Beiträge von cano


    Ich überlege langsam in russische und chinesische Währung kleinen Teil zu wechseln... ich glaube fast Dollar und Euro werden noch heftig abstürzen, während Rubel vllt als einzige Währung neben chinesicher übrig bleiben wird...

    Prechter 2003 im Elliot Wave Theorist:


    http://www.elliottwave.com/fre…-Has-in-Store-Part-2.aspx

    Weltweite Goldnachfrage 2007 (Quartalsdurchschnitt, Quelle "Das Investment"):


    Schmuckindustrie: 600 t


    Industrie und Zähne: 115 t


    Investments: 164 t



    Dazu folgende Meldung aus einem Land mit hoher Nachfrage nach Goldschmuck:


    http://www.wirtschaftsblatt.at…2/index.do?_vl_pos=r.1.NT


    Noch ein paar interessante Daten aus den Rohstoff-Charts in dem Buch von Prechter.


    Die Verluste (in Dollar) von 1929 bis 1933 (also Weltwirtschaftskrise) sehen (ca.) wie folgt aus:


    Weizen: -70 %


    Mais: -80 %


    Kautschuk: -90%


    Rohzucker: -60 %


    Häute: -75 %


    Kupfer: -85 %


    Seide: - 80%


    Baumwolle: - 70 %


    Fazit: Es ist noch viel Luft nach unten ...


    Und Silber: Lief von 1921 bis 1929 seitwärts und verlor dann bis 1933 über 50%, stieg dann bis 1936 wieder um ca. 170% und verlor dann wieder kurzfristig 40%. Gegenwärtig ist die Situation eine andere, denn Silber hat sich durch die Inflationieren der letzten Jahre verfielfacht und ist bis jetzt "erst" um etwas mehr als 50% eingebrochen.

    Hier ein Zitat aus dem Prechter-Buch "Besiege den Crash":

    We are being crushed between these two types of fear. There are no sound fiat currencies in which to seek shelter. This is the ultimate setup for gold and silver bullion." :)

    Wie man gerade wieder sieht und in den letzten Monaten gesehen hat.


    Die Renditen von US-Staatsanleihen sind heute wieder stark am fallen, d.h. ihr Kurs steigt.


    Interessant:


    http://sparda.is-asp.com/forum…d=90468513&kunde=20265ext


    Allerdings, stark unterbewertete Aktien sollten zumindest zum Mittelwert zurückfinden können - da die Wahrscheinlichkeit dafür hoch ist - aber wie gesagt nicht garantiert und nicht vorhersagbar.

    Die Frage ist, wann einen Aktie unterbewertet ist. Wenn die Wirtschaftskrise sich ausweitet, dann sind heute unterbewertete Aktien morgen überbewertet ...


    Einigermaßen stabil würden dann nur Aktien sein, wo sich die Leute nicht oder nur wenig einschränken.

    Während der "offizielle" Goldpreis in den letzten Wochen stark angezogen hat, ist der ebay-Preis annähernd gleich geblieben.


    Für einen Krügerrand wurden soeben nur 673 EUR erzielt und der "offizielle" Goldpreis liegt bei 644 EUR.


    Bei einem "offiziellen" Goldpreis von 580 EUR lag der Ebaypreis etwa genauso hoch.

    Aber mal ehrlich: Wenn wir so weit sind, dass man an sein Geld bei der Bank nicht mehr kommt, ist das Papiergeld sowieso nichts mehr wert.

    Genau das Gegenteil ist der Fall: Wenn Du nicht mehr an Dein Geld bei der Bank kommst, dann ist frei verfügbares Papiergeld sehr viel wert.


    Stell Dir vor, Du hast Dein Geld in einem offenen Immofonds angelegt oder bei der Kaupthing-Bank. Du wolltest Teile des Geldes für


    - ein neues Auto
    - einen schönen Urlaub
    - ein Haus


    verwenden. Nun kommst Du aber nicht mehr dran (bzw. beim Immofonds mit 5% Abschlag über die Börse)


    Fazit: Das Geld wäre besser zu Hause im Tresor gewesen.


    Wegen seiner sehr großen Vorsicht und Reserviertheit ist diese Haltung und Einstellung umso bemerkenswerter:

    Wenn vorsichtige und reservierte eine gute Performance voraussagen, ist das in der Regel kein gutes Zeichen.


    Bei den Goldaktien ist noch viel Luft nach unten, wenn man sich ansieht, wo sie herkommen. Der Hui kommt beispielsweise von 50 USD seit 2001 (also minus 75% von jetzigem Niveau). In einer Deflation ist ein Rückgang auf diesen Wert wohl eher wahrscheinlich als ein Ende des Bärenmarktes.


    Gelingt kurzfristig die Reflationierung, dann ist tatsächlich ein Anstieg wahrscheinlich. Dann werden aber auch die anderen Aktien - insbesondere Emerging Market - steigen.

    1929 unterliessen es die Weltstaaten, die Deflation mit massivem Geldmengenwachstum zu bekaempfen und sahen sich folglich einem jahrelangem Preisverfall gegenueber. Das ist heute anders.

    Heute reicht es womöglich für ein ähnliches Szenario wie 1929, wenn weltweit (und insbesondere in den USA) ein konservatives Denken bei Wirtschaft, Banken und Verbrauchern einsetzt. Führt weltweites japanisches oder deutsches Denken nicht in die Deflation?


    Der (zu hohen Anteilen kreditfinanzierte) US-Konsum macht ca. 70% des US-BIPs aus. Die USA hat einen Anteil am Weltbruttosozialprodukt von 20%. D.h. 14% des Weltbruttosozialproduktes sind US-Konsum. Und wer hat das Zeug produziert, was die Amis konsumiert haben? Wer hat die Maschinen dafür geliefert?

    Du willst es nicht begreifen. Deine U.S.-Staatsanleihen werden vom Staat nie zurückgezahlt, du bist IMMER auf einen neuen Käufer dieses Drecks angewiesen.
    Wie kommst du darauf, daß der Dreck immer einen neuen Käufer finden wird?
    Weil es bisher so war? Dann viel Glück mit diesem Dreck.

    Was soll das jetzt? Davon, dass kurzlaufende US-Staatsanleihen keine Käufer mehr finden, sind wir noch weit entfernt.

    Mein "Vermögen" sieht momentan wie folgt aus (ohne Grundstück und Haus):


    - 17% Gold und Silber (davon 90% Gold)
    - 13% offene Immobilienfonds (aus denen ich nicht mehr rauskam :wall: )
    - 22% Tagesgeldanleihe Bund
    - 10% Geldmarktfonds mit Euro-Staatsanleihen
    - 5 % Spareinlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist
    - 5% Bundesanleihen Schweiz in Schweizer Franken (Kurzläufer)
    - 5 % France Telecom und Deutsche Telekom Unternehmensanleihen (Kurzläufer)
    - Rest Euro-Staatsanleihen (Kurzläufer)
    - 0% Aktien