Beiträge von vatapitta

    Moin moin,


    ein Artikel auf Finanzmarktwelt beschäftigt sich mit den Auswirkungen der aktuellen Situation auf die Emerging Markets.


    Sri Lanka: Krise, Unruhen – Vorbote eines Finanzbebens in den Emerging Markets?
    .....extrem gekürzt!


    Ukraine Krise als Brandbeschleuniger


    Zieht man die aktuelle Ukraine-Krise mit all ihren Verwerfungen mit ins Kalkül, auf Finanzmarktwelt.de wurde bereits detailliert über die engen Verflechtungen berichtet, geraten noch mehr Länder an den Rand des Abgrundes. Ganz oben auf der Liste der gefährdeten Länder stehen die Türkei und Ägypten, gefolgt von Tunesien, Äthiopien, Pakistan, Ghana und El Salvador. Alle aufgezählten Länder kämpfen mit gestiegenen Finanzierungskosten und hohen Schuldenbergen, die Kosten der Refinanzierung sind seit 2019 um mehr als 700 Basispunkte gestiegen. Auf Twitter wurde eine Übersicht gepostet, die die Länder auflistet, die durch den Russland-Ukraine Krieg einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind.


    Selbst ein Zahlungsausfall in mehreren Ländern wäre für die Weltwirtschaft kaum mehr als eine Randnotiz, aber solche anfänglich kleinen Krisen in den Emerging Markets haben in der Vergangenheit oft größere Kreise gezogen, als zuerst gedacht. Banken und Hedge-Fonds könnten durch Zahlungsausfälle in Schieflagen geraten, denn seismische Schockwellen in der Finanzwelt benötigen Zeit, bis sie ihre volle Wirkung entfalten. Das kann man aktuell an der Ukraine-Krise konkret beobachten.


    Peru, Äthiopien, Sri Lanka, Pakistan, Ghana, Tunesien, Sambia, Türkei und Ägypten, alles Länder, in denen es unter der Oberfläche brodelt und die unmittelbar vor einer humanitären Katastrophe stehen. Fast täglich kommt es in einem dieser Länder zu Ausschreitungen. Irgendwann werden Hunger und Elend so groß sein, dass möglicherweise Regierungen stürzen."


    Mein Kommentar:
    Wenn z. B. französische Banken noch größere Bestände an türkischen Anleihen halten, könnten die in eine Schieflage kommen und die EZB muss Feuerwehr spielen, was den Banken und dem Euro nicht gut tut.



    World Government Bonds - Current Spreads, Quelle
    The Spread shows the difference between two yields of different bonds.
    In the case of Government Bonds, the yield spread also means credit spread. These countries usually differ regarding credit quality.
    A positive spread means that the percentage yearly return of a bond over another is higher.
    For example, if one bond is yielding 5% and another is yielding 3%, the spread is 2%, or 200 basis points (bp).
    Last Update: 24 Apr 2022 8:15 GMT+0


    Die Liste mit den Spreads kann ich wegen der Länge leider nicht in den Thread einstellen.
    Bitte die Liste über den Link aufrufen.



    LG Vatapitta
    PS: Der Artikel steht auch im Minen-Thread unter Läönderrisiken.

    Moin moin,


    ein Artikel auf Finanzmarktwelt beschäftigt sich mit den Auswirkungen der aktuellen Situation auf die Emerging Markets.


    Sri Lanka: Krise, Unruhen – Vorbote eines Finanzbebens in den Emerging Markets?
    .....extrem gekürzt!

