucht man für die Finanzwelt eine absolute Größe, so rückt der Goldpreis ins Blickfeld. Schon in der Antike sollen eine gute römische Toga, ein Gürtel und ein Paar Sandalen in etwa das gleiche gekostet haben wie heutzutage ein guter Anzug, ein Gürtel und ein Paar Schuhe: Nämlich eine Feinunze Gold. Diese Konstante lässt sich für die vergangenen 210 Jahre grafisch darstellen. Man erkennt, dass der um den Faktor Inflation bereinigte Goldpreis im Großen und Ganzen seitwärts verläuft.



    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.goldreal.png]



    Gold schützt vor Inflation. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der Goldpreis ist die Größe in der Finanzwelt, die man angenähert als „Konstante“ bezeichnen kann. Es liegt daher nahe, die Entwicklung wichtiger Anlageklassen in Gold „aufzuwiegen“.



    Anmerkung: der 'Diagnose' Seitwärtstrend liegt meines Erachtens ein gravierender Denkfehler zu Grunde ! Herr Rethfeld vergisst zu erwähnen, dass wir de Fakto bis 1971 einen (Quasi-) Goldstandard hatten. Man müsste deshalb korrekter weise den Trend der 'Bezugsgröße' Gold neu bemessen ab 1971 ! Erst danach ist der Goldpreis auf sein bisheriges inflationsbereinigtes Hoch von ca. 2500 $ gestiegen. Nehmen wir hier die 2 unteren Azflagepunkte als Unterkante eines neu zu konstruierenden Trendkanals, käme der nächste obere Berührungspunkt im Bereich 3500 - 4000 $ zu liegen... :D


    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild4fxxs.jpg]



    Herr Rethfeld weiter:



    Der S&P 500 befindet sich in einer Mittelposition. Weder liegt eine Übertreibung wie zur Jahrhundertwende noch eine Untertreibung wie zu Beginn der 1980er Jahre vor.




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    Allerdings lässt sich eine untere Trendlinie mit drei Berührungspunkten einzeichnen, die nahelegt, dass sich der S&P 500/Gold-Ratio nicht weit von einer wichtigen Unterstützung entfernt befindet (siehe Pfeil). Der Abwärtstrend ist jedoch intakt.



    Anmerkung: hier scheint mir der eingezeichnete Aufwärtstrend im S&P 500 in Gold doch sehr willkürlich konstruiert. Fundierter finde ich eine untere Trendlinie grün, die eine Broadening Formation ergeben würde und meines Erachtens durch die bisherige Preiskurve besser definiert ist. Eine Broadening Formation scheint mir auch stimmiger für ein stagnierendes Wirtschaftsumfeld (Wachstumsrisiken) mit gravierenden, geldpolitisch letztlich inflationistischen tendenzen . Das letzte Tief (1980) sollte hier locker unterboten werden können. Alles andere ist aus meiner Sicht doch etwas Zweckoptimismus.



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    Weiter Herr Rethfeld:



    Im Falle der Währungen ist das Bild dunkler. Der zurückgerechnete Euro befindet sich – aufgewogen in Gold – auf einem Allzeittief, ohne dass eine Unterstützung erkennbar ist.




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    Anmerkung : hier ist mir Herr Rethfeld eindeutig zu systemkonform, zu mainstreamig ! Ist doch für uns 'geldtheoretisch' etwas bewanderte Goldbugs ganz klar wo das Ganze enden wird. Aber da wird ja bei den meisten nach der Maxime verfahren: es kann nicht sein , was nicht sein darf.


    ;)


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    Weiter Herr Rethfeld:



    Die momentane Stärke des US-Dollar ist eine relative Größe. Die Stärke besteht lediglich gegenüber anderen Währungen, nicht aber gegenüber der Bezugsgröße Gold.


    In Zeiten des Finanzchaos erscheint es wichtig, einer Konstante zu vertrauen, die seit Urzeiten den Inbegriff von Stabilität darstellt. Das ist Gold. Wer jedoch Rendite will, muss riskanter spielen. Eine inflationsbereinigte Aufwärtsbewegung schafft langfristig nur eine Anlageklasse: Der Aktienmarkt. Dies zeigt der folgende Chart, mit dessen Hilfe wir den Verlauf des bis 1800 zurückgerechneten Dow Jones Index darstellen.



    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.dowreallong.png]



    [i]Fazit: Gold ist eine „historisch verbürgte“ Bezugsgröße für die Finanzmärkte. Gold stellt langfristig eine Konstante dar. Eine Realrendite wirft Gold allerdings nicht ab. Um diese zu erhalten, muss man langfristig in die Aktienmärkte hinein, so schmerzhaft dies häufig auch erscheint. Aus Sicht der S&P 500/Gold-Ratio dürfte eine wichtige Unterstützung zu Gunsten der Aktienmärkte in Reichweite liegen, auch wenn der Abwärtstrend der Ratio intakt ist. Verfolgen Sie das Geschehen an den Finanzmärkten in unserer handelstäglich erscheinenden Frühausgabe.



    Anmerkung .
    alles getreu der Maxime: wir brauchen stetes Wachstum . Eine Maxime, von der ich glaube, dass die Zukunft diese auf den Prüfstand stellen wird ! Wir werden es erleben. Früher oder ein klein wenig später.


    ;)



    Soll keine Kritik an Herrn Rethfeld sein, der wirklich einen super Job macht. Aber...das eine oder andere ist eben etwas 'konservativ' gestrickt.