Beiträge von cano

    Die „was wäre gewesen wenn“ Papier raus zu kramen, die keine Sau im nennenswerten Umfang hält, bis die Scheine 3000% plus auf der Uhr haben, ist natürlich etwas einfach.


    Um ein klütze klütze kleines bisschen an fallenden Kursen zu partizipieren ist es nach meiner Meinung noch nicht zu spät. Lass uns erst mal das Tief im DAX aus 2003 testen, sofern wir durch die Marke nicht komatös durchfallen….

    Lt. Elliot Wave Financial Forecast liegt das längerfristige Ziel des Dow bei unter 400 Punkten, da sich gerade einen Depression anbahnt. Das kurzfristige bei 7200. Also gibt es kurz- und längerfristig noch viel Geld mit Puts zu verdienen. Natürlich nur, wenn die Prognose eintritt ...

    Empfehlung 10-15% EM - ist zu wenig!
    30% MIN
    50% OK

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann will der Thread-Eröffner jetzt in Edelmetalle investieren. Ich gehe davon aus, dass Du Gold nicht zu einem Durchschnittskurs von 650 EUR gekauft hast.


    Ich empfehle folgendes: Wenn man von einer langjährigen Deflation oder gar Depression ausgeht, sollte man max. 10 - 15% in Edelmetalle investieren, Rest in "Cash". Wenn man von einer stärkeren Inflation ausgeht, kann man wesentlich mehr in Edelmetalle investieren, allerdings dürften viele Aktien sich dann besser entwickeln. Geht man von einer Hyperinflation aus, sollte man den Großteil seines Vermögens in Edelmetalle investieren.


    Was am wahrscheinlichsten ist, muss jeder selber entscheiden.

    Mein Eindruck ist, dass die auf der Startseite von goldseiten.de verlinkten Nachrichten und Artikel überwiegend "bullish" zu Edelmetallen und Rohstoffen berichten. Mag sein, dass es daran liegt, dass es nur wenig "Bären" gibt, aber die sollten auch zu Wort kommen. Wie eben schon erwähnt kann keiner die Zukunft präzise voraussagen und es könnte tatsächlich sein, dass Edelmetalle das falsche Pferd sind (welches in die falsche richtung reitet) oder nur ein Ackergaul.


    Aber mal ehrlich, kurzfristig sind Vorhersagen einfach nicht möglich bzw. Glücksache und Prechter sagt die Deflation auch schon seit Jahren voraus, er hätte den Ritt des Silbers bis über 20$ niemals mitgemacht, jetzt ist er halt mal für ein paar Monate auf der richtigen Seite und gaaaaanz stolz darauf. :)
    Langfristig (auf Sicht von vielleicht 3, 4 Jahren) sind Vorhersagen aber eher möglich und da behaupte ich wird Gold die Aktien und das Bargeld outperformen. Prechter fährt ein heißes Spiel, denn Papiergewinne nutzen nur, wenn Papier werthaltig bleibt und das VErtrauen bestehen bleibt. Früher oder später muss er auf Edelmetalle umschwenken sonst liegt er falsch, grottenfalsch. Und ich wage die Prognose, er wird den Absprung nicht rechtzeitig schaffen und der EM-Zug wird ohne ihn abfahren.


    Die Zeit wird mir Recht geben, hoffe ich!


    Minos

    Prognosen sind immer ein wenig Glückssache. Es gibt aber gute und weniger gute Prognosen. Insbesondere gibt es Prognosen und Empfehlungen mit denen man viel verlieren kann. Wer beispielsweise im März noch nicht positioniert war und auf Eichelburgs Seite kam, bekam den Eindruck, dass Silber und Gold billig sind. Womöglich hat er für einen Krüger 800 EUR bei ebay gezahlt und bekommt ihn inzwichen für 650. Auf die Empfehlungen für Goldminen und Rohstoffe in den auf goldseiten veröffentichen Artikeln will ich garnicht erst eingehen.


    Ich weiss nicht, ob Du Prechters Buch gelesen hast. Jedenfalls sind seine Einschätzungen, wie sich gewisse Anlagen/ Vermögenswerte in Deflationszeiten verhalten sehr zutreffend. Er empfahl übrigens einen Goldanteil von 15%. Und als er das empfahl stand der Goldpreis bei 300 US$ (er weist übrigens ausdrücklich darauf hin, dass das womöglich ein guter Einstandspreis ist).