    Ukraine Krise als Brandbeschleuniger

    Zieht man die aktuelle Ukraine-Krise mit all ihren Verwerfungen mit ins Kalkül, auf Finanzmarktwelt.de wurde bereits detailliert über die engen Verflechtungen berichtet, geraten noch mehr Länder an den Rand des Abgrundes. Ganz oben auf der Liste der gefährdeten Länder stehen die Türkei und Ägypten, gefolgt von Tunesien, Äthiopien, Pakistan, Ghana und El Salvador. Alle aufgezählten Länder kämpfen mit gestiegenen Finanzierungskosten und hohen Schuldenbergen, die Kosten der Refinanzierung sind seit 2019 um mehr als 700 Basispunkte gestiegen. Auf Twitter wurde eine Übersicht gepostet, die die Länder auflistet, die durch den Russland-Ukraine Krieg einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind.

    Selbst ein Zahlungsausfall in mehreren Ländern wäre für die Weltwirtschaft kaum mehr als eine Randnotiz, aber solche anfänglich kleinen Krisen in den Emerging Markets haben in der Vergangenheit oft größere Kreise gezogen, als zuerst gedacht. Banken und Hedge-Fonds könnten durch Zahlungsausfälle in Schieflagen geraten, denn seismische Schockwellen in der Finanzwelt benötigen Zeit, bis sie ihre volle Wirkung entfalten. Das kann man aktuell an der Ukraine-Krise konkret beobachten.


    Peru, Äthiopien, Sri Lanka, Pakistan, Ghana, Tunesien, Sambia, Türkei und Ägypten, alles Länder, in denen es unter der Oberfläche brodelt und die unmittelbar vor einer humanitären Katastrophe stehen. Fast täglich kommt es in einem dieser Länder zu Ausschreitungen. Irgendwann werden Hunger und Elend so groß sein, dass möglicherweise Regierungen stürzen."



    Wenn z. B. französische Banken noch größere Bestände an türkischen Anleihen halten, könnten die in eine Schieflage kommen und die EZB muss Feuerwehr spielen, was dem Euro nicht gut tut.



    LG Vatapitta
    PS: Der Artikel kann auch in den Bank-Run-Thread

    Does Zuckerberg Belong in Prison? - gefunden bei Armstrong, 21.04.2022 [Blockierte Grafik: https://www.armstrongeconomics.com/wp-content/uploads/2022/04/2022_04_20_Zuckerberg-manipulating-Elections.png]
    <X
    Gruppen mit starken liberalen Verbindungen haben massive Wahlkampfhilfen für 2020 in Bezirke mit vielen Demokraten gesteckt.


    Wir können nicht einmal 10.000 Dollar an einen politischen Kandidaten spenden, aber wenn Sie Mark Zuckerberg sind, können Sie helfen, Wahlen zu manipulieren. Er konnte die Zerschlagung seines Unternehmens verhindern, indem er Hunderte von Millionen in die Wahlen steckte und dann Russland beschuldigte, während der Wahl 2016 Anzeigen auf Facebook gekauft zu haben. Mark Zuckerberg hat mehr als 400 Millionen Dollar in die Manipulation der Präsidentschaftswahlen 2020 gesteckt, wobei das Geld in der Regel von den Demokraten geschleust wurde. Dies waren oft Gebiete, in denen Wählerwerbung für Biden betrieben wurde, um die Wähler zu überzeugen.
    Die große Sorge dabei ist, dass das Justizministerium NICHT gegen Zuckerberg ermitteln wird, aber wenn die Republikaner wieder an die Macht kommen, könnte Zuckerberg wegen Einmischung in die Wahl im Gefängnis landen, wo die betroffenen Bezirke viel zu oft über den normalen Trend hinaus gewählt haben. Es wurde bereits eingeräumt, dass private Gelder in einem wirklich historischen Ausmaß verteilt wurden. Ich für meinen Teil werde NIE wieder Werbung auf Facebook machen.


    Wenn ein öffentliches Unternehmen es zulässt, ein politischer Aktivist zu sein, der NUR die Entscheidungen des Vorstands widerspiegelt, wie es Disney in seiner Fehde mit Florida tut, dann ist das ein Missbrauch seiner treuhänderischen Pflicht gegenüber den Aktionären, wenn das Unternehmen für persönliche politische Agenden usurpiert wird. Ein weiteres Beispiel ist Salesforce, das den Great Reset von Schwab vorantreibt.


    Diese Unternehmen verletzen den Grundsatz der Aktionärsinvestitionen. Wenn ich an die Börse gehe und dann das Geld und die Politik des Unternehmens für ein persönliches Ziel oder einen persönlichen Gewinn verwende, gilt das als Betrug. Allein die Tatsache, dass es sich dabei um ein politisches Ziel handelt, macht keinen Unterschied - es handelt sich um die Verwendung von Unternehmensgeldern zum persönlichen Vorteil.


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    LG Vatapitta

    Eigens dafür eröffnete ich vor Ostern (nach 2 Anläufen) meine Shortinvestments, die nun auf Belohnung aus sind :

    Glückwunsch @Caldera, Du hast den kurzfristigen Einstieg gut hinbekommen.
    Der April hat noch 10 Tage.


    Wo siehst Du den Wendepunkt für die EM nach oben und machen wir vor deinem längerfristigen Szenario noch ein neues Hoch in Gold?


    LG Vatapitta

    @Sorgenfrei,


    [Blockierte Grafik: https://tnw-c.thenewswire.com/data/tnw/clients/logos/LaPF87p5.png]
    war mir auch aufgefallen. Hat sehr viele Assets in Afrika - vor allem Mali und Marokko.
    Sie haben viele Royaltys von Newcrest übernommen und sind damit auch in Australien stark vertreten.


    Während ich bei Afrika sehr zurückhaltend bin (jetzt Spannungen zwischen Marokko und Algerien wegen der Westsahara), die Probleme in Mali sind bekannt, finde ich Australien sehr attraktiv.


    Der Wert hat 2020 im März, Juli und Dezember zum großen Sprung angesetzt und korrigiert den gewaltigen Sprung von ca. 20 Pence auf knapp 90 Pence jetzt aus. Könnte fertig sein?


    Handel nur in London ausreichend. Hast Du an der Londoner Börse gekauft?


    Wie schätzt Du die Aussichten von Altus ein? Kurs aktuell 57 GBPence, Marktkap. ca. 82 Mio. €


    Marokko fehlt das algerische Gas und Algerien fehlen die marokkanischen Lebensmittel. Es drohen in beiden Staaten soziale Unruhen. Der Westen mischt auf der Seite von Marokko mit und Russland auf der Seite von Algerien. Man macht dort einen weiteren Konfliktherd auf, um Russland zu überdehnen/schwächen. Und ich bin mir sicher, dass es dort, wie vom Westen gewünscht, eskalieren wird.
    Man wird Algerien destabilisieren, wie im Irak und Syrien schon geschehen.
    Algerien bleiben nur die südlichen Nachbarn als Verbündete - Mauretanien und Mali???


    Ich war 1980 ein paar Wochen in Algerien - im Sommer :burka: Thermometer in der Ente war bei 60 Grad am Anschlag, nachts milde 25 Grad. Wir haben die Oasen bis runter zum Hoggargebirge abgegrast. In Tamanrasset, knapp die halbe Strecke von Algier nach Lagos war Endstation. Da zu der Zeit Ramadan war, gab es am Tage nirgendwo etwas zu essen oder zu trinken. Abends im Restaurant haben wir unser Essen erst nach Sonnenuntergang bekommen, damit wir Ungläubigen n nicht vor der Zeit mit dem Essen beginnen. Die einheimischen Gäste haben mit den Kanonenschuss, der den Sonnenuntergang verkündete, innerhalb von zwei Minuten ihre Fastensuppe verschlungen.


    Ein tolles Erlebnis war die Tour. Zu der Zeit wurde gerade das große Erdgasfeld bei In Salah erschlossen. In meiner Examensarbeit habe ich mich mit der sozialistischen Agrarreform beschäftigt. - Es war ein sozialistischer Rohrkrepierer 1. Güte, was ich mir zu Beginn meiner Arbeit nicht vorstellen konnte. Das hat mich in Bezug auf die kommunistische Propaganda an der Hochschule von einem großen Irrtum befreit. - War mir aber damals nicht sofort klar. :thumbup:


    Ich vermute, dass es vor allem in Algerien zu Unruhen kommen wird. Man kann das Erdgas wohl nur nach Europa liefern.
    Wenn dort der Wertewesten die Kontrolle übernimmt, dann müssen wir im übernächsten Winter nicht gar so frieren. Pipelines gibt es schon. Und vermutlich das Potential die Produktion zu steigern. Krieg wird nur geführt, wo sich der Diebstahl lohnt.



    LG Vatapitta

    Eine Analyse von Georg Habenicht zur Inflation - Finanzmarktwelt

    Wann ist Inflation? Wenn Cash Trash ist: 8 Definitionen zur Teuerung
    Inflation ist, wenn alle so reich sind, dass sich alle nichts mehr leisten können


    Inflation als self-fulfilling-prophecy: magisches Denken
    Für die deutschen Ökonomen des 20. Jahrhunderts war Inflation eine Geißel. Für Heiner Flassbeck ist Inflation dagegen ein Problem, das von selbst wieder verschwindet. Dass Inflation nichts anderes sei als eine „self-fulfilling prophecy“, wird zumal von solchen Ökonomen behauptet, welche die Inflation 2021 nicht haben kommen sehen und jetzt die warnenden Kollegen dafür verantwortlich machen, dass sie da ist. Sie hätten mit ihren Warnungen das Problem erst herbeigeredet, so der Vorwurf.
    Wirklich? Das ist faktisch ein seltsam magisches Denken! Etliche self-fulfilling-prophecy-Anhänger kommen übrigens ungewollt und unfreiwillig jener Definition erstaunlich nahe, die Carl Gustav Jung in seiner analytischen Psychologie hinsichtlich Inflation gegeben hat. Jung beschreibt „Inflation“ nämlich als eine Form individueller „Aufgeblasenheit“, als die Überschwemmung der eigenen Persönlichkeit mit nicht individuellen psycho-pathologischen Bedeutungen.


    Die Ego-Inflation als gesellschaftliches Problem
    Das eigene Ego, ballonartig angeschwollen, wirkt sozial schädigend auf die Umwelt. C. G. Jungs Definition von Inflation ist sicherlich zutreffend, leitet sich das Wort doch vom Lateinischen „inflare = aufblasen, aufblähen“ ab, womit zunächst nur die Ausweitung der Geldmenge gemeint ist und erst dann – als dessen Wirkung – die einsetzende Teuerung.
    Jenseits des unterhaltsam Amüsanten wollen wir indes zum Kern des Phänomens vordringen. Denn Inflation ist gefährlich. Inflation ist regelmäßig Sprengstoff für eine Gesellschaft. Indem die Benzinpreise gegenwärtig nach oben schießen und die Lebensmittelpreise scharf anziehen, werden die sozialschwachen Schichten als Erste aus der Teilhabe am Markt hinausgeworfen. Diejenigen, die als Besserverdienende weiterhin Zugang zu Konsum und Wohlleben haben, werden dann womöglich sagen: Das ist halt unvermeidbar. Wir müssen schließlich alle den Gürtel enger schnallen! Greenflation, Ecoflation und Coolflation sind notwendig für die große Transformation und also willkommen!
    Nur am Rande: Von dem WIR in „WIR müssen den Gürtel enger schnallen/ WIR werden alle ärmer“ sind nicht die Absender der schlechten Botschaft betroffen, sondern in erster Linie die Empfänger.


    Die Benzinpreise von heute sind die Weizenpreise von gestern
    Inflation wirkt wie eine saftige Steuererhöhung, die von keinem Parlament jemals demokratisch bewilligt worden ist. Genau darin liegt der Sprengstoff. Denn anders als in autokratischen Zwangssystemen oder massenmedialen Bonapartismen stehen in der Demokratie die Regierenden dem Souverän – dem Volk – Rede und Antwort. Und werden in freier Wahl für ihr Fehlverhalten abgestraft. Die exorbitanten Spritpreise vom März und April wirken systemisch übrigens in ähnlicher Form wie die Weizenpreise 1787 und 1789 in Frankreich. Die französische Revolution ist aus Hungerkrawallen nach Missernten entstanden, die Bürger haben Bäckereien gestürmt. Überspitzt ließe sich mit Blick auf die aktuellen Verwerfungen formulieren: Die Weizenpreise von damals sind die Benzinpreise von heute.


    Inflation ist, wenn Brandlast und Funke zusammenkommen
    Jedes Modell beschreibt die Welt als Möglichkeit. Die Inflation ist vorgezeichnet wie in einer Model, einer Backform. Man braucht nur noch das Wachs hineinzudrücken, dann wird sie augenblicklich augenscheinlich. Über Jahre und Jahrzehnte akkumulierten die Geldberge in unserem Finanzsystem. Hinzu kam der Anlagenotstand durch die Nullzinspolitik der Zentralbanken, welche die Hausse an den Aktien- und Immobilienmärkten kräftig anfachte.
    Das viele Geld in allen Märkten bildet gleichsam eine riesige Brandlast. Jeder umsichtige Förster weiß: er darf das dürre Geäst im Wald nicht einfach liegen lassen. Denn im Falle großer Trockenheit kann es leicht Feuer fangen. Dass alles in Flammen aufgeht, ist nicht zwangsläufig. Doch reicht bekanntlich ein einzelner Funke. Inflation entsteht, wo immer unbekümmert liegengelassene Brandlast und Funke unvermittelt und jäh zusammenkommen. „Inflation ist immer und überall ein monetäres Phänomen“ konstatierte Milton Friedmanlapidar.


    Inflation als spontane Selbstallokation der Geldüberhänge
    Inflation ist die spontane Selbstallokation überbordender Geldüberhänge in wirtschaftliche Engpässe, Flaschenhälse und Mangelmärkte. Wo immer es sich gerade staut, schießen die Preise nach oben. Viele Ökonomen, zumal solche, welche zur Zeit die öffentliche Bühne medial beherrschen, behaupten unverdrossen, die uferlose Geldmengenausweitung während der Weltfinanz- und Eurorettungskrise hätte zu keiner Inflation geführt. Das ist so nicht richtig. Richtig ist, dass die Konsumentenpreisinflation nicht anzog, sehr wohl aber die Vermögenspreisinflation. Den kräftigen Anstieg der Vermögenspreisinflation seit 2008 hat übrigens Thomas Mayer mit seinem Research Institute bei Flossbach von Storch in einem eigenen Indexakribisch erfasst und dadurch sichtbar gemacht.


    Inflation als Autoimmunerkrankung des Geldsystems
    Hans-Werner Sinn erklärte dieser Tage, die Inflation, die wir in den USA und Europa aktuell gegenwärtigen, habe nichts mit der Ukraine zu tun. Das stimmt. Der Ukrainekrieg ist nur der Funke, der unvermittelt und jäh die von EZB und Fed leichtfertig angesammelte Brandlast in Flammen aufgehen lässt. Insofern ist diese Inflation eine Autoimmunerkrankung unseres Geldsystems. Sie ist das sichtbare Symptom tieferliegender pathogener Mechanismen. Hierzu hat Thomas Mayer die bislang tiefste Analyse vorgelegt. Die ansteigende Inflationskurve verläuft nicht linear nach oben, und kann also nicht linear extrapoliert werden. Sie verläuft vielmehr in Wellen, die interferieren und sich einander aufschaukeln. Was vor allem aber Sorgen bereitet, ist die starke Dynamik. Sie ist ein Warnsignal für das, was möglicherweise noch bevorsteht.

    LG Vatapitta

    Heute steigt wieder Gold in Schweizer Franken.


    Das kann eigentlich n ur bedeuten, dass die Schweizerische Nationalbank Gold gegen SFr kauft oder gegebenenfalls jemand anderes in großem Stil seine SFr in Gold tauscht.


    Da die EZB keine Euros gegen Gold verkauft, stabilisiert sich der Euro etwas gegen den Franken.


    Was meint ihr dazu?



    LG Vatapitta

    Eventuell ist Gold vs. Minen auch nicht die optimale Kennzahl, immerhin ist vermutlich für die Minenbetreiber die Marge doch signifikant gefallen, durch steigende Energiepreise - und auch Materialpreise. [smilie_blume] [smilie_blume] [smilie_blume]

    Super, genau das ist der richtige Maßstab.
    Goldpreis - ASCI = Marge


    Die Werte muss man über den Zeitablauf vergleichen um zu einer realistischen Einschätzung der Bewertung der Minen zu kommen.


    Wir brauchen dafür die durchschnittlichen Goldpreise/Jahr und die entsprechenden ASCi.


    Letztlich kommt es auf die Qualität des Einzelwertes an.
    KNT scheint meine neue Lake Shore bzw. Kirkland zu werden. :thumbsup:


    LG Vatapitta

    In den 5 Monaten seit dem 20.11. war der niedrigste Preis zum Wochenschluss 1574,21 €.
    Den höchsten Preis gab es am letzten Wochenende mit 1825,34 €. So kann es weiter gehen. :thumbup:


    Goldpreis in Euro
    Am 20.11. - 1634,49 €
    am 27.11. - 1581,80 €
    am 04.12. - 1574,21 €
    am 11.12. - 1574,84 €
    am 18.12. - 1598,86 €
    am 25.12. - 1597,16 €
    am 31.12. - 1608,21 €
    am 07.01. 2022 - 1582,08 €
    am 14.01. - 1591,38 €
    am 21.01. - 1617,16 €
    am 28.01. - 1606,35 €
    am 05.02. - 1578,55 €
    am 12.02. - 1636,48 €
    am 19.02. - 1676,04 €
    am 26.02. - 1674,98 €
    am 05.03. - 1804,41 €
    am 12.03. - 1825,24 €
    am 19.03. - 1736,82 €
    am 26.03. - 1781,75 €
    am 02.04. - 1740,55 €
    am 09.04. - 1788,24 €
    am 16.04. - 1825,35 €


    neuer Tipp 1816,72 €


    Glückwünsche an longchicken, CARLOZ, und EvilGenius und Dank an Silberfuchs. [smilie_blume]
    Allen einen schönen Ostermontag.


    Bald enden die Osterferien und dann werden in Niedersachsen die Abiklausuren geschrieben.
    Allen angehenden Abiturienten wünsche ich nach diesen zwei Jahren alles Gute und viel Erfolg.



    LG Vatapitta

    Ja , wichtige Beobachtung !
    Man könnte auch sagen, der anhaltende und nervige Abwärtstrend im Ratio-Chart GDXJ/GDX seit Januar 21 (!!!) ist
    im daily gerade eben mal vorsichtig nach oben gebrochen worden. Mal sehen wie weit dieser gerade begonnenen Performance Vorteil des GDXJ trägt. In einem nachhaltigen Bullrun sollte da noch einiges zu erwarten sein.

    Ein gutes Beispiel für den Wechsel der Pferde ist die Beteiligung von FNV an EMX mit 3% über eine Finanzierung.


    EMX war bei meinen Royaltys der Underperformer im Vergleich zu FNV, WPM, MMX und NSR. Nach der Nachricht gab es ein plus von 8%. EMX hat m.E. noch viel aufzuholen.



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    es gibt ein Risiko, das über das Versandrisiko weit hinaus geht.


    Innerhalb relativ kurzer Zeit war jetzt der junge Mann von Intex 3x bei mir.


    Zweimal hat er mir eine Sendung gebracht, einmal eine für ein Mitglied des Forums abgeholt.


    Er macht das alles ganz korrekt und "kennt mich" mittlerweile.
    Er könnte aber auch einem Clan angehören, der an interessanter Stelle ein paar Mitglieder langfristig positioniert. Dann könnte es einen Überfall auf den Werttransporter geben, was der Firma nicht gut tut.


    Es könnten aber auch abends nach einem Spaziergang zwei mir unbekannte Menschen plötzlich hinter mir stehen und mir die Treppe hoch helfen wollen, obwohl ich keine Hilfe brauche oder möchte. usw. =O



    Da erscheint mir ein gewisses Risiko bei DHL durchaus als kleineres Übel.
    Seit ich nicht mehr über das Wochenende versende, sind alle Pakete angekommen.
    Dazu gehört natürlich eine ordentliche klapperfreie Verpackung, bzw. alte Golfbälle, die das eventuelle Klappern von Münzen übertönen. Wichtig erscheint mir auch eine gewisse Größe und Schwere des Paketes.
    Bei größeren Sendungen kann man splitten oder mit DHL Express versenden. Express ist in der Regel am nächsten Tag da und wird nicht zusammen mit dem üblichen DHL Transport abgewickelt.


    Ich möchte jedenfalls den jungen Mann von Intex das nächste halbe Jahr lieber nicht wieder sehen.
    Unsere Gesellschaft hat sich bezüglich der inneren Sicherheit dramatisch verändert und das haben viele noch nicht zur Kenntnis genommen.



    LG Vatapitta

    Moin @Bembelpetzer,


    Du bist hier unser Bankfachmann. - Was sagst Du zu dem Ergebnis von JP Morgan?

    Da bin ich mit einem blauen Auge ausgestiegen. Heute bei steigendem Umsatz ein neues Tief bei 0,15 C$ - Schluss 0,158.


    Bis zum 28.04. sind es nur noch 14 Tage. Ohne irgendein Lebenszeichen geht es abwärts. Das mit den 0,30 € von Anglogold war nur Fake.


    Mal schauen, wer sich am Ende eine Sanierung zutraut.
    Vorher wird alles neu verhandelt. Für die Aktionäre sieht es ganz schlecht aus.



    Die Reihe wird immer länger: San Gold, RMX, Klondex, Harte und PGM?
    Viele sind schon in Vergessenheit geraten.


    Was macht der "Große Panther" eigentlich? - Ihr glaubt das nicht!


    Und sonst ist alles gut? :thumbsup:



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    auf Finanzmarktwelt wurden gerade die Zahlen von J.P. Morgan veröffentlicht.


    Zitat:
    "Soeben wurden die JP Morgan-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.
    Der Umsatz liegt bei 31,59 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 33,1/Erwartungen für heute 30,9).
    Der Gewinn liegt bei 2,63 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,50/Erwartungen für heute 2,69).
    Wichtig: JP Morgan hat ein neues Programm zum Rückkauf von Stammaktien in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar mit Wirkung zum 1. Mai 2022 aufgelegt!"


    Was ich nicht verstehe: Wie ist es möglich bei einem Quartalsumsatz von 31,59 Milliarden Dollar ein Aktienrückkaufprogramm von 30 Milliarden Dollar aufzulegen.


    Das dürfte durch den Jahresgewinn kaum gedeckt sein. Oder?


    $1.7 trillion of liquidity sources, including HQLA and unencumbered marketable securities
    $1,7 Billionen an Liquiditätsquellen, einschließlich HQLA und unbelastete marktfähige Wertpapiere


    Umsatz 31,59 Mrd. Dollar.


    Die "liquiden Ressourcen" aus denen dieser Umsatz generiert wird liegt 53,8x höher.
    Man erwirtschaftet also knapp 2% Rendite aus den Ressourcen.


    Wo liegt mein Fehler? - Ist das nicht eine riesige Bubble?



    Danke Vatapitta

    Derjenige, der um 21h45 2 Mio Stück für 0,19 Can$ pro Aktie eingesackt hat, weiß der etwa mehr?

    Oder wissen die mehr, die die 2 Millionen Aktien für 380.000 C$ verkauft haben.


    Solange wie es abwärts geht, ist das CRV schlecht.
    Wenn die Käufer eine Wende im Trend einleiten und Geld in PGM hinein fließt, sieht die Sache anders aus. Dann sollten gute Nachrichten folgen. Nach dem gewaltigen Absturz gab es bisher nicht einmal ein nennenswertes Zucken der Aktie nach Norden.


    Ich halte das veröffentlichte Konzept des neuen Managements, indem sie zunächst die gröbsten Fehler ihrer Vorgänger beseitigen, für vernünftig. Und jeder sinnvolle Schritt kann helfen einen Investor zu überzeugen.
    Abwarten ist keine Option.


    Das vorherige Management war völlig unqualifiziert. So etwas müsste Sprott doch erkennen, bevor einen riesigen Kredit ausreicht. Auch deshalb war ich zu optimistisch.


    Anschauen von der Seitenlinie ist hier am sinnvollsten.



    LG Vatapitta

    Habe den Zock heute beendet, da es exakt Null Reaktion nach oben gibt und der Kurs zwei Tage in Folge jeweils weitere 10 % gefallen ist. Das Szenario aus Beitrag 656 wird jeden Tag wahrscheinlicher. Im Interesse eines möglichen Kapitalgebers ist es den Anteil der Altaktionäre soweit wie möglich zu verringern.


    Kurs 0,195 C$, Marktkap. 92,6 Mio. C$.


    Ich halte das neue Management durchaus für fähig. Sie werden vermutlich an Bord bleiben.
    Abwarten ist hier die beste Option.


    Dank der starken Performance von KNT und NSR ist der kleine Verlust zu verschmerzen.
    Habe mir zum Zocken noch einen Put auf den S&P geholt. DE000SF3KXA7



    LG Vatapitta

    Goldpreis in Euro
    Am 20.11. - 1634,49 €
    am 27.11. - 1581,80 €
    am 04.12. - 1574,21 €
    am 11.12. - 1574,84 €
    am 18.12. - 1598,86 €
    am 25.12. - 1597,16 €
    am 31.12. - 1608,21 €
    am 07.01. 2022 - 1582,08 €
    am 14.01. - 1591,38 €
    am 21.01. - 1617,16 €
    am 28.01. - 1606,35 €
    am 05.02. - 1578,55 €
    am 12.02. - 1636,48 €
    am 19.02. - 1676,04 €
    am 26.02. - 1674,98 €
    am 05.03. - 1804,41 €
    am 12.03. - 1825,24 €
    am 19.03. - 1736,82 €
    am 26.03. - 1781,75 €
    am 02.04. - 1740,55 €
    am 09.04. - 1788,24 €


    neuer Tipp 1879,07 €


    Glückwünsche an Weizenbiertrinker, Magyar und Goldzorro und vielen Dank an Silberfuchs. [smilie_blume]


    LG Vatapitta

    Vorsicht!
    Es könnte tatsächlich auch so enden wie bei Harte Gold.

    Die vielen "Zufälle" könnten zu einer Insolvenz führen.
    Anglo American Gold übernimmt die Insolvenzmasse gegen Rückzahlung der Schulden. So wäre es am billigsten.
    Und die Aktionäre sind die Dummen! - Wir wissen nicht, was hinter den Kulissen besprochen wurde.


    LG Vatapitta