...ich bin überzeugt die 47 sehen wir in diesem Anlauf nicht. Bei 46,XX sind zunächst die technischen Potentiale 'ausgereizt'. Aber Technik ist eben auch nicht alles. ![]()
Beiträge von woernie
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Und Silber ist sicherlich überwertet.
Fragt sich gegenüber was . Ich finde nach wie vor den Dollar und den €uro überbewertet. Und gegen Gold ist Silber im historischen Durchschnitt immer noch um mindestens 100 % unterbewertet. Kommt Zeit komt Rat, kommt Attentat.

Edit: Nicht dass ich etwas gegen eine kräftige Korrektur des jüngsten Preisanstieges einzuwenden hätte. Mein Papiersilber habe ich längst versilbert.
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...Frage geht an resci.

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Bei allem Repekt vor deiner Arbeit hier: Soo nicht !!Hast PN

Äh ? wie bitte nicht ? ?
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@ wornie
...Im Blog von StockCharts ist heute eine sich verstärkende Korrelation zwischen dem SPDR Gold und den US TIPS als Chart reingestellt worden
das ergibt ein sehr beunruhigendes "Bild" ....
Es kann mit dem EMs eigentlich nur weiter nach oben gehen, wenn sogar die konservativen Investoren sich verstärkt in den inflationsindexierten
US Staatsanleihen ( TIPS) einkaufen - zumindest bringt das Investment ja ein paar "Zinschen", der SPDR Gold nichtStehe ich da mit meiner Meinung "Gefahr in Verzug" alleine da?
Nein ! Im Gegenteil. Die Basis des Bullmarktes in Realwerten und damit allem voran auch des Bullmarktes der Geldmetalle Golld/Silber ist die 'Erwartung' einer voranschreitenden Geldentwertung (Inflationserwartung). Steigende TIPs, und besonders ein steigendes Ratio TIP/TLT zeigen das inflationsgesicherte Anleihen solchen die nicht inflationsgesichert sind vom Markt/den Investoren bevorzugt werden. Sie stehen also für hohe Inflationserwartungen. DAS IST POSITIV FÜR EDELMETALLE !
Wenn TIP korrigiert, schwächen sich Inflationserwartungen des Marktes üblicherweise ab. Normalerweise dauert es dann nicht lange bis auch die EM's weniger stark nachgefragt/verkauft werden, weil dann wirklich andere Assets, u. A. Bonds die Zinsen bringen von den Investoren bevorzugt werden. Steigende Inflation(serwartungen) bei gleichbleibendem Zinsniveau führt zu einer geringeren Realrendite und damit sinkenden Opportunitätskosten: es wird sozusagen 'Billiger' Gold zu halten.
Der Gleichlauf zwischen TIP und GOLD ist nahezu hundertprozentig. Bei Silber ist es in letzter Zeit etwas 'diffizil'...der Chart zeigt schön wie im April letztes Jahres die Inflationserwartungen angesprungen sind. Silber ist mit Verzögerung gefolgt. Nachlassende Inflationserwartungen , sinkender TIP im November, haben dann wieder mit einer gewissen Verzögerung auch beim Silberpreis eine Korrektur angekündigt. Am gelben Punkt hat mich der TIP an der Nase herumgeführt...weil ich dachte , die Silber-Rallye müsse an nachlassenden Inflationserwartungen 'scheitern'....aber dann hat ja TIP wieder nach oben gedreht. In dem Fall hat Silber die Bewegung 'angeführt'. Das ist halt die CRUX ! Es gibt NICHTS was immer funktioniert.

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....und da ist ohne spezielle Charttechnik aus meiner Grafik leicht zu ersehen, wie dieser gegen Gold performte.
Nein ! Eben nicht ! Da ist nur zu sehen , dass es sich um 2 Assetklassen im Aufwärtstrend handelt. Im vorangegangenen Posting habe ich klar herausgearbeitet, dass die Minen historisch betrachtet den Goldpreis flagrant underperformen. Die Frage war : warum ???
Und klar !! kann man ohne ausgefeilteste Charttechniken an der Börse erfolgreich sein. Aber das ist ja in dem Zusammenhang wohl nicht die Frage gewesen.
Warum so 'freundlich' ? Soooo unfreundlich war das jetzt auch wieder nicht. Bei allem Respekt für Deine umfangreiche Arbeit hier: wenn man mal nichts zu sagen hat , kann man auch mal schweigen. Zumal wenn man auch sonst genug zu tun hat. Deshalb:...aus der Hüfte geschossen !
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Im GS-Ratio sehe ich zwei Dinge:
1. ein Doppeltop im April/Mai 2003 und Oktober/November 2008 mit einem Ratio von jeweils ~ 1:82
2. einen bisher unkorrigierten Absturz seit Juni 2009 um mehr als 35 Punkte.Servus Leines, ich persönlich bin mir nicht sicher ob es Sinn macht Ratios , abgesehen vom Trend ( ! ) charttechnisch zu untersuchen...die vermeintliche MEGA Unterstützung bei 45 ist dahin gegangen wie Butter in der Sonne. Next stop 32 ? Ob das mit dem Pulback an die 45 was wird bezweifel ich etwas. Falls doch könnte man nochmal einen großen Türstopper-Deal machen.
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Doch, so war es offensichtlich. Ist aber auch klar: Mit jedem Preisschub nach jahrelangem Preisrückgang verbesserte sich die Gewinnmarge gravierend, besonders bei „Grenzminen“ (Minen, die am Rande der Wirtschaftlichkeit fördern), das verbreitete Hedging wurde reduziert.
Später wirkten sich die steigenden Cash Costs, besonders durch hohe Energiekosten, mäßigend aus.Hier in einem schlichten 10 Jahres Chart Gold, HUI und XAU sind die unterschiedlichen Kursverläufe gut ersichtlich. Hier ist die Outperformance des HUI von 2001 – 2003 deutlich erkennbar, leider in linearer Darstellung...
Grüsse
Ist jetzt aber voll aus der Hüfte geschossen von Dir, oder ? Ich denke man müsste das im Einzelfall prüfen. In der Zeit zwischen 2001 und 2003 sind meines Erachtens unheimlich viele Minen die Dausend % Performance hingelegt haben nichteinmal in die Gewinnzone vorgedrungen. Alle die Cashcosts > 440 $ haben/hatten nämlich...während in der Zeit von 2008 bis 2011 wohl die meisten in die Gewinnzone gekommen sind. Ich bin aber jetzt auch zu faul Einzelfälle 'durch zu kalkulieren'...
Das Prinzip hat Herr Rühl hier mal dargelegt:
http://www.goldseiten.de/conte…n/artikel.php?storyid=158
Eines noch : keine Ahnung was uns 'Dein schlichter 10 Jahres-Chart' sagen soll. Aussagekraft geht gegen NULL. Sind halt drei Werte übereinander gelegt.

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Bitte aufmerksam lesen!
...und ich hoffe Dottore Lupo verrät uns diesmal was ihn so zornig macht ! Man kann nicht immer nur andere schuften lassen und mit den eigenen Erkenntnissen hinter dem Berg halten !
Das HUI/Gold Ratio im 1 jahres-Tageschart: verläuft in einer aufwärts gerichtetetn Range. Der relative Wert des HUI zu Gold nimmt also tendenziell zu. Die Range gibt ganz ordentliche Signale für Zukäufe bzw. für Absicherungen oder Verkäufe.
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Im 5 Jahres-Wochenchart prägnant der scharfe Einbruch während des Deflationsspikes. Vorher und nachher verläuft die Ratio jeweils in einer Range. Auffällig: In der Range 2006 - 2008 läuft der relative Wert der Minen bereits vor dem scharfen Einbruch des gesamten Marktes TROTZ steigendem Minenindex in einem dezenten Abwärtstrend: dünner roter Pfeil. Das ist diesmal anders: Hier tritt ein positiver Trend des relativen Minenwertes bei ebenfalls steigendem Minenindex zu Tage.

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Weiter zum Monatschart. Leider eine ziemlich kurze Historie. Ich glaube den HUI gibt's erst seit 1996. Hier nun doch einige 'Auffälligkeiten'.
1)Das relative Bewertungstop der Minen zu Gold im gesamten Metallbullmarkt wird bereits 2003 erzeilt.
2)Seit 2003 ein klarer Abwärtstrend des relativen Minenwertes. (Mich würde interessieren : wie war das 1970 - 1982)
3)Gelber Bereich: während die Minen von ~ 35 auf ~ 260 steigen ( 600 % Kurszuwachs) steigt das Ratio (Minen relativ zu Gold) von ~ 0,15 auf ~0,625. Etwa um 300 %. Der Goldpreis steigt in der Zeit von 250 $ auf 430 $ , also nicht einmal eine Verdoppelung !!!
4)Roter Bereich. Die Minen steigen von150 auf ~ 600, also um 300 %. Das Ratio von 0,275 auf gerade mal 0,4, also nicht einmal um 50 %. Und während dessen steigt Gold von 680 $ auf beinahe 1500 $. Mithin deutlich mehr als 100 %.Also sollte es nicht allein am 'Hebel' auf den Gewinnzuwachs liegen. Oder sehe ich das falsch ? Das verhältnismäßige Gewinnwachstum der Minen in der Zeit von 2000 bis 2003 kann doch eigentlich nicht wesentlich über dem Gewinnwachstum der Zeit 2009 - 2011 liegen?

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Abschließend ein Blick auf den anderen Index und sein Ratio, weil hier die wesentlich längere Historie vorliegt. Auch hier das relative Bewertungstop 2003. Und hier ist die enttäuschende relative Wertentwicklung besonders deutlich und gravierend: der relative Wert der Minen liegt noch (deutlich) unter dem Wert aus dem Jahr 2000 , als Gold bei 250 $ die Unze gehandelt wurde.
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Okay, Dionicar, das haben jetzt alle verstanden: im August wird Deine LV zugeteilt und Du willst günstig in EM switchen.

Im Moment nicht gerade die Zeit um aggressiv in Silber zu gehen.
![smilie_happy [smilie_happy]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_happy_058.gif)
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Kupfer/Gold ratio hat das letzte Markttop (nicht nach Japan) bestätigt und steht damit weiterhin auf Expansion...
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...Hochmut kommt vor dem Fall. Allerdings sollte es sich bei dem Fall, nur um einen 'Zwischenfall' handeln .
Ein 'Störfall' . kein GAU .
Im Stundenchart : Kursziel aus Flagge erreicht, Kanal nach oben überschießend, in Folge unten Trendbruch. Allerdings sollte hier bereits das kurzfristige Potential abgearbeitet sein und die Gegenbewegung eingeleitet werden.
Im Tageschart ist das KZ aus der Flagge noch offen. Allerdings bietet natürlich gerade der Tageschart noch reichlich weiteres Abwärtspotential. Besonders enttäuschend heute die Minen. Muss man am Ende des Tages mal schauen wo Schäden, bzw. wo 'irreversible' Schäden entstanden sind.[Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild1x78x.jpg]
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Zitat
In gold, the further advance in prices on shallow corrections brings us back to the concern I expressed a few weeks ago about bubble-type action. Silver prices are displaying even more exaggerated "log-periodic" behavior, as are some agricultural commodities. We don't know exactly when this will end, but we would prefer to scale back early rather than late. A Sornette-type analysis (see Anatomy of a Bubble ) suggests a "finite-time singularity" within days or weeks. Any additional upward leaps in price, with very shallow corrections and increasing volatility at 10-minute intervals would strengthen that impression further. I've been generally bullish on gold since September of 2000, when it was below $300 an ounce and we observed a clearly favorable shift in the set of conditions I noted in Going for the Gold . Our actual gold models are more elaborate in practice, but as I noted back then, precious metals shares tend to perform far better in the face of falling Treasury yields, particularly when the ISM indices are weak. Those conditions are absent at present, and the recent extreme price behavior is of some concern. The rally in gold stock prices late in the week gave us an opportunity to clip our exposure back to about 6% of assets in Strategic Total Return. The risks in precious metals are clearly increasing.
'The Sornette-type-bubble' würde ich nicht überbewerten, Sornette liegt öfters falsch als richtig und ist auf der Jagd nach der Trophäe 'Market-Timer-of-the-Decade' . das hat schon in der letzten Dekade niicht geklappt (S&P500), deshalb jetzt ein 'Versuch' beim Gold. (
) Aber wenn Hussman spricht sollte man zumindest hinhören. Er ist keiner aus der Riege der klassischen 'Goldhasser'. -
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