    Er lag natürlich mit dem Timing bei Cash-Investments einige Jahre zu früh. Man hat eventuell große Gewinne nicht gemacht, aber immerhin große Verluste vermieden.

    Hier doch mal ein Beispiel, was die Experten so loslassen und vor allen Dingen losgelassen haben (es gibt hier unzählige derartige Beispiele):


    Silberjunge am 25.03.2008 (man beachte den letzten Teil):


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=6840


    Anmerkung: Prechter kündigte übrigens kurz vor dem Silber-Peak im März einen Silber-Bärenmarkt an.


    Und hier Silberjunge aktuell:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=8990


    Aber der Silberjunge zeigt zumindest ein wenig Einsicht. Anders als andere "Experten" bei denen der Dollar gerade abstürzt. Die sind nicht mal in der Lage ihren Tabellen zu korrigieren.


    Bin mal gespannt, was kommt, wenn die Deflation nicht nur 6 Monate sondern (wie es Prechter erwartet) mehrere Jahre andauert.

    Sorry, aber Du hast hier scheinbar etwas nicht vestanden. Prechter hat in dieser Veröffentlichung lediglich die unterschiedliche Performance von Dow und Gold herausgestellt.


    Prechter hat nicht empfohlen sein Geld in "Dow" anzulegen, sondern u.a. in kurz laufende US-Treasuries. Und damit lag er goldrichtig. Anders als die meisten hier zitierten "Experten" (die Suche nach dem ganzen "Inflationsgeschreibe" und "Dollar-Abschmier-Geschreibe" zwischen März und August diesen Jahres und auch schon vorher erspare ich mir). Übrigens waren US-Treasuries in den letzten Monaten auch für Europäer eine Top-Anlage. Besser als jedes Edelmetall.


    http://www.elliottwave.com/fre…en--You-Think-It-Is-.aspx


    Die Betonung liegt auf: Akut gefährdet (bzw. schon pleite)


    Soll also aufzeigen wo es demnächst knallen könnte! (eventuell interessant für Inhaber von Schatzbriefen :D )

    Es stand dort bankrott und nicht "akut gefährdet". Dänemark in diesem Zusammenhang aufzuführen halte ich aber selbst in diesem Zusammenhang für lachhaft.


    Die bis 2015 laufende Staatsanleihe bringt gerade mal eine Rendite von 4 %:


    http://sparda.is-asp.com/forum…921439.FSE&kunde=20265ext

    Bankrott ist bankrott = richtig. Dänemark und Ungarn sind nicht bankrott, da man immer noch Kredite (von z.B. IWF) bekommt und damit zahlungsfähig ist.


    Argentinien ist bankrott.


    Und wie stellt man am leichtesten fest, ob ein Staat bankrott oder "kurz vor bankrott" ist. Indem man seine Anleihen ansieht:


    Dänemark:


    http://sparda.is-asp.com/forum…921868.FSE&kunde=20265ext


    Ungarn:


    http://sparda.is-asp.com/forum…m=HUGC.FSE&kunde=20265ext


    Argentinien:


    http://sparda.is-asp.com/forum…&submit_es=Chart+zeichnen


    Nun verstanden, was bankrott ist?!


    Wenn Ungarn bankrott ist, dann ist "Silber" übrigens auch bankrott [smilie_happy]

    Dieser Beitrag ist "Eichelburg-Niveau" (bei dem der Dollar gerade kollabiert). :wall:


    Ein Staat ist bankrott, wenn er zahlungsunfähig ist. Das war z.B. bei Argentinien der Fall. Bei Ungarn und Dänemark z.B. definitv nicht nicht.

    "Experten" sprachen vor ein paar Monaten vom "Peak Oil". Inzwischen hat sich der Ölpreis fast gedrittelt.


    Und wenn Öl so wenig kostet und keiner mehr Geld hat, warum sollte man dann die Solartechnik ausbauen?! Man könnte jetzt argumentieren, dass der Mensch ein vernunftbegabtes Wesen ist und den Treibhauseffekt reduzieren will. Es soll auch Leute geben, die an den Weihnachtsmann glauben.


    Hier noch was aktuelles zum "Peak Oil":


    http://sparda.is-asp.com/forum…d=89382834&kunde=20265ext

    Hättest du den auf dein Zitat folgenden Satz von Minos gelesen, hättest du die Auflösung gefunden:
    'Das Blatt dreht sich und keiner weiß wann, und dann hat man einen Berg von wertlosen Papierfetzen a la Prechter!'


    Minos wollte sagen, daß ein temporärer Buchgewinn ('mal zwei Jahre') unwichtig ist, weil er zur Abrechnung weg sein wird.
    Wieviele sind denn in Iceland, Ungarn, Ukraine, Argentinien usw. noch kurz vorm Absturz rausgekommen? Na?


    Wobei Prechter nie empfohlen hat, Geld in einem dieser Länder anzulegen. 8) Und von einer Situation wie in diesen Ländern sind wir z.B. in Deutschland noch weit entfernt. ;)


    Die Irländer, Ukrainer, Argentinier usw. wären gut beraten gewesen, wenn sie ihre Kohle in kurz laufenden US-Staatsanleihen angelegt hätten. :D


    Es darf viel geschrieben und spekuliert werden:

    Richtig, und deshalb sollte man sich möglichst viele "Experten" anhören und sich selbst eine Meinung bilden und dann (hoffentlich) richtig entscheiden.


    Jendenfalls war die Anlage in US-Treasuries in den letzten Monaten äußerst lukrativ verglichen mit Gold und insbesondere mit Silber. Und das, obwohl "Experten" schon den nahenden "Tod" des Dollars herbeigeschrieben haben. Die meisten dieser "Experten" waren übrigens super-bullish für Edelmetalle und Rohstoffe und sahen eine starke Inflation voraus ...

    Ich habe das Buch vor Jahren gelesen und daher sieht mein Depot sehr gut aus, sogar mit Gewinnen.
    Du bist leider zu spät. Man kann sich nur vor einem Crash schützen, leider nicht danach.
    Aber es könnte natürlich noch schlimmer kommen. Ich würde an deiner Stelle so viel Cash wie möglich zusätzlich ansparen, um gegen Ende des Crashes wenigstens billig zukaufen zu können.

    The ONLY Bull Market Still Standing


    http://www.elliottwave.com/fre…arket-Still-Standing.aspx

    Zitat

    "Cash is soaring in value, as creditors demand dollars and debtors sell everything they can to come up with them. Cash now buys 1.7 times as much stock and real estate, twice as much silver, and 2.5 as much oil as it did a short time ago."

    Zitat

    Says who? Well, that quote is from the just-published November issue of Bob Prechter's Elliott Wave Theorist.
    He also says, "This trend is far from over. The longer you hold onto
    your money, the more it will be worth, until the deflation ends."

    Und im Collaps-O-Meter heißt es immer noch, dass der Dollar gerade kollabiert. Das zeigt wie "seriös" die Einschätzungen von Eichelburg sind. Er ist nicht mal in der Lage, sein Collaps-O-Meter zu korrigieren.

    http://www.elliottwave.com/fre…arket-Still-Standing.aspx

    Zitat

    "Cash is soaring in value, as creditors demand dollars and debtors sell everything they can to come up with them. Cash now buys 1.7 times as much stock and real estate, twice as much silver, and 2.5 as much oil as it did a short time ago."

    Zitat

    Says who? Well, that quote is from the just-published November issue of Bob Prechter's Elliott Wave Theorist.
    He also says, "This trend is far from over. The longer you hold onto
    your money, the more it will be worth, until the deflation ends."

    Und im Collaps-O-Meter heißt es immer noch, dass der Dollar gerade kollabiert. Das zeigt wie "seriös" die Einschätzungen von Eichelburg sind. Er ist nicht mal in der Lage, sein Collaps-O-Meter zu korrigieren.

    Aber ein Lahmendes.
    Wenn das hier im Forum zum größten Teil anders gesehen wird, ist Silber kein klassisches
    Geldaufbewahrungsmetall mehr . Es ist wie die anderen Edelmetalle (Platin,Palladium) in der Krise kräftig gesunken.
    Soll nicht heißen, daß es nicht wieder aufwärts gehen kann, aber Gold hat sich viel besser gehalten.
    gruß
    brenner

    Silber aktuell bei 8,92.


    Und ob sich Gold in Zukunft besser hält, wird sich noch zeigen.

    Nachdem die Stimmung bei den Goldanlegern so mies ist und der Kurs so nach unten ging


    kann es ja nur noch nach oben gehen :thumbup:

    Die Stimmung ist erst richtig negativ, wenn alle, d.h. auch Hr. Eichelburg und Du davon überzeugt sind, dass Gold ein mieses Investment ist.


    Kann also noch sehr lange dauern, bis Gold den Boden gefunden hat